Ist zwar schon (ziemlich genau) 54 Jahre her, aber die Worte von John F. Kennedy* zur Verantwortung der Gebildeten könnten nicht aktueller sein – und zwar nicht nur für Amerikanerinnen und Amerikaner (ab 2:06 wird’s konkret):

* Anlass war das 90-jährige Bestehen der Vanderbilt-Universität in Nashville, Tennessee. Wer den kompletten Text lesen will, in dem sogar eine Anspielung aquf Bismarck vorkommt, findet ihn hier.

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Kommentare (21)

  1. #1 Frank Wappler
    http://free.wikipedia.now
    31. Mai 2017

    Jürgen Schönstein schrieb (31. Mai 2017):
    > Worte von John F. Kennedy […] Anlass war das 90-jährige Bestehen der Vanderbilt-Universität in Nashville, Tennessee.

    > […] den kompletten Text […] hier [ http://www.americanrhetoric.com/speeches/jfkvanderbiltconvocation.htm ]

    […] all those young men and women who lined the street and played music for us as we drove into this stadium.
    We’re glad their here with us, […]

  2. #2 MarcoBallhaus
    1. Juni 2017

    Sie mögen recht haben, Herr Schönstein. Die Gebildeten haben nicht nur den in dieser Welt glücklichen Vorteil, sondern auch eine Verantwortung.
    Aber viele Menschen scheinen unter dem Eindruck zu leiden, dass sie sich auf nichts und niemandem verlassen können – ein tiefsitzendes Misstrauen.

    Und meinen sie, das “Erleuchtung” eine verantwortungsvolle Methode oder Strategie ist?

  3. #3 anderer Michael
    2. Juni 2017

    Wie passt mit den Vorgängen an dem Evergreen State College zusammen?

  4. #4 anderer Michael
    2. Juni 2017

    Der Link dazu

    https://www.washingtonpost.com/news/grade-point/wp/2017/06/01/threats-shut-down-college-embroiled-in-racial-dispute/

    Ein Zitat
    “On a college campus, one’s right to speak — or to be — must never be based on skin color.”

    Dem stimme ich zu. Oder gibt es irgendetwas in diesem Zusammenhang, was ein Europäer nicht wissen kann oder beachten muss. Für mich ist das aus der Ferne Rassismus pur.

  5. #5 anderer Michael
    2. Juni 2017

    Hätte ich nie gedacht. Nicht nur Bismarck, auch Goethe wird zitiert.

  6. #6 anderer Michael
    5. Juni 2017

    Hier ist eine Verlautbarung der Collegeleitung zu den Vorgängen. Entweder verharmlosen diese oder ich bin fake-news aufgesessen. Es gibt aber Videofilmmitschnitte, wie kann man die fälschen?

    http://www.evergreen.edu/news/update-safety-equity-and-free-speech-evergreen

    Sofern das Geschehen wirklich derart stattgefunden, widerspricht es dem Grundtenor der Rede Kennedys.

  7. #7 Jürgen Schönstein
    5. Juni 2017

    @anderer Michael
    Ich gestehe, dass ich mit jedem Ihrer Kommentare hier etwas ratloser werde. Was haben, Ihrer Ansicht nach, die Vorgänge am Evergreen College in Washingtonmit einer mehr als 50 Jahre alten Rede in Nashville, Tennessee, zu tun? Außer vielleicht dem Umstand, dass Kennedys Rede unter anderem durch die Probleme des Rassismus motiviert war und diese Probleme, allen Lippenbekenntnissen zum Trotz, noch heute bestehen? Doch das widerspricht der Rede ja nicht, es macht sie nur weiterhin relevant, und (unter anderem) darum habe ich sie ja auch hier gepostet. Aber was muss da von meiner Seite aus noch erklärt werden?

    @Marco Ballhaus #2
    Wie kommt hier “Erleuchtung” ins Spel?

