Fröhlichen Darwin-Tag allerseits!  :-)

ca. 1835-1879 – Quelle: wikipedia

 

Heute jährt sich der Geburtstag von Charles Darwin zum 204. Mal.
Grund genug, an ihn zu denken und (nicht nur hier) sein Andenken zu feiern!

Zum Beispiel mit einem Darwin-Limerick-Wettbewerb.  Hier mein Beitrag:

Einst reiste ein kluger Mann, Darwin,
mit Vornamen Charles (und nicht Marvin),
im Schiff um die Welt
und wurde zum Held,
weil er die ET uns gebar. Win!

Oder mit ein paar guten Büchern:

  • Richard Dawkins “Die Schöpfungslüge”
  • Jens Harder “Alpha: Directions”
  • Sean B. Carrol “Evo Devo”

Oder mit Darwin-Zitaten. Z.B. diesem:

In dem Zustand der Anarchie, des Despotismus oder einer schlechten Regierung wird Gewalt, Strenge oder Wildheit und nicht der Intellekt leicht den Sieg erringen.

Charles Darwin

 

Alle dürfen mitmachen! In den Kommentaren bitte ausschließlich Geburtstagsglückwünsche, Darwin-Limericks, thematisch passende Buchempfehlungen und/oder Darwin-Zitate posten! Danke.

flattr this!

Kommentare (32)

  1. #1 Claudia
    http://now0here.blogspot.com
    12/02/2013

    There once was a bearded fellow
    Examining finks, brown and yellow.
    He, ever so curious
    Makes creationists furious:
    God’s obsolete – so is hell. Oh!

    Oder so. 😀

  2. #2 Stephan
    12/02/2013

    An atheist’s outlook is sunny
    ‘Cause so much of life can be funny.
    Without a hereafter
    We cherish the laughter
    And savor each moment like honey.

  3. #3 Stephan
    12/02/2013

    The Darwin debate never ceases,
    For he wounded the pride of our species
    When he made you and me
    Share the family tree
    With those monkeys that love to fling faeces.

    “Dear waiter,” said Darwin, “Please stoop
    And observe what I happened to scoop:
    Did you know you and I
    Made ascent, like this fly,
    From a bleak and unsavoury soup?”

    Charles Darwin declared, “I’m in pieces!
    Diversity’s best for the species,
    But I have a dilemma:
    My sole mate is Emma*,
    And she’s one of my grandfather’s nieces.”

    http://guinnessandcreamcakes.blogspot.de/2009/02/limericks-in-honor-of-darwins.html

  4. #4 Stephan
    12/02/2013

    Entschiedenheit wurzelt häufiger in Unwissenheit als in Wissen. Es sind immer nur diejenigen, die wenig wissen, und nicht diejenigen, die viel wissen, welche nachdrücklich behaupten, daß dieses oder jenes Problem von der Wissenschaft niemals gelöst werden könne.

    Charles Darwin, aus der Einleitung zu Die Abstammung des Menschen (1871)

  5. #5 Spoing
    12/02/2013

    ET nach Haus Telefonieren!

    Dann noch mein Lieblingszitat von ihm (Von Psiram kopiert)

    Charles Darwin am 4. September 1850: Du spricht von Homöopathie, ein Gegenstand, der mich sogar noch wütender macht als Hellseherei. Hellseherei liegt so jenseits aller Glaubwürdigkeit, daß normale Fähigkeiten dabei ohnehin keine Rolle spielen, aber bei der Homöopathie kommen gesunder Menscherverstand und Beobachtung ins Spiel, und beides würde vor die Hunde gehen, wenn die unendlich winzigen Dosen irgendeine Wirkung hätten. Wie wahr ist doch eine Bemerkung […] die ich neulich las, über die Nachweisbarkeit von Heilprozessen. [Es hieß], niemand weiß, was das Ergebnis wäre, wenn eine Erkrankung gar nicht behandelt würde. Das ist der Maßstab, am dem die Homöopathie zu messen ist.”

    Mein Gedicht texte ich noch eben, mache das aber nachher beim essen auf einem Zettel nebenbei. kommt daher im nächsten Beitrag. Könnte auch länger dauern, da ich es nicht so mit dem Versmaß habe.

