Viren sind keine Bakterien sind keine Einzeller!

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Viele Leute kennen immer noch nicht den Unterschied zwischen Viren und Bakterien, von pathogenen Einzellern ganz zu schweigen. Dabei sind die Unterschiede zwischen diesen Organismen sehr groß und sehr wichtig, insbesondere wenn es um die Bekämpfung krank machender Varianten geht. Deshalb möchte ich die wichtigsten Unterschiede hier einmal erklären.

Viren (von lat. „virus“: Gift) sind im eigentlichen Sinne keine Lebewesen. Ihnen fehlen wichtige Kennzeichen des Leben, darunter ein eigenständiger Stoffwechsel, Reizbarkeit, Wachstum und Entwicklung. (Übrigens: es heißt DAS Virus, nicht „der Virus“, wie man es dauernd falsch hört!)

Sie sind eine komplexe, zweckmäßige Ansammlung von Biomolekülen, die in der Evolution auf genau einen Zweck hin optimiert und dabei extrem reduziert wurden: mehr davon zu machen. Und zwar koste es, was es wolle und sei es das Leben der Produktionsstätte, d.h. der Zelle eines Wirtsorganismus’. Daß auch der Mensch im Laufe der Evolutionsgeschichte ein stetiges Ringen mit viralen Parasiten durchlebt hat, davon zeugt die Tatsache, daß unser Genom zu über 40% aus Transposonen besteht, die, so eine Theorie, die Überbleibsel viraler Infektionen sind.

Viren sind eine riesige und überaus vielfältige Gruppe perfektionierter Parasiten (genauer: obligat intrazellulärer Parasiten) und können so gut wie jeden Organismus befallen, Menschen, Tiere, Pflanzen, Pilze, Einzeller, Bakterien, es gibt sogar Viren, die andere Viren parasitieren. Viren bestehen aus einem Erbgutmolekül, das kann DNA aber auch RNA sein, welches in eine Proteinhülle eingebettet ist, die es schützt und so aufgebaut ist, daß sie das Einschleusen des Virusgenoms in bestimmte Wirtszellen ermöglicht. Die Hülle enthält zudem häufig noch einige Enzyme, die dem Virus als „Starthilfe“ in der Wirtszelle dienen.

Die stark vereinfachte Abbildung zeigt zwei völlig unterschiedliche Virentypen: links einen Bakteriophagen, ein Virus, das Bakterien befällt und rechts das Grippevirus. Der Phage hat ein aus DNA bestehendes Genom, das Genom des Grippevirus‘, ein sogenanntes Retrovirus, besteht hingegen aus RNA und muß in der Wirtszelle zunächst in DNA umgeschrieben, man nennt das revers transkribiert werden, da sonst die darin gespeicherte Information nicht umgesetzt werden kann.

Häufig ist durch die Beschaffenheit der Proteinhülle, des Capsids, eine extreme Wirtsspezifität gegeben, d.h. das Virus kann nur einen ganz bestimmten Organismus oder Zelltyp befallen. Das HI-Virus zum Beispiel befällt ausschließlich CD4-T-Zellen. Obgleich Virusbiologie höchst spannend und vielseitig ist, befasse ich mich ab hier nur mit humanpathogenen Viren, die für uns am relevantesten sind. Übrigens ist/war auch der Erreger von COVID-19 (Corona-Pandemie vom Frühjahr 2020) ein Virus (das sog. SARS-CoV-2).

Da Viren intrazelluläre Parasiten sind, die möglichst schnell ins Innere einer Wirtszelle gelangen und dort die biologische Synthesemaschinerie kapern müssen, um Kopien von sich selbst anfertigen zu können, gibt es keine wirksamen Medikamente gegen sie, die etwa mit Antibiotika vergleichbar wären. Noch einmal ganz deutlich: Antibiotika sind gegen Viren komplett nutzlos! Es gibt zwar einige Wirkstoffe, sogenannte Virustatika, die die Vermehrung von Viren hemmen, doch diese nicht abtöten können. Sie haben häufig unangenehme Nebenwirkungen und werden meist nur bei gefährlichen oder lebensbedrohlichen Infektionen, etwa mit dem HI-Virus, eingesetzt.

Der beste Schutz gegen Virusinfektionen ist, sofern verfügbar, natürlich die Impfung, z.B. gegen Masern, Hepatitis, Grippe, Humanes Papillomvirus, Windpocken etc. Hat man sich doch einmal infiziert, z.B., weil kein Impfstoff verfügbar ist, wie gegen klassische Erkältungsviren (Rhino- und Mastadenoviren), dann muß das Immunsystem „bei Null anfangen“ und man muß einige Tage die Symptome ertragen, bis die adaptive Immunantwort steht und die Parasiten vernichtet. Richtig gefährlich sind Viren, die schwere bis tödliche Krankheiten auslösen, gegen die es aber (noch) keinen Impfstoff gibt, wie das HI-Virus oder der Ebola-Erreger. Hier hilft nur Expositionsprophylaxe, also der Schutz vor Ansteckung, sowohl aktiv (etwa Kondome gegen HIV) als auch passiv (etwa Quarantäne Ebolainfizierter).

 

EColiCRIS051-Fig2

[2]

Bakterien (im Bild EHEC) sind einzellige Lebewesen und bilden in ihrer unüberschaubaren Vielfalt ein ganzes biologisches Reich (Prokaryoten), wovon die wenigen humanpathogenen Arten lediglich einen kleinen Ausschnitt darstellen. Bakterien besitzen, im Gegensatz zu den Angehörigen des Reichs der Eukaryoten, zu denen auch alle vielzelligen Lebewesen gehören, keinen abgrenzbaren Zellkern und sind im Schnitt kleiner als eukaryotische Zellen (die größten Bakterien werden mit ~10 µm so groß wie die kleinsten eukaryotischen Zellen).

 

In der Abbildung sieht man oben ein elektronenmikroskopisches Bild und unten eine vereinfachte schematische Abbildung des Darmbakteriums Escherichia Coli. Man erkennt, daß das Erbgut, das bei Bakterien immer aus DNA besteht, einfach so als Knäuel im Zytoplasma herumschwimmt und daß es, neben der „Haupt-DNA“ (sog. Bakterienchromosom) noch kleine Ringe mit Zusatz-DNA, die Plasmide, gibt. Diese können Bakterien auch untereinander austauschen und so die Information, die für die Resistenz gegen Antibiotika benötigt wird, verbreiten.

Außerdem fehlen den Bakterien verschiedene Zellorganellen, über die Eukaryoten verfügen, z.B. Mitochondrien, das endoplasmatische Retikulum und den Golgi-Apparat. Dafür haben sie eine Zellwand, die eukaryotische Zellen nur im Pflanzenreich aufweisen und die chemisch ganz anders aufgebaut ist, als bei den Bakterien. In der Mikrobiologie unterscheidet man aufgrund des Aufbaus der bakteriellen Zellwand und der sich daraus ergebenden Anfärbbarkeit zwei große Gruppen von Bakterien: die gram-positiven und gram-negativen (s. Abbildung links).

Bakterien sind wirklich erstaunlich und unglaublich anpassungsfähig. Sie sind nicht, wie Viren, grundsätzlich parasitär sondern kommen in allen möglichen Beziehungen zur Umwelt vor: eigenständig lebend, als Verbände, Kommensalen, Symbionten und Parasiten. Man findet sie überall auf der Welt auch an den unwirtlichsten Orten wie  Tiefseeschwefelquellen ohne Sauerstoff oder in heißen Geysiren. Das Bakterium Thermus aquaticus hat man dort gefunden und ohne seine hitzstabile Polymerase wäre die moderne PCR undenkbar, so wie wir ohne die Abermilliarden Bakterien in unserem Darm gar nicht lebensfähig wären: unser Körper enthält mehr Bakterien als eigentliche Körperzellen. Bakterien sind also allgegenwärtig und wie erwähnt sind für einige, darunter auch einige gefährliche Krankheiten Bakterien verantwortlich und der Pesterreger Yersinia pestis dürfte einer der übelsten Killer aller Zeiten gewesen sein. Hätte man damals schon über Antibiotika verfügt, wäre es nicht zu einer solchen Katastrophe gekommen, denn Bakterien lassen sich mit Antibiotika wirksam bekämpfen. Diese Medikamente wirken gegen Strukturen oder Bestandteile, die nur in Bakterien vorkommen und haben daher häufig vergleichsweise geringe Nebenwirkungen (von den häufigen Allergien einmal abgesehen). Das bekannteste und älteste Antibiotikum, das Penicillin, wirkt beispielsweise, indem es bei sich vermehrenden gram-positiven Bakterien den Neuaufbau der bakteriellen Zellwand stört, so daß neu entstandene Bakterien platzen und absterben. Aber auch andere Angriffspunkte des bakteriellen Stoffwechsels können spezifisch durch Antibiotika angegriffen werden, etwa die DNA-Replikation (Nitroimidazole), die Transkription (Rifampicin), die Proteinherstellung (Tetracykline) und der Folsäurestoffwechsel (Trimethoprim).

