Cornelius Courts

scienceblogs.de/bloodnacid

Cornelius Courts ist Biologe. Er hat in Köln studiert und promoviert.
Zur Zeit arbeitet er am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bonn als Forensischer Genetiker. Er befasst sich mit dem Plötzlichen Kindstod, DNA-Spuren
im Waffenlauf und forensischer Micro-RNA-Analytik.

Forensische Phylogenetik – Woher kam das Virus?

Erinnert sich noch jemand an die vor einigen Jahren umgehende Angst vor HIV-verseuchten Nadeln, die angeblich jemand in Kinosesseln deponiert hatte? Das ganze war glücklicherweise nur ein Hoax, doch hier in der Rechtsmedizin sind Infektionskrankheiten als Waffe durchaus nicht unbekannt. Immer einmal wieder kommt es vor, daß zum Beispiel Heroinabhängige, die untereinander in Streit geraten…

OMT 2

Liebe BeOMTe, da der Original-OMT inzwischen recht viele Kommentare mit Links und Videos angesammelt hat (was natürlich gut ist), ist das Laden und Scrollen in diesem Behemoth von einem Thread inzwischen recht schwerfällig geworden. Deshalb würde ich bitten, daß alle BeOMTe hierhin übersiedeln und sich ansonten im Musikgeplauder nicht stören lassen Danke.

blooD’N'Acid ist nominiert

Liebe LeserInnen, ich habe gerade erfahren, daß blooD’N’Acid nominiert ist für die Wahl zum besten Wissenschafts-Blog des Jahres. Das freut mich sehr und danke schon einmal für die Nominierung  Noch mehr freuen würde ich mich natürlich, wenn Ihr für mein Blog abstimmen würdet. Hier geht es zur Abstimmung. Danke!

Warnung: in dieser Reihe stelle ich schräge, drastische, extreme oder auf andere Weise merkwürdige Studien und Fallberichte vor, die die Forensischen Wissenschaften in ihrer ganzen Breite und Vielseitigkeit portraitieren sollen, die aber in ihrer Thematik und/oder den beigefügten Abbildungen nicht für alle LeserInnen geeignet sind und obgleich ich mich stets bemühen werde, nicht ins Sensationalistische…

Sollten manche Forschungsergebnisse tabu sein?

Einer meiner wissenschaftlichen (nicht unbedingt menschlichen) Helden, James D. Watson, der zusammen mit F. Crick, R. Franklin und M. Wilkins die Struktur der DNA entdeckte, damit den Grundstein für die Molekulargenetik legte und dafür 1962 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, verkündete unlängst in den Medien seine Absicht, seine Nobel-Medaille zu versteigern, da „niemand zugibt, daß…

Polio ausrotten – so nahe dran!

Poliomyelitis, auch bekannt als Kinderlähmung, ist eine schlimme, durch Viren ausgelöste Krankheit, die v.a. unter schlechten hygienischen Bedingungen durch fäkal-orale Schmierinfektionen übertragen wird. In Deutschland kommt sie seit 1992 praktisch überhaupt nicht mehr vor, dafür aber in anderen Weltregionen, z.B. einigen afrikanischen Ländern, Indien, Pakistan und Afghanistan, obwohl das vermeidbar wäre und trotz der enormen…

Homöopathie taugt nicht mal als Ausrede

Daß es sich bei Homöopathie um bestenfalls nutzlose, schlimmstenfalls gefährliche Esoterik handelt, wurde u.v.a. auch hier immer wieder diskutiert und vorgeführt und darf getrost als Fakt betrachtet werden. In der Forensik hingegen hat man es recht selten mit Homöopathie zu tun: gegen den Tod hat die Homöopathie noch kein Mittel gefunden, Vergiftungen mit reinem Wasser…

Bei Compound Interest habe ich eine Liste von Tips gefunden, die helfen können, schlecht gemachte oder berichtete Wissenschaft und Forschung zu erkennen. Sie hat mir so gut gefallen, daß ich sie gestohlen und übersetzt habe und nun hier präsentiere. Die Liste ist nicht erschöpfend und nicht jeder erfüllte Punkt macht eine Studie oder einen Artikel…

 Warnung: in dieser Reihe stelle ich schräge, drastische, extreme oder auf andere Weise merkwürdige Studien und Fallberichte vor, die die Forensischen Wissenschaften in ihrer ganzen Breite und Vielseitigkeit portraitieren sollen, die aber in ihrer Thematik und/oder den beigefügten Abbildungen nicht für alle LeserInnen geeignet sind und obgleich ich mich stets bemühen werde, nicht ins Sensationalistische…

Kurz notiert: Von der Schönheit des Blindmulls

Schönheit, heißt es, sei relativ und liege im Auge des Betrachters. Dennoch dürfte es selbst für dehnbarste ästhetische Relativisten nicht allzu nahe liegen, die Schönheit jener fahlen Ratten, genannt NacktBlindmulle, zu beschwärmen, die mit schiefen, falben Zähnen aufwarten, wo es ihnen an niedlichen Knopfaugen gebricht. Und doch: einige Forscher sahen tatsächlich hinter die wenig einladende…