Heute riskiere ich mal einen Blick auf die akademische Zusammensetzung des Deutschen Bundestages – völlig jenseits der Causa Guttenberg. Wie viele Abgeordnete verfügen über einen akademischen Abschluss, wie viele haben promoviert? Stimmt es, dass Juristen und Lehrer im Parlament überrepräsentiert sind? Wie viele Naturwissenschaftler sitzen im Bundestag – und wie gut werden nicht-akademische Berufsgruppen repräsentiert?

Vor einiger Zeit habe ich für ein Seminar zur Statistik-Software NSDstat die Angaben zum akademischen Werdegang der 621 Abgeordneten des 17. Deutschen Bundestages aus dem Bundestags-Handbuch in NSDstat eingepflegt – zum einen, um endlich mal einen wirklich interessanten Beispieldatensatz zur Verfügung zu haben, zum anderen aber auch, um bei politischen Kontroversen wie der Debatte um eine bemannte Mondmission in 2009 für die gezielte Befragung von Parlamentarieren zum Beispiel über abgeordnetenwatch.de schnell und einfach diejenigen Abgeordneten “herausfiltern” zu können, die einen entsprechenden fachlichen Hintergrund haben. Da nun im Fahrwasser der Plagiats-Debatte das Interesse am wissenschaftlichen Background der Parlamentarier erwacht ist, nachfolgend ein paar kleine statistische Einblicke – und eine – hoffentlich interessante – Crowdsourcing-Idee…

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(Der Klick auf eine Grafik öffnet diese vergrößert in einem neuen Fenster)

Von den derzeit 621 Mitgliedern des 17. Deutschen Bundestages verfügen 521 (83,9%) über einen akademischen Abschluss, 100 (16,1%) dagegen über eine nicht-akademische oder gar keine (immerhin 12) Ausbildung. Schlüsselt man dies nach Parteien auf, so sieht man, dass die Unterschiede vergleichsweise gering sind. Zwar hat die FDP mit 93,5% den höchsten Anteil an Akademikern, aber auch in der SPD, die mit 80,1% den geringsten Akademiker-Anteil aufweist, verfügen 117 von 146 Abgeordneten über einen Hochschulabschluss.

Fraktion akad. Abschluss kein akad. Abschluss Summe
CDU/CSU 195 43 238
FDP 87 6 93
SPD 117 29 146
Grüne/Bündnis 90 59 9 68
Die Linke 63 13 76
Summe 521 100 621

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Angesichts der Plagiats-Debatte interessiert vielleicht auch die Frage, wie viele Abgeordnete über einen Doktortitel verfügen. Union und FDP liegen hier mit knapp 20% Promovierten in der Fraktion vor Linken, Grünen und der SPD, wobei im Vergleich natürlich auch die sehr unterschiedlichen Fraktionsgrößen zu berücksichtigen sind. Insgesamt verfügen 119 der 621 Bundestags-Abgeordneten – und damit etwa 20% – über einen Doktortitel. Der Großteil dieser Abgeordneten hat übrigens auch tatsächlich promoviert – soweit dies aus dem Handbuch zu rekonstruieren war, verfügen lediglich 3 dieser 119 Abgeordneten “nur” über einen Dr. h.c.

Fraktion Promotionen abs. % der Fraktion
CDU/CSU 53 22,3%
FDP 20 21,5%
SPD 23 13,7%
Grüne/Bündnis 90 9 13,2%
Die Linke 14 18,4%
Summe 119 19,5%

Interessant wird es, wenn man sich einmal anschaut, in welchen Fachgebieten die meisten Abgeordneten zu Hause sind. Mit ganzen 153 Volksvertretern stellen dabei die Juristen den (parteiübergreifend) größten Block: Würden sie eine gemeinsame Fraktion bilden, wären sie die zweitstärkste Fraktion im gesamten Bundestag. Ebenfalls stark überrepräsentiert sind Wirtschaftswissenschaftler verschiedenstener Coleur (insbes. Betriebs- und Volkswirte): Mit 114 Mitgliedern stellen sie die zweitgrößte Akademiker-Fraktion, der mit einigem Abstand die Fraktionen der Lehrer und Pädagogen (60 Abgeordnete), der Sozialwissenschaftler (36 Abgeordnete) und der Politologen (34 Abgeordnete) folgen.

Fachgebiet CDU/CSU FDP SPD Grüne Die Linke Insgesamt
Jura 76 28 27 12 10 153
BWL / VWL 48 23 21 10 12 114
Lehramt / Pädagogik 14 5 29 9 3 60
Sozialwissenschaften 6 1 7 8 14 36
Politologie 10 5 12 4 3 34
Ingenieurswissenschaften 13 6 3 2 3 27
Medizin 6 5 3 1 2 17
Sonstige Abschlüsse 22 14 15 13 16 80

Vergleichsweise unterbesetzt ist die naturwissenschaftliche Gruppe: acht Biologen, sieben Mathematiker, vier Physiker, zwei Chemiker sowie ein Geologe tummeln sich im Plenum – immerhin aber auch 17 Mediziner und 27 Ingenieure. Informatiker finden sich gar nur drei (ein FDPler und zwei SPDler) – möglicherweise ein Erklärungsansatz für die vielen fachlich fragwürdigen Ansätze zur Internet-Gesetzgebung, mit denen sich auch die Blogosphäre in den vergangenen Jahren ja recht intensiv befasst hat.

Unter den im Bundestag vertretenen Naturwissenschaftlern finden sich dafür etliche, die einige Jahre in der Wissenschaft gearbeitet und dabei auch publiziert haben. So bringt es beispielsweise der Biologe Jan van Aken (Linke) gleich auf zwei Publikationen bei “Nature” (beide zum Thema Biowaffen bzw. Biosicherheit). Ein Experte auf dem Gebiet der Chemie ist dagegen der frühere Bundesforschungsminister Prof. Dr. Heinz Riesenhuber (CDU), der vier Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Anorganische Chemie der Uni Frankfurt beschäftigt war, und während seiner Zeit dort eine Promotionsschrift über Gitterstörungen in mikrokristallinem Eisenphosphat verfasste. Zwei Beispiele, die man problemlos um Vertreter/innen aus allen Fraktionen erweitern könnte.

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Aus der Datei lassen sich natürlich noch viel mehr Informationen ziehen. So stellt man bei näherer Betrachtung der 100 Abgeordneten ohne akademischen Abschluss fest, dass hier kaufmännische und landwirtschaftliche Berufsgruppen recht deutlich dominieren – dagegen findet sich unter den 621 Abgeordneten gerade einmal ein Bäcker/Konditor (Ernst Hinsken, CSU), eine Schlosserin (Eva Bulling-Schröter, Linke) und ein Krankenpfleger (Josef Winkler, Grüne). Was es eigentlich für die Repräsentativität unserer Demokratie bedeuten könnte, wenn Juristen fast 25% des Parlaments ausmachen, ungleich größere Berufsgruppen wie etwa Pflegekräfte aber so gut wie gar nicht vertreten sind, ist in meinen Augen eine spannende Frage, auf die es – glaube ich – keine wirklich einfache Antwort gibt.

Daher die Frage in die Runde: Was interessiert euch? Wolltet ihr schon immer mal wissen, welche Berufsgruppen sich so in der FDP-Fraktion finden? Oder auf welche Fraktionen sich die vier Physiker verteilen? Welche Partei die meisten Landwirte ins Parlament entsandt hat – und ob es im Bundestag auch Architekten, Bauarbeiter oder Versicherungsvertreter gibt? Vielleicht interessiert euch auch, in welchen wissenschaftlichen Disziplinen es die meisten promovierten Bundestagsabgeordneten gibt und welche ausgefallenen Fachgebiete sich unter den “sonstigen Abschlüssen” finden? Oder vielleicht interessiert euch ja, welche Fraktion den höchsten – oder niedrigsten – Anteil an Juristen hat?

