Frog_fungoid

, die dann bei CSI & Co. den scheinbar perfekten Mord ermöglichen sollen, doch leider klappt es dann doch nicht, weil einer vom Team (der, mit der Sonnenbrille) einen Verdacht hat, eine völlig absurde Isotopenanalyse (mit der Zentrifuge, die auch PCR kann) macht, die nach Brasilien in den Regenwald weist, wo er dann sofort hinfliegt, unterwegs die Sprache des winzigen Indianerstamms lernt, der dort lebt, dort angekommen mit dem Medizinmann Freundschaft schließt, nachdem sie zusammen auf Ayahuasca high geworden sind, der ihm dann zeigt, wo die kleinen Frösche leben, so daß er einen einfangen, in eine Tüte packen und zurück in die Staaten bodypacken kann, wo er ihn … äh… wieder loswird (der Frosch hat überlebt und wird neues Labormaskottchen) und dann der Toxikologe im Team das Gift in der Haut analysieren und mit dem Mord in Verbindung bringen kann. Doch ich schweife ab…

Denn wie gesagt kann man mit Froschhaut auch was viel besseres anfangen: zum Beispiel Grippeviren zerstören.

Grippe, eine der häufigsten Atemwegserkrankungen des Menschen, wird vom Influenzavirus verursacht und tötet jedes Jahr um die 370.000 Infizierte. Es gibt kein Heilmittel und nur einige Wirkstoffe (wie Tamiflu), die den Verlauf der Grippe etwas abschwächen können, doch es gibt längst Virusstämme, die dagegen resistent geworden sind.

Die Gruppe um D. Holthausen erinnerte sich nun Forschungsergebnisse aus den 80er-Jahren, denen zufolge Peptide, die manche Amphibien, z.B. der südindische Frosch H. bahuvistara (s. Titelbild), aus ihrer Haut ausscheiden, neben mikrobiellen auch antivirale Wirkungen haben und sie fragten sich, ob diese Substanzen vielleicht auch gegen das menschliche Influenzavirus A helfen.

Dafür reiste Holthausen nach Keral, fand adulte H. bahuvistara-Frösche, sammelte deren Hautserket und – zurück im Labor – isolierte daraus das darin enthaltene Urumin, ein Abwehrpeptid, das Teil der angeborenen Immunantwort des Frosches ist und Pathogene abtöten soll. Es gelang den Forschern, die Urumin-RNA zu isolieren, zu klonieren und rekombinantes Urumin herzustellen. Dann setzten sie verschiedene Influenza-Stämme, die teilweise schon seit den 30er-Jahren in der menschlichen Population auftraten, dem Peptid aus und prüften dessen antivirale Aktivität. Durchs Elektronenmikroskop konnten sie erkennen, daß das Urumin acht von den zwölf untersuchten Virenstämmen regelrecht physikalisch zerstört hatte.

Offenbar bindet es an konservierte Regionen des Hämaglutinins in der Virenmembran, wodurch es zur Zerstörung des Virus‘ kommt. Holthausen und seine Gruppe vermuten, daß die Bindung von Urumin Konformationsänderungen des Hämaglutinins auslöst, die letztlich zerstörerische elektrostatische Wirkungen hervorrufen, was in keine der bekannten Kategorien antiviraler Wirkungmechanismuen passt, wodurch Urumin ein extrem interessanter neuer Wirkstoffkandidat wäre.

Um das zu prüfen, verabreichte die Gruppe den Wirkstoff bereits mit Influenza infizierten Mäusen und beobachtete, daß Urumin tatsächlich eine protektive Wirkung entfaltete [1].

Das Ganze steht natürlich noch ganz am Anfang und es ist noch eine Menge Forschung auch an biochemischen Details des Mechanismus erforderlich doch mit seiner neuartigen Wirkweise und dem bereits kenntlich gewordenen antiviralen Potential könnte sich Urumin als sehr vielversprechender Kandidat zur Bekämpfung medikamentenresistenter Grippeviren erweisen.