  8. #8 anderer Michael
    5. Juni 2017

    Ich ziehe nicht der Sinnhaftigkeit der Rede in Zweifel.
    An diesem College sollte an einem Tag Menschen weißer Hautfarbe der Zugang verwehrt werden.
    Ein Dozent , weiß und jüdischen Glaubens, verwahrte sich mit diesem Zitat in Kommentar 4 dagegen. Es gab Proteste gegen ihn und auch Forderungen , dass weiße Dozenten in Anwesenheit nichtweißer Studenten ihre Hände und Arme nicht zur Unterstützung ihrer Rethorik benutzen dürften. Sofern das stimmt ,ist das Rassismus pur.
    Die Collegeleitung streitet oder verharmlost oder redet die Angelegenheit schön , Interpretationsache wie man es sehen möchte.

    In der Rede geht es nicht nur um Pflichten, auch um Bürgerrechte. Sofern die Vorgänge wirklich stattgefunden haben, ist das ein erheblicher Verstoß gegen diese Rechte.
    Ich vermute, eines Ihrer Hauptanliegen war dieses berühmte Zitat ( nicht nur natürlich), dass ein ungebildeter Wähler die Demokratie gefährde. Aber die Rede behandelt auch Bürgerrechte und solche Vorgänge, sofern stattgefunden, stehen im Gegensatz zu der Rede. Den Akteuren scheint die Rede egal zu sein, die bekannt ist, und,so vermute ich, im Schulunterricht behandelt wird.

    Desweiteren haben Sie einen erheblichen Kompetenzvorteil: Sie sprechen Englisch auf höchstem Niveau und kennen das Leben in den USA. So eine Kompetenz kann ein Europäer mit Schulenglisch nie erreichen.
    Darauf zielt mein Anliegen, ob Sie den Vorgang uns begreiflicher machen können, sofern es sich nicht um fake-news handelt Ich gestehe gerne ein, dass war aus meinen Kommentaren nicht ersichtlich und nur in weiter Interpretation denkbar. Demzufolge ich künftig einfacher und verständlich formuliere.Im Prinzip haben Sie die Frage im wesentlichen schon beantwortet. Allzu weltfremd bin ich nicht, dass Rassismus ein Alltagsproblem in den USA ist, war mir bekannt, aber solche Vorgänge an einer Uni, die als Horte des Liberalismus gelten , waren mir unbekannt. Und da meine Einschränkung: Sind diese Vorgänge dramatischer dargestellt , und die Forderungen wurden nur von einer kleinen Gruppe auf Krawall eingestellten Spätpubertierenden aufgestellt und standen nie nach amerikanischen Verständnis zur Disposition? Da haben Sie die Kompetenz .

    Und Kommentar 5 meinerseits ist komplett sinnlos , ich habe die Rede dreimal gelesen. Manches habe ich nicht hundertprozentig verstanden. Eine deutsche Übersetzung habe ich nicht gefunden und der Google Übersetzer verwirrt mehr, als dass er hilft. Ich war nur verwundert , dass Goethe zitiert wird und Bismarck als prince bezeichnet wird.

  9. #9 Jürgen Schönstein
    5. Juni 2017

    @anderer Michael #8

    An diesem College sollte an einem Tag Menschen weißer Hautfarbe der Zugang verwehrt werden.

    Wo sehen Sie das? Ich sehe nur, dass es es dort die Tradition eines “Day of Absence” gibt, der ursprünglich dazu dienen sollte zu zeigen, was am College fehlen würde, wenn ethnische Minderheiten wegbleiben würden. Die Teilnahme an diesem “Day of Absence” (der nicht etwa nur ein freier Tag sein sollte – dieser Tag war für Aktivitäten gedacht, die einen Beitrag zur Überwindung der Rassenprobleme leisten sollten) war allen Betroffenenen in Verwaltung, Fakultät und Studentenschaft frei gestellt. Aber diese Tradition hatte sich, wo weit ich es verstanden habe, dahingehend ausgeweitet, dass die ethnischen Mehrheiten diesen “Day of Absence” nicht nur respektierten, sondern auch mit pflegten – was vor allem auch bedeutete, dass den Wegbleibenden (unabhängig von ihrer Hautfarbe) kein akademischer Nachteil daraus entstand, dass sie einen Tag verpassten. Diese Tradition – und wohl auch die Idee, dass damit ein Tag der Lehre ausfiel – schien der betreffende Professor nicht honorieren zu wollen, und das hat (nicht ganz unbegreiflich) die Gemüter der Studentinnen und Studenten erhitzt. Von “Zugang für Weiße verwehrt” sehe ich da immer noch nichts…

    Und Bismarck führte ab 1871 den Adelstitel eines Fürsten – dieser Titel ist im Englischen korrekt mit “Prince” (von lat. “princeps” = der Erste; man beachte hier die Konnotation von Fürst mit “first”) zu übersetzen.