Da ich hier unmöglich alle denkbaren Fragestellungen und möglichen Kreuztabellen in einem Blogpost unterbringen kann, versuche ich mal etwas Ungewöhnliches: Fragen-Crowdsourcing. Wer eine interessante Frage hat, die ich auf der Basis der mir vorliegenden Daten (Name, Fraktion, Studienabschluss, Berufsabschluss, Promotion) beantworten kann, wird hiermit aufgefordert sie zu stellen – kurze Fragen beantworte ich in den Kommentaren, längere gerne auch mit Grafiken und Tabellen in Updates unterhalb des Blogposts. Wer selbst mit den Daten experimentieren möchte, erhält von mir auch gerne das NSDstat-File oder den SPSS-Export zur Eigenbearbeitung – interessante Ergebnisse können dann natürlich sehr gerne ebenfalls in den Kommentaren gepostet werden…

In diesem Sinne: Wer findet die interessanteste Frage oder den spannendsten Vergleich?

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Kommentare (64)

  1. #1 maxfoxim
    21. März 2011

    Wer sind die 4 Physiker? Merkel, Lafontaine und?
    Welchen Abschluß haben die Chefs? Parteiführer etc
    Welche Partei hat die meisten Geisteswissenschaftler/ Wirtschaftswissenschaftler?
    Vielleicht kriegst du das auch raus: Welche Partei würde im Durchschnitt am meisten verdienen, wenn sie ihre Mitglieder ihrer normalen Tätigkeit nachgehen würden?

    nur mal ein paar Ideen..

    die gelieferten Infos waren schon ganz interessant

  2. #2 Christian Reinboth
    21. März 2011

    @mafoxim: Vielen Dank für die Fragen. Ich arbeite mich mal langsam durch…

    Wer sind die 4 Physiker? Merkel, Lafontaine und?

    * Dr. Thomas Gambke (Grüne)
    * Dr. Angela Merkel (CDU)
    * Oskar Lafontaine (Linke)
    * Daniela Kolbe (SPD)

  3. #3 Christian Reinboth
    21. März 2011

    @maxfoxim:

    Welche Partei hat die meisten Wirtschaftswissenschaftler?

    * CDU/CSU: 48 (20% der Fraktion)
    * FDP: 23 (24,8% der Fraktion)
    * SPD: 21 (14,4% der Fraktion)
    * Grüne: 10 (14,7% der Fraktion)
    * Linke: 12 (15,8% der Fraktion)

    Das mit den Geisteswissenschaftlern wird schwieriger, da die in meiner Datei keine eigene Kategorie bilden, sondern ich zwischen Kulturwissenschaftlern, Theologen, Musikern etc. unterschieden habe. Ich sehe mal zu, dass ich das Fachgebiet in den nächsten Tagen über eine Hilfsvariable re-kategorisiere, dann dürfte sich die Frage relativ leicht beantworten lassen. Ob ich das heute noch schaffe, weiß ich aber nicht.

  4. #4 Christian Reinboth
    21. März 2011

    @maxfoxim:

    Welchen Abschluß haben die Chefs? Parteiführer etc

    Wenn wir es mal auf die Parteivorsitzenden beschränken:

    * CDU – Angela Merkel – Physik
    * CSU – Horst Seehofer – Verwaltung
    * FDP – Guido Westerwelle – Jura
    * SPD – Sigmar Gabriel – Lehramt (Deutsch, Politik, Sozialkunde)
    * Grüne (1) – Claudia Roth – keinen Abschluss (abgebrochenes Studium)
    * Grüne (2) – Cem Özdemir – Sozialpädagogik
    * Linke (1) – Gesine Lötzsch – Lehramt (Englisch, Deutsch)
    * Linke (2) – Klaus Ernst – Volkswirtschaftslehre

  5. #5 Christian Reinboth
    21. März 2011

    @maxfoxim:

    Vielleicht kriegst du das auch raus: Welche Partei würde im Durchschnitt am meisten verdienen, wenn sie ihre Mitglieder ihrer normalen Tätigkeit nachgehen würden?

    Wäre wohl möglich, sicher aber sehr aufwändig, da man für jeden Abschluss erst mal das Durchschnittseinkommen recherchieren müsste. Setze ich mal auf meine langfristige To-Do-Liste zu diesem Blogpost, d.h. wenn ich die Zeit dazu finde mache ich das gerne.

  6. #6 Ex-Esoteriker
    21. März 2011

    Sag mal Christian,

    die Daten, gibt es die auch für Excel?

    SPSS habe ich nur als Demoversion (schon abgelaufen),
    aber habe gemerkt, Excel ist doch leichter zu handhaben.

  7. #7 Christian Reinboth
    21. März 2011

    @Ex-Esoteriker:

    Der Excel-Export ist leider nur bedingt möglich, d.h. man bekommt zwar eine Tabelle (in der, soweit ich das beurteilen kann, auch alles stimmt), es fällt allerdings die Legende flach, d.h. die Datei besteht erst mal nur aus Zahlenkolonnen (1 = CDU, 2 = FDP etc.). Sollte eine Excel-Tabelle gewünscht sein, müsste ich die zumindest noch über diverse Legenden “lesbar” machen. Könnte ein oder zwei Tage dauern, bis ich die Zeit dafür finde, aber wenn es gewünscht ist, mache ich das gerne.

  8. #8 karl
    21. März 2011

    Wer ist denn der Geologe?

  9. #9 Christian Reinboth
    21. März 2011

    @karl:

    Wer ist denn der Geologe?

    Hab ich Geologe geschrieben? Tatsächlich. Mist. Eigentlich müsste das Geographin stehen… Die einzelne Abgeordnete ist Caren Marks (SPD), die in den 80er Jahren Geographie an der Uni Hannover studiert hat. Mea culpa.

  10. #10 Georg Hoffmann
    21. März 2011

    Geil!
    Wieviele von den Juristen sind Linkshaender mit Uebergewicht?

  11. #11 Christian Reinboth
    21. März 2011

    @Georg Hoffmann: Schon klar, dass ein Zentrums-Wähler die Tranzparenzübung hier nicht ernst nimmt… :-)

  12. #12 Lars Fischer
    21. März 2011

    Zwei mal Nature? Ich bin beeindruckt…

    Interessant wäre natürlich, warum die Verteilung so aussieht, aber das wird den Daten kaum zu entnehmen sein.

  13. #13 Christian Reinboth
    21. März 2011

    @Lars: Noch besser – in einem der beiden Artikel ist er sogar alleiniger Autor. Der scheint dafür zwar nur eine Seite lang zu sein – trotzdem höchst respektabel. Publizierte Forscher gibt es also durchaus einige, auch wenn es im politischen Tagesgeschehen nicht immer den Eindruck macht…

    Warum eine bestimmte Verteilung (welche denn?) so ist wie sie ist, ist natürlich nur sehr schwer zu sagen. Sicher ziehen Parteien ideologisch bestimmte Berufsgruppen eher an als andere – wie etwa die FDP die Angehörigen freier Berufe. Interessant finde ich auf jeden Fall, dass bestimmte Berufsgruppen – wie etwa die Juristen – in allen Parteien deutlich überrepräsentiert sind, womit ein rein ideologischer Grund wegfallen würde. Ich vermute mal, Juristen oder auch Lehrer sind politisch betrachtet einfach kampagnenfähiger (Geld, verfügbare Zeit, Ansehen in der Gemeinde, Kontakt zu potentiellen Wählern) als Vertreter anderer Berufe. Sicher gibt es da aber noch etliche weitere Gründe…

  14. #14 maxfoxim
    21. März 2011

    Hey Christian, vielen Dank für die Antworten.
    Echt interessant:
    – (fast) jede Partei hat genau einen Physiker/in.
    – C. Roth hat keinen Abschluss… 😀
    – die Linke hat mehr Wirtschaftswissenschaftler als Grüne oder SPD

    da sieht man wie manchens Klischee sich erfüllt (2. Punkt) und wie manches doch wiederlegt wird (3. Punkt). Jeweils auf die Person bzw Partei bezogen.

