Ich war gestern im Kino und habe mir Moonfall angesehen. Wer nur wissen möchte, ob der Mond tatsächlich auf die Erde fallen kann oder wird, kann die Besprechung des Films gerne überspringen und direkt zum letzten Abschnitt weiter scrollen. Wer sich den Film ansehen möchte (wovon ich dringend abrate) und nicht gespoilert werden will wird rechtzeitig gewarnt. Alles was ich vor der Spoilerwarnung schreibe ist Zeug, das auch im Trailer oder den Ankündigungen zum Film erzählt wird.

Hollywood und Wissenschaftskommunikation

Ich habe mir “Moonfall” nicht angesehen, weil ich so ein großer Fan von Roland Emmerich bin. Ganz im Gegenteil. Aber wenn Wissenschaft in Hollywood-Blockbustern thematisiert wird, ist das aus Sicht der Wissenschaftskommunikation durchaus interessant. Wenn der Film erfolgreich ist und oft gesehen wird, kann das, was dort zu sehen ist durchaus die öffentliche Wahrnehmung mitbestimmen (“2001: Odyssee im Weltraum” oder “Star Trek” sind solche Beispiele). Insofern kann es für die Praxis der Wissensvermittlung relevant sein zu wissen, was da im Kino gezeigt wird. Was “Moonfall” angeht hätte ich mir den Kinobesuch aber sparen können. Der Film wird kein Blockbuster werden, dafür ist er einfach zu schlecht. Und das nicht einmal wegen der Darstellung der Wissenschaft.

Der Mond fällt

In “Moonfall” geht es – wenig überraschend – um den Mond, der auf die Erde fällt. Das wird in allen Trailern und Ankündigungen mehr als deutlich erklärt. Und, auch das wird in den Trailern klar gemacht, der Mond ist in Wahrheit irgendein Dingens das von Aliens gebaut wurde. Und wenn so ein Mond auf die Erde fällt ist das tendenziell schlecht. Es ist also mit Katastrophen zu rechnen; mit großer Zerstörung und jeder Menge Drama und einem Special-Effects-Overkill. Mit unwahrscheinlichen Helden, mit Selbstaufopferung und all dem anderen Zeug, das man in den Filmen von Emmerich so findet.

Aus wissenschaftlicher Sicht (mehr dazu gibt es weiter unten) ist so was natürlich Quatsch. Der Mond kann nicht auf die Erde fallen und er ist auch keine außerirdische Megastruktur. Aber keine Sorge, niemand muss sich beschweren, dass ich als nüchterner Wissenschaftler darüber meckere, dass in einem Science-Fiction-Film nicht alles absolut real ist. Ich hab überhaupt kein Problem mit Filmen/Büchern/Serien in denen die Wissenschaft “kreativ” interpretiert wird. Ich bin ein riesiger Fan von “Doctor Who” und der Serie kann man definitiv nicht vorwerfen sich an die Realität der Wissenschaft zu halten. Ich habe meine Dissertation über die Kollision von Asteroiden mit der Erde geschrieben und finde den Film “Armageddon” super. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Sache mit Bruce Willis, der Löcher in einen Asteroiden bohrt um Atombomben zu versenken absoluter Quatsch. Aber der Film macht einfach Spaß – und genau das soll so ein Film ja vorranging tun. Natürlich ist es für mich als Wissenschaftler schön, wenn Wissenschaft in einem Film eine wichtige Rolle spielt und dabei vernünftig dargestellt wird. So etwas kann auch ein wunderbares Instrument der Wissenschaftsvermittlung sein; kann Menschen für Wissenschaft begeistern, und so weiter. Aber ich hab kein Problem mit Laserschlachten im Weltraum; mit überlichtschnellen Raumschiffen oder anderem Zeug, das mit echter Wissenschaft nichts zu tun hat.

Mit echter Wissenschaft hat auch “Moonfall” nichts zu tun, nicht einmal ansatzweise. Das ist aber nicht der Grund, warum der Film so mies ist. Und wer trotz meiner Warnung immer noch selbst ins Kino gehen will, sollte jetzt aufhören zu lesen. Im nächsten Abschnitt werde ich genauer auf den Inhalt eingehen und nicht ohne Spoiler auskommen. Springt dann am besten direkt zum Ende; da erkläre ich dann ob und wie der Mond wirklich auf die Erde fallen könnte.

Ich wollte den Film ja eigentlich wirklich nicht sehen…

Spezialeffekte sind keine Handlung (Spoiler)

So. Ich sags sicherheitshalber nochmal: Ab jetzt kommen Spoiler. Es fällt mir aber ein wenig schwer, den Inhalt des Films wiederzugeben. Denn so ein unmotivertes Etwas habe ich schon lange nicht mehr im Kino gesehen. Da eine stringente “Handlung” zu identifizieren ist schwierig. Die Figuren etwa sind auch aus Hollywood-Sicht viel zu sehr Klischees. Da ist etwa der Verschwörungstheoretiker der so überzogen dargestellt wird, dass man es nicht mal mehr lustig finden kann. Von den Zimmerwänden die mit Zeitungsausschnitten gepflastert sind bis hin zu allen schlechten Nerd-Klischees die man schon längst nicht mehr sehen will. Dann gibt es den Ex-Astronauten der vom Weltraumheld zur gescheiterten Existenz geworden ist und seine Zeit damit verbringt in der Garage Bier zu trinken und sein Rennauto zu reparieren (was sonst). Es gibt die Ex-Astronautin, die aber noch bei der NASA arbeitet. Und natürlich sind alle geschieden, haben ein stressiges Verhältnis zu ihren Kindern, Ex-Partnern, Stiefkindern, etc.

Und nachdem all diese Beziehungsgeflechte geklärt sind, geht es dann auch im Film los: Wie man das halt so macht als Verschwörungstheoretiker, schleicht man sich in eine Uni ein, hackt sich in den Rechner eines Professors, beauftragt von dort Remote-Beobachtungen des Monds, die man auch sofort kriegt und erkennt mit einem Blick auf die Zahlenreihen sofort, dass der Mond seine Umlaufbahn verlassen hat. Und natürlich weigert sich die doofe NASA, einem zuzuhören. Es folgt das übliche Spiel: Die NASA kommt eh auch selbst drauf, will aber alles geheim halten; der Verschwörungstheoretiker schreibt sein Zeug ins Internet und kaum das man einmal geblinzelt hat, steht der Mond gigantisch am Himmel über der Erde; die Menschen fangen an zu plündern und die Zivilisation bricht zusammen.

Das ist tatsächlich das, was “Moonfall” so dramatisch schlecht macht. Er hat keine Handlung, es gibt nur eine Aneinanderreihung von Szenen und Bildern. Dinge passieren und man sitzt verwirrt vor der Leinwand und fragt sich, was das jetzt schon wieder soll. In keiner Sekunde des Films hat man das Gefühl, dass die Menschen im Film irgendwas aus einer verständlichen Motivation heraus machen. Sie stellen Bilder nach, die man aus anderen Filmen kennt. Zum Beispiel: Der NASA-Chef geht vor die Presse und sagt “Alles Gut, wir kümmern uns drum, es gibt keine Gefahr”. Die Ex-Astronautin wirft ihm vor, er würde die Öffentlichkeit anlügen und wird dafür gerügt: “Sie arbeiten für mich!”. Worauf sich Halle Berry in Position wirft und mit unangemessen viel Pathos erklärt, sie arbeite für das amerikanische Volk! Der NASA-Chef verzieht sich dann aber sowieso, wirft Berry seinen Ausweis hin, mit dem sie sich dann in ein geheimes NASA-Archiv schleichen kann, wo im Halbdunklen Donald Sutherland (was hat dieser Mann getan um hier mitspielen zu müssen) mit wirrem Haar sitzt und aus staubigen Regalen die geheimen Geheimnisse gekramt werden, die die NASA jahrelang vertuscht hat.

