Nach 2008 und 2009 findet auch in diesem Jahr erfreulicherweise wieder eine “Auslese” der besten wissenschaftlichen (und deutschsprachigen) Blogposts statt, die erneut von Scilogger Lars Fischer und ScienceBlogs-Chefredakteur Marc Scheloeske organisiert wird. Aus diesem Anlass heute mal einige eigene Vorschläge (und schamlose Selbstnominierungen).

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Nein, selbst nominieren sollte man sich natürlich auf keinen Fall – das habe ich mir schon in den letzten Jahren tunlichst verkniffen und werde es auch in diesem Jahr bleiben lassen. Die gute Anregung bei WeiterGen, zum Jahresende einmal darüber zu reflektieren, in welche der eigenen Posts die meiste Arbeit geflossen ist und über welche Nominierung man sich freuen würde, möchte ich aber dennoch aufgreifen – und darauf hoffen, dass gegebenenfalls ein/e Leser/in dann doch noch den einen oder anderen Artikel via Auslese2010@googlemail.com vorschlägt, das kann man ja immer…

Wo in diesem Jahr im “Frischen Wind” also wirklich Mühe und Arbeit reingeflossen ist:

Soviel zur Eigenwerbung – nun zu den Artikeln, die ich 2010 (bis jetzt – noch ist das Jahr ja nicht vorbei) am spannendsten fand und daher bei Marc und Lars nominieren werde:

Eine Nominierung verdient hätte eigentlich auch Florians schöne Rezensions-Serie zum nach wie vor großartigen Carl-Sagan-Klassiker “Der Drache in meiner Garage” – nur dass ja (aus verständlichen Gründen – auch die Lesezeit der Juroren ist begrenzt) Serien mit mehr als drei Artikeln nicht in die Endauswahl aufgenommen werden…

Soweit meine Vorschläge, die gleich noch per E-Mail an Auslese2010@googlemail.com gehen. Wem sonst noch preiswürdige Blogposts einfallen (vor allem auch solche, die nicht auf den ScienceBlogs oder auf den Scilogs zu finden sind – ich selbst komme leider kaum noch zum “fremdlesen” außerhalb der Plattformen), der möge sie hier – analog zu WeiterGen – in den Kommentaren verlinken oder gleich per E-Mail als Vorschläge auf den Weg bringen…

Kommentare (3)

  1. #1 erz
    13. Dezember 2010

    Ich würde gerne einen Filter zwischenschieben, wenn schon so ein nettes Angebot dafür da ist, statt mich gleich selbst zu bewerben: Der Auftakt zur Kuriositätensammlung aus dem Alltag des Wissenschaftsbetriebes, der berichtet über die kafkaesken Seiten des Wissenschaftleralltages, statt über Forschungsergebnisse. Sobald sich der Frust betroffener Wissenschaftler so weit angestaut hat, dass ich in anonymisierter Form weiteren Unbill veröffentlichen darf, wird es auch immer mal wieder neue Beiträge geben.

    Ist so ein Ansatz noch im Skopus der “wissenschaftlichen Blogposts?” Die Frage, ob er lesenswert ist, stellt sich dann natürlich auch noch 😉
    http://kontextschmiede.de/emmet-brown-und-das-arbeitsamt/

  2. #2 Christian Reinboth
    13. Dezember 2010

    @erz: “Emmet Brown und das Arbeitsamt” hatte ich Anfang des Jahres schon mal gelesen, inzwischen aber wieder vergessen. Generell eine diskussionswürdige Thematik mit welchen weltfremden und nicht zum Arbeitsfeld Wissenschaft passenden Regularien arbeitssuchende Akademiker teilweise konfrontiert werden…

  3. #3 Lars Fischer
    15. Dezember 2010

    Ich nehm den mal auf. 😉