    Vielleicht wäre es noch interessant zu erfahren:
    Das Durchschnittsalter der jeweiligen Parteimitglieder,
    Anzahl Singles, Verheirateter, Homosexueller, Immigranten bzw Menschen mit Migrationshintergrund.
    Das 3. dürfte aber wohl kaum aufgelistet sein 😉

    Und nochmal Danke für die Mühe.

  15. #15 Anhaltiner
    21. März 2011

    Das bei der Arbeit an Gesetzen Leute, die mit Gesetzen arbeiten, bevorzugt werden kann ich nachvollziehen.

    Das es so wenige Informatiker gibt liegt wohl daran das spätestens nach “Gesetz v0.7 build 123” auch die letzte Wählerhardware ausgestiegen ist 😉

  16. #16 Anhaltiner
    21. März 2011

    “Menschen mit Migrationshintergrund” ist wohl bei der CSU am einfachsten zu beantworten: da kein Berliner Mitglied der CSU werden kann liegt die Quote bei 100%, oder nich?

  17. #17 Ex-Esoteriker
    21. März 2011

    Hallo Christian,

    währe super von dir, Danke.

    Da ich ja mich grade mit Statistik beschäftige könnte ich somit mich ein bissl weiter einüben. Habe aber das jetzt nicht als Ausbildung oder ähnliches, sondern beschäftige mich mehr oder weniger aus Freude daran, oder als Hobby, wie man es nennt.

    Muss mir natürlich wie in der Schule vieles anlesen und selbst ausprobieren usw.

  18. #18 Stefan
    21. März 2011

    Eigentlich wäre es ja wünschenswert, wenn die Parlamentarier den Durchschnitt der Berufe in der Gesellschaft widerspiegeln würden. Aber ist das realistisch? Letztlich sind das ja Politprofis und wahrscheinlich ist Jura oder BWL/VWL wirklich keine schlechte Berufsausbildung für Politiker. Ich finde es auch nicht so schlimm, wenn im Parlament wenig Naturwissenschaftler sitzen. Ich erwarte von einem Politiker nicht, dass er alles weiß, sondern dass er oder sie sich gut beraten lässt und fähig ist, sich in ein Fachthema eines Ausschusses einzuarbeiten. Viele politisch relevante Fragestellungen aus der Naturwissenschaft sind ja so spezifisch, dass sie in einem Regelstudium auch nicht abschließend behandelt werden können.

  19. #19 rolak
    21. März 2011

    Hi Christian, Du kannst für ExEso einen Export nach diesem Strickmuster erzeugen. Da hinten sind zwar die Bilder verstorben, aber es sollte immer noch klar sein, was gemeint ist.

  20. #20 Doreen
    21. März 2011

    Sind darunter auch Psychologie-Abschlüsse? Wenn ja, wo und wieviel?

  21. #21 Christian Reinboth
    21. März 2011

    @Anhaltiner: Vielen Dank. Das Alter habe ich nicht in der Datenbank (könnte es aber noch ergänzen), die anderen Eigenschaften (z.B. ob verheiratet oder homosexuell) werden im Abgeordnetenhandbuch nachvollziehbarerweise nicht erfasst…

    @rolak: Das Problem ist komplizierter: Ich habe gar kein SPSS, da ich ausschließlich mit NSDStat arbeite. Von da aus kann ich lediglich in SPSS exportieren, nicht aber in Excel. Auf meinem Hochschulrechner müsste aber noch eine SPSS-Lizenz installiert sein, da kann ich mich an einer Konvertierung versuchen, wenn ich die Woche mal wieder im Labor bin…

  22. #22 rolak
    21. März 2011

    Oha, des is scho was komplizierter… dann drücke ich mal die Daumen!

  23. #23 Christian Reinboth
    21. März 2011

    @Doreen:

    Sind darunter auch Psychologie-Abschlüsse? Wenn ja, wo und wieviel?

    Soweit ich bei der Erfassung nichts übersehen habe, ist der einzige Psychologe, der gegenwärtig im Parlament sitzt, Dr. Ernst Dieter Rossmann (SPD). Promoviert hat Dr. Rossmann allerdings auf dem Gebiet der Sportwissenschaften. Das Abgeordnetenhandbuch weist allerdings 36 Sozialwissenschaftler aus – eine Studienrichtung, die, soweit ich das weiß, artverwandt zur Psychologie ist (das müsste uns hier vielleicht mal ein Sozialwissenschaftler oder Psychologe auseinanderdividieren).

  24. #24 Ulrich Berger
    21. März 2011

    @ Christian Reinboth & Lars Fischer:

    @Lars: Noch besser – in einem der beiden Artikel ist er sogar alleiniger Autor. Der scheint dafür zwar nur eine Seite lang zu sein – trotzdem höchst respektabel.

    Um die Begeisterung ein wenig zu schmälern: Beide “Nature-Artikel” von van Aken sind Leserbriefe. Und zwar nicht “Letters”, sondern echte Leserbirefe (“Correspondence”)… Überdies scheint van Aken seine eigenen Publikationen nicht zu kennen. Sein Leserbrief, der auf seiner Webseite “Biosecurity requires international supervision” heißt, hat im Original nämlich den Titel “Biosecurity must be internationally supervised”.

  25. #25 Ulrich Berger
    21. März 2011

    Leserbirefe –> Leserbriefe

  26. #26 Christian Reinboth
    21. März 2011

    @Ulrich Berger: Dass beide Artikel nur einen Umfang von einer Seite hatten, hat mich bei näherem Hinsehen auch etwas stutzig gemacht. Auf seiner Bundestags-Webseite laufen die beiden Texte allerdings unter Publikationen, da ist der Charakter einer Korrespondenz für mich nicht zu erkennen. Der ebenfalls aufgeführte Artikel in Science & Public Affairs hat auch nur eine Seite… Typisch: Da versuche ich schon mal, einen Linken über den grünen Klee zu loben, damit mir keiner Parteilichkeit nachsagt und dann das…

  27. #27 michael
    22. März 2011

    1. Wie ist es denn im Vergleich zu anderen Industriestaaten ?
    2. Ist es denn möglich als Quereinsteiger in die Politik zu gehen, ohne über die entsprechenden Seilschaften oder Netzwerke in einer Partei zu verfügen?

  28. #28 Christian Reinboth
    22. März 2011

    @michael:

    Wie ist es denn im Vergleich zu anderen Industriestaaten?

    Schwer zu sagen, da mir hier keine Daten vorliegen. Ich gehe aber mal davon aus, dass die Mechanismen der politischen Karriere in unseren europäischen Nachbarstaaten mit den unsrigen vergleichbar sind.

    Ist es denn möglich als Quereinsteiger in die Politik zu gehen, ohne über die entsprechenden Seilschaften oder Netzwerke in einer Partei zu verfügen?

    Das ist zwar selten, aber durchaus möglich. Spontan fällt mir da unsere derzeitige (am Sonntag war ja Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, derzeit laufen schon Gespräche über die neue Verteilung der Ministerposten) Landes-Kultusministerin Dr. Birgitta Wolff ein, die als Quereinsteigerin direkt im Kabinett gelandet ist. Frau Wolff war seit 2000 als Professorin für Betriebswirtschaft an der Uni Magdeburg tätig und meines Wissens nach nie politisch aktiv. Unser scheidender Ministerpräsident Wolfgang Böhmer hat sie – soweit ich weiß – auf einer Hochschul-Veranstaltung kennengelernt, und war von dem Gespräch so beeindruckt, dass er sie später spontan ins Kabinett berief, als ihr Amtsvorgänger Jan-Hendrik Olbertz zum Präsidenten der Humboldt-Universität berufen wurde.

    Weitaus üblicher dürfte aber die “Parteikarriere” sein, für die der Aufbau entsprechender Netzwerke natürlich unerlässlich ist.

  29. #29 Biologe
    23. März 2011

    Wie hoch ist den der cumulative impact factor aller Naturwissenschaftler zusammem :) ?

  30. #30 Intensivpfleger
    23. März 2011

    Kann man denn aus den Daten ersehen, ob und ggf. wie lange die Abgeordneten in ihren erlenten Berufen/Studienabschlüssen gearbeitet haben, bevor sie Vollzeitpolitiker wurden, bzw. wer nebenbei weiter in seinem Fach tätig ist?
    Oder so: wie viele Abgeordnete haben nie in ihrem erlernten Fach gearbeitet, bevor sie in die Politik gingen?

    fragt sich der
    Intensivpfleger (und Danke für eine Antwort)

  31. #31 Dr. H.R. Goetting
    23. März 2011

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Mein in Englisch geschriebenes Enthüllungsbuch ‘University Spy – A True Story‘ hatte ich bis zum 18. Februar 2011, 7:12 MEZ, auf meinem WordPress-Blog universityspy.com als eBuch zum Kauf angeboten.

    Dann wurde die Webseite angegriffen und mit Schadprogrammen zerstört.

    Wie kam ich dazu, ein Buch (Zusammenfassung unten im Anhang) über amerikanische Spionage an Universitäten zu schreiben? Nach meiner Promotion 1984 an der Uni Freiburg arbeitete ich für zwei Jahre als Gastwissenschaftler an der Stanford Universität in Kalifornien, und lebte danach für weitere 21 Jahre in der Bucht von San Francisco.

    Dort lernte ich den Erben und Aufsichtsratsvorsitzenden eines Milliarden-Dollar Konglomerats kennen, für den ich 18 Monate zwischen 2001 und 2003 als persönlicher Assistent arbeitete. Sein Unternehmen operiert weltweit als wissenschaftlicher Universitätsdienstleister.

    Wie sich nach kurzer Zeit im täglichen Umgang mit dem Aufsichtsrats-vorsitzenden herausstellte, ist besagter Universitätszulieferer ein verdeckt arbeitendes Subunternehmen des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes. Um an den Rohstoff Wissen billig heranzukommen, spioniert die U.S. Firma weltweit an Universitäten.

    Ich bin offen Schwul und der Aufsichtsratsvorsitzende ein heimlicher Schwuler, der mir auf der Sofakante aus seinem Leben erzählte. Aus meinen Aufzeichnungen seiner Plaudereien ist nach vielen Jahren Arbeit dieses Enthüllungsbuch über ein globales Verbrechen entstanden.

    Es ist naheliegend, dass entweder die Abzocker des Universitätsdienstleisters oder jene des amerikanischen Auslandsgeheimdienst ein gesteigertes Interesse daran haben, meine Webseite aus dem Internet zu entfernen.

    Es ist dreist und unerträglich, dass das Recht auf freie Meinungsäusserung im Internet und die Veröffentlichung von Büchern im Jahr 2011 in Deutschland von Amis zensiert werden können.

    Ich bitte Sie um gute Ratschläge, wie ich mich wehren kann – und um aktive Solidarität gegen Zensur.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Dr. Helmut Richard Götting
    Anhang:
    Investigative Journalism! I am blowing the whistle and put the dots together on the worldwide espionage at universities by an American Shadow Company. This investigation will cause upheavals of staggering proportions in the classrooms and laboratories at universities. It penetrates the criminal minds of the ruthless Paterson clan, who took over a benighted university supplier by out-maneuvering former stockholders and then turned that company into a globally operating intelligence empire – and into a graveyard for academic freedom. In a fantastic 1950s symbiosis, the gruesome twosome of Paterson Inc. and C.I.A. married to bring home what America historically lacked – scholarship. In the year 2011, the Paterson Inc. espionage vehicle still fulfills its unilateral mission – the worldwide skimming of university research!

    The Chief’s Own Private C.I.A.! Greed, hatred, imperialism and nationalism were the forces that swept ‘Daddy‘ Paterson and later his son, the Chief, into the clandestine arms of the C.I.A.! These interviews with the Chief will plunge You, the reader, into the murk of the abnormal psychology and mind boggling career of W. B. Paterson from whisky besotted taxi driver to undercover Chief-of-university-spies!

    ‘Deep Throat’ Imitator or Blithering Idiot? The Chief, with a Caligula-like indulgence, sent more whisky gurgling down his throat, smacked his boar-lips, opened his mouth for a long, loud burp – to the tune of the American anthem – and settled some old business with the learned: “University people are late-term abortions who crawl out of classrooms”. Taking this dehumanization as his license for spying on academicians, the jaw-dropping profanity from the Chief’s uncivil tongue is breath-taking not only in its anatomical crudeness. What’s more, the Chief is re-fertilizing the American language and that makes him one quotable fella, but unfortunately his juicy oral history is off the record. Walt Blair Paterson’s real name, his official job, his U.S.-whereabouts and the name of his exceptionally nasty company were changed and rendered anonymous – to protect me, Your Citizen Journalist, for good reasons!

    Befitting for a U.S. University Supplier, Paterson Inc. acts as Censor! Mubarak was America‘s dictator in Egypt for 30 years. When on February 18th 2011 the U.S. government called upon the U.S.-backed police state in Egypt to switch the Internet on again, I got the Mubarak treatment from the Chief‘s censorship unit. Using standard operating procedure, the Chief‘s high-tech sociopaths hacked into my universityspy.com website and riddled it with malicious software. My oppressed Internet-presence resembled what is written above. It also offered my investigative eBook [€ 3.95], which does not ask what a U.S. spy contractor can do for you, but asks what you can do against it!

    Academic World Community fattened wrong Pig! Chief Paterson is the inheritor of American multi-billion dollar conglomerate Paterson Inc., a globally operating university supplier which doubles – under deep cover – as banality-of-evil! Chief-master-of-deception, using Cold War-era spy tactics, has the command over a hidden espionage archipelago – populated with downright mean spies – stretching across the world from university to university. It’s scary, very scary, I said traumatized. “Shut up” the Chief explained!

    Exiting the Closet and Watching a Live Orgasm! Behavioral science teaches that small changes in a man’s sex-life can have large effects on keeping secrets. Turning his office into a creepy strip bar, filthy – from snout to tail – Chief Paterson made a lightning quick transition from homoerotic closet-virgin to homosexual piggishness and behaved like an animal on steroids. Let‘s go for a visit to one of the Chief’s great moments – although You, the reader, may feel a little dirty afterwards. C’mon, have a look through the crack between the frame and his office door as the Chief works himself into a sweaty frenzy until he is red in the face, his thinning hair flailing, eyes blinking nervously; occasionally he is mopping sweat from his forehead. Bring It On! Frantically, frenzied, Heaven only knows how he finished it. With an unforgettable swinish groan the semi-naked Olympic wanker collapsed in spastic throes onto the sofa – and a repulsive odour drifted up from him. Eau de Chief! Like a defecating pig with a besotted belly, the semi-obese stinker [with a poor thrust-to-weight ratio] began smearing spilled seeds over his shaved pubic bristles – as if icing on a cake. Observing his small budget jelly-masterpiece and with the corners of his mouth sagging in disappointment he stammered: ”I manage secret worldwide spying operations at universities and research centers”. The Chief-minister-of-propaganda didn’t understand what ‘secret’ means and so the C.I.A. code of silence was broken – in rich detail – by the practiced horizontal exhibitionist. He held his juice-less balls in one hand, coughed as if testing for hernia, tried to get his soggy undergarments back on and stumbled on his heels in circles. And that‘s the way I got to sit down with the Chief at his coming-out party. Thanks to all voyeurs peering in on the Chief‘s little vulgarity!