Auf diese Weise bekommt man die meisten bakteriellen Infektionen, die nicht von selbst abheilen, gut in den Griff. Noch. Denn die Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika ist inzwischen zu einem riesigen Problem der Medizin geworden, Stichwort MRSA und, und die WHO warnt bereits vor einer „Ära tödlicher Infektionen“, gegen die nichts mehr hilft. Dann könnte die Blutvergiftung, auch “Sepsis” genannt, an die Spitze der Liste der Todesursachen wandern. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr über einhunderttausend Menschen an Infektionen durch multiresistente Erreger in Krankenhäusern. Antibiotika-Resistenzen entstehen, wenn Antibiotika zu oft, zu viel und zu inkonsequent angewendet werden. Die Antibiotika töten  zunächst zwar fast alle Erreger ab, aber einige wenige können überleben, weil sie zufällig aufgrund einer Mutation gegen das jeweils angewendete Antibiotikum resistent sind. Solche resistenten Keime können sich dann auch in Gegenwart des Antibiotikums vermehren und stellen bald den Hauptteil der Bakterien dar (Selektion, quasi Evolution, bei der man zuschauen kann). Die resistent machenden Gene können nicht nur zwischen Bakterien einer Art, sondern sogar artübergreifend ausgetauscht werden, so daß sich die Resistenz immer weiter ausbreitet.

Irgendwann könnte es dann soweit kommen, daß keine oder kaum noch Antibiotika gegen bakterielle Infektionen helfen und man wieder an einer Mandelentzündung sterben muß. Daher ist es nicht nur extrem wichtig, neue Ansätze für Antibiotika zu finden (z.B. dies hier), sondern auch, sich zu sensibilisieren und das eigene Verhalten dieser Realität anzupassen!

 

Einzeller oder Protozoen schließlich, sind Eukaryoten, also „tierähnliche“ einzellige Organismen mit einem echten Zellkern, entsprechenden eukaryotischen Organellen und komplexem Stoffwechsel. Auch hier gibt es eine große Vielzahl verschiedener Formen und Arten, man unterscheidet die großen Gruppen Rhizopoda, Ciliophora, Foraminifera, Apicomplexa und Zoomastigophora, und auch hier sind die meisten für Menschen nicht gefährlich.

Paramecium_Eating_De.svg

der alte Freund aus Schulzeiten: das Pantoffeltierchen (Paramecium) [2]

Aber einige eben doch und ganz besonders Plasmodium falciparum, ein Vertreter der Apicomplexa und Erreger der Malaria, einer der, gemessen an den Todesopfern, gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt.

aus der Wikipedia

[3]

Am vielschrittigen, mehrere Stadien umfassenden und den Menschen als Zwischenwirt erfordernden Entwicklungszyklus von P. falciparum sieht man, wie komplex dieser Erreger ist, dessen Genom ca. 23 Mio. Basen auf 14 Chromosomen umfasst. Er ist aber auch gruselig, da er so wandlungsfähig ist, daß er nicht nur sehr schnell resistent gegen Antimalariamittel werden kann, sondern ihm bisher auch durch Impfstoffe noch nicht beizukommen ist.

Aber auch andere Einzeller können menschliche Krankheiten auslösen, etwa Amöben, die Ursache von Amöbenruhr sein können, die unbehandelt tödlich verlaufen kann. Oder Trypanosomen, die die Schlafkrankheit auslösen, oder die besonders unheimlichen Toxoplasmen, die zwar nicht lebensgefährlich sind, dafür aber das menschliche Verhalten beeinflussen und die Persönlichkeit verändern können.

Auch gegen Einzellerinfektionen kann man Antibiotika einsetzen, auch hier besteht das Prinzip darin, Strukturen anzugreifen, die möglichst spezifisch für den Einzeller sind, so daß die Nebenwirkungen beim Patienten im Rahmen bleiben. Glücklicherweise sind solche Infektionen in unseren Breiten nicht besonders häufig. Im Fall von Malaria liegt das v.a. daran, daß es hier für den Hauptwirt des Parasiten, die Anopheles-Mücke, noch zu kalt ist. Aber in ein paar Jahrzehnten könnte auch Deutschland dank dem Klimawandel zum Endemiegebiet dieser Krankheit gehören. Ein Vorteil bei der Bekämpfung von Einzellerinfektionen ist auch, daß es nicht oder nur sehr schwer zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kommt, so daß weltweite Pandemien wie bei der spanischen Grippe (Virus) oder der Pest (Bakterium) mit massenhaftem Versterben nicht zu befürchten sind.

Zum Schluß noch eine kleine Tabelle zur Erinnerung und Einordnung:

table

Disclaimer: Dieser Beitrag ist nicht und kann gar nicht sein eine zoologisch erschöpfende Beschreibung der riesigen Gruppen von Organismen, die er im Titel trägt. Sein Ziel ist die Schärfung des Bewußtseins („consciousness raising“) für die entscheidenden Unterschiede zwischen verschiedenen Formen von infektiösen Krankheitserregern (Pilze habe ich dabei sogar außen vor gelassen) und das inzwischen enorme Problem der Antibiotikaresistenz und wenn einige LeserInnen diesem Text die Anregung entnommen haben, in Zukunft erstens nur dann Antibiotika zu verlangen und einzunehmen, wenn sie wirklich eine schwere bakterielle oder durch Protozoen verursachte Infektion haben, zweitens diese Antibiotika dann genau so einzunehmen, wie es in der Packungsbeilage steht bzw. wie verordnet und sie nicht frühzeitig abzusetzen und drittens sich gegen alle bakteriellen Infektionen impfen zu lassen (gegen virale natürlich auch, aber das hilft nicht der Vermeidung von Antibiotika), soweit möglich, dann hat er seinen Zweck erfüllt.

Bildnachweise

[1] https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AParamecium_Eating_De.svg By Eta MichaelFrey (de:Bild:Pantoffeltierchen.jpg) [GFDL (https://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons from Wikimedia Commons

[2] https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AEColiCRIS051-Fig2.jpg By USDA (Pina Fratamico Microbiologist/Lead Scientist) (USDA source) [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons from Wikimedia Commons

[3] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plasmodium_zyklus.png – Chb at German Wikipedia [Public domain],. , via Wikimedia Commons from Wikimedia Commons

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Kommentare (34)

  1. #1 Fliegenschubser
    22/04/2016

    Ein guter und wichtiger Übersichtsartikel.
    Allerdings störe ich mich ein wenig an deiner Verwendung von “Einzeller”. In meinem Verständnis (auch auf Wikipedia) sind Einzeller alle einzelligen Organismen, seien es Bakterien, Archaeen, Pilze…
    Aber ich muss zugeben, dass mir keine griffige Beschreibung von “einzellige Eukaryoten, aber keine Pilze und so” einfällt, welche ohne krasse Fachbegriffe und ellenlange Phylogeniediskussionen auskommt.

  2. #2 Sebastian
    22/04/2016

    @ Fliegenschubser: Im Artikel steht auch “Protozoen”, das trifft es doch nicht schlecht und klammert Bakterien sowie einzellige Pilze und Algen aus.

  3. #3 AfD Wähler
    22/04/2016

    Wenn das Groß der Leute verinnerlichen würde, das Antibiotika nicht gegen Viren helfen, Impfungen bei bestimmten Viren aber schon wäre ich glücklich. Aber da ist wohl der Wunsch Vater des Gedankens.
    Meinen Dank an Herrn Courts für den tollen Artikel!

    • #4 rolak
      22/04/2016

      Wenn das Groß der Leute verinnerlichen würde

      Kacke kann das nicht.

  4. #5 AfD Wähler
    22/04/2016

    Hallo Rolak, ich musste lachen, danke. Ich habe da leider einen Rechtschreibfehler fabriziert. Ich bitte um Verzeihung.
    https://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/das_gross_der.shtml

  5. #6 Fred
    22/04/2016

    Leider geht aus dem Artikel nicht hervor wieso man Antibiotika nicht vorzeitig abzetzen soll.
    Eine Erklärung, wie aus den überlebenden nichtresitenten Bakterien eine Mutierung zu resistenten Baktierien stattfindet wäre nicht schlecht.

  6. #7 noch'n Flo
    Schoggiland
    22/04/2016

    @ Fred:

    Leider geht aus dem Artikel nicht hervor wieso man Antibiotika nicht vorzeitig abzetzen soll.
    Eine Erklärung, wie aus den überlebenden nichtresitenten Bakterien eine Mutierung zu resistenten Baktierien stattfindet wäre nicht schlecht.

    Nichts einfacher als das – also:

    die Bakterien werden vom Antibiotikum (AB) über mehrere Tage allmählich (aber dennoch kontinuierlich) weggemetzelt. In diesem Zeitraum machen im besten Fall 100% aller Bakterien erstmals Bekanntschaft mit dem AB. Da die Bakterien allerdings clever sind, verstecken sie sich gerne irgendwo im Wirtskörper (vulgo auch als “Mensch” bezeichnet).

    Nach durchschnittlich 3-7 Tagen (je nach Bakterium und Ausbreitung desselben) hat das AB nun irgendwo zwischen 90 und 95% der Bakterien dahingerafft. Aber eben noch nicht alle. Und da kommen nun die o.g. “Schisser” ins Spiel. Setzt der Patient nun also sein AB vorzeitig ab, beispielsweise, weil er sich inzwischen “besser fühlt”, so können sich diese letzten Kohorten der bakteriellen Invasion wieder vermehren (weil die Immunabwehr des Wirtskörpers immer noch damit beschäftigt ist, ihre eigenen Reihen zu ergänzen).

    Und in dieser Situation hat eine kleine – wirklich winzigkleine – MInderheit der besagten Bakterien infolge der genetisch bedingten Mutation plötzlich kapiert, wie man sich gegen das bisher eingesetzte AB wehren muss, um zu überleben. Und diese Keime vermeheren sich dann “völlig unerwartet” wieder.

    Das Schlimme ist dann vor allem, dass sie dabei nicht nur den primären Wirtskörper dahinraffen können, sondern – je nach Infektionstyp – auch via Husten, Schnupfen, Dünnschiss etc. problemlos in die Umgebung entkommen und damit neue Probleme für ihre Wirte aufbauen können.

    Alles klar jetze?

    (Um diesen Vorgang zu verstehen, muss man sich als erstes mal klarmachen, dass “Evolution” und “Selektion” keine gerichteten Vorgänge sind, sondern ausschliesslich auf Zufall beruhen. Aber wenn permanent ausreichende Zufälle stattfinden, reicht es für einen von diesen am Ende doch zum entscheidenden “Durchbruch”.)

  7. #8 noch'n Flo
    Schoggiland
    22/04/2016

    Und um weiteren Diskussionen vorzubeugen:

    das Problem ist niemals der einzelne Patient, der sein AB nicht bis zum vom Arzt verordneten Ende einnimmt. Aber wenn das hunderte, tausende, zehntausende Patienten tun (und man glaube mir: das passiert weltweit jeden Tag), wird mit der Zeit ein Problem daraus. Die Masse macht es.

    Und genau dagegen kämpfe ich in meiner Praxis jeden Tag an!

  8. #9 Fred
    23/04/2016

    Danke Floh,

    jetzt habe ich es verstanden!

    P.S.
    nur zur Klarstellung, falls verordnet, habe ich immer AB so lange genommen wie es der Doktor verschrieben hat, auch wenn es bei mir nach einigen Tagen im Magenbereich anfängt zu rumoren (nicht symbolisch sondern in echt), weil ich wusste es kann zu AB Resintenzen führen. Aber ich wusste nie genau wieso.

  9. #10 IO
    24/04/2016

    Solche Übersichtsartikel finde ich als Nicht-Fachmensch (in diesem Gebiet) sehr nützlich. Danke.

    Was die sprachliche Anmerkung betrifft,
    “Übrigens: es heißt DAS Virus, nicht „der Virus“, wie man es dauernd falsch hört!”
    so stimmt laut Duden nur für die Anwendung in der Fachsprache: “das, außerhalb der Fachsprache auch: der Virus; Genitiv: des Virus, Viren”.
    Das Lemma heißt dort dann auch entsprechend der allgemeineren Verwendung “Vi­rus, das oder der”:
    https://www.duden.de/rechtschreibung/Virus

    Es ist zwar richtig, in einem Fachartikel wie dem obigen nur “das Virus” zu verwenden, in anderen Zusammenhängen ist aber sowohl Neutrum oder Maskulinum möglich und richtig. Natürlich sollte man innerhalb eines Textes eher nicht zwischen den Genera wechseln.

  10. #11 Cornelius Courts
    24/04/2016

    @IO: “laut Duden”

    der ja bekanntlich deskriptiv und nicht normativ ist. Man muß also nur flächendeckend und lange genug irgendetwas falsch sagen, dann landet es auch eines Tages im Duden. Davon bleibt es immer noch falsch und ich wollte mal dafür sensibilisieren, daß es “das Virus” heißt 🙂

  11. #12 Chiro
    24/04/2016

    Kann nochn Flo nur zustimmen. Genau meine Meinung! xxxx

    ***Anmerkung CC: Der Link wurde gelöscht. Dulde hier keine Werbung für gefährliche Pseudomedizin***

  12. #13 noch'n Flo
    Schoggiland
    24/04/2016

    @ Chiro:

    Kannst Dir Deinen Linkspam gerne sparen – mit Euch Knochenbrecherdeppen habe ich nichts am Hut. Ihr ermordet Kinder!

  13. #14 Keno
    25/04/2016

    Trotz der weiteren Erklärungen zur Resistenzenbildung ist mir eine Sache noch immer nicht klar: Selbst wenn ich lange genug AB nehme, damit 100% der Bakterien in Kontakt kommen, hilft es doch immer noch nicht gegen den Bruchteil der Bakterien, der bereits eine Resistenz hat bzw. gerade entwickelt.
    Lernen die Bakterien quasi erst nach dem Kampf? Oder reicht vielleicht die eigene Immunantwort gegen den Rest, solange dieser keine Gelegenheit zur Vermehrung bekommt?

  14. #15 IO
    25/04/2016

    @CC

    [CC:] “der ja bekanntlich deskriptiv und nicht normativ ist.”

    Sicher. Der Duden folgt dabei modernen wissenschaftlichen Gepflogenheiten.
    Siehe auch hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Deskriptive_Linguistik

    “verdeutlicht, dass die moderne Linguistik – im Gegensatz zu den Gepflogenheiten der meisten Gelehrten und Sprachwissenschaftler in früheren Jahrhunderten – Einzelsprachen, Sprachsysteme und Sprachwandel wertungsfrei beschreibt und analysiert. Der Begriff ist also insofern tautologisch, als alle modernen Wissenschaften deskriptiv statt präskriptiv sind, d.h. keine Vorschriften und Normen aufstellen.”

