Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, daß auf tagesschau.de ein gewisser

Leiter der Abteilung forensische Genetik am Institut für Rechtsmedizin der Universität Kiel

erwähnt wurde, der zusammen mit zwei weiteren Sachverständigen, einem Kriminologen und einem Daktyloskopen, vom 1. Untersuchungsausschuß des Deutschen Bundestages im Rahmen von dessen Untersuchungen zum Terroranschlag am Breitscheidplatz in Berlin im Jahr 2016 mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt worden sei, zur Frage

ob eventuell etwas Wichtiges übersehen wurde. Wie ist es etwa zu erklären, dass es es nur wenige DNA-Spuren und Fingerabdrücke von Amri im Lastwagen gibt?

Der Bericht stimmt, besagte Person (a.k.a. yours truly) arbeitet tatsächlich an diesem Auftrag und ich war ehrlich gesagt nicht so ganz sicher, was ich eigentlich darüber erzählen darf. Aber wenn schon tagesschau.de darüber berichtet, kann es womöglich nicht mehr ganz so geheim sein, deshalb wollte ich Euch kurz davon erzählen. Für mich ist das auch eine Premiere, spannend und wichtig für den Rechtsstaat ist das allemal, sicher werden viele Betrachtungen, die ich anstelle, die Grundlagen des DNA-Transfers berühren und übrigens ist das Ganze ein Haufen Arbeit, so daß das hier

 bis das Gutachten fertig ist, wird noch einige Zeit vergehen

sicher nicht falsch ist 😉

Also, wenn ich mehr sagen kann und darf, werde ich das hier tun. Bis dahin: stay tuned.

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Kommentare (1)

  1. #1 Dr. Webbaer
    01/10/2020

    Es spricht schon a bisserl für die gewohnte Herrschaftsform, wenn die Besten der Besten der Besten gelegentlich konsultiert werden.

    WFG
    Wb