Ich hab ja kein Problem, wenn die Handlung in einem Action-Film mal ein wenig straff ist. Aber Emmerich hat sich selten mit Handlung aufgehalten. Und das stört massiv. Da scheitert zum Beispiel die Erkundungsmission zum Mond und dann ist auf einmal keine Rakete mehr da mit der man nochmal hinfliegen könnte. Also macht man sich auf in die Bunker dieser Welt. Bis der Ex-Astronautin einfällt, dass da in nem Museum ja noch ein altes Space-Shuttle rumsteht. Zwei Szenen weiter steht dieses Shuttle, komplett ausgestattet mit Boostern und Treibstofftanks (wo lagen die rum?) auf der Startrampe. Aus China hat man auf die Schnelle noch eine Mondlandefähre aufgetrieben (wird in einem Halbsatz erwähnt) und die passt offensichtlich überraschend gut in die Ladebucht des Shuttles. Dann kommt ein Erdbeben, dann ist ein Triebwerk des Shuttles kaputt, dann hauen fast alle NASA-Leute von der Basis ab, dann fällt Halle Berry ein, dass das Shuttle ja vielleicht trotzdem starten könnte, wenn man es von der Gravitationskraft des nahen Mondes nach oben ziehen lässt, wofür man aber in 28 Minuten starten müsste. Mit einer Handvoll Leute wird das kaputte Shuttle also in knapp 10 Minuten startklar gemacht (vermutlich, im Film wird das weder gezeigt noch erwähnt); irgendwo (wird auch nicht gezeigt oder erklärt) kramt man alte Apollo-Raumanzüge raus (netterweisen auch einen in Übergröße für den übergewichtigen Verschwörungstheoretiker, der auch noch auf der Startbasis abhängt und spontan mitfliegt), und fliegt gerade noch rechtzeitig los.

Das schaut doch noch gut aus, das muss man nur ein wenig abstauben und dann geht’s schon wieder! Mit diesem Shuttle wird im Film die Welt gerettet (Bild: SvenPaulus, gemeinfrei)

Ich weiß, es ist ein Film und da muss nicht alles stimmen. Aber auch mit noch so viel suspension of disbelief muss einem hier auffallen, dass die “Handlung” keinerlei Logik hat; das Dinge passieren, die so schlicht und einfach nicht passieren können. Eine Geschichte muss innerhalb ihrere eigenen Grenzen glaubwürdig und nachvollziehbar sein; egal ob sie in einer Science-Fiction-Welt, einer Fantasywelt oder der reale Welt stattfindet. Wenn sie das nicht ist, dann funktioniert sie nicht; man merkt das auch sehr deutlich und dann macht die Geschichte keinen Spaß mehr. Und bei “Moonfall” gibt es fast nirgendwo eine in sich konsistente Handlung. Alles passiert irgendwie, aus nicht nachvollziehbaren Gründen und man fragt sich dauernd: “Halt – wieso denn das jetzt? Wie soll dass denn jetzt passiert sein?!”.

Noch ein Beispiel: Die drei Helden sind mittlerweile am Mond angekommen, der natürlich eine “Megastruktur” ist, von Aliens gebaut. Die aber schon längst nicht mehr da sind; bzw nur noch im Computer existieren. Der Astronaut kriegt per Telepathieflash eine kurze Lektion in galaktischer Geschichte: Vor Milliarden Jahren haben Menschen (bzw. die Vorfahren der Menschen) die ganze Galaxie bevölkert; sich dort ein Imperium aufgebaut wo alle in Frieden, Glück und Wohlstand gelebt haben. Auf Planeten und in gigantischen künstlichen Welten im All. Gesteuert wurde das von einer künstlichen Intelligenz, die – wie das halt so ist – aber auf einmal böse wurde und alle Menschen umgebracht hat. Ruck zuck hat die KI das galaktische Megaimperium zerstört; die Menschen haben noch schnell ein paar mondgroße Raumschiffe gebaut um sich vor der KI in Sicherheit zu bringen. Klappt aber nicht, nur eins von den Monddingern wird nicht zerstört und das fliegt zur Sonne und baut dort die Erde (anscheinend muss man nur sehr schnell im Kreis um ne Gaswolke rumfliegen und dann wirbelt sich das alles zu nem schönen Planeten zusammen). Und dann wurde dort per Genetik-Irgendwas das Leben geschaffen, nach eigenem Vorbild. Die KI ist aber auch nachgekommen, wohnt jetzt im Mond und… ja – weiß man nicht. Anscheinend hat sie dieses Mond-Dingens aus irgendeinem Grund nicht zerstört; und auch nicht die Menschen auf der Erde (obwohl ihr Ziel die Ausrottung der Menschen ist, wie man erklärt bekommt). Beziehunsgweise fängt sie halt erst mit Beginn des Films an, den Mond auf die Erde fallen zu lassen. Und ich habe jetzt fast schon länger gebraucht das hier aufzuschreiben als es im Kino auf der Leinwand zu sehen war. Das alles macht nach keiner irgendwie gearteten Logik Sinn.

Egal, die Welt geht unter und zum Glück hat das amerikanische Militär eh schon in den 1990ern oder so ein EMP-Dingens gebaut (da weiß man auch nix genaues; irgendeine Elektromagnetische Pulswaffe die in einer Mini-Szene aus ner Kiste gepackt wird) mit dem das KI-Monster dann von den drei Helden am Ende weggebruzzelt wird. Anscheinend waren die Vorfahren der Menschen zwar schlau genug, ein galaktisches Imperium zu errichten, mit künstlichen Planeten und Monden. Aber zu doof, den Space-Elektroschocker zu erfinden, denn die Amerikaner in das Museums-Shuttle packen…

Ich könnte jetzt noch weiter rummeckern; über die in so gut wie jedem Emmerich fast exakt gleich ablaufende Story der Flucht durch die katastrophengeplagte Welt (wo dann immer irgendein Stiefelternteil den Löffel abgeben muss); über das extra sinnlose Productplacement (Das Betriebssystems des Shuttles hat nen Virenscanner von Kapersky, der erstmal checkt ob eh alles ok ist, bevor es das Shuttle auftanken lässt…) – aber ich hab mich damit schon viel zu lange aufgehalten. “Moonfall” ist ein schlechter Film; nicht weil die Handlung aus wissenschaftlicher Sicht absurd ist, sondern weil dieser Film einfach extrem lieblos und dumm gemacht ist. Es gibt schlechte Filme, die so schlecht sind, dass man sich darüber noch amüsieren kann. “Moonfall” ist keiner davon.

