Diese Woche war ich auf der 11ten KAIST Geometric Topology Fair, die diesmal nicht im KAIST in Daejeon (wo ich aber auch schon war), sondern in Jeonju, am Rande des Hanok-Dorfes, stattfand.

Hanok ist die traditionelle koreanische Bauweise, erkennbar an den aufwändigen Dächern. Durch den Korea-Krieg und die rapide Industrialisierung findet man in Korea kaum noch über 50 Jahre alte Häuser, die Siedlung innerhalb Jeonju (einer 600.000-Einwohner-Stadt im Südwesten Koreas) ist mit 800 Häusern das größte noch erhaltene Hanok-Dorf im Land.

Dementsprechend hat das Dorf fast schon Museums-Charakter, in vielen Häusern gibt es kleine, frei zugängliche Ausstellungen, z.B. über traditionelle Papierherstellung oder andere Handwerke. Alles sehr schön und auch ohne Konferenz einen Besuch wert.

k2

k3

k4

k5

k1

Kommentare (4)

  1. #1 Regina
    17. August 2013

    @Thilo, danke für die schönen Bilder! Mir fällt bei deinem Blog immer mal wieder auf, dass du aus dem Fenster fotografierst. Wir sammeln auf unserer Webseite und in unserem Facebook-Profil genau diese Blicke (es handelt sich um eine Inititative)! Gerne würde ich die Seiten verlinken, frage aber vorher ob das in Ordnung ist für dich? MfG Regina

  2. #2 Thilo
    17. August 2013

    Die Fotos sind zwar nicht aus dem Fenster aufgenommen, aber natürlich kannst Du sie trotzdem gerne verlinken 🙂

  3. #3 Thilo
    17. August 2013

    Bei http://scienceblogs.de/mathlog/2013/07/04/busan/ gibt es aber tatsächlich zwei aus dem Fenster aufgenommene Fotos.

    Das hat keine ästhetischen Gründe, sondern Fenster sind hier in Korea oft nicht zu öffnen. Bzw. diejenigen, die sich öffnen lassen, haben dann noch eine Gaze-Schicht vor dem Fenster zum Schutz vor Insekten.

  4. #4 Regina
    18. August 2013

    Hier unser Initative-Seite: http://www.fensterblicke.at und auf Facebook: http://www.facebook.com/Fensterblicke
    Wir freuen uns auf Bilder aus der ganzen Welt!