    Dazu rechnet auch Orthographie.

    Normativ ist es demgegenüber z. B. zu sagen, “so muss es sein”, obwohl der Sprachgebrauch sich hier schon geändert hat. Es ist nicht wissenschaftlich akzeptiert, Normen zu setzen.

    Ich empfehle auch den Blick auf die Wikipedia-Artikel “Sprachkritik” und “Sprachkultur”.

    [CC] “Man muß also nur flächendeckend und lange genug irgendetwas falsch sagen, dann landet es auch eines Tages im Duden.”

    Tja, wenn man seine Privat-Norm setzt, dass heisst man persönlich einen bestimmten Sprachstand definiert und als absolut und grundsätzlich unwandelbar setzt, dann kann man auch dafür argumentieren, dass es “falsch”, wenn man heute “Teil” schreibt und nicht “Theil” (wie bis ins 19. Jh.). Oder “seyn” statt “sein”.

    Welcher historische Sprachstand des modernen Deutsch wäre denn genehm und warum? Der von z. B. 1960 oder 1980, 2000, 2010?

    “Davon bleibt es immer noch falsch”

    Nein, es *ist* nicht falsch. Du *empfindest* es als falsch, weil es Deinem persönlichen Sprachgebrauch nicht entspricht. Das ist ja als persönliche Meinung zu akzeptieren, aber allgemein ist die neutrale Form (das Virus) nur eine von zwei möglichen Formen, die das moderne Deutsch heute (und seit Jahren) zulässt und die von Sprechern genutzt wird (und auch von durchaus gebildeten).

    In einem medizinischem Fachartikel hast Du recht, da ist es (derzeit) falsch und bleibt es vielleicht auch. Wie lange es so bleibt, hängt von dem Belieben der Anwender der Fachsprache ab. Es mag sein, dass es auch in Fachartikeln irgendwann “der Virus” heißen wird und vielleicht sogar irgendwann später, dass die neutrale Form aus dem Gebrauch fällt und als “falsch” angesehen wird.

    “und ich wollte mal dafür sensibilisieren, daß es “das Virus” heißt”

    Der gute Wille ist unbenommen!

    Moderne sprachwissenschaftliche Grundlagen sollte man aber vielleicht doch beachten …

  15. #16 Beobachter
    25/04/2016

    Sollte man – und vielleicht noch einiges andere …

    • #17 Cornelius Courts
      25/04/2016

      z.B. nutzlose Kommentare löschen… (zum Glück ist das hier noch nicht normativ)

      • #18 IO
        25/04/2016

        @ Bullet

        “ähm, IO, wenn ich das richtig verstehe, soll also jede Normierung weg und jede/r darf das schreiben, was er/sie will? Wie erklärst du dir den Schreibunterrichtin der Schule? Ist ja normativ, also böse.”

        Nee, schwarz-weiss (das eine ist gut, dann muss alles andere böse sein) – so denke ich nicht.
        Es gibt z. B. amtliche Regelungen, an denen man sich orientiert oder orientieren kann. Das gilt z. B für den Schulunterricht. trotzdem ist Sprache immer im Wandel und selbst jede amtliche Normierung ist gezwungen, sich dem Sprachgebrauch von Zeit zu Zeit anzupassen.

        Hier geht es darum, dass CC findet, das etwas falsch ist und selbst seine Norm “das ist falsch, dies ist nur richtig” absolut setzt. Dies steht jedoch gegen den nachgewiesenen und etablierten Sprachgebrauch, der das betreffende Wort (Virus) genusweise in zwei Genera *gebräuchlich* ist. Das man das wie CC aufgrund persönlicher Neigung nicht schön findet ist eins, dass der Sprachgebrauch inzwischen so ist, das andere.

        “Und wie lange dauert es, bis niemand mehr das Geschreibsel lesen kann, das andere so verzapfen?”
        Ich kenne heute schon gewisse Legasthenikoide, deren Schriftverbrechen ich mühsam entziffern muß.” Angeblich ist das Verbrechen auch noch in meiner Heimatsprache abgefaßt… wie lange soll das dauern, bis im durchschnitt die Grübelei länger dauert als das Lesen an sich?”

        Ähem, die slippery-slope-fallacy hätte ich von Dir eigentlich nicht erwartet. 😉

        Historisch gesehen: Selbst als es im Grunde keine festen Regelungen der deutschen Sprache gab, funktionierte die Verständigung im deutschen Sprachraum durchweg problemlos und zwar selbst über diverse Dialektgrenzen. Briefe von Dresden nach Hamburg oder von Stuttgart nach Münster wurden z. B. im 16. oder im 17. Jh. wurden verstanden, auch wenn sich unserem Orthographiegebrauch zufolge die Balken biegen, wenn in ein und demselben Dokument unterschiedliche Schreibungen vorkommen. Und selbst Eigennamen konnten von ihren Trägern unterschiedlich geschrieben werden, mal so, mal so. Wenn es verständlich war, kratzte es keine Sau.
        Seit der letzten Orthographie-Reform ist die Einheitlichkeit der Orthographie im Deutschen geringer geworden, da viele Verlage und Autoren der Reform nur zum (beliebig großen oder kleinen) Teil anschlossen und andere der Reform folgten. Chaos oder Unverständlichkeiten sind daraus m. W. nicht entstanden.