  6. #6 Carlo
    12/02/2013

    An dieser Stelle kann ich ein Buch empfehlen, das auch die andere (meist vergessene) Seite Darwins beleuchtet: “Charles Darwin als Theologe. Evolution und Gottesfrage.” von Michael Blume. Siehe auch: http://www.scilogs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/charles-darwin/2013-01-10/charles-darwin-als-theologe.-evolution-und-gottesfrage-als-taschenbuch-bei-herder
    Tut mir leid, die Kampfatheisten hören das nur ungern, aber Darwin war nie Atheist, als welchen sie ihn immer wieder vereinnahmen wollen. Aber die Evolutionstheorie war natürlich ein großes Werk. In diesem Sinne wünsche ich selbstverständlich auch alles Gute und erinnere daran, dass morgen mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt.

  7. #7 Olaf aus HH
    Hamburg, D, Europa, Erde, ...
    12/02/2013

    Einen Limerick kann ich nicht beisteuern.
    Aber ich möchte hier an den Darwin Award erinnern:

    http://www.darwinawards.com/

    😉

  8. #8 Spoing
    12/02/2013

    Essen war lecker,
    hier mein Limerick, wenn auch rhythmisch eher daneben habe ich immerhin das Reimschema eingehalten.

    Auf der Beagle da segelte ein Mann,
    der etwas geniales sich ersann.
    Einen Finken sehen,
    reichte zu verstehen,
    das in der Natur immer der fittere gewann.

  9. #9 Cornelius Courts
    12/02/2013

    Wow! :-)

    Ich lobe Euch, Kommentatoren!
    An Euch gingen Dichter verloren!
    Wär Darwin noch da,
    dann, schätze ich ma’,
    es klingelten jetzt seine Ohren.

  10. #10 Stephan
    12/02/2013

    @Carlo:

    Zitat von dir:
    „Tut mir leid, die Kampfatheisten hören das nur ungern, aber Darwin war nie Atheist, als welchen sie ihn immer wieder vereinnahmen wollen.“

    „Kampfatheisten“. Gefällt mir irgendwie dieser Ausdruck. „Militanter Atheist“ ist ja soooo abgenutzt, oder?

    Ich denke mal, dass du einige Dinge nicht verstehst:

    Es ist völlig egal, ob Darwin (oder Albert Einstein oder sonst wer) Atheist, Theist oder Pastafari war oder nicht war. Ernsthaft, das ist irrelevant, sogar (mindestens) zweifach irrelevant: Ob Darwin Atheist oder Theist war, sagt nichts, und zwar überhaupt gar nichts, darüber aus, ob die Evolutionstheorie wahr oder falsch ist. Und ob irgendjemand, ja darunter fallen auch berühmte Wissenschaftler, Atheist oder Theist ist oder war, sagt ebenfalls nichts über die Wahrheit des Atheismus oder Theismus aus.

    Die Relativitätstheorie von Albert Einstein ist entweder wahr oder falsch, und zwar völlig unabhängig davon, ob er persönlich Theist oder Atheist ist, oder ob er lieber Nudeln oder Kartoffeln gegessen hat.

    Ernsthaft, ist das so schwer zu verstehen?

    Autoritäten zählen in der Wissenschaft nichts, oder zumindest wenig und das ist auch gut so. Es zählen „nur“ die guten Argumente und Belege. Das sind die einzigen Kategorien die interessant sind.

    Du könntest jetzt hunderte, tausende oder Millionen von „gläubigen“ theistischen Berühmtheiten oder Wissenschaftlern aufzählen oder darauf hinweisen, dass vielleicht 4-5 Milliarden Menschen auf der Welt „irgendwie“ gläubig sind. Und weißt du was? Das macht den Theismus nicht um einen Hauch wahrer. Umgekehrt gilt natürlich das gleiche.

    Ich habe eher den Eindruck, dass meist Gläubige gerne nach Berühmtheiten und Wissenschaftler suchen, die ihre Fantasien und Wunschgebäude unterstützen. Meine Hypothese dazu ist ja die, dass Gläubige Autoritäten toll finden, dass sie gerne jemandem folgen und dass sie gerne andere für sich denken lassen wollen, weil selbst denken so anstrengend ist. Deswegen sind sie ja Gläubige.