  10. #10 anderer Michael
    6. Juni 2017

    Ich habe zu diesem Ereignis einige Berichte und Forendebatten gelesen. Die Washington Post habe ich als LinK ausgesucht, weil sie mir als seriös verkommt , vergleichbar mit der “Süddeutschen Zeitung” Dort habe ich dies gelesen, es steht zwar suggested , aber faktisch bedeutet es : unerwünscht , bleib weg, nur höflich umschrieben.
    “This year, the school suggested that white students and faculty stay away from campus that day. ”
    Und da das Kriterium Hautfarbe ist, ist das Rassismus. In dieser krassen Form verwundert mich es an einer Universität sehr.
    Ich verstehe auch die Reaktion der Studentinnen nicht, der Dozent hat eine andere Meinung , auch zur kritischen Rassentheorie ( bei uns gibt es diese auch) und soll er entlassen werden!
    Ich will aber kein OT aufwerfen, wie gesagt , diese Intensität von Rassismus hätte ich nicht erwartet. In der amerikanischen Gesellschaft außerhalb der Universitäten sind meines Wissens Nichtweiße hauptsächlich betroffen.
    Das eigentliche Thema ist diese wirklich interessante Rede, beim Nachlesen zur Vanderbilt Universität bin ich auf besagte Vorgänge gestoßen. Kennedy hat mehrere Rede vor Uni’s gehalten .Den innenpolitischen Anlass als Grund für diese Rede darüber habe ich nichts gefunden, war es nur das Jubiläum?

    Prince = Fürst , war mir nicht bekannt . Aber Prince bedeutet auch Prinz. Der Prince of Wales ist der Prinz of Wales. Die Unterscheidung ist wohl Kontextabhängig.

  11. #11 Michel du Bois
    6. Juni 2017

    Zustände an der Evergreen Universität (?) https://www.youtube.com/watch?v=H9f4Td7h9ek Vielleicht sollte man mal “affirmative action” überdenken.

  12. #12 Jürgen Schönstein
    6. Juni 2017

    @anderer Michael
    Suggested heißt “empfohlen” – das ist kein Zwang. “Zugang verwehrt” drückt somit bestenfalls ein Defizit in Übersetzungskenntnissen aus, aber bei weiterem Beharren trotz klarer Sprachregelung muss ich das als bewusste Verzerrung interpretieren.

    Was war passiert? Traditionell wurde der “Day of Absence” so begangen, dass alle schwarzen (afroamerikanischen) Fauktäts-, Verwatungs- und Studenschaftsmitglieder dem Campus fernblieben. Dieses Jahr hatte die Studentenschaft (und aus den Videos entnehme ich, dass diese hierin NICHT nach Hautfarben sortiert war!) vorgeschlagen, die Rollen zu vertauschen – mehr nicht. Doch der umstrittene Professor hatte daraus ein “Verbot” konstruiert; offenbar gab es schon früher Unstimmigkeiten zwischen dessen Ansichten zu ethnisch dominierten Fragen und der Uni-Politik, die Sache kristallisierte sich hier nun offenbar, ist aber Teil einer längeren (Vor-)Geschichte. Doch die alt-Rechten (Breitbart!) sahen darin ein gefundenes Fressen.