    Whenever I hear the Name ‘Paterson’ I reach for my Gun! With his pants at half-mast, Chief Paterson wobbled back and forward like a drunken tip-over doll, his jaws loosened by a bottle of whisky. “We are a covert operations contractor for the C.I.A.”. Even loose-tongued C.I.A. contractors typically do not advertise themselves as spies. With a disgusting snort, the wham-bam-boozled C.I.A-Führer cleared his nose and throat simultaneously, laughed hysterically in shrieks and hit with his foot a garbage bin across the floor. ”We are kicking academic ass since five decades” he barked, with a demagogy usually reserved for Adolf Hitler!

    Collateral Spying! In vicious violation of student and professor privacy, Paterson Inc. is giving the C.I.A. globally thousands and thousands of prying eyes and ears on intelligentsia‘s scientific studies and experiments. Paterson‘s Special Forces personnel also performs more personal screening techniques on You, which means you are strip-searched for biographic and biometric information like a criminal. The intrusive frisking by American contract spies involves soul-theft and surveillance of: Your home life, political activities, race, religion, fingerprints, friends, enemies or any failings, sexual preference, travels, bank accounts, pressing needs for money, computer communications, email contents, research activities/ objectives/ and results. These ghastly assaults on privacy and scientific competence entangle You with millions upon millions of innocents in a web of high stakes espionage. “The intelligence we collect flows into a sort of gigantic encyclopedic software in our computers” bragged the Chief. This is where Paterson’s spies pool their in-depth target dossiers. Millions of overseas scientists have the results of their scientific labor snatched away and the spy-harvest is transferred to U.S. humbug factories – I mean, American universities. Or, God forbid, the C.I.A. dispatches its drones or special Kill Teams to hunt for ‘high-level’ targets at universities. Chief-Judas didn’t kill anyone. Chief-Judas kills with his treachery!

    America‘s espionage at Universities; Organized asymmetrical Combat! The combination of intellectual and high-tech deficits is so dangerous for the U.S., it produces a real witch’s brew, in which America fights fiercely on an enormous scale with legions of trained, well financed contract spies, protected by armed private U.S. security guards – against disadvantaged, open-minded, unsuspecting academicians, scattered at universities around the earth. America‘s cul-de-sac intellectuals need academic emergency medicine, because America‘s annual high-tech trade deficits reached $61 billions in 2008. To predict the needed performance of U.S. science thieves at overseas universities, let‘s use a quantitative macroeconomic model. If Paterson‘s spies steal $1 worth of scientific results, let‘s say in Switzerland, it will produce $1.50 worth of high-tech manufacturing stimulus in America. To salvage its crippled advanced technology industry, the U.S. has to steal about $40.000.000.000,00 – You are right: $40 billion worth in high-tech/science from the rest of the world – every year! Paterson’s contract spies steal it one burglary at a time, at YOUR university laboratory or research center!

    Whistle-Blowing on vast Conspiracy! In order to stay in business, C.I.A. espionage troopers such as corrupt Paterson Inc. are NOT SUBJECT to America’s Freedom of Information Act! No freedom of information in the so-called ‘land of the free‘, because Americans have to check their freedom at America’s door. An obscure law allows the C.I.A. to block all congressional and public inquiries into the secret files, the budget, the number of cloak-and-dagger agents and the entire power structure of the Pater$on Shadow Company, a ‘valued asset’ for the C.I.A. and the recipient of a vast, dark stream of dollars from a cold blooded U.S. government with very special interests!

    Paterson’s University Supplies; Instruments of Betrayal! The Chief, a latter day J. Edgar Hoover, wearing cowboy hat, pink feather boa and trench coat, is the world’s largest science thief, stealing every original research-idea and scientific innovation he can find overseas – not to mention thousands of person-years invested. Like spit on academic values and a slap in the face of students and professors, the Paterson spy files are treated as private property by the Chief’s university supplier company. Both the C.I.A. and Paterson Inc. will uphold their secrecy claim over the Paterson Papers similar to the Pentagon Papers, which the U.S. government refuses to declassify. But an outraged academia is ready for answers amidst class cancellations forced by students worldwide to protest the presence of rotten Paterson Inc. on their campus! Are social websites Facebook, Twitter, YouTube going to give young and not-so-young academic protesters the connective muscle to chase U.S. spy Paterson Inc. and its private U.S. security guards off every university on earth? Get Involved!

    Betrayal worthy of Judas! That betrayal went so far that Americans were admired for their intelligence – or was it espionage, plain old theft of intellectual property, otherwise known as academic freeloading? America‘s seedy ‘exceptionalism‘ is a.k.a. a double standard for turning stolen ideas into borrowed academic glory at struggling U.S. hinterland universities, who add nothing to science. As a significant espionage personage, the Chief gets a tactical thrill from the collaborative madness between U.S. espionage and U.S. professors. That kind of mobster cronyism between Paterson Inc. and U.S. research-imitators is a perfect match-up with America’s un-democratic ideals – it‘s the new normal from beyond a banana republic. The silence of America‘s university teachers reminds of the ‘code of omertà‘, the pledge not to expose secrets of the science-mafia! Scores (one third is a guess) of American university professors ‘Had to Know’ and are profiteering accomplices in this Ponzi scheme of science fraud. Since the burly men from beastly Paterson.cia tilted – inch by inch – the global academic playing field in favour of U.S. ’hocus-pocus-scientists’, and if this helps explain America’s unparalleled share of Nobel prizes during that curiously energetic U.S. ’research’ period over the past five decades, synchronized with Paterson’s university espionage history, then so be it!

    Putting the Dots together! It’s Morning in America with stunning images of urban decay. The alcoholic Chief had just finished vomiting, suffered from a ferocious hang-over and felt a pathological need for homosexual intercourse. Working part-time in the Chief‘s office was as if visiting a U.S. war-of-aggression zone where sexual degradation, torture and rape flourish. Instead of forcing thumbscrews and waterboarding upon me, my office duty was interrupted by the Chief’s disgusting demonstrations of affection and while his ungentlemanly hands fondled among my pink boxer-shorts. As the homosexually harassed male employee of perverted Chief Paterson I unlocked sinister secrets ripe for a journalistic tour de force.

    Hear no Spy, See no Spy, and Speak no Spy? This is the story of Walt Blair Paterson, whose fictional name has become shorthand for an American era of espionage, cowboy capitalism and deceit around the world. How should the University Enemy No. 1 be treated? Will vigilantes unapologetically identify and expose the predator ‘university supplier’, to which ‘Paterson Inc.’ lent its fictional imprint? Will investigative journalists expose more secret operations by Paterson Inc. and its perverse alcoholic anti-cultural blabbermouth Chief? Grab a torch – the clock is ticking! Will a targeted global boycott of Paterson’s products starve the beast into a low-calorie beggar? Is it time to show a little scissor steel and cut to pieces the Chief‘s commercial products? Will Paterson Inc. end up at the university supplier junkyard – sans cash for clunkers? Will justice be done and truth prevail, edged-on by this terrifically entertaining non-definitive book – which tells only the most interesting about the barbarian subject? Nobody knows, but future answers will be absolutely right!

    Yours, Truly
    Dr. rer. nat. H. R. Goetting

  32. #32 Christian Reinboth
    24. März 2011

    @Dr. H.R. Goetting: Ahm…wie meinen?

    @Biologe:

    Wie hoch ist den der cumulative impact factor aller Naturwissenschaftler zusammem :) ?

    Das könnte man vermutlich irgendwie rauskriegen – wenn man einen Monat Zeit hätte, sich damit zu befassen… Eigentlich eine echt gute Frage, wobei ja vor allem interessant wäre, wie sich der CIF über die Jahrzehnte verändert hat.

    @Intensivpfleger:

    Kann man denn aus den Daten ersehen, ob und ggf. wie lange die Abgeordneten in ihren erlenten Berufen/Studienabschlüssen gearbeitet haben, bevor sie Vollzeitpolitiker wurden, bzw. wer nebenbei weiter in seinem Fach tätig ist? Oder so: wie viele Abgeordnete haben nie in ihrem erlernten Fach gearbeitet, bevor sie in die Politik gingen?