        Und schließlich ist es die Gemeinschaft der SprecherInnen, die durch den Sprachgebrauch definiert, was in der Sprache zu einem gewissen Zeitpunkt üblich ist.

        “Ich bin da mit Cornelius auf einer Linie: Normierung muß sein. Und der Duden ist, wenn ich dem folge, was du selbst erzählst, raus und keine Quelle mehr. Ich kann also deinen Hinweis auf “im Duden steht aber auch ‘der’ *nörgelnörgel*” getrost ignorieren.”

        Ich schreibe niemandem vor, was zu ignorieren sei oder nicht. Man kann aber meiner Ansicht zufolge Quellen nicht dadurch entwerten, dass man sagt “mir passt es nicht und daher ist das keine Quelle”. Jedenfalls kenne ich es nicht, dass man Quellen nach Gusto verwirft.
        Der Duden verzeichnet eben nicht jeden Lapsus sondern solche sprachlichen Änderungen, die in der Regel über längere Zeit erfolgen.
        Hier übrigens noch die Erklärung vom Duden (https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/der-oder-das-virus).

        Und der Sprachgebrauch selbst ja durchaus normierend: Es heißt nämlich im allgemeinen Sprachgebrauch “das Virus” und “der Virus”. In einem allgemeinen Text kann die eine oder die andere Form vorkommen.

  16. #19 Bullet
    25/04/2016

    ähm, IO, wenn ich das richtig verstehe, soll also jede Normierung weg und jede/r darf das schreiben, was er/sie will? Wie erklärst du dir den Schreibunterrichtin der Schule? Ist ja normativ, also böse.
    Und wie lange dauert es, bis niemand mehr das Geschreibsel lesen kann, das andere so verzapfen? Ich kenne heute schon gewisse Legasthenikoide, deren Schriftverbrechen ich mühsam entziffern muß. Angeblich ist das Verbrechen auch noch in meiner Heimatsprache abgefaßt… wie lange soll das dauern, bis im durchschnitt die Grübelei länger dauert als das Lesen an sich?
    Ich bin da mit Cornelius auf einer Linie: Normierung muß sein. Und der Duden ist, wenn ich dem folge, was du selbst erzählst, raus und keine Quelle mehr. Ich kann also deinen Hinweis auf “im Duden steht aber auch ‘der’ *nörgelnörgel*” getrost ignorieren.

  17. #20 Cornelius Courts
    25/04/2016

    @ IO: “Es ist nicht wissenschaftlich akzeptiert, Normen zu setzen. […] moderne sprachwissenschaftliche Grundlagen sollte man aber vielleicht doch beachten …”

    😀 😀
    merkste selber, oder ?

  18. #21 IO
    25/04/2016

    @CC

    merkste selber, oder ?”

    Ja, “Normsetzung” und “sprachwissenschaftliche Grundlagen” sind nicht dasselbe.

  19. #22 noch'n Flo
    Schoggiland
    25/04/2016

    @ Keno:

    Selbst wenn ich lange genug AB nehme, damit 100% der Bakterien in Kontakt kommen, hilft es doch immer noch nicht gegen den Bruchteil der Bakterien, der bereits eine Resistenz hat bzw. gerade entwickelt.

    Diese Resistenz ist aber nicht schlagartig da. Im Regelfall ist sie das Ergebnis mehrerer aufeinanderfolgender Mutationen. Durch die konsequente Einnahme des AB bis zum Schluss reduziere ich die Wahrscheinlichkeit, dass ausreichend Bakterien lange genug überleben, um schliesslich die Resistenz zu entwickeln, deutlich.

    Aber ja, selbst bei konsequenter und korrekter Anwendung von AB wird sich nach ausreichend Zeit und ausreichend Anwendungen zwangsläufig irgendwann eine Resistenz ergeben. Was auch der Grund dafür ist, dass AB nur dann angewendet werden sollten, wenn erforderlich.

    Und wenn dann doch irgendwann eine Resistenz in Erscheinung tritt, muss bei den entsprechenden Patienten schnellstmöglich auf ein AB gewechselt werden, auf das die Bakterien noch sensibel sind. Dies ist umso wichtiger bei Erkrankungen, bei denen in kurzer Zeit viele Bakterien in die Umgebung freigesetzt werden, beispielsweise bei Blaseninfektionen.

  20. #23 zimtspinne
    28/05/2016

    Ich schlussfolgere mal,
    DER Virus ist ein ganz elend erfolgreiches Mem.

