Im Januar habe ich sehr erfreut und optimistisch die neue Bühnenshow “Global Warming Party” der Science Busters angekündigt. Damals stand die große Premiere der Show gerade an und hat auch sehr erfolgreich in der Helmut-List-Halle in Graz stattgefunden. Sechs weitere Shows des Tourkalenders haben wir dann noch absolviert bevor der Virus unsere Auftritte gestoppt hat. Wir haben jetzt gerade wieder angefangen auf die Bühnen zu gehen; die Absagen und Verschiebungen plagen uns aber immer noch und es ist mehr als zweifelhaft ob im Herbst und Winter ein halbwegs normaler Theaterbetrieb stattfinden kann. Aber zum Glück gibt es “Global Warming Party” nicht nur zum Ansehen auf der Bühne sondern jetzt auch als Buch!

Heute ist der offizielle Erscheinungstermin des Werks mit dem schönen Titel “Global Warming Party: Wie wir uns das Klima schönsaufen können und andere wissenschaftlich überprüfte Anregungen zur Rettung der Menschheit” das überall dort erhältlich ist, wo man gerne Bücher kaufen möchte. Wer keine Lust hat es selbst zu lesen, kann es sich auch vorlesen lassen: Es gibt auch ein Hörbuch, gelesen von Thomas Loibl, mit Beiträgen von Martin Puntigam, Martin Moder und mir.

Sowohl Buch als auch Hörbuch kann man wunderbar pandemiegerecht konsumieren, von zuhause aus und ohne Gefahr sich dabei mit irgendwas zu infizieren. Was man unbedingt tun sollte! Also nicht sich mit irgendwas infizieren – sondern das Buch konsumieren! Wir haben uns wirklich große Mühe gegeben, das enorm wichtige Thema “Klimawandel” so zu präsentieren wie es einem Science-Busters-Buch würdig ist.

Im Gegensatz zu einer House-Warming-Party, zu der man ja eingeladen werden muss, dürfen – oder besser gesagt: müssen! – bei der Global Warming Party alle mitmachen. Ob sie wollen oder nicht. Um diese Party so zu absolvieren, dass wir danach die Bude nicht komplett zusperren müssen, müssen wir uns ein wenig anstrengen. In unserem Buch beschäftigen wir uns daher zuerst mit der Party Location. Gibt es da draußen – wie auf den Plakaten bei den Klimaschutzdemos zu lesen ist – wirklich keinen “Planet B”? Haben wir irgendwo ein Ausweichquartier falls die Global Warming Party zu ausufernd wird? Wir erläutern im Buch wie das mit der Kernfusion funktioniert und ob sie uns alle vor dem Klimawandel retten wird, ob es sinnvoll ist sich mit “Atomsemiotik” zu beschäftigen und Katzen zum Leuchten zu bringen um atomare Endlager zu markieren. Wir klären die Sache mit dem “Geoengineering” und überlegen welche Sachen man mit Atombomen sprengen müsste, um die Klimakrise zu beenden. Wer immer schon wissen wollte, wie man eine Moorleiche wird, findet bei uns nicht nur eine passende Antwort sondern auch noch alles was man wissen muss, um zu verstehen wie Moore mit dem Klima zusammenhängen.

Es wird aber auch biologisch/psychologisch/neurologisch wenn wir die Frage beantworten, ob wir uns nicht einfach per Manipulation des menschlichen Hirns zu fanatischen Klimaschützern machen können. Oder welche Interventionen nötig wären, um uns das Fleischessen ein für alle mal abzugewöhnen. Selbstverständlich wird ausführlich erklärt ob, wie und warum Asteroiden uns alle vor dem Klimawandel schützen können (bzw. warum nicht). Und am Ende geht es um ganz aktuelle Forschung die nicht nur zeigt, wie Österreich die Welt retten wird sondern auch noch Freibier für alle springen lässt!