    Was man dabei nicht vergessen darf: Ein Studium kostet in den USA eine Menge Geld – selbst das Evergreen College, als öffentliches Colleges akkreditiert, verlangt von seinen Studentinnen udn Studenten mindestens 6.500 Dollar an Studiengebühren im Jahr (wenn sie aus dem Staat Washington kommen – Studierende aus anderen Bundesstaaten müssen 24.000 Dollar im Jahr hinblättern). Und, nicht ganz zu Unrecht, führt das dazu, dass Lehrpersonen von den Studierenden (auch) als Dienstleister angesehen werden. Und nicht als jemand, von dem sie sich in Belangen außerhalb der Hörsäle und Seminarräume bevormunden lassen wollen.

  13. #13 anderer Michael
    6. Juni 2017

    Herr Schönstein
    Ich will Ihre Geduld nicht auf die Probe stellen Ich wusste schon to suggest = empfehlen . Ich habe dieses ” suggest” nicht im Sinne eines Ratschlages interpretiert sondern fälschlich als deutliche Aufforderung /Anweisung wie im Deutschen ebenfalls (” ich empfehle Ihnen dringendst im eigenen Interesse nie wieder…” als Beispiel.).
    Das Video ging mir zu schnell , englische Untertitel gab es nicht, ich habe kaum etwas verstanden.
    Sie haben neben der Sprachkompetenz den Einblick in die Lebensverhältnisse. Speziell der letzte Absatz erklärt einiges. Der Leiter wurde wie ein Schulbub niedergemacht, so kam es mir vor. Ihre Ergänzungen stellen die Angelegenheit in eine andere Wertung. Trotzdem ist es für mich ungewöhnlich , weil gegenüber seinen Lehrerinnen ist Respekt angebracht ( nicht in jedem Fall ). So habe ich es gelernt ( aber auch mich keinesfalls daran gehalten)
    Ich bedanke mich,dass Sie so geduldig die Hintergründe erläutert haben, obwohl es gar nicht das Thema ist. Ich stand ziemlich ratlos da. Und Ihre Erläuterungen meinte ich, mit dem Hinweis auf Europäer ohne spezielle Einblicke in die US-amerikanischen Verhältnisse. Das muss ich das nächste Mal ganz konkret darstellen, damit kein Missverständnis aufkommt. Sie dürfen nicht vergessen, wir haben manchmal keine vernünftigen Hintergrundinformationen über spezielle amerikanische Lebensverhältnisse. Darüber habe ich mich unlängst mit einer US-Amerikanerin unterhalten ( immerhin auf englisch und mit Händen und Füßen ), die beklagte , vieles werde verzerrt dargestellt und sie als Monstrum angesehen

  14. #14 Jürgen Schönstein
    6. Juni 2017

    @anderer Michael
    Diese negativ pervertierte Bedeutung von “empfehlen” gibt es im Englischen eigentlich nicht; klar, man kann sagen “I strongly recommend…” und man wird die Dringlichkeit dieser Empfehlung sicher nicht übersehen. Aber mit dem drohenden Unterton, den Sie rausgelesen haben, kenne ich “suggest” wirklich nicht.

    Im Prinzip war die Sache eher einfach: Die OrganisatorInnen hatten die Idee eines Rollentausches – und das ist ja manchmal ganz nützlich und hilfreich, um die andere Seite besser zu verstehen. Der Biologie-Professor hat – meiner Ansicht nach in bewusster und gezielter Provokationsabsicht – daraus einen feindseligen Akt konstruiert. Und das ist, vor allem im aufgeladenen Klima, das wir dem Trump-Effekt zu verdanken haben, bestenfalls unintelligent und im schlimmsten Fall fahrlässig. Wie die Morddrohungen – gegen die StudentInnen und die Unileitung! – zeigen, sogar grob fahrlässig…