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Referenz:

[1] Holthausen, D. J., Lee, S. H., Kumar, V. T., Bouvier, N. M., Krammer, F., Ellebedy, A. H., … & Jacob, J. (2017). An Amphibian Host Defense Peptide Is Virucidal for Human H1 Hemagglutinin-Bearing Influenza Viruses. Immunity, 46(4), 587-595.

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Bildquellen
[Titelbild] https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AFrog_fungoid.jpg; By Davidvraju (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons from Wikimedia Commons

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Kommentare (36)

  1. #1 strahlenbiologe
    28/07/2017

    Danke für den Artikel, sehr interessant.

  2. #2 rolak
    28/07/2017

    antivirale Aktivität

    Was ich mich bei solcherlei Meldungen fast jedesmal frage: Wenn wir doofen Menschen irgendwas finden, was irgendwelche Pathogene und nicht uns schreddert, richten sich (man verzeihe bitte den Intentionalismus) die Angegriffenen hast du nicht gesehen darauf ein und rennen danach mit dem TShirt ‘I survive(d) that stuff!’ in aktuellen Modefarben herum.

    Was macht Mami Natur anders? Untersuchen wir, egal wieviel Zeit wir uns nehmen, nur eine Momentaufnahme koevolutionärer Prozesse und wähnen uns nach erfolgreichem Durchschauen des aktuellen ProzessAblaufes im Besitz des einen Mittels, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden?

  3. #3 Alisier
    28/07/2017

    Interessanter Post. Vielen Dank!
    Andererseits scheinen Amphibien, wenn sie mit bestimmten Pilzen konfrontiert werden, weder Resistenzen, noch Wirkstoffe, die den Pilz eindämmen, entwickeln zu können.
    Aktuell erwischt es gerade den Feuersalamander (und wohl auch den Bergmolch).
    Batrachochytrium salamandrivorens ist die neue Amphibienpest, und diesmal sind dann wohl wir es, die einen schlauen Plan entwickeln sollten, wenn wir die Arten erhalten wollen. Der zu kleine Genpool und die schwindenden Lebensräume machen Selbsthilfe diesmal sehr unwahrscheinlich.

  4. #4 Alisier
    28/07/2017

    Nachtrag: salamandrivorans, nicht -vorens. Tippfehler, sorry.
    Und er scheint allen unseren Schwanzlurchen gefährlich werden zu könnnen.
    Manchmal gehts den entwicklungsgeschichtlich sehr alten Tierchen einfach zu schnell.

  5. #5 rolak
    28/07/2017

    Tippfehler

    Hatte wiki beim Suchen automagisch berichtigt, Alisier, endlich mal eine sinnvolle RechtschreibKorrektur…
    btw: Der arme Lurchi^^

    Scheint eine Bestätigung meiner Befürchtigungen zu sein…

  6. #6 Al Il
    28/07/2017

    “Isotopenanalyse (mit der Zentrifuge, die auch PCR kann)”
    Der knaller 😀 (laut lachende Biolaborantin am Schirm)
    Bin echt gespannt, wie sich die Forschung zu Abwehrpeptiden entwickelt! Erst antibiotische Peptide (älterer Artikel) und jetzt das.

  7. #7 tomtoo
    29/07/2017

    Der arme Frosch ist ab jetzt seiner Haut wohl nicht mehr sicher.

    P.S Macht die erwähnte Zentrifuge auch Espresso ?

  8. #8 rolak
    29/07/2017

    Zentrifuge auch Espresso ?

    Mensch tomtoo, Espresso wird doch ausgepresst (wie der Name auch bereits andeutet). Zentrifugiert wird ausschließlich Zentronen-Limonade.

  9. #9 tomtoo
    29/07/2017

    @rolak
    In den tiefen zu stöbern (Wissenschaft) bringt doch immer wieder neues zu tage.

    “ZentroN stands for a comprehensive Vision of Psychedelic Vibrative Experience including PsyChill, PsyDub, (Dark)Prog, Psytrance and …”

    Wo man ja auch wieder bei der Psychoattraktivietät des Froschs landet. ; )

  10. #10 rolak
    29/07/2017

    ZentroN stands for

    Weia, ein völlig unbeabsichtigter Treffer, zufällig von hinten durch die Brust fast ins Thema.
    War aber bloß die allererste Assoziation von ‘Zentrifuge’ aus, tomtoo. Ääährlich!

  11. #11 noch'n Flo
    Schoggiland
    30/07/2017

    Warum muss der Ermittler eigentlich ausgerechnet von Ayahuasca high werden? Krötenschlecken wäre in diesem Fall doch viel näher an der Thematik gewesen.

  12. #12 tomtoo
    30/07/2017

    @nnF
    Manchmal bist du aber auch echt panne.
    Der wusste doch das die spezielle Kröte(Frosch) nicht gut zu schlecken ist.

  13. #13 Alisier
    30/07/2017

    Krötenschlecken….? So wie manche auf Bananenschalen kauen, weil man ihnen erzählt hat, die Wirkung sei LSD-ähnlich? Außer dass man von Bananenschalen eher keine bleibenden Schäden davonträgt.
    Hunde sterben nach ca. 15 Minuten, wenn sie aus versehen Rhinella marina apportiert haben.
    Bitte experimentierfreudigen Jugendlichen keine dämlichen Flöhe ins Ohr setzen.

  14. #14 Cornelius Courts
    30/07/2017

    @noch’n Flo: “Warum muss der Ermittler eigentlich ausgerechnet von Ayahuasca high werden? Krötenschlecken wäre in diesem Fall doch viel näher an der Thematik gewesen.”

    Aus dramaturgischen Gründen natürlich. Dieser Indianerstamm leckt nämlich nur an Kröten, wenn der Medizinmann das als Behandlung gegen virale Erkrankungen des Respirationstrakts anordnet (nicht zum high werden). An Amphibien lecken gilt unter ihnen als eher unschicklich. Diese Idee ist dem Medizinmann natürlich im DMT-Rausch gekommen (diese und die Idee zu seiner neuen Kopfbedeckung, die aus Farn, einem halben toten Mungo, dem Gewölle eines unbekannten Nachtvogels und 6 Papageienfedern besteht), in dem er auch die Ankunft eines “undeutlich sprechenden Weißläufers” vorhergesehen hat. Als dieser nun tatsächlich vor ihm steht, muß er ihn noch den Ahnen in der nur durch Ayahuasca zu betretenden Geisterwelt vorstellen, welche ihn nach langem Powow schließlich als Boten des Manitou anerkennen und dem Medizinmann empfehlen, ihm zu helfen.
    So kam es.

  15. #15 noch'n Flo
    Schoggiland
    30/07/2017

    @ Alisier:

    Krötenschlecken….? So wie manche auf Bananenschalen kauen, weil man ihnen erzählt hat, die Wirkung sei LSD-ähnlich?

    Im Gegensatz zu Bananenschalen (die man übrigens rauchen sollte, nicht kauen) enthält der Schleim der Aga-Kröte tatsächlich ein Halluzinogen: Bufotenin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Bufotenin )

  16. #16 tomtoo
    30/07/2017

    Wenn ich das richtig verstehe, setzt dieses Peptit direkt dem Virus zu. Das ist doch ein genialer Ansatz.

  17. #17 RPGNo1
    31/07/2017

    @CC
    Willst du dich nicht bei CSI als Drehbuchautor bewerben? Vielleicht wartet schon ein Emmy auf dich. :)

  18. #18 Cornelius Courts
    31/07/2017

    @RPGNo1: “Willst du dich nicht bei CSI als Drehbuchautor bewerben? ”