    Denk mal darüber nach. 😉

  11. #11 Lyfja
    12/02/2013

    Ich beobachte im Garten die Meisen
    Und fühl’ mich wie Darwin auf Reisen
    Doch was er geschafft
    hab’ ich nicht vollbracht
    Sind eben keine Finken, die Meisen

  12. […] ist der 204. Geburtstag von Charles Darwin. Drüben bei blooDNAcid werden schon fleißig Darwin-Limericks gesammelt. Da ich aber kein großer Dichter bin, zeige ich […]

  13. #13 Kyllyeti
    12/02/2013

    So lasst uns Darwin gratulieren
    indem wir Limericks generieren
    in großer Masse
    zum Teil auch von Klasse
    und danach werden wir weiter evolvieren

  14. #14 rolak
    12/02/2013

    Da mich im Moment keine Muse küsst (die wollten unbedingt zum Zoch), ein vom typischen Kreationisten nur ersthälftig und damit absichtlich verfälscht wiedergegebenes Zitat aus ‘Origin of Species’:

    To suppose that the eye, with all its inimitable contrivances for adjusting the focus to different distances, for admitting different amounts of light, and for the correction of spherical and chromatic aberration, could have been formed by natural selection, seems, I freely confess, absurd in the highest possible degree.
    Yet reason tells me, that if numerous gradations from a perfect and complexeye to one very imperfect and simple, each grade being useful to its possessor, can be shown to exist; if further, the eye does vary ever so slightly, and the variations be inherited, which is certainly the case; and if any variation or modification in the organ be ever useful to an animal under changing conditions of life, then the difficulty of believing that a perfect and complex eye could be formed by natural selection, though insuperable by our imagination, can hardly be considered real.

    In einem Punkt hat Carlo recht, Stephan: Darwin selbst bezeichnete sich nie als Atheist.
    Sondern als Agnostiker.

  15. #15 Fliegenschubser
    12/02/2013

    Ok, es hat nicht wirklich was mit Darwin zu tun, aber dies hier kam mir gerade in den Sinn:

    Ich und Limericks schreiben?
    Soweit die Gedanken auch treiben,
    es kommt nix bei rum,
    ich bin wohl zu dumm,
    drum lass ich jez besser bleiben.

    Obwohl, als ich grade verweile…
    Ein Gedanke treibt mich zur Eile:
    ein kleines Gedicht,
    hat auch sein Gewicht
    und bringt Selektionsvorteile 😉

  16. #16 Lyfja
    12/02/2013

    Obwohl, als ich grade verweile…
    Ein Gedanke treibt mich zur Eile:
    ein kleines Gedicht,
    hat auch sein Gewicht
    und bringt Selektionsvorteile

    Und will ihm das Dichten nicht glücken,
    so braucht er sich doch nicht verdrücken
    Sind sie auf der Insel
    – da hilft kein Gewinsel –
    so muss sie doch mit ihm frühstücken

  17. #17 Olaf aus HH
    Hamburg, D, Europa, Erde, ...
    12/02/2013

    O.k. – weil hier alle dichten, ich dann auch dabei sein wollen.
    Das hier ist aber nicht von mir – wohl deswegen es ist gut:

    Ich leide an Versagensangst,
    besonders wenn ich dichte,
    diese Angst, sie machte mir
    schon manchen Reim
    zuschanden.

  18. #18 Achim Stößer
    12/02/2013

    “Wie in jedem Jahr ruft antitheismus.de dazu auf, besonders an diesem Tag vermehrt Darwin-Fische zu verbreiten und so ein Zeichen gegen diejenigen zu setzen, die die Welt intellektuell und ethisch zurück
    ins Mittelalter zu missionieren versuchen. Denn obwohl Darwin bereits vor eineinhalb Jahrhunderten mit seinem Werk “On the Origin of Species” (dt. “Die Entstehung der Arten”) die Evolutionstheorie begründete, leben auch heute noch mehrere Milliarden Menschen in dem Wahn, keine von Fischen abstammenden Affen zu sein, sondern Nachkommen eines von einem Gott erschaffenen Erdklumpenmännchens (1. Mo 2:7) sowie seiner aus einer Rippe geformten “Gehilfin” (1. Mo 2:20ff).”

    http://antitheismus.de/archives/201-Darwintag-12.-Februar-2013.html

    https://www.facebook.com/events/414710341954160/

  19. #19 S. K. Paden
    12/02/2013

    Der Darwin nimmt auf seine Kappe
    vom Herrchen die schwerste Schlappe:
    Nicht Himmelskonstrukt
    Nur Gen-Kampf-Produkt
    bist du. Egal ob als Mensch oder Quappe.