    Die erste Frage dürfte schwierig zu beantworten sein, da man hierfür die beruflichen Biographien aller Abgeordneten durchforsten und feststellen müsste, wer wie viele Jahre in welchem Berufsfeld tätig war – und ob sich dieses mit seinem Studium bzw. seiner Berufsausbildung deckt.

    Leichter dürfte dagegen die Frage zu beantworten sein, welche Abgeordneten nie in ihrem Beruf gearbeitet bzw. welche direkt von der Hochschule / dem Ausbildungsplatz in die Politik gewechselt sind – leider habe ich in meiner NSDStat-Datei – noch – keine diesbezüglichen Daten erfasst. Geben dürfte es da aber einige – so ist etwa der Grünen-Abgeordnete noch Student, der CDU-Abgeordnete Jens Spahn, ein gelernter Bankkaufmann, hat nach dem Berufsabschluss nur wenige Monate in einer Bank gearbeitet. Sicher ließe sich hier nach 0/1-Schema in Abgeordnete mit und Abgeordnete ohne Berufserfahrung teilen – das werde ich mal auf meine ToDo-Liste setzen…

  33. #33 Christian Mai
    25. März 2011

    Wieviel Künstler/innen gibt es im Parlament?

  34. #34 Jens Daniel
    25. März 2011

    Inhaltliche Bewertung werden nicht erfasst.
    Juristische Promotionen der LINKE, wenn Sie ALT-DDR-Bürger sind, halte ich für nicht vergleichbar. Sie sind einfach nur Schwachsinn!

    Hier die Titel
    http://mfs-outsider.de/jhs.htm

  35. #35 Christian Reinboth
    25. März 2011

    @Jens Daniel:

    Juristische Promotionen der LINKE, wenn Sie ALT-DDR-Bürger sind, halte ich für nicht vergleichbar. Sie sind einfach nur Schwachsinn!

    Das Fass wollte ich hier nicht aufmachen, da ich parteipolitisch alles andere als neutral bin, den Bias aus den ScienceBlogs-Artikeln aber möglichst raushalten wollte. Dass etwa die Doktorarbeit des Bundestagsabgeordneten Dietmar Bartsch – abgelegt an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften der KPdSU – heute leider verschwunden ist oder welchen wissenschaftlichen Wert Gysis Doktorarbeit mit dem Titel “Zur Vervollkommnung des sozialistischen Rechtes” wirklich hat sind noch einmal Themen für sich…

    Skeptischer als bei juristischen Abschlüssen bin ich übrigens bei “Diplom-Philosophen”, da dies in der Regel nach der Wende umetikettierte Marxismus-Leninismus-Abschlüsse sind…

  36. #36 Christian Reinboth
    25. März 2011

    @Christian Mai:

    Wieviel Künstler/innen gibt es im Parlament?

    Dafür müsste man wohl erst einmal definieren, wer überhaupt als Künstler durchgeht – sind beispielsweise Architekten nicht auch Künstler usw. usf.? Künstler/innen im “klassischen Sinn” – Maler, Musiker, Bildhauer etc. – gibt es im Bundestag im Grunde nur eine: Agnes Krumwiede (Grüne) ist eine Klavier-Virtuosin und studierte Musikerin, die vor ihrer politischen Karriere u.a. als Pianistin im Ingolstädter Theater und als Redakteurin im Klassik-Programm des Bayerischen Rundfunks tätig war.

  37. #37 Christian Reinboth
    25. März 2011

    @Christian Mai:

    Vielleicht noch als kleinen Nachtrag zu Agnes Krumwiede: Bei youTube gibt es ein kurzes Konzertvideo: Fanny Hensel: Introduction und Capriccio in h-mol:

  38. #38 bfr
    25. März 2011

    Bei den promovierten würden mich die Titel ihrer Dissertationen interessieren. Ob sie weich oder substanziell sind kann man vielleicht schon dort erkennen.

    Weiter bitte ich um eine parteibezogene Übersicht aller Mint-Fächer.

  39. #39 Gina
    25. März 2011

    Die “sonstigen” Studiengänge sind ja einige. Was muss ich mir darunter vorstellen? Mediziner (Rösler), Psychologen (Rossmann) und…?

    Psychologen sind natürlich Sozialwissenschaftler. Dazu zählen auch Soziologen, Erziehungswissenschaftler, (Sozial)Pädagogen, Religionswissenschaftler etc – und Juristen! 😀

  40. #40 Christian Mai
    26. März 2011

    Hallo Christian,
    meine Frage zu Künstler/innen im Bundestag hast Du erschöpfend beantwortet. Vielen Dank!

  41. #41 Christian Reinboth
    26. März 2011

    @Gina:

    Die 80 “Sonstigen” habe ich in meiner Datei aufgeschlüsselt, wollte aber die Tabelle nicht so elend lang werden lassen, da sich in vielen Studienrichtungen nur drei, zwei oder gar nur ein Abgeordneter findet. Ich schlüssele mal auf:

    * Biologen: 8
    * Agrarwissenschaftler: 8
    * Mathematiker: 7
    * Informatiker: 3
    * Journalisten: 1
    * Historiker: 4
    * Sprachwissenschaftler: 8
    * Physiker: 4
    * Forstwissenschaftler: 1
    * Kommunikationswissenschaftler: 2
    * Ernährungswissenschaftler: 2
    * Theologen: 8
    * Kulturwissenschaftler: 3
    * Musikwissenschaftler: 1
    * Architekten: 2
    * Geographen: 1
    * Literaturwissenschaftler: 2
    * Chemiker: 2
    * Psychologen: 1
    * Weinwirtschaftler: 1
    * Philosophen: 1
    * Sonstige: 4
    * Nicht mehr existente DDR-Studiengänge: 6

    Es gibt also in “Sonstige” auch tatsächlich noch vier “Sonstige” (bei denen müsste ich nochmal im Handbuch nachschlagen, warum ich sie nicht zuordnen konnte). Zu den nicht mehr existenten DDR-Studiengängen hatte ich ja weiter oben schon was geschrieben, dies betrifft etwa Marxismus-Leninismus-Studenten oder Lehrer für Lehrfächer, die mit der Wiedervereinigung abgeschafft wurden.

  42. #42 Gina
    27. März 2011

    Danke! :-)

    (Aus)Bildung haben sie ja, unsere Damen und Herren Politiker. Das Dumme ist, dass sie häufig sehr weit neben ihren angestammten Spuren unterwegs sind. Für mich sieht das so aus, als wäre egal, was man gelernt hat, wichtiger ist, wie man sich verkauft. Schade.

    btw: Nun frage ich mich nur noch, wer der “Weinwissenschaftler” ist. Ein Pfälzer? 😉

  43. #43 Christian Reinboth
    27. März 2011

    @Gina:

    Nun frage ich mich nur noch, wer der “Weinwissenschaftler” ist. Ein Pfälzer?

    Erstaunlicherweise ist der Weinwissenschaftler sogar einer der “höchstdekoriertesten” Akademiker im Deutschen Bundestag: Prof. Dr. Erik Schweickert (FDP), der an der Justus-Liebig Universität Önologie (Weinwissenschaften) studiert und dort auch promoviert hat. Im Jahr 2008 wurde Schweickert dann sogar von der Hochschule Wiesbaden zum Professor für “Internationale Weinwirtschaft” berufen. 2009 wurde er über die Landesliste der FDP in den Bundestag gewählt.

  44. #44 DC Hats
    28. März 2011

    (Aus)Bildung haben sie ja, unsere Damen und Herren Politiker. Das Dumme ist, dass sie häufig sehr weit neben ihren angestammten Spuren unterwegs sind. Für mich sieht das so aus, als wäre egal, was man gelernt hat, wichtiger ist, wie man sich verkauft. Schade.

  45. #45 DC Hats
    28. März 2011

    Bildung haben sie ja, unsere Damen und Herren Politiker. Das Dumme ist, dass sie häufig sehr weit neben ihren angestammten Spuren unterwegs sind. Für mich sieht das so aus, als wäre egal, was man gelernt hat, wichtiger ist, wie man sich verkauft. Schade.

  46. #46 Christian Reinboth
    29. März 2011

    @bfr:

    Weiter bitte ich um eine parteibezogene Übersicht aller Mint-Fächer.

    Das hat ein wenig gedauert, da ich hierfür nochmal Änderungen am Datensatz vornehmen musste – nun sind die Ergebnisse aber da. In die MINT-Kategorie fallen meines Erachtens nach folgende in der Gruppe der MdB zu findende Studienabschlüsse:

    – Biologen: 8
    – Ingenieure: 27
    – Mathematiker: 7
    – Informatiker: 3
    – Physiker: 4
    – Chemiker: 2

    Damit gäbe es insgesamt 51 MINT-Abgeordnete, dies entspricht 8,2% der Abgeordneten und 9,7% der Akademiker unter den Abgeordneten insgesamt. Schaut man auf die Verteilung über die Fraktionen, ergibt sich folgendes Bild:

    – CDU/CSU: 20 MINTs / 238 Abgeordnete = 8,4% der Fraktion
    – FDP: 10 MINTs / 93 Abgeordnete = 10,8% der Fraktion
    – SPD: 10 MINTs / 146 Abgeordnete = 6,9% der Fraktion
    – Grüne: 6 MINTs / 68 Abgeordnete = 8,9% der Fraktion
    – Linke: 5 MINTs / 76 Abgeordnete = 6,6% der Fraktion

    Den höchsten MINT-Anteil hätte damit die FDP, den niedrigsten die Linke – wobei die Gruppe der MINTs verglichen etwa mit der der Juristen, der BWLer oder der Lehrer in jeder Fraktion ziemlich blass aussieht…

  47. #47 bfr
    29. März 2011

    Ganz herzlichen Dank.

  48. #48 Mike
    15. April 2011

    3Sat neues Sendung vom 10.04.2011 – Thema: “Online-Crowd”: Zusammen sind wir klüger. http://www.3sat.de/page/?source=/neues/sendungen/magazin/152817/index.html

  49. #49 weißvonnix
    18. April 2011

    Ich persönlich halte grundsätzlich nichts von dieser Parteienpolitik. Sinnvoller wäre mMn Transparenz der Abstimmungen und ggf. Begründung warum man vom Wahlversprechen Abstand genommen hat. So könnte der Wähler seinen Repräsentanten kontrollieren, ob dieser in seinem Interesse handelt und ihn bei der nächsten Wahl bestätigen oder abwählen.
    Was wäre die optimale Besetzung der Ministerposten, unabhängig von Parteizugehörigkeit, sondern anhand ihrer Qualifikation und beruflichen Erfahrungen? Oder welcher Abgeordnete hat in seinem Fachgebiet, sinnvolle Neuerungen vorgeschlagen und auch durchsetzen können? So das er auch seine Eignung bestätigen konnte. Das wären Statistiken die mich interessieren würden!

  50. #50 politnix
    22. April 2011

    Interessanter Denkansatz, wenn es rechtlich vertretbar ist, die eigene Abstimmung zu veröffentlichen, wäre das gegenüber dem Wähler ein enormer Vertrauensbeweis. Das Entscheidungen sich innerhalb von Jahren den Veränderungen anpassen müssen, es geht schließlich darum das Richtige zu tun und nicht Recht zu haben, erscheint logisch, dies sollte dennoch durch eine kurze stichpunktartige Argumentation begründbar und nachvollziehbar sein. Die Einkommensabgaben von über 30% rechtfertigen dies definitv, da selbst jeder Handwerker eine detaillierte Auflistung seiner erbrachten Leistung gegenüber dem Kunden, in diesem Falle der Wähler, vorlegen muss. Die subventionierten Ipad´s hätten dadurch einen sinnvollen Verwendungszweck, weiter könnte man durch solch ein Verhalten Wahlmittel einsparen und könnte auf Spendenaffären verzichten. 😉 Wann und wo ist die nächste Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahl? Sollte einer den Vorstoß wagen, dürfte es wohl innerhalb kürzester Zeit Nachahmer geben, da man sich wohl nur sehr schwer mit Wahlveranstaltungen besser dem Wählervolk präsentieren könnte.(Bürgernähe) Die eingesparte Zeit könnten sinnvoller verwendet werden und die Produktivität der Abgeordneten usw. erhöhen. Schließlich könnte man auch detailliert aufschlüsseln, wer für welche Änderungen verantwortlich ist, positiv als auch negativ. Der Wähler selbst könnte sich nicht hinter Aussagen verstecken, die Person XY habe ich nicht gewählt und wäre mMn auch mehr in die Pflicht genommen sich politisch zu informieren. Was auch dem allgemeinen Politikerbild in der Öffentlichkeit mehr nützen als schaden könnte. Die erbrachten Leistungen, wären zugänglich und mancher Politiker könnte dadurch auch eine schnellere Würdigung seiner Leistung erfahren. -> Leistungsprinzip, das auch in der sozialen Marktwirtschaft funktioniert. Getreu dem Motto, man kann nicht Wasser predigen und dann Wein trinken. (Transparenz Bürger -> Transparenz Regierung) 😀

  51. #51 G.Müller
    23. April 2011

    Als Garantie, sollte der Wähler die Option haben, seinen Repräsentanten abwählen zu dürfen. Das heißt konkret, im Wahlbezirk, benötigt es 51% der Stimmen mit welcher der Repräsentant gewählt wurde, um ihn seines Amtes zu entheben.(ähnl. Mißtrauensvotum) Da man wohl auch keinen Mitarbeiter 4-5 Jahre in der Firma durchschleifen würde, wenn dieser seinen Vorgaben und Aufgaben nicht nachkommt. Dann würde dieses Pöstchenschieberles auch endlich mal aufhören, nach dem Motto da Scheiße gebaut, bekommt er halt wo anders einen gleichwertigen Posten.
    Selbst Minister & Co. sollten hierbei keine Ausnahme bilden dürfen.

  52. #52 weißvonnix
    24. April 2011

    Eine interessante Statistik wäre, wieviel der Zeit unserer Politiker für Wahlpropaganda, parteiinterne und parteiliche Sticheleien mißbraucht wird? Muss noch viel Eigenwerbung betrieben werden, wenn die Leistung transparenter wird? Oder lassen sich die Wähler mehr von Äußerlichkeiten, Alter und einer perfekten Präsentation in der Öffentlichkeit blenden? Ich finde sowohl Politiker, als auch Wähler könnten davon nur profitieren! Die Politik und ihre Strukturen könnte sich endlich weiterentwickeln und den Veränderungen schneller anpassen! Es geht immer um Effizienz, Verbesserung, neue Ideen, das wäre mMn ein großer Schritt dorthin und um auch zukünftig mehr das ganze Potential abzurufen, dass zur Verfügung steht.

  53. #53 G.Müller
    25. April 2011

    Was grundsätzlich eine “eigenartige” Auslegung von Demokratie ist, ist die Bestimmung von Ministern und Bundeskanzler. Eine oder mehrere Parteien, die knapp die Mehrheit im Bundestag erzielt, bestimmt wer für das Volk regiert. Das heißt konkret max. 49% der bereits gewählten Repräsentanten können nicht im Bundes- bzw. Landtag die Wähler repräsentieren, wie die anderen 51%. Was daran Gleichberechtigung sein soll wie es im GG, das jedem Bürger die gleichen Rechte zustehen, ist mir schleierhaft. Es gibt also gewählte Kanditaten die aufgrund ihrer Stimmenanzahl bereits nicht ihre Wähler vertreten können, dann die Opposition deren Handlungsmacht eingeschränkt ist, im Gegensatz zu regierenden Partei. Das heißt konkret das eine Koalition mit zB. 55% insgesamt betrachtet, immer noch nicht die Mehrheit der abgegebenen Wählerstimmen, geschweige der gesamten wahlberechtigten Bevölkerung, repräsentiert.