  15. #15 anderer Michael
    6. Juni 2017

    Herr Schönstein
    Jetzt wird mir einiges klarer
    Ich habe den Artikel der Washington -Post ( die ich für eine seriöse Informationsquelle halte)unter der Voraussetzung des leicht zu übersetzenden Zitates von Weinstein interpretiert, der den Vorgang eine andere politische Zielrichtung gegeben hat. Hinzu fand ich das Verhalten der Studentinnen sehr unhöflich, das ist rein persönliches Empfinden. Auch an deutschen Unis geht es zuweilen sehr heftig zu.
    Unter Gebrauch eines neueren Lexikons und ich gestehe des Google- Übersetzers ( der im Gegensatz zur Kennedyrede und unter Mithilfe ihrer Hinweise diesmal hilfreich war) ergibt sich für mich eine andere Sichtweise.
    Da bin ich über mich nicht erfreut, da ich gedacht habe, ich hätte mein Schulenglisch in den letzten zwei Jahren deutlich verbessert. Das aggressive Verhalten der Studentinnen ( generisches Fémininum nach MartinB ) hat mir zusätzlich den Blick verstellt.
    Deswegen entschuldige ich mich , dass ich Sie zu Englischnachhilfe genötigt habe.

    Michael du Bois
    Affirmative action , im Deutschen positive Diskriminierung. Den deutschen Begriff würde ich abschaffen, er ist sinnentstellend. Eine angebrachte sinnvolle Förderung gesellschaftlicher Gruppen ist per se keine Diskriminierung.

  16. #16 Laie
    7. Juni 2017

    Wer dem Unterricht fernbleibt hat dadurch auch den Nachteil des Versäumens des Unterrichtsstoffes, daher ist so ein Tag der Abwesenheit als Nachteil für den Betroffenen zu sehen, der schwänzt.

    Wenn man meint, ein Rollentausch wäre irgendwie fruchtbar, so könnten sich doch die Hellen dunkel schminken, und die Dunklen hell, um zu sehen, ob das was bringt. (halte ich für zweifelhaft)

  17. #17 anderer Michael
    9. Juni 2017

    Es ist nicht das Thema . Und ich werde hier weder die sprachliche Kompetenz des Herrn Schönsteins noch seine Kompetenz , die gesellschaftlichen Verhältnisse wesentlich besser beurteilen zu können, in Zweifel ziehen.

    Nach weiterem Nachlesen und Abschriften der Videotexte erlaube ich mir eine andere Interpretation der Ereignisse ( und nochmal nicht aufgrund von Zweifeln an der Sprachkompetenz des Herrn Schönsteins , da ist er mir haushoch überlegen) schwerpunktmäßig was das Verhalten der Studentinnen betrifft und zweifele, ob diese der Verantwortung als Gebildete gerecht geworden sind.
    Mit dem Leiter der Universität so umzuspringen , ihn nahezu öffentlich vorführen und zu demütigen , ihm schreiend Schimpfwörtern auszusetzen ist für mich unbegreiflich, so geht man nicht mit seinem Dienstleister um. Ich halte es auch für jedermanns Recht ,Theorien zuzustimmen oder abzulehnen.

  18. #18 Michel du Bois
    10. Juni 2017

    Bildung ist nicht mehr so wichtig heutzutage, Hauptsache Radau: https://www.youtube.com/watch?v=-1P_1mLlJik

  19. #19 anderer Michael
    10. Juni 2017

    Michel du Bois
    Der Eindruck kommt auf. Ob er richtig ist?
    Meiner Meinung nach sollten Universitäten ein Ort geistiger Auseinandersetzung sein. Dazu gehört es auch mit Andersdenkenden kontrovers zu debattieren. Kutschera ‘s Vorträge unter Gewaltandrohung zu verhindern ist falsch. Er sei leicht zu widerlegen, dann hingehen und los mit der Diskussion. Und auch Petry oder Weidel sollen dort Vorträge halten dürfen, wenn anderer Meinung , dann das gleiche Vorgehen. Das ist Demokratie und Verantwortung der Gebildeten für mich.

  20. #20 Dichter
    15. Juni 2017

    Bildung verpflichtet,
    Ich will da kleine Brötchen backen und so formulieren: “Wer die Wahrheit kennt, der sollte zu ihr stehen”

    Jeder der gebildet ist, sollte ein “kleiner Missionar” sein und nicht schweigen , wenn sich Vorurteile ausbreiten.

  21. #21 Michel du Bois
    26. Juni 2017

    Mitreißend von Jordan Peterson: Education is Power! Macht was aus eurem Leben, lernt denken, lernt sprechen. https://www.youtube.com/watch?v=TIwTfCjuBHI