  20. #20 Adent
    13/02/2013

    Na, ich versuchs auch mal 😉

    Charles Darwin würde heute 204
    Der Mensch stammt ab vom Tier
    Fand er damals heraus
    Der Kirche sehr zum Graus.
    Doch mitnichten war er Atheist
    Wer erzählt denn solchen Mist
    Nein es kommt viel dicker
    Er war Agnostiker.

  21. #21 Stephan
    13/02/2013

    @rolak:
    „In einem Punkt hat Carlo recht, Stephan: Darwin selbst bezeichnete sich nie als Atheist.
    Sondern als Agnostiker.“

    Nun…was soll ich dazu sagen?

    Erstens habe ich Carlo in diesem Punkt überhaupt nicht widersprochen. Ich habe keinerlei Aussage darüber gemacht, für was ich Darwin halte. Ich meine, du hast ja gelesen, dass ich „Carlo“ für seinen „Kampfatheisten“ kritisiert habe und für die grundsätzliche Haltung irgendeine Berühmtheit für „seine eigene Seite“ aufzählen zu können.

    Zweitens schließen sich „Agnostiker sein“ und „Atheist sein“ überhaupt nicht aus. Der Gnostizismus (oder Agnostizismus) macht eine Aussage darüber was man selbst wissen kann oder denkt wissen zu können.

    Wohin gegen Theismus und Atheismus eine Aussage darüber machen, was man glaubt, in Bezug auf „Gott“.

    Die erste Kategorie geht also um Wissen (oder nicht-Wissen) und die zweite um den Glauben (oder nicht-Glauben). Das schließt sich überhaupt nicht aus.

    Es gibt also prinzipiell 4 Möglichkeiten der Zusammenstellung:

    – Gnostischer Theist
    – Gnostischer Atheist
    – Agnostischer Theist
    – Agnostischer Atheist

    Wenn man also behauptet, dass Darwin ein „Agnostiker“ war, dann fehlt die wichtige Information, was er denn geglaubt hat, also ob er ein agnostischer Theist oder ein agnostischer Atheist war.

    Aber wie schon oben gesagt, es ist völlig schnurzpiepegal, was er war, zumindest in Bezug auf die Wahrheitsfrage der Evolutionstheorie und die Wahrheitsfrage vom Theismus oder allgemein, der Religionen.

  22. #22 rolak
    13/02/2013

    Nächstesmal schreibe ich eine hinreichend erklärende Wortorgie, Stephan: Das war keine Kritik gegen Dich, sondern der Lockvogel fürs Katerchen Carlo, Bestätigung verheißend, Gegenschlag einleitend.

  23. #23 Bjarne Braun
    13/02/2013

    Okay, zwar einen Tag zu spät, aber ich versuche trotzdem mein Glück.

    Es war einmal ein Mann von Glauben,
    der schrieb ein Buch über Briefauben.
    Das wurde beachtet von allen,
    tat aber nicht jeden Gefallen.
    Und ließ Wilberforce vor Wut schnauben.

    Okay, habe mir ein paar künstlerische Freiheiten nehmen müssen 😉

  24. #24 Dr. Webbaer
    14/02/2013

    Guter Mann!

    MFG
    Dr. W

  25. #25 Stephan
    14/02/2013

    @rolak:

    Das war mir schon klar, dass dies keine Kritik an mir war. Ich wollte nur mal kurz sagen, warum Agnostiker sein, Atheist sein nicht unbedingt ausschließt.

    Kater Carlo ist ja offensichtlich heim gegangen… 😉

  26. #26 Dr. Webbaer
    14/02/2013

    Ein Agnostiker, also in Bezug auf manche Dinge unwissend zu sein, hier das Religiöse betreffend, kann nicht zeitgleich Atheist sein, jedenfalls nicht im Wortsinne.

    Darwin hat sich, wie der Schreiber dieser Zeilen findet, schön herausgehalten aus dem Implikationen und den letztlich stattfindenden Angriff auf die Schöpfungslehre.

  27. #27 Stephan
    14/02/2013

    @Dr. Webbär:

    „Ein Agnostiker, also in Bezug auf manche Dinge unwissend zu sein, hier das Religiöse betreffend, kann nicht zeitgleich Atheist sein, jedenfalls nicht im Wortsinne.“

    Ich habe es doch erklärt. Was an meiner Erklärung haben Sie nicht verstanden?

