Die Vertreter der Universitären Forensischen Genetik (UFG), einem Zusammenschluss von DNA-Laboren der universitären rechtsmedizinischen Institute, erbringen essentielle Leistungen v. a. für Justiz und Polizei, wie z.B. die Untersuchung von biologischen Tatortspuren und die Bestimmung von Verwandtschaftsverhältnissen. Vor allem ist die UFG maßgeblich für die Erforschung, Entwicklung und Anwendung neuer Methoden in der Fallarbeit verantwortlich sowie der…

Ich bin wirklich entsetzt über diese Nachricht, sie ist ein ganz übles Signal! Und ich bin es leid, wirklich elend- und k*tzen-leid, daß an alles, egal wie wichtig und wie nützlich, ein Preisschild geklebt wird und was keinen Profit macht, kommt weg (außer der hier). Seit 10 Jahren erzähle ich hier von der forensischen Genetik,…

Der folgende Text ist die Verschriftlichung meines gleichnamigen Vortrags auf der Night of the Profs des Jahres 2016. Er wird voraussichtl. auch in der Ausgabe 83 der Christiana Albertina erschienen.

(nein, Stabreime gehören nicht dazu ;-)) Ich habe ja schon mehrfach über die Misere der Rechtsmedizin, die Schwierigkeiten forensisch-wissenschaftlicher Forschung in Deutschland und die gefährlichen Folgen berichtet. In England ist die Situation nun noch schlimmer, seit man dort vor etwas mehr als einem Jahr nach dem desaströsen Scheitern eines Privatisierungsversuchs den Forensic Science Service (FSS),…

Ich hatte kürzlich erst wieder einmal auf die Misere der Rechtsmedizin hingewiesen. Gestern zog nun das Das Erste nach und brachte in der Sendung “Report Mainz” einen Beitrag zum Thema: die Konsequenzen der unterfinanzierten und in Deutschland mit ihren Leistungen bei weitem nicht flächendeckend verfügbaren Rechtsmedizin treffen zum Beispiel die Opfer von Gewaltdelikten, von denen…

Oder, wie man in Berlin sagen würde: arm aber sexy. Michael Tsokos, Leiter der Rechtsmedizin an der Charité in selbigem, hat – mal wieder – ein neues Buch geschrieben. Diesmal aber keine reine Sammlung von Räuberpistolen mit den Attributen „unglaublich“ oder „spektakulär“, sondern „Die Klaviatur des Todes: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf“

Reißerischer Titel? Nicht, wenn man festhalten muß, daß in Deutschland ungefähr jedes zweite Tötungsdelikt unbemerkt bleibt: