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Referenz:

Courts C, Grabmüller M, & Madea B (2013). Functional single nucleotide variant of HSPD1 in sudden infant death syndrome. Pediatric research PMID: 23823174

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Kommentare (7)

  1. #1 tom
    10/07/2013

    Hab das Paper nicht gelesen, aber 4.5% von 133 also 6 Fälle mit der SNV sieht nach einer ziemlich keinen Fallzahl aus.

  2. #2 CM
    10/07/2013

    @tom: Ja, schade, dass man das Paper nicht einfach so anschauen kann, aber umso schöner hier so kompakt davon zu lesen. Wie Cornelius schreibt handelt es sich bei SIDS um ein multifaktorielles Phänomen. Einer SNV ist daher nicht 100% Erklärungspotential zuzuordnen.

    Wenn ich mal naiv rechne wie Du und eine Vierfeldertafel aufmache (6 Fälle mit dem SNP, 127 ohne, 0 mit dem SNP) dann kann man z. B . einige Fisher-Tests durchführen und erhält große relative Risiken und rel. große P-Werte (bis 8 Kontrollen mit dem SNP bleibt das RR > 1).
    (disclaimer: Ich weiß, dass meine Rechnung etwas naiv ist, aber Zeit und Info und Müdigkeit lassen es mir egal sein.)

    Das “Problem” ist die Stichprobengröße – aber ist diese wirklich klein? Die kurze Anfrage in dbSNP (s.u.) ergibt, dass es für diese rs-Nummer keine Frequenzdaten gibt (sonst könnte man die Frequenz auch mit den versch. ethnischen Inzidenzraten vergleichen). Und aus der Studie kann man die auch nicht schätzen.

    Abgesehen davon gibt es “leichte” Quellen für Studien und “schwere”. SIDS betroffene Eltern stelle ich mir als schwere Quelle vor und die Inzidenzrate ist überdies rel. klein. (War nicht mal über die Probengewinnung bei SIDS gebloggt?)

    Gruß,
    Christian

    PS SNP = SNV, da bin ich bewußt etwas sloppy, vgl. hier zum betreffenden SNP: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/projects/SNP/snp_ref.cgi?rs=72466451

  3. #3 JW
    14/07/2013

    Kleine Frage am Rande: Als ich noch jung war (also vor langer Zeit) sprachen wir noch von Chaperonen. Was hat die Teile in Chaperonine verwandelt? Bitte um Aufklärung, oder habe ich einen Denkfehler?

    • #4 Cornelius Courts
      15/07/2013

      Die Chaperonine gehören zu den (molekularen) Chaperonen.
      Chaperonine sind gekennzeichnet durch gestapelte Doppelringstrukturen und kommen v.a. in Mitochnodrien vor (so auch HSP-60)

  4. #5 JW
    16/07/2013

    Danke, wieder was gelernt. Mein Studium scheint doch etwas lange her zu sein.
    Ansonsten noch Danke für den schönen Artikel. Was mich an der Pflanzenforschung im Gegensatz zur Angewandten Zoologie (Medizin) immer so erfreut hat ist die Tatsache, dass man die Probanden ohne ethische Bedenken mit allem traktieren kann. So bekommt man in der Regel mit Anfängerstatistik schöne Ergebnisse. Bei Menschen ist das alles komplizierter.

    • #6 Cornelius Courts
      16/07/2013

      dass man die Probanden ohne ethische Bedenken mit allem traktieren kann.

      Wenn man nicht gerade in der Schweiz arbeiten muß, wo die Pflanzen eine Würde haben…
      Was das ist, weiß übrigens niemand so genau…

  5. #7 MBT soldes
    http://www.mbt-france.com/mbt-chaussures-hommes-c-4.html
    21/03/2019

    Kurz notiert: Hitzeschock und Plötzlicher Kindstod – blooDNAcid
    MBT soldes http://www.mbt-france.com/mbt-chaussures-hommes-c-4.html