Das wird knapp…

Kopf einziehen, der Mond kommt (Spoiler)

Ich bin Astronom, also muss ich trotz allem natürlich noch was zur Astronomie und der Wissenschaft im Film sagen. Auch wenn es – wie ich anfangs schon erklärt habe – eigentlich nicht wichtig ist. Bei “Moonfall” ist es aber wirklich nicht wichtig. Da Emmerich eh schon gleich zu Beginn klar macht, dass der Mond irgendein mächtiges und mysteriöses Alien-Ding ist, läuft jeder Versuch der wissenschaftlichen Betrachtung komplett ins Leere. Der Mond verlässt die Umlaufbahn? Ja, macht er halt; ist halt ein Alien-Raumschiff! Der Mond wird plötzlich sehr viel schwerer? Ja, ist halt so. Diese Szene war tatsächlich sehr exemplarisch: Mitten im Film wird ohne weiteren Kommentar und Erklärung festgestellt, dass der Mond plötzlich mehr Masse bekommen hat. Der Verschwörungsfuzzi deutet auf eine Tafel bei der NASA, merkt an, dass die Zahl für die Masse falsch ist, und dann Schnitt und weiter gehts. Aber wird schon irgendwas mit dem Alien-Zeug zu tun haben.

Da fällt dann der Rest an wissenschaftlicher Inkosistenz auch nicht weiter auf. Immer etwa, wenn der Mond über die Erde fliegt, zieht er mit seiner gewaltigen Gravitationskraft alles an und hinauf in die Luft (würde er zwar in echt nicht machen, weil die Erde immer noch schwerer ist und das gravitative Tauziehen gewinnt, aber egal: Alien-Dings!). Das ist gefährlich, da muss man die Kinder festhalten, damit sie nicht in den Himmel gerissen werden. Wenn man es aber geschafft hat, sich in einem Schuppen zu verstecken, ist alles gut – da kommt die Gravitationskraft anscheinend nicht durchs Dach.

Dass die Gezeiten stärker werden wenn der Mond näher kommt; dass es Erdbeben gibt; dass in hohen Lagen die Luft dünner wird bzw. dann auch “Luft-Ebbe” herrscht: Das ist sogar halbwegs korrekt. Aber wenn der Mond am Schluss der Erde so nahe kommt dass er an Bergen anschrammt und dann nur der Berggipfel ein wenig abbricht während unten die Menschen durch die Gegend laufen und flüchten: Da muss man wieder auf “Alien-Dings!” zurückgreifen wenn man das auch nur ansatzweise verstehen will.

Das Innere des Maschinenmonds schaut zwar schön spektakulär alien-technisch aus. Aber mehr als Ausschauen tut es nicht. Irgendwo im Mond steckt ein helles Dinges, das die Energiequelle ist. Laut Verschwörungsfuzzi ist es ein Weißer Zwerg, was astronomisch natürlich Quatsch ist (ebenso wie der Satz “Ich habs gewusst. Megastrukturen bestehen aus den Bausteinen des Universums” der in diesem Zusammenhang im Film gefallen ist). Ein weißer Zwerg ist das Endstadium eines Sternes wie unserer Sonne wenn dort nach Ende der Kernfusion alles in sich zusammengefallen ist. Ein weißer Zwerg ist so groß wie die Erde (bzw höchstens doppelt so groß) und hat circa so viel Masse wie die Sonne. Wenn so ein Ding im Mond stecken würde, würde man das erstens merken (weil der Mond dann so schwer wie die Sonne wäre) und zweitens würde der Weiße Zwerg da auch nicht rein passen. Ich weiß nicht, wer den Film aus astronomischer Sicht beraten hat (oder ob überhaupt). Aber vielleicht hat man da ja nen weißen Zwerg mit einem Neutronenstern verwechselt. Auch das ist ein Endstadium der Sternentwicklung, auch Neutronensterne sind extrem kompakte Objekt die schwerer als die Sonne sind. Aber ein Neutronenstern wäre nur ~20 Kilometer groß und würde zumindest in den Mond reinpassen. Aber egal: Alien-Dings! Alien-Dings macht alles möglich.

Und Gratulation übrigens auch an China: Die Mondlandefähre mit der man im Film durchs Innere des Mondes fliegt hat einiges drauf. Irgendwann hat man im Film dann auch keine Lust mehr gehabt, sich auch nur alibihalber an sowas wie die Gesetze der Himmelsmechanik zu halten und flitzt mit der Fähre durch die Megastruktur wie damals Luke Skywalker über den Todesstern. Liegt aber wahrscheinlich auch am Alien-Dings.

Am Ende jedenfalls ist die böse Künstliche Intelligenz besiegt, der Mond hat aufgehört die Berggipfel der Erde abzuschrubbeln und sich ein bisschen zurück gezogen. Aber nicht sehr – jetzt hängt er dramatisch groß, seiner kilometerdicken Gesteinshülle entkleidet als Maschinenwelt mit Trümmerring am Himmel der Erde. Abspann. Ende.

Kann der Mond auf die Erde fallen (ab hier keine Spoiler mehr)

Die Mühe erklären zu wollen, was in “Moonfall” wissenschaftlich korrekt bzw. falsch ist, kann man sich sparen. Da schon im Trailer klar gemacht wird, dass da irgendeine Alien-Technik involviert ist, ist quasi eh alles möglich. Aber die prinzipielle Frage bleibt natürlich: Kann der Mond (unser echter Mond, keine Alienstruktur) tatsächlich auf die Erde fallen?

Die kurze Antwort lautet: Nein. Kann er nicht und wird er nicht.

Die längere Antwort lautet immer noch “Nein”. Aber man kann sich zumindest ein wenig überlegen, was denn passieren müsste, um den Mond auf die Erde fallen zu lassen. Der Mond bewegt sich mit der Erde um die Sonne herum, das tut er seit mehr als vier Milliarden Jahren und das wird er auch weiterhin tun (tatsächlich entfernt sich der Mond jedes Jahr knapp 4 Zentimeter von der Erde, das liegt an den Gezeiten – siehe hier und hier). Das liegt an den grundlegenden Naturgesetzen die die Bewegung von Himmelskörpern bestimmen; sie bewegen sich aufgrund der Gravitationskraft die auf sie wirkt und solange sich da nichts ändert, ändert sich auch an der Umlaufbahn nichts. Die Bewegung des Monds wird von der Gravitationskraft der Sonne und der Erde dominiert und die hängt von deren Masse ab und von deren Abstand zum Mond. Will man die Umlaufbahn des Mondes ändern, müsste man also die Masse der Erde und der Sonne ändern. Und zwar relevant; die Erde müsste zum Beispiel doppelt so schwer werden oder halb so schwer. Gehen wir mal davon aus, dass das nicht passiert (es gibt keinen sinnvollen natürlichen Prozess der die Masse von Sonne oder Erde spontan massiv ändert). Dann bleibt noch eine Änderung des Abstands zwischen Mond und Erde. Oder anders gesagt: Wir können die Umlaufbahn des Mondes ändern, wenn wir eine entsprechend große Kraft auf ihn ausüben.

Dann kann man den Mond näher an die Erde “schieben”. Oder weiter weg. Er würde sich dann auf einer neuen Bahn bewegen und könnte der Erde dabei näher kommen als vorher. Aber auch hier gilt: Es muss eine ausreichend große Kraft sein. Der Mond hat jede Menge Bewegungsenergie, er bewegt sich sehr schnell und hat viel Masse. Entsprechend viel Energie muss man aufwenden, wenn man daran etwas ändern will. Ein etwas schlechter Vergleich: Ein stehendes Fahrrad kann man recht leicht mit der Hand umschubsen. Ein voll beladendes Containerschiff kann man mit der Hand aber eher nicht auf einen neuen Kurs schieben.

Wenn wir mal von irgendwelcher Alien-Technik absehen, bleibt nur ein natürlicher Prozess, der eine ausreichend große Kraft auf den Mond ausüben könnte: Die Kollision mit einem anderen Himmelskörper. Da reicht es natürlich nicht, wenn einfach nur irgendwas mit dem Mond zusammenstößt. Irgendein Asteroid ist dem Mond egal; sowas kollidiert dauernd mit dem Mond, deswegen hat er auch so viele Krater. Auch der Raketenteil der im März auf den Mond fallen wird erzeugt zwar einen kleinen Krater (~20 Meter), wird aber an der Umlaufbahn des Mondes nichts ändern. Um die Bahn merkbar zu beeinflussen muss das kollidierende Objekt mindestens 1000 Kilometer oder größer sein. Davon fliegt aber nicht allzu viel im Sonnensystem rum. Der größte Asteroid im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter ist Ceres und der ist nur ~950 Kilometer groß. Abgesehen davon befinden sich Ceres, so wie die anderen großen Asteroiden im Sonnensystem und natürlich auch die Planeten auf stabilen Umlaufbahnen auf denen sie auch bleiben werden. Es gibt kein großes Objekt im Sonnensystem bei dem in den nächsten Milliarden Jahren mit einer Mond-Kollision zu rechnen ist. Da müsste man sich schon irgendwas sehr obskures ausdenken, damit sich da was ändert. Ein Stern, der sehr knapp am Sonnensystem vorbeifliegt zum Beispiel und alles durcheinander bringt. Aber so etwas würde wir schon Jahrhunderte vorher wissen (wir sehen die Sterne ja) und abgesehen davon ist es absurd unwahrscheinlich, dass so etwas passiert (gleiches gilt für noch exotischere Szenarien wie Mini-Schwarze-Löcher die durchs Sonnensystem fliegen). Wenn Mondumlaubahnverändernde Ereignisse häufig wären, dann hätten wir schon längst keinen Mond mehr!

Bis jetzt habe ich nur von der Änderung der Mondumlaufbahn gesprochen. Genau das ist es, was passieren würde, wenn man irgendwie am Mond rumschubst: Er ändert die Umlaufbahn um die Erde; die Bahn wird dann größer oder kleiner, mehr oder weniger kreisförmig oder neigt sich stärker oder schwächer. Es wäre aber immer noch eine Bahn um die Erde (das liegt an der Drehimpulserhaltung). Wenn die Bahn sehr extrem geändert wird, kann es sein, dass der erdnächste Punkt der Bahn innerhalb der Erde zu liegen kommt und dann gibt es eine Kollision. Aber dazu braucht man die oben beschriebene sehr große Krafteinwirkung. Und es wäre eben eine Kollision – will man, dass der Mond tatsächlich auf die Erde fällt, dann muss man dafür sorgen, dass sich die Geschwindigkeit des Mondes in Bezug auf die Erde verringert und zwar auf Null. Dann würde er tatsächlich einfach “runterfallen”. Dazu braucht man eine noch größere Kraft als um die Bahn einfach nur ein bisschen zu verändern. Oder irgendein ein Alien-Dings.

Wer die ganze Sache im Detail vorgerechnet haben möchte; mit ein paar Computerprogrammen zum Selbstausprobieren, kann sich diesen und diesen Artikel bei Wired genauer ansehen.

Fazit (ohne Spoiler)

“Moonfall” ist ein schlechter Film. Nicht weil er aus wissenschaftlicher Sicht so absurd ist. Das ist er zwar und auf einem ganz extremen Level. Aber in diesem Genre geht es nicht unbedingt um wissenschaftliche Exaktheit sondern um Unterhaltung. Und “Moonfall” ist kein unterhaltsamer Film. Auch abseits jeglicher wissenschaftlichen Betrachtung ist dieser Film von vorne bis hinten unlogisch. Es wird keine Geschichte erzählt – stattdessen passieren einfach der Reihe nach Dinge und sehr oft hat man keine Ahnung, warum gerade irgendwas passiert. Ja, die Spezialeffekte sind beeindruckend, aber das sind sie heutzutage ja fast überall. Und Spezialeffekte alleine machen weder eine Handlung und schon gar keinen kompletten Film. “Moonfall” ist nicht schlecht, weil die Handlung lächerlich ist. “Moonfall” ist schlecht, weil es keine Handlung gibt. Deswegen kann man den Film auch nicht mal “ironisch” anschauen und sich darüber amüsieren wie schlecht er ist. Man kann sich nur darüber ärgern, dass man gerade mehr als zwei Stunden daran verschwendet hat, sich diesen unmotivierten Unsinn anzusehen. Wenn ihr trotzdem noch ins Kino gehen wollt, dann sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

P.S. Und ich geh mir jetzt “Armageddon” anschauen!

Kommentare (54)

  1. #1 Harald Lieder
    Venezuela
    11. Februar 2022

    Danke Florian!
    Dieses Machwerk von vornherein in jeder Beziehung ignorieren zu können, ist eine Menge wert … gerade für einen SF-Fan.

  2. #2 Matthias
    11. Februar 2022

    Roland Emmerich, mehr muss man dazu nicht sagen. Denk doch nur mal in Independence Day, als ein irdischer Computer-Virus ein Alien-Betriebssystem zum Absturz bring. Kann man ja von Glück sprechen, dass deren System x86-abwärtskompatibel war!

  3. #3 Peter Paul
    11. Februar 2022

    Herrlich Florian! Wunderbare Filmbesprechung, ich habe ja sooo gelacht. Ich glaube fast, du hast das falsche Metier gewählt, als Astronom bist du fast schon verschenkt, als Filmkritiker wärst/bist du ´ne echte Bombe!
    Gerne öfter soo!

  4. #4 Jürgen
    11. Februar 2022

    als ich nach etwa 10 Minuten von einer gewissen Erwartungshaltung auf den Zustand der Freude an Nonsens umgeschaltet hatte, gefiel mir der Fim ganz gut. War so eine Mischung von “Independence Day” und “Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff”. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Emmerich diese Menge an Klischees und Plattheiten unbewusst eingebaut hat. Es sind die gleichen Sprüche wie in jedem amerikanischen Film, aber nur stark gehäuft. Optisch und akustisch top. Und meine Frau und ich haben uns ziemlich amüsiert; das ist wohl das Hauptanliegen. Und noch zwei nachträgliche Gründe (Ausreden) für mich, diesen Film angesehen zu haben: Erstens war Florian ja auch im Kino und zweitens gab es eine Flasche Freibier pro Person. Da meine Frau ein Fläschchen Sekt von zuhause mitgenommen hatte, für mich also zwei. Und Nachschlag hätte man auch bekommen können. Ende gut, alles gut.

  5. #5 Rob
    Oberland
    11. Februar 2022

    “ein irdischer Computer-Virus” – Ach, wir dachten damals, er hätte einfach nur Windows 95 installiert..

