Varnan stellte die Ergebnisse seiner eigenen Studie zu psychologischen Eigenschaften bei Woken vor (s. auch hier) und endlich durfte auch Transmann Till Amelung, der 2024 noch gecancelt worden war, über das Scheitern des genderaffirmativen Ansatzes in der Medizin in den USA sprechen.

Till glaubt auch, daß die überbordende Wokeness der Demokraten ein wichtiger Grund für den zweite Wahl Trumps war (s. auch hier)
Apropos Canceln: Till sollte, zusammen mit Marie-Luise Vollbrecht, GWUP-Kollegin Ilse Jacobsen und Inge Bell kurz nach der Skepkon in einer weiteren Ausgabe des Gesprächsformats „Club Volantaire“ in Hamburg sprechen. Der Veranstaltungsort hat dann jedoch kurzfristig den Auftritt gecancelt, nachdem er von woke-extremen Aktivisten bedroht und unter Druck gesetzt wurde. Das Gespräch wird aber dennoch stattfinden und man wird sich das Video ansehen können!
Toll fand ich in diesem Kontext, daß die GWUP auch den in woken Kreisen verhassten Frank Urbaniok als Sprecher und Panelisten eingeladen hatte, dessen Werk und differenzierte Argumentation zu Migration und Kriminalität aber auch anderen Themen ich schätze und der sich auch persönlich als besonders netter Zeitgenosse herausgestellt hat.

Panel zu „Extremismus und die offene Gesellschaft“
Ein besonderes Highlight für mich war der aus Sicherheitsgründen bis zuletzt geheim gehaltene Auftritt des von

Achmad Mansour im Gespräch mit Frank Urbaniok
mir sehr geschätzten Achmad Mansour (hier sein empfehlenswerter Podcast). Bevor das Panel mit ihm zum Thema „Extremismus und die offene Gesellschaft“ begann, musste der Saal geräumt und gesichert werden, den man danach nur ohne größere Taschen oder Gepäck und unter den Augen von Personenschützern wieder betreten durfte. Achmad saß dann mit Rebecca Schönebach von „Frauen für Freiheit“ (ihr Verein) und Frank Urbaniok zusammen in einem von GWUP-Vorstandsmitglied Judith Fässler moderierten Panel, diskutierte und sprach sich sehr deutlich und engagiert gegen jede Art von Extremismus, v.a. den politischen und radikalen Islam und seine woken Verteidiger, und für Meinungsfreiheit aber auch für den Mut aus, seine Meinung, auch gegen Widerstände und auch bei Furcht vor Gegenwind zu sagen. Er selbst hat das immer getan und tut es noch immer und hat dafür, ganz analog zu Hamed Abdel-Samad, mit einem Stück seiner Freiheit bezahlt. Ich bewundere und respektiere das sehr und er wurde vom Skepkon-Publikum äußerst herzlich empfangen und gefeiert.
Es hat mich wirklich betreten gemacht, daß, wie schon im Vorjahr mit Marie-Luise Vollbrecht, Übergriffe und Störversuche durch woke-extreme Aktivisten befürchtet werden mussten, bei Achmad sicher zusätzlich auch durch Islamisten, so daß solche Geheimniskrämerei und erstmals eine Veranstaltung unter Polizeischutz notwendig war. Daher auch hier wieder Dank und ein großes Kompliment an die GWUP, daß sie sich fest zur Diversität der Meinungen und dem Recht, diese zu äußern, bekennt und dafür immer wieder auch unbequeme Wege geht.
Natürlich gab es wie immer auch ein paar Vorträge zu „Skeptikerklassikern“, Homöoptahie, Reptiloide, “gefährliche” Mikrowellen, Mind Control, Kreationismus, Reichsbürger und (chinesische) Astrologie. Auch diese Themen sind nach wie vor Teil unserer skeptischen Arbeit und ich finde es gut, daß sie auf der Skepkon stattfinden können.
Nicht unerwähnt sollen auch zwei verdiente Ehrungen bleiben. GWUP-Gründer Amardeo Sarma und GWUP-Urgestein Martin Mahner wurde für ihre enormen und langjährigen Verdienste für den Verein feierlich die Ehrenmitgliedschaft in der GWUP verliehen. Mahner hat sich vor einer Weile schon aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und wurde von Nikil Mukerji beerbt, Sarma ist weiterhin in der GWUP aktiv und gründete kürzlich noch einen eigenen Verein.
Und auch yours truly war wieder mit von der Referenten-Partie: ich habe unter dem Titel „Faking Science“ über Betrugs- und Fälschungsmodelle im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens, das neue wissenschaftliche Erkenntnis qualitätskontrolliert und dann der Öffentlichkeit zugänglich macht, gesprochen und, so hoffe ich, deutlich gemacht, welche Gefahr dadurch für das Vertrauen in die Wissenschaft ausgeht und eindringlich davor gewarnt.



Letzte Kommentare