    Ich glaube, ich bewerbe mich da lieber als Schauspieler. Mit der Kohle kaufe ich mir dann ein eigenes Institut und mache so viel Forschung, wie ich will :-)
    Ich könnte als der quirky-Genetiker mit der Vorliebe für seltsame Musik, Kampfsport und abgründigen Humor gehen (er fährt Fahrrad und macht Impotenz- und Kompensations-Witze über die Kollegen mit den Prollokarren). Markenzeichen: Metalshirts, lange Haare, immer ‘ne Bifi und eine Landliebe-Vanillemilch dabei und der Signature-Spruch: “xy? Super Bandname” (z.B. einer kommt rein und sagt zu ihm: “ey, ich hab hier was für Dich: ein verkohlter Schädel.” Und er : “Verkohlter Schädel? Super Bandname!”).
    Wäre sicher der Hit. 😀

  19. #19 tomtoo
    31/07/2017

    Naja, das product placement ist geklärt. Dem Hit steht nix im Wege, ; )

  20. #20 tomtoo
    31/07/2017

    Ähhm, achso sieht man auch den Hersteller der Zentrifuge? Sry..nur so ein Gedanke..also nur wenn sie auch Espresso macht. ; )

  21. #21 RPGNo1
    31/07/2017

    @CC
    Also, wenn dir DAS gelingt, dann würde ich mir glatt CSI anschauen. :)

  22. #22 rolak
    31/07/2017

    Vanillemilch

    Jetzt wirst Du mir doch noch ein wenig unheimlich…

  23. #23 tomtoo
    31/07/2017

    @Rolak
    Du brauchst dir bzgl. der psychotropen Wirkung von Vanille kein Sorgen machen , das ist ja nur Aroma.
    Mensch !

  24. #24 noch'n Flo
    Schoggiland
    31/07/2017

    Vanillemilch zu BiFi? Iiiiihhhhh!!!

  25. #25 rolak
    31/07/2017

    Es ging mir nicht um irgendwelche Wirkungen, tomtoo, auch wenn so ein Zeug eine abstoßende auf mich ausübt. Nur diese SüßplörreManie an sich, erst Malzbier und jetzt das…

  26. #27 zimtspinne
    31/07/2017

    Die Kohle ist natürlich ein schlagendes Argument und ich sehe CC auch eher als Darsteller, aber nicht in diesem massenkompatiblen glattpolierten mainstream-Schotterschrott…!?
    Ich bestreike das auch noch, wenn ihr dort alle Haupt- und Gastrollen bekommt! :p

    @ rolak

    schlägt eben nicht jeder bei den harten Sachen wie Whiskey und Absinth zu^^

  27. #28 rolak
    31/07/2017

    ()Naschkatzen neigen auch zum Alkohol- und Tabakkonsum

    Das träfe dann eher auf mich zu, tomtoo, Cornelius lassen die beiden letzten anscheinend völlig kalt – allerdings fiel mir das Absetzen des Tabaks auch nicht sooo schwer. Nee, noch spezieller ging es eben um diese besondere ExtremalSüße, die ich bei Malzbier nur in kleinen Dosen und mit Abscheu bis Todesverachtung ertrage, die von dort zur VM aber gefühlt noch um Größenordnungen zunimmt. Diese spezielle Süß/Vanille-Kombi ist auch in eigentlich allen fertig abgepackten GebäckTeilen präsent *schauder*
    /FGF21/ wat et all jit^^
    Gute(s) (Eis, Flammeri, Pralinés, Obstkuchen), dabei muß ich kämpfen…

    schlägt eben nicht jeder

    Ja, Zimtspinne, diese Gewaltexzesse nach (intensivem) Alkoholkonsum sind schon schlimm, zum Glück droht mir als größtes Risiko beschleunigtes Einschlafen. W/A gabs glaube ich (wer zählt derart Seltenes schon) heuer erst zwei oder drei, könnte ja nachher zum Ausklang um eins erhöhen.

  28. #29 zimtspinne
    31/07/2017

    Bei mir dauerten nach Alkohol die Fressgelage länger als die Kater, nach der Belohnung ist vor der Belohnung.

    Malzbier hab ich, glaube ich, noch gar nicht probiert. Dafür aber Vanillecoke.
    Gibt es auch Alkohol mit Vanillegeschmack?

  29. #30 noch'n Flo
    Schoggiland
    31/07/2017

    @ zimtspinne:

    Gibt es auch Alkohol mit Vanillegeschmack?

    Jede Menge – ein Beispiel:
    https://www.drink.ch/de/de-kuyper-vanille-likor-70cl.html

  30. #31 rolak
    31/07/2017

    Gibt es auch?

    Ja selbstverständlich, Vanillin ist derart schlecht wasserlöslich, aber super in Ethanol. Und auch in Diethylether, was dann aber wieder mehr in die TripEcke geht. Daher ist die Frage mindestens 43mal zustimmend beantwortet.

  31. #32 tomtoo
    31/07/2017

    @nnF
    “”Vanillemilch zu BiFi? Iiiiihhhhh!!!””

    Das geht in einer Hand. Mit der anderen Hand pürierste gerade frisch entnommenes Hirn in DER Zentriefuge für ne genauere Analyse. Gleichzeitig unterhälst du dich per Freisprech mit deiner Zukünftigen, wer abends kocht und obs Hirn geben soll.
    Geht alles ; )

  32. #33 Cornelius Courts
    01/08/2017

    @allgemein: ich bin eben eher der süße Typ 😉 (offensichtlich ;D) So ‘ne Vanillemilch (,die ich tatsächlich und nicht nur in der antizipierten CSI-Rolle,) gerne trinke, ist doch was feines: schmeckt gut, stimmt sanftmütig und in der Birne springt das Belohnungszentrum an (und sie wird, im Gegensatz zu bei selbst moderaten Mengen EtOHs, nicht weich davon http://www.bmj.com/content/357/bmj.j2353 ). Was will man mehr?

    Also, bleibt mir fott mit Euren ganzen bitteren, sauren, scharfen, holzigen, torfigen und auf sonstige Weisen prätentiös-ungustiösen Plörren, Tunken und Konkokten. Ich wünsche Heiterkeit und Liebkosung im Munde 😀

  33. #34 tomtoo
    01/08/2017

    Prätentiös-ungustiösen konkokten ?
    Oh man ey. Wissenschaftler. Kein Wunder das die kein Mensch versteht.

  34. #35 rolak
    01/08/2017

    mit Euren ganzen

    Da fehlen aber noch meine beiden Lieblinge und vom Volumen her alles andere weit hinter sich lassenden unter den Getränken, Cornelius: Kranenberger vom aktuellen Jahrgang und vor allem bleifreies Bier. Die Sorte der Wahl erinnert ziemlich deutlich an Märzen, ist somit auch süß. Wenn auch auf einem ganz anderen Level…
    Es gab übrigens entgegen der Vorstellung weder A noch W, sondern einen MarillenGeist, ebenfalls zum Lieblichen tendierend.

  35. #36 zimtspinne
    01/08/2017

    oi oh, das Vanillelikörzeugs hätte ich zu gerne mal gekostet, oder bei der Wahrheit bleibend: weggeputzt, inzwischen trinke ich fast gar keinen Alkohol mehr und werde vorsichtshalber einen Riesenbogen um die Vanille machen, zwecks Vermeidung von Anfixung.
    Die Vanillecola ist nämlich zB gar nicht süß, jedenfalls in meiner Erinnerung, der Vanilledrink sollte daher auch nicht zu heftig ins Süße abdriften. Vanillemilch ist mir zu süß und der Süßkram ebenso.
    Vanille ist köstlich, ich habe ebenso ein Vanilleparfum wie auch eine Vanilleblume und natürlich Vanille-Räuchermischungen.
    *Vanilleblume ist nicht zu verwechseln mit der Vanilleproduzentin V. planifolia. Die hatte ich auch mal, wuchert unbeaufsichtigt ziemlich doll und irgendwie spricht die auch Katzen an, weswegen sie ausziehen musste.
    Vanillemilch kann man ja sicher auch selbst machen, halt natürlich nicht mit Aroma aus der Tube.
    danke für den Ideengeber! 😀