    Was den Bakterienbefall angeht, wäre es nicht sinnvoll, das ein bisschen zu personalisieren? Und vor allem auch erstmal die Stärke des Befalls und die Bakterienstämme festzustellen, die AB-Sensibilität (nennt man das so?) ja und vor allem, ob es sich überhaupt um einen Bakterien- oer Virenbefall handelt, damit das ganze irgendwie nicht so ein Gießkannenschussinsblaueprinzip bleibt?
    Wenn sich der Patient dann nicht an die pauschal vorgeschriebene Einnahmedauer hält, wundert mich das eigentlich nicht. Bei manchen würde evtl eine kürzere Einnahme völlig ausreichen und beim nächsten ist von vornherein eine Resistenz vorhanden.

  21. #24 zimtspinne
    28/05/2016

    edit/
    ich meine natürlich jetzt speziell Pathogene und nicht irgendwelche Bakterien… bevor einer mit dem Duden ums Eck kommt^^

  22. #25 noch'n Flo
    Schoggiland
    28/05/2016

    @ zimtspinne:

    Ob es sich tatsächlich um eine bakterielle Infektion handelt, kann man in 5 Minuten feststellen, indem man ein Blutbild macht und im Blut die Aktivität des sog. “C-reaktiven Proteins” bestimmt. Sofern der Arzt die entsprechenden Laborgeräte hat (was in Deutschland in der Regel nicht der Fall ist) – ansonsten muss er die Probe ins Labor schicken und 1-2 Tage auf das Ergebnis warten.

    Da in dieser Zeit ein Infekt stark voranschreiten kann, geben viel Ärzte lieber prophylaktisch Antibiotika.

    Und die von Dir genannte “Bestimmung der AB-Sensibilität” (nennt man medizinisch “Antibiogramm”) dauert ebenfalls mehrere Tage, wird daher in der Regel nicht durchgeführt.

  23. #26 zimtspinne
    28/05/2016

    danke Flo
    vielleicht ist es auch ganz gut, dass in D nicht jede Praxis alle möglichen Laborgeräte hat, das würde die Patienten noch wuschiger machen als sie es eh schon sind.

  24. #27 noch'n Flo
    31/05/2016

    @ zimtspinne:

    das würde die Patienten noch wuschiger machen als sie es eh schon sind

    Wieso das denn? Ist doch nun völlig egal, wo die Untersuchung gemacht wird, ob in der Praxis oder im Zentrallabor. Bei der Durchführung in der Praxis hat der Patient wenigstens schon nach 10 Minuten Gewissheit, ob etwas nicht stimmt – beim Zentrallabor muss er mehrere Tage warten. Mich würde Letzteres viel wuschiger machen.

  25. #28 Hawk
    13/07/2016

    Super Artikel, Cornelius. Danke dafür.

    Allerdings hab ich auch noch eine kleine Korrektur anzubieten: Die größten Bakterien werden keinesfalls nur ~10 µm groß, sondern um Faktor 75 größer (Thiomargarita namibiensis) und sind damit sogar mit bloßem Auge zu erkennen.
    Ändert zwar inhaltlich nichts am Artikel, aber da eine der Entdeckerinnen, die in den Einzelnachweisen des Wiki-Artikels doch recht prominent Heide N., eine persönliche Bekannte von mir ist, konnte ich nicht anders…

    Gruß Hawk

  26. #29 Cornelius Courts
    13/07/2016

    @Hawk: “Die größten Bakterien werden keinesfalls nur ~10 µm groß, sondern um Faktor 75 größer”

    sieh an, die Biester kannte ich nicht. Danke für die Rückmeldung und die Korrektur 🙂

  27. #30 fredsalihu
    Baustellaaaah
    09/10/2017

    ich denk ah Baustellah
    Albaner in Deutschland
    ich streich deine Wand
    Gebäude sanieren, Straße
    reparieren, Mitarbeiter
    schlagen weil misch
    jedentag blamieren!!!!!

  28. #31 Spritkopf
    09/10/2017

    Ich schätze, Cornelius’ Blogstalker sollte sich dringend in therapeutische Behandlung begeben.

  29. #32 Cornelius Courts
    09/10/2017

    @Spritkopf: “dringend in therapeutische Behandlung”

    😀 :’D das seh ich ja jetzt erst.
    Das viel gefällt! Alles was recht ist 😀

  30. #33 noch'n Flo
    Schoggiland
    09/10/2017

    Kommentar #30 hat ja schon fast etwas von einem Haiku.

    @ CC:

    Ruf doch einfach einen Poetry-Slam für Arschlöcher ins Leben und lade ihn als Ehrengast ein.

  31. #34 RPGNo1
    09/10/2017

    Ist eine Zombieepidemie ausgebrochen, von der ich nichts mitbekommen habe, dass sich momentan so viele Hirnlose bei Cornelius rumtreiben?