“Randlage” und “urfad”: Nur zwei von sehr vielen wunderbaren Wörtern die ihr in diesem Buch findet könnt!

Daneben geht es um ganz viele andere Themen; es ist ein schönes Buch das alle gelesen haben sollten. Es hat 191 Seiten, alle jeweils einzeln markiert durch passende und fortlaufende Zahlen; es gibt Kapitelüberschriften, lustige Bilder, einen Index am Ende und ein Inhaltsverzeichnis zu Beginn. Außen ist das Buch blau, innen ist es schwarz auf weiß: Mehr kann man eigentlich nicht verlangen! Und wer doch noch mehr verlangt: Das Vorwort wurde von Nicolas Wöhrl und Reinhard Remfort geschrieben, allen bekannt vom grandiosen Podcast Methodisch Inkorrekt. Das sollte hoffentlich auch noch die letzten Kaufzweifelnden überzeugen!

Wenn ihr es lesen wollt, dann geht in ein Buchgeschäft eurer Wahl (oder das entsprechende Äquivalent im Internet)! Wenn ihr es von uns unterschrieben haben wollt, könnt ihr auch gerne eine unserer Shows besuchen (sofern sie stattfinden) wo die Bücher ebenfalls erhältlich sind und gerne signiert werden. So oder so: Viel Spaß damit!

Kommentare (9)

  1. #1 noch'n Flo
    Schoggiland
    21. September 2020

    Eine ungerade Seitenzahl ist aber extrem unpraktisch. Ich nehme mal an, die 191 bezieht sich auf die Anzahl der nummerierten Seiten.

    Wobei ja auch die Nummerierung in Büchern oft gar nicht bei der 1 beginnt, also ist hier wohl von 3-193 oder so auszugehen…

  2. #2 Monica Klotz
    St. Gallen (CH)
    21. September 2020

    Wenn das Buch nur halb so gut geschrieben ist wie das wortgewaltige Marketing ist es ein must have für meine Bibliothek. Sieht sicher auch schick aus zwischen meinen gesammelten Werken unterschiedlichster Gattung. Ich freu’ mich schon auf lehrreichen Lesespass.

  3. #3 Till
    21. September 2020

    @Flo2: Bei der Seitenzahl bin ich auch hängen geblieben. Evtl. haben die Sciencebusters aber auch die einseitige Seite — quasi den literarischen Monopol — entdeckt 😉

  4. #4 Kyllyeti
    21. September 2020

    Ist doch klar, dass ein Science-Busters-Buch auch mal eine Möbius-Seite haben muss. Oder ein anderes Äquivalent, etwas Vierdimensionales oder so.

  5. #5 Umami
    21. September 2020

    Und wo gibt es das signiert?

  6. #6 Florian Freistetter
    21. September 2020

    Da wo wir auftreten…

  7. #7 PDP10
    21. September 2020

    @noch’n Flo:

    Eine ungerade Seitenzahl ist aber extrem unpraktisch.

    Hattest du nie eins von den RoRoRo (Rowohlt Rotations Romane) Taschenbüchern, in denen nicht nur mitten drin eine Werbung für Staatsanleihen und Obligationen abgedruckt war, sondern in denen am Ende auch ein paar leere Seiten waren, die mit “Notizen” überschrieben waren? (Das lag daran, dass man sowas meistens in 4 Bögen, also 16 Seiten gebunden hat – manchmal sogar in 8 Bögen also 32 Seiten …)

    Abgesehen davon: Vielleicht ist Seite 192 ja reserviert für signiert werden von Florian und den Anderen.

  8. #8 Hmm...
    22. September 2020

    Manchmal hat die urfade Randlage ja auch was Gutes 🙂

  9. #9 Herr Senf
    23. September 2020

    Der “Schmutztitel” hat die nichtgedruckte Seitenzahl “1”.
    Der Lesetext beginnt später, weniger als 192 Leseseiten geht schneller 😉