    Danke für die nette Filmkritik° War Jupiter Five (1953) eigentlich die erste Geschichte, in der angenommen wurde, dass ein Mond in Wirklichkeit ein Raumschiff ist? Zumindest ist es wohl die einzige logische Geschichte mit diesem Thema.

  6. #6 Christian Berger
    11. Februar 2022

    @Matthias: Wobei das auch schon mal Arthur C Clarke in seiner alterssenilen Phase gemacht hat. Da wollte man dann auch den Computer im Monolithen zerstören in dem man einen Computervirus einspeist. Aus Sicherheitsgründen wird dieser Virus auf dem Mond gelagert.

    Aber ja, der Warnhinweis ist schon der Name “Roland Emmerich”. Der macht eigentlich schon seit Jahrzehnten immer den gleichen Film. Elemente wie die Handlungslosigkeit gibts auch schon in seinen Frühwerken wie “Joey”.

  7. #7 Gerhard
    Uppsala
    11. Februar 2022

    Also “Independence Day”, den ersten jedenfalls, fand ich ja noch einigermaßen unterhaltsam. “The Day after Tomorrow” habe ich mir nur deshalb im Kino angeschaut, weil ich auf Dienstreise war, abends nichts Besseres zu tun hatte, und ein paar lokale Kollegen, die eingefleischte Katastrophenfilmfans waren, mich mitgenommen haben.

    Bei “2012” habe ich dann das Kino boykottiert und ihn mir erst angeschaut, als er im Free-TV lief. Das war schon sooo ein Langweiler, spätestens als zum dritten Mal ein Flugzeug von einer unter ihm wegbrechenden Piste startete, waren mir mehr als nur die Füße eingeschlafen.

    Den zweiten “Independence Day” habe ich dann selbst im Free-TV boykottiert.

    Und bei “Moonfall” war mir rein deshalb schon klar, dass ich nicht ins Kino gehen werde, weil einige Film-Websites ihn schon vor dem Kinostart zum “Blockbuster” hochgejubelt hatten.

    Danke, Florian! Danke, dass Du meine Entscheidung bestätigt hast. Und Danke, dass Du es auf Dich genommen hast.

  8. #8 Constantin
    Basel
    11. Februar 2022

    Der wissenschaftliche Berater im Film war Werner Gruber!
    https://www.falter.at/zeitung/20220208/ich-bau-kein-raumschiff-mehr-ohne-werner

  9. #9 knorke
    11. Februar 2022

    Vorweg: ich hab den Artikel noch nicht gelesen, aber ein paar nette Youtube-Videos gesehen, die unter Anderem erläutert haben, wie unfassbar schwierig es wäre, den Mond mit ausreichend kinetischer Energie so zu treffen dass dieser dem Film entsprechend auf die Erde donnert.

    Das ist aber nicht nur physikalisch ein dämlicher Film, auch über Schauspiel, Drehbuch und Story hört man wie so oft bei Lothar Emmerich nicht viel Gutes.

    Mir ist das ganze Konzept zu blöd. 2012 war aber noch etwas dämlicher von der Idee her.

  10. #10 Florian Freistetter
    11. Februar 2022

    @Constantin: Ich vermute nicht DER wissenschaftliche Berater… Aber bei “Moonfall” ist so viel schief gelaufen, da hätte es auch nicht sonderlich viel gebracht wenn jemand mit Ahnung von Astronomie beraten hätte…

  11. #11 knorke
    11. Februar 2022

    ein nachtrag:
    Lieber Florian, ich gebe Dir den Punkt dass ein Film nicht wissenschafltich korrekt sein muss um zu unterhalten.
    Allerdings gibt es das Konzept “suspension of disbelief”, d.h. dem Zuschauer soll es leicht fallen, Fiktion für die Dauer des Films / Buches als Realität zu akzeptieren.
    Und das bekommt Moonfall halt überhaupt nicht hin – er versucht es anscheinend gar nicht erst. Einmal liegt das daran weil dieses ganze Setting an sich völlig hinramputiert ist und sowieso nur sehr schwer zu glauben, aber auch weil der Film weder versucht, dass irgendwie zu kaschieren oder zu kompensieren noch in die entgegengesetze Richtung reißaus nimmt und sich als satirischer Kommentar auf katastrophenfilme inzeniert. Nein – der Film nimmt ein überdrehtes, dummes Setting, mit einem Emmerich-typischen strunzdummen Drehubch und einem ebenso typischen, schwachen Cast und nimmt sich auch noch Ernst dabei. Und das kann man nicht verzeihen. Das ist The Asylum – Level – aber selbst dort findet man ab und an ein (very) guilty pleasure (nun ja, ich nicht).

  12. #12 RPGNo1
    11. Februar 2022

    Ich schließe aus der Rezension: “Moonfall” ist ein heißer Kandidat für SchleFaZ. Bitte Peter Rütten und Oliver Kalkofe informieren. 😀

  13. #13 knorke
    11. Februar 2022

    @RPGNo1 ich fürchte für den Titel SchleFaZ ist der Film einfach zu schlecht Oo

  14. #14 rolak
    11. Februar 2022

    was hat dieser Mann getan um hier mitspielen zu müssen?

    Wunderhübsch 😀

    wo dann immer irgendein Stiefelternteil den Löffel abgeben muss

    Das allerdings ist ganz klar eine Notwendigkeit: nur so wird es den Quasinachkommen später möglich sein, die Suppe auszulöffeln.

  15. #15 schlappohr
    11. Februar 2022

    Das ist mal ‘ne Filmkritik, die den Namen verdient 🙂 Aber bei Emmerich darf man eben nicht wählerisch sein, das ist purer Trash. Da ist es besser, wenn man sich zwei Stunden lang Youtube-Videos von Raketenfehlstarts, Flugzeugabstürzen, Indiecar-Crashs und Raffinerieexplosionen reinzieht. Das ist dann nur die pure Action ohne lästige Unterbrechung durch eine hanebüchene Alibi-Handlung.

  16. #16 Florian Freistetter
    11. Februar 2022

    @knorke: “Allerdings gibt es das Konzept “suspension of disbelief”, d.h. dem Zuschauer soll es leicht fallen, Fiktion für die Dauer des Films / Buches als Realität zu akzeptieren.”

    Gibt es. Hab ich in meinem Artikel sogar ganz direkt angesprochen 😉

  17. #17 knorke
    11. Februar 2022

    @Florian
    Tja so ist das, wenn man schnappatmend kommentiert statt zu Ende zu lesen 🙂

    War ja aber auch nicht als Kritik gemeint.

  18. #18 Christian Berger
    11. Februar 2022

    @RPGNo1 Ja war auch mein erster Gedanke, aber ein echter SchleFaZ braucht noch so ein wenig mehr. Die Filme von Emmerich sind neben ihrer Handlungslosigkeit einfach zu banal. Die “Handlung” ist immer gleich, die Effekte sind immer auf dem gleichen 0815 Hollywoodniveau usw. Es gibt halt auch keine offensichtlichen “Fehler” oder Selbstironie, oder Sachen die einfach mal bemerkenswert wären. Im Gegensatz zu Filmen wie “Libero” gibts ja noch nicht mal Kotletten er 1970er. (Libero ist übrigens ein experimenteller Film der sich mit der Fußballkarriere des Sängers und Philosophen “Franz Anton Beckenbauer” beschäftigt hat. Der Film hat dem Regisseur einen Eintrag auf der schwarzen Liste einiger Filmfirmen verschafft. Rehabilitiert wurde er dann 7 Jahre später mit “Car-napping – bestellt – geklaut – geliefert”, einem Film mit Autos.)