    Nochmal: Agnostizismus macht eine Aussage zum „Wissen“, Atheismus macht eine Aussage zum „Glauben“. Das sind zwei unterschiedliche Bereiche, die sich nicht ausschließen.

    Agnostizismus und Atheismus schließen sich genauso wenig aus, wie die Tatsache, dass ich gerne Kartoffeln esse UND mir gleichzeitig die Farbe Blau gefällt.

    Ein Agnostiker kann z.B. die Aussage treffen (und die Ansicht haben), dass man über Gott nichts wissen kann UND gleichzeitig nicht „glauben“, dass es Gott gibt. Damit wäre er gleichzeitig Agnostiker und Atheist.

    Ist das für den Webbären wirklich so schwer zu verstehen? Vielleicht kann der Webbär mal schreiben, was daran so unklar ist, bzw. warum er dies anders sieht?

  28. #28 Dr. Webbaer
    15/02/2013

    Agnostizismus macht eine Aussage zum „Wissen“

    Eher der Gnostizismus, oder? Atheismus und Atheismus schließen sich eigentlich aus, aber Sie können aus einer agnostischen Position heraus sozusagen extra-religionskritisch werden, was einem Atheismus zumindest nahekommt. – Ist übrigens auch andersherum ein Problem, so gibt es bspw. agnostische Patres und die werden nicht so-o gerne gesehen, verständlicherweise, der scheidende Papst war bspw. diesbezüglich sehr sensibel und hat in seinem Umfeld aufgeräumt.

  29. #29 Dr. Webbaer
    15/02/2013

    * Agnostizismus und Atheismus

  30. #30 Lyfja
    15/02/2013

    Ich steuer mal etwas zur Verwirrung dazu:
    Ich bin Agnostikerin, die dies in ihrem Alltag atheistisch angeht. Ich halte es zwar für unwahrscheinlich, dass es ein Wesen gleich einer Gottheit gibt (die Vernunft hält dagegen, was ich persönlich recht charmant finde), kann aber das Gegenteil nicht beweisen. Muss ich auch nicht: mir ist die Angelegenheit absolut wurscht. Eine Gottesvorstellung gleich welcher Art hat in meinem Leben keinen Platz und ich habe bisher auch noch keine Situation erlebt, in der eine Gottesvorstellung für mein Leben sinnvoll oder relevant wäre. Punkt.

    Eine kleine Einschränkung mache ich momentan bei meiner fünfjährigen Pflegetochter, die aus der KiTa mitgebracht hat, dass Gott alles sieht, auch wenn Kinder nicht lieb sind, was ihr Angst bereitet hat, besonders nachts (wer kann schon immer “lieb” sein und was ist das überhaupt). Für diesen Fall habe ich ein universelles Hausverbot für Gottheiten gleich welcher Art (inkl. Dämonen, Monster und Geister) erteilt. It works.

  31. #31 Lyfja
    15/02/2013

    War jetzt blöd:
    “…kann aber das Gegenteil nicht beweisen.” muss heißen: Kann es aber nicht beweisen.

  32. #32 Merowech
    21/02/2013

    @Lyfja

    So sieht es bei mir auch aus. Exakt. Nach meinem JETZTIGEN WISSENSTAND kann es grundsätzlich keinen Gott geben. Ich schließe aber nicht aus dass man vielleicht irgendwann mal einen Gott finden kann. Hört sich zuerst einmal Agnostisch an. Geht es aber um den personalen Gott so bin ich da eher Atheist. Dein Beispiel mit deiner Pflegetochter bringt es auf den Punkt.
    Aber wenn es um göttliche Vorgänge geht (z.B. der Urknall, ist ja oft eine Frage der Definition.) lass ich mit mir reden.

    Ihr seht, es ist eine Frage des Blickwinkels. Gott wie er von den monotheistischen Offenbarungsreligionen propagiert wird lehne ich ab. Da bin ich fast schon “militanter” Atheist. Da stellen sich mir sämtliche Nackenhaare bei dem Gedanken auf.

    Was Darwin nun war, spielt doch gar keine Rolle. Sollte auch für Gläubige keine Rolle spielen die sekulär die Bibel nicht wörtlich nehmen und denen es egal ist ob die Welt nun 6000 Jahre oder Millionen Jahre alt ist.