  54. #54 M.Ghandi
    28. April 2011

    Modernen Sünden nach Ghandi

    * Reichtum ohne Arbeit
    * Genuss ohne Gewissen
    * Wissen ohne Charakter
    * Geschäft ohne Moral
    * Wissenschaft ohne Menschlichkeit
    * Religion ohne Opferbereitschaft
    * Politik ohne Prinzipien

    Wie wäre es einfach Persönlichkeits Profiles erstellen zu lassen, über den einzelnen Abgeordneten? Dann wären auch die Handlungen, der Einzelnen, schon im Vorfeld, einschätzbar.

  55. #55 weißvonnix
    28. April 2011

    Dann aber bitte auch einen verbindlichen IQ-Test den man in manchen Bereichen durchlaufen muss zzgl. seiner Qualifikationen. Der Durchschnitt-IQ wäre dann interessant und ein Ranking?(Top3) ^^

  56. #56 G.Müller
    29. April 2011

    Wunschpolitiker (der Lokal, Landes, Bundes und Eu-politik):
    -wöchentliche kurze Zusammenfassung seines Wirkens (Ergebnisse)
    -Abstimmungen veröffentlichen und kurz&knapp erläutern
    -evtl. Meinungen zu aktuellen Top-Themen veröffentlichen
    -sofortiges “Rückgaberecht” bei Unzufriedenheit der Wähler, d.h. bei ca. 51% der Wahlstimmen, tritt dieser sofort freiwillig, von seinem Amt zurück.

    Ein Dominoeffekt wäre wünschenswert.

  57. #57 M.Ghandi
    29. April 2011

    Das gleiche wäre wünschenswert für alle Vertreter, von Wirtschaft (zB.Betriebsrat) bis zu gemeinnützigen Unternehmen. Die Möglichkeiten der modernen Technik sinnvoll nutzen zum Informationsaustausch und nicht nur versuchen andere zu diskreditieren, um seine eigene Stellung zu manifestieren. Fakten, Fakten, Fakten … 😉

  58. #58 Helga G.
    20. Juli 2012

    Mich interessiert
    1. Warum sind fast immer soviele Juristen, aber auch die BWLer und Lehrer im Bundestag?
    2. Wie ist die Aufteilung der verschiedenen Berufsgruppen auf die Ausschüsse (ich frage nach der fachlichen Qualifikation eines Abgeordneten für die Tätigkeit in einem Ausschuss?
    3. Müssen sich Bundestagsabgeordnete für die Arbei in möglicherweise ihrer Ausbildung nicht entsprechenden Ausschüssen weiterbilden?

  59. #59 Helga G.
    20. Juli 2012

    Mich interessiert
    1. Warum sind fast immer soviele Juristen, aber auch die BWLer und Lehrer im Bundestag
    2. Wie ist die Aufteilung der verschiedenen Berufsgruppen auf die Ausschüsse (ich frage nach der fachlichen Qualifikation eines Abgeordneten für die Tätigkeit in einem Ausschuss.
    3. Müssen sich Bundestagsabgeordnete für die Arbei in möglicherweise ihrer Ausbildung nicht entsprechenden Ausschüssen weiterbilden?

  60. #60 Christian Reinboth
    20. Juli 2012

    @Helga:

    1. Warum sind fast immer soviele Juristen, aber auch die BWLer und Lehrer im Bundestag

    1. Darüber kann man nur spekulieren. Persönlich vermute ich eine Kombination aus verschiedenen Faktoren: Geregelte (Lehrer) oder frei bestimmbare (Freiberufler) Arbeitszeiten, vernünftiges Einkommen, angesehener Berufsstand (Anwälte, Lehrer, Wirtschaftswissenschaftler) und die Fähigkeit, einen vernünftigen Vortrag vor Zuhörern zu halten (zumindest Lehrer und Anwälte sollten das können). Alle diese Eigenschaften sind von großem Vorteil, wenn man es auf eine “Parteikarriere” anlegt – bei welcher Partei dürfte dabei sogar vergleichsweise unerheblich sein. Ein Tischler oder ein Krankenpfleger haben da im Hinblick auf Zeit, Ansehen, verfügbares Einkommen und ggf. auch “Redetalent” vermutlich signifikant schlechtere Startbedinungen…

    2. Wie ist die Aufteilung der verschiedenen Berufsgruppen auf die Ausschüsse (ich frage nach der fachlichen Qualifikation eines Abgeordneten für die Tätigkeit in einem Ausschuss.

    2. Das wäre eine spannende Frage – leider ändert sich die Zusammensetzung der Ausschüsse häufiger als die des Bundestages, zumal sind die Ausschüsse nicht im Handbuch erfasst und daher auch nicht in meiner Datei. Möglich wäre das auf jeden Fall – aber ob ich die Zeit dazu finde, die Datei in nächster Zeit derart umfassend zu ergänzen…?

    3. Müssen sich Bundestagsabgeordnete für die Arbei in möglicherweise ihrer Ausbildung nicht entsprechenden Ausschüssen weiterbilden?

    3. Nein.

  61. #61 Jakob Singer
    Berlin
    14. Dezember 2012

    Zunächst vielen Dank für die exzellente Statistik-Auswertung! eine sehr wichtige Transparenz-Schaffung für unsere Demokratie, ich danke Ihnen persönlich.

    Meine Frage: könnten Sie bitte die Kategorie aufspalten und darlegen, wie viele jeweils Volkswirt oder Betriebswirt sind? Es herrscht meiner Kenntnis nach ein großer Unterschied zwischen Menschen, deren Interesse “das Business” und seine monetäre Mehrung ist und Menschen, die im Studium der Ökonomie de facto die Gesellschaft studieren.
    Ddank im voraus.
    JS

  62. #62 Gwaptiva
    Boernsen
    1. Mai 2013

    Mich würde interessieren wie sich die Anzahlen verhalten mit den Anzahlen von Absolventen: Es gibt bestimmt insgesamt mehr Leute die Jura studiert haben als Weinwissenschaftler (womit 1 MdB dieses Fachbereich schon überrepresentiert).

  63. #63 Christian Reinboth
    1. Mai 2013

    @Gwaptiva: Geht man von den Angaben in diesem FAZ-Artikel

    http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/jura-absolventen-steiler-aufstieg-im-heissluftballon-11491877.html

    aus, schlossen 2011 etwa 12.900 Absolventen ein Studium der Rechtswissenschaften mit dem Ersten Staatsexamen ab. Gehen wir der Einfachheit halber mal von 13.000 Absolventen aus. Im Jahr 2008 haben insgesamt 260.000 Personen ein Studium abgeschlossen, siehe:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Abiturientenquote_und_Studienanf%C3%A4ngerquote#Studienabsolventen

    Nun passen natürlich die Zahlen für 2008 und 2011 nicht perfekt zusammen, gefragt war ja aber auch sicher nur nach einem ungefähren Anteil (präzise Zahlen müsste ich erst noch aufwändiger recherchieren). Sagen wir also mal, es gäbe ungefähr 13.000 Jura-Absolventen und 260.000 Studienabsolventen – in diesem Fall hätten 5% aller Absolventen Jura studiert. Von 521 Abgeordneten des Deutschen Bundestages mit Studienabschluss haben 153 Jura studiert – macht knapp 30%. So gesehen sind die Juristen also klar überrepräsentiert…

  64. #64 K.G.
    1. September 2013

    Mich würde es interessieren wie viele Professoren es den im Bundestag gibt?.