  19. #19 Sascha
    11. Februar 2022

    “In a nutshell/kurzgesagt” hat auf YT ein “Was passiert, wenn der Mond auf die Erde stürzt” Szenario durchgespielt (passend zum Filmstart).

  20. #20 Peka
    Schwerte
    11. Februar 2022

    Danke für die ausführliche Kritik und Glückwunsch zu dem nötigen Durchhaltevermögen, sich den Film komplett anzutun.
    „Eine Geschichte muss innerhalb ihrere eigenen Grenzen glaubwürdig und nachvollziehbar sein; egal ob sie in einer Science-Fiction-Welt, einer Fantasywelt oder der reale Welt stattfindet.“
    Aus genau dem Grund fand ich „Don‘t look up“ so verstörend, das Bild der Gesellschaft dort ist nicht so weit weg von der Realität, fürchte ich.
    Ich habe den Eindruck, eine fachliche Beratung mag sich kaum ein Regisseur mehr leisten, egal für welche Art Film. Ich arbeite in der Pflege und bei dem Gedanken, dass mich mal ein Laie so reanimieren könnte, wie man das in irgendwelchen Fernsehserien sieht, wird mir ganz anders. Wohl dem, der eine Patientenverfügung hat…..

  21. #21 Uwe
    Neuss
    11. Februar 2022

    “Kurzgesagt” hat sich des Themas einmal angenommen: https://youtu.be/lheapd7bgLA

  22. #22 Anse
    11. Februar 2022

    Moment, seh ich das also zusammengefasst richtig: Es ist eine Art Parallelweltszenario, in der all das Gefasele von Verschwörungserzählys wahr, real und vernünftig ist, eine Welt, in der Donald Trump ein integrer, respektabler, anständiger Präsident sein könnte, in der Physik, Wissenschaft, Vernunft, Logik und Stringenz völlig andere Bedeutungen haben?
    Also das, was uns derzeit um uns rum in jedem Forum und jedem Parlament zuhauf präsentiert wird, wovon es also sehr viele Fans gibt? Das ist doch ein hoher Identifikationsfaktor!
    … das WIRD ein Blockbuster!
    … X-)=)

  23. #23 PDP10
    11. Februar 2022

    Ich frag’ mich ja, was der Roland jetzt noch so vor hat. Ich meine im Sinne von Progression beim Gigantismus. Erst war es “nur” eine Riesenechse, die durch New York Latscht, dann Außerirdische, die die halbe Menschheit vernichten, dann ist die halbe Welt eingefroren (Day After Tomorrow), dann fast die ganze Welt überschwemmt worden (2012) und jetzt fällt der Mond auf die Erde …
    Ok, er könnte jetzt noch die Erde in die Sonne fallen lassen. Und im Film danach könnte ein riesiges (mindestens 1 Millionen Sonnenmassen!) Schwarzes Loch durchs Sonnensystem rasen – natürlich mit Kurs auf die Erde. Das nächste Topping wäre dann nur noch ein Paralleluniversum, dass mit unserem Universum zusammenstößt. Mit einem spektakulärem Raum-Zeit-Riss mitten auf dem Times-Square in New York natürlich. Oder besser irgendwo von wo aus man das Chrysler Building sieht. (Das Gebäude scheint er ja irgendwie nicht zu mögen. Jedenfalls geht es in praktisch jedem seiner Filme zu Bruch. In Moonfall auch wieder …).

    Dann gehen aber zumindest mir die Ideen für noch größer aus.

    Ich glaube, der nächste Film den er dann dreht, wird ein Arthouse-Film. Jeff Goldblum, der 117 Minuten an einem Tisch sitzt und Kamillentee trinkt. Wenn er dabei aus einem Buch von Carl Sagan vorliest, würde ich mir den sogar ansehen … 🙂

    P.S. Und ich geh mir jetzt “Armageddon” anschauen!

    Guter Vorsatz! Bruce Willis geht immer!

  24. #24 PDP10
    11. Februar 2022

    Nachtrag:

    Ein gutes Beispiel dafür, wie man das schon erwähnte “suspension of disbelief” im Zuschauer hervorrufen kann ist IMHO “Godzilla”. Jedenfalls hat das bei mir funktioniert.
    Den mochte ich auch sehr. Die Entstehungsgeschichte der Riesenechse die in der Eingangssequenz durch Bilder mehr angedeutet als erklärt wird ist wissenschaftlich gesehen natürlich Humbug. Aber sie wird in sich schlüssig erzählt, so dass es einem nicht schwerfällt, das “disbelief” mal kurz zu suspendieren. (Ausserdem spielt Jean Reno mit. Und mit dem kann man auch nichts falsch machen 🙂 )

    Mehr noch: Interessanterweise war Emmerichs erster Film – “Das Arche Noah Prinzip” – ein, trotz mini Budget, IMHO ziemlich eindrucksvoller Science Fiction , der sehr nahe an der (technischen) Realität war. (Kennt den eigentlich noch irgendjemand?)

    ID4 mochte ich übrigens auch. Hauptsächlich allerdings wegen Jeff Goldblum und Will Smith. Den Quatsch mit dem Virus habe ich dann mal kurz ausgeblendet.

    Aber schon in “The Day After Tomorrow” und dann mit “2012” hat er das dann endgültig nicht mehr geschafft in mir als Zuschauer jenes “suspension of disbelief” hervor zu rufen.
    Die vorgeblich “wissenschaftlichen” Erklärungen waren so krude, dass es einfach nicht mehr ging. Ich bin froh, dass ich die DVDs in der Grabbelecke für 5 Euro gekauft hatte. Die taugen gerade noch so als Pizza-und-Bier-Filme fürs Heimkino. Wenn ich die im Kino gesehen hätte, hätte ich mich geärgert …

    Wieso er irgendwann verlernt hat seine Zuschauer auch bei der Konsistenz seiner Geschichten mit zu nehmen? Keine Ahnung. Schade eigentlich …

  25. #25 Adam
    Berlin
    12. Februar 2022

    Wenn ich Roland Emmerich auf einem Kinoplakat sehe, habe ich schon keine Lust mehr.

  26. #26 Kyllyeti
    12. Februar 2022

    Ich bin ein riesiger Fan von “Doctor Who” und der Serie kann man definitiv nicht vorwerfen sich an die Realität der Wissenschaft zu halten.

    Mit unserem guten Mond geht “Doctor Who” auch nicht gerade zimperlich um – der entpuppt sich da als riesiges Alien-Ei (aber – ohne die befürchtete Katastrophe am Ende).

  27. #27 Jens Philip
    Wuppertal
    12. Februar 2022

    Lieber Florian,
    vielleicht missverstehst Du schlicht eine Special- Effects- Klötenschau als Film.

  28. #28 Crovax
    Aachen
    12. Februar 2022

    Als ich die ersten Poster gesehen habe, dachte ich mir “Kann der Mond überhaupt so nahe an die Erde kommen?” und habe mal nachgeschaut. Der Mond hat einen Durchmesser von ca. 3400 km. Die Roche-Grenze für das System Erde-Mond liegt bei ca. 10000 km.
    Wenn der Mond also näher als ca. drei Monddurchmesser an die Erde herankommt, zerbröselt er und es regnet Steine.
    Daher muss der Mond im Film ein Alien-Dings sein.

  29. #29 Chеmіker
    12. Februar 2022

    Die Ex-Austronautin wirft ihm vor, er würde die Öffentlichkeit anlügen
    Bis der Ex-Austronautin einfällt, dass da in nem Museum ja noch ein altes Space-Shuttle rumsteht

    Zumindest das mit der Diversity scheinen sie in dem Film ernstzunehmen — europäische Kleinstaaten werden ja sonst selten in Hollywood-Filmen repräsentiert.

  30. #30 RPGNo1
    12. Februar 2022

    @PDP10

    Ich glaube, ich habe einen Teil von das “Das Arche Noah Prinzip” als Jugendlicher mal im ÖR gesehen.

    ID4 war einfach nur herliches Popcorn-Kino, obwohl ich mich damals schon gefragt habe, wie man mit einem Pentium-Notebook das Computersystem einer Alienrasse überlisten kann, die uns in der technischen Entwicklung um ein vielfaches überlegen ist.

    Man sollte aber auch nicht vergessen, dass Roland Emmerich der Erfinder von “Stargate” ist, die uns dann in den 1990/2000er Jahren eine der erfolgreichsten und langlebigsten SciFi-Serien gebracht hat: Stargate SG-1.

  31. #31 Dampier
    12. Februar 2022

    Der Mond kann nicht auf die Erde fallen

    In Neil Stephensons Anathem fällt der Mond ja auch auf die Erde – allerdings zerbricht er vorher in mehrere Teile. Ich erinnere mich, dass das Buch in den Rezensionen (wahrscheinlich auch hier?) als gut recherchiert und im großen und ganzen schlüssig galt. Dass der Mond im ganzen runterfällt, scheint hingegen absurd zu sein.

    Wo liegt da genau der Unterschied? Nur darin, dass der Mond bei Stephenson vorher zerbröselt?

  32. #32 Ingo
    12. Februar 2022

    Ich finde zum Thema “Oede SF” oder “gepflegte Langeweile” gibt es nichts besseres als “Dark Star” von 1974.

    Mission: “Instabile Planeten fuer eine zukuenftige Besiedlung des Sternsystems zerstoeren” (???)
    Die 4 Astronauten finden ihre Mission genauso sinnlos wie sie klingt. Sie erinnern sich nicht mehr an ihre Vornahmen oder daran wie schon unterwegs sind.

    Hoehepunkte sind:
    * Die Jagt nach dem Alien (offensichtlich ein Huepfball mit angeklebten Beinen) durch die Innerreien des Raumschiffs (offensichtlich ein die Verrohrung eines groesseren Heizungskeller mit ein paar installierten Stroboskop-Lichtern)
    * Die Schlacht im Aufzugsschacht (offensichtlich ein Korridor in einen größeren Gebäude) mit anschließender Sprengung der Bodenplatte des Aufzugs aufgrund der Reinigung des Aufzugs (???)
    * Gepflegte Lethargie und Langeweile in Echtzeit
    * Der Dialog mit der Bombe (“Was ist der Sinn des Lebens?” – “zu explodieren natuerlich”)
    * Evelyn Hamann als deutsche Stimme des Bordcomputers der erfolglos versucht die Manschafft zu unterhalten.
    * Teamarbeit im Fortgeschrittenen Stadium (“I dont care if its a new star,- give me something i can blow up”)

    John Carpenter drehte den Film wahrend er noch Student war mit einfachsten Mitteln und ein paar Kumpel als Schauspieler.
    Der Film setze insofern Masstaebe, als in ihm zum ersten mal das Wort “Alien” fuer einen Ausserirdischen verwendet wird, und das erst seit diesem Film unheimliche Raumschiffe zu einen wesentlichen Prozentsatz aus Rohrleitungen und Stroboskop-Lichtern bestehen.

    82 Minuten gepflegte Langeweile. Ein Film den man nicht geniesst, sondern ertraegt,- der einen dafuer aber nie mehr im Leben aus dem Kopf geht

  33. #33 Florian Freistetter
    12. Februar 2022

    @Dampier: “Nur darin, dass der Mond bei Stephenson vorher zerbröselt?”

    Ja. Dann hast du jede Menge Kollisionen und jede Menge chaotische Dynamik.

  34. #34 wereatheist
    12. Februar 2022

    @Ingo:
    (OT-Kommentar auf OT-Kommentar)

    Dark Star ist “zu lang”, aber so fühlt sich der Zuschauer (ein wenig) wie die Crew.
    Das Alien heißt in der deutschen Synchronisation “der Exot”.
    Es wird nicht die Aufzugsbodenplatte gesprengt, sondern eine andere Tür, die in den Endsequenzen eine besondere Rolle bekommt – eine sehr kalifornische.
    Die Bombe zieht aus dem Dialog eine vernünftige Schlussfolgerung – es gibt nur eine Informationsquelle, und der ist nicht zu trauen (weil sie eine Änderung des seit “jeher” bestehenden Plans fordert). Die letzten Worte der Bombe sind – göttlich.

  35. #35 Bullet
    12. Februar 2022

    @Dampier:

    Dass der Mond im ganzen runterfällt, scheint hingegen absurd zu sein.

    Daran ist nicht das “im Ganzen” absurd, sondern das “runter” zusammen mit “fällt” – eine Wortwahl, die nur im Hirn eines Flacherdlers entstehen kann.
    Ich finde es erstaunlich, daß solche Formulierungen heutzutage immer noch verwendet werden, als wäre noch nicht klar, daß der Mond nicht eine Lampeninstallation von Bauhaus an einer Kuppel eines Fernsehstudios sein kann.
    Bei Sirius bin ich mir da aber nicht so sicher. Der ist ja schon mal abgefallen.

  36. #36 Bullet
    13. Februar 2022

    @Crovax:

    Der Mond hat einen Durchmesser von ca. 3400 km. Die Roche-Grenze für das System Erde-Mond liegt bei ca. 10000 km.
    Wenn der Mond also näher als ca. drei Monddurchmesser an die Erde herankommt, zerbröselt er und es regnet Steine.

    Weißt du auch, wann?
    Die Roche-Grenze sagt ja nur etwas über die Entfernung aus, nicht aber über die Dauer, in der die Gezeiten-Scherkräfte wirken müssen, um den Zerbröselungsvorgang unumkehrbar anzutreten. Würde der Mond einfach nur aus den Tiefen des Raumes angeöttelt kommen und mal kurz an der Erde vorbeischrammen (alle anderen 5367 himmelsmechanischen Probleme bei der Herleitung eines solchen Szenarios mal kurz gepflegt ignoriert), könnte ich mir vorstellen, daß der Mond diese paar Stunden durchaus in einem Stück überstehen könnte. Das hängt natürlich auch ein wenig von der Passiergeschwindigkeit ab, aber die ist ja eins der 5367 Probleme, die ich jetzt gern ignorieren würde.
    Ich hätte jetzt vermutet, daß man da schon einen, naja, “stabilen” Orbit braucht mit mindestens einigen Dutzend nahen Passagen, bevor sich diese ja immer noch mit vierstelligen Kilometerbeträgen zu vermesenden Materialmassen und -volumina so aus der Kugelform weggeknetet haben, daß der innere Zusammenhalt nicht mehr gewährleistet ist.

  37. #37 Stephan
    13. Februar 2022

    Wer kann mir armen mal erklären, was ein Spoiler ist und was es bedeutet, gespoilert zu werden?

  38. #38 Kyllyeti
    13. Februar 2022

    @Stephan

    Das wäre z.B. so, wie wenn du großes Interesse daran hättest (und du es sehr spannend fändest), die Bedeutung des Begriffes “Spoiler” selbst herauszufinden – und dann käme jemand, und der würde dir die Erklärung einfach so vor die Füße schmeißen.

  39. #39 noch'n Flo
    Schoggiland
    13. Februar 2022

    @ wereatheist:

    “Dark Star” ist doch nicht zu lang, also sowas!

    @ Ingo:

    Noch so ein bemerkenswerter Film-Fakt: wie Talby die ganze Zeit alleine in der Beobachtungskuppel sitzt und sich weigert, von dort weider herunterzukommen. Erinnert mich immer wieder an entsprechende Bilder von der ISS, von der ja ebenfalls schon sehr viele Astronauten die Kuppel als ihren Lieblingsplatz bezeichnet haben.

  40. #40 Herr Jeorling
    Berlin
    13. Februar 2022

    In Anathem von Stephenson explodiert der Mond. Es wird im Roman vermutet, dass er mit einem winzigen primordialen schwarzen Loch kollidiert ist.

    Dark Star war doch der ultimative Film für den Lockdown.

  41. #41 Dampier
    13. Februar 2022

    @Herr Jeorling

    In Anathem von Stephenson explodiert der Mond

    Hab ich auch geschrieben 😀

    Es handelt sich aber um den Roman “Amalthea” (im Original. “Seveneves”). Das nur fürs Protokoll ^^.

  42. #42 Herr Jeorling
    Berlin
    13. Februar 2022

    @Dampier

    Ist natürlich völlig richtig! 🙂

    Ich hatte dazu aber eher das primordiale schwarze Loch im Kopf. An dieser Stelle im Hörbuch ist mein innerer Nerd im Dreieck gesprungen!
    Zu dem Thema gibt es auch von Florian einen empfehlenswerten Beitrag in den Sternengeschichten Folge 471. 🙂

  43. #43 Viktor
    Kiel
    13. Februar 2022

    Die Maske hat was überirdisches.
    Neuestes Modell.
    Diese Fläche wäre noch frei für ihre Werbung.
    3M war schneller.

  44. #44 Abanana
    Köln
    13. Februar 2022

    Danke für die Warnung. Zumindest dürfte es dich freuen, dass bald wieder eine neue Staffel von Futurama rauskommt.

  45. #45 Ingo
    14. Februar 2022

    (at) “Dark Star”
    Was ist bemerkenswert finde ist, dass “Moonfall” vorraussichtlich in einem Jahr komplett vergessen sein wird,- aber “Dark Star” nach fast 50 Jahren immer noch bekannt ist.
    Moonfall hat ein Millionenbudget,- Dark-Star wurde mit ein paar Kumpels und quasie null-budget gedreht.

    Die wissenschaftliche Genauigkeit ist bei beiden Filmen sehr fraglich.
    Auch bei Dark Star macht die Mission (instabiele Planeten bombadieren, um eine Besiedlung des Sternensystems zu ermoeglichen) absolut keinen Sinn. Warum die Bodenplatte des Aufzugs zur Reinigung agesprengt werden muss wird noch nicht einmal ansatzweise erklaert.
    Der Asteroidensturm und die merkwuerdigen elektrischen Felder machen genausowenig Sinn, wie der leuchtende Meteorstrom “Phönix-Asteroiden” die Talby “mitnehmen”.
    Trotzdem schadet dies dem Film nicht,- es passt jeweils zur Situation und hat eine gewisse “Meta Bedeutung”.
    Die Frage hat Florian ja auch in seinen Artikel angedeutet: “Warum bricht die Suspension of belive bei Moonfall zusammen, und bei Dark Star nicht”.

    Wie funktioniert ueberhaupt ein Film?

    Letztendlich hat es viel mit den Charaktaeren zu tun.
    Doolittle, Boiler, Talby und Pinback sind einfach Figuren mit denen man mitfuehlen kann.
    Die Welt um sie herum macht keinen Sinn,- aber die Figuren machen Sinn.
    Viele Special-Effects-Spektakel lassen dieses Gefuehl fuer die Figuren vermissen. Stattdessen wird der Zuschauer mit einem Rausch aus Explosionen bombadiert, bis das Gehirn auf “weisses Rauschen” schaltet, und einfach keine emotionale Verbindung zu den FIguren des Film zu stande kommt.

  46. #46 noch'n Flo
    Schoggiland
    14. Februar 2022

    @ Ingo:

    Signed.

  47. #47 Rene
    Halle
    15. Februar 2022

    Was wirklich passieren würde, wenn der Mond auf die Erde “stürzen” würde kann man hier sehen:

  48. #48 Anton
    15. Februar 2022

    Naja bei Emmerich geht es nur um Show und Effekte. Popcorn-Kino sonst nichts.
    Wissenschaft ist da nicht gefragt, kann man auch nicht erwarten, ist immerhin ein Film von Emmerich 😉

  49. #49 Bernd Mau
    Essen
    16. Februar 2022

    Vielen Dank an den Autor er spricht mir aus der Seele das Wissenschaft gerne mal etwas ausgedehnt im Film betrachtet wird ok aber dann sollte die Unterhaltung da sein , bei dem Streifen von Emmerich war nichts von Wissenschaft Unterhaltung oder gar Spannung auch nur zu erahnen.

  50. #50 Abdul AlHazred
    Irgendwo im Nirgendwo
    17. Februar 2022

    Bei Emmerichfilmen bevorzuge ich die entsprechenden Mockbuster aus der Trash-Schmiede “The Asylum”. In diesem Fall wäre das “Meteor Moon”. Da fliegen die Helden am Ende sogar mit einem Auto durchs Weltall und retten dabei die Welt. Das soll der Emmerich erstmal nachmachen 🙂

  51. #51 Abdul AlHazred
    Irgendwo im Nirgendwo
    17. Februar 2022

    Da schau her: der “offizielle” Mockbuster ist eben erst erschienen und heißt “Moon Crash”.

  52. #52 Peter Krause
    19. Februar 2022

    “Megastrukturen bestehen aus den Bausteinen des Universums” – öhm, gibt es da auch alternative Möglichkeiten?
    Ich wage sogar zu behaupten, dass das ganze Universum aus den Bausteinen des Universums besteht. Aber ich habe keine Idee, wie man das belegen könnte, wird wohl für immer eine Spekulation bleiben …

  53. #53 Crovax
    Aachen
    21. Februar 2022

    “Dinge erklärt – kurzgesagt” hat zum Thema “Was passiert, wenn der Mond auf die Erste kracht?” ein nettes kurzes Erklärvideo gebaut:

  54. #54 grumbeermann
    4. März 2022

    Zu Stephenson: Das Buch heisst “Amalthea” (hab’s zufälligerweise gerade zum zweiten Mal am Wickel), ich find’s äussert lesenswert.
    Zu John Carpenter: hat er seit “Dark Star” nochmal einen guten Film gemacht?