Abigail Thompson ist Professorin an der University of California, Spezialistin für Heegaard-Zerlegungen, und daneben Vizepräsidentin der American Mathematical Society.
In den 90er Jahren hatte sie sich für eine bessere Lehrerausbildung engagiert, was ihr damals (wegen der damit verbundenen Kritik an der Situation öffentlicher Schulen) überraschende (und unerwünschte) Einladungen zu bildungspolitischen Veranstaltungen der Republikaner einbrachte. (Quelle)

Eine ähnliche Geschichte scheint sich jetzt zu wiederholen. Im neuen Heft der Mitgliederzeitschrift Notices of the American Mathematical Society findet sich auf Seite 4 (also sehr prominent plaziert, Seite 3 ist das Inhaltsverzeichnis) A WORD FROM … Abigail Thompson, a Vice President of the AMS.
In diesem Text kritisiert sie die in jüngerer Zeit an verschiedenen US-amerikanischen Universitäten von Bewerbern geforderten Diversity Statements. In denen gehe es inzwischen nicht mehr um die (ja eigentlich ohnehin selbstverständlich sein sollende) Gleichbehandlung aller Studenten, sondern um Aktivitäten zur Steigerung der stärkeren Ausprägung unterschiedlicher ethnischer Identitäten.
Konkret: ein Bewerber, der sich in seinem Diversity Statement beispielsweise dazu verpflichtet, alle Studenten unabhängig ihres Hintergrunds gleichzubehandeln, wird dafür nur 1-2 von 5 in dieser Rubrik möglichen Punkten bekommen. Mehr Punkte bekommt nur, wer Aktivitäten nachweisen kann, um die Unterschiedlichkeit von Identitäten im Berufsleben zu fördern.

Classical liberals aspire to treat every person as a unique individual, not as a representative of their gender or their ethnic group.
The sample rubric dictates that in order to get a high diversity score, a candidate must have actively engaged in promoting different identity groups as part of their professional life. The candidate should demonstrate “clear knowledge of, experience with, and interest in dimensions of diversity that result from different identities” and describe “multiple activities in depth.”
Requiring candidates to believe that people should be treated differently according to their identity is indeed a political test.

Es werde also nicht die Gleichbehandlung, sondern gerade die unterschiedliche Behandlung von Studenten gemäß RasseEthnie und Identität gefordert.

Thompson vergleicht in ihrem Artikel solche Tests mit den in der McCarthy-Zeit üblichen. Als Deutscher würde mir da eher ein Bezug zur Identitären Bewegung einfallen oder im akademischen Bereich zu den Burschenschaften, die ja auch immer sehr bemüht sind, die Rolle unterschiedlicher Identitäten an den Universitäten herauszustreichen. (Natürlich gibt es da den durchaus wesentlichen Unterschied, dass die Burschenschaften vor allem die Privilegien ihrer Peergroup verteidigen wollen, während an den US-amerikanischen Universitäten das Anliegen ursprünglich einmal die Integration unterprivilegierter Gruppen war. Die Burschenschaften freilich hatten in ihren Anfängen auch einmal progressiv begonnen.)

Falls der Vergleich zum McCarthyismus Beifall von der falschen Seite verhindern sollte, dann scheint dieser Ansatz aber nicht funktioniert zu haben. Erwartungsgemäß findet Thompsons Editorial jetzt vor allem auf rechts-identitären Webseiten große Zustimmung, während er sonst nirgendwo diskutiert zu werden scheint. Insofern also alles wie schon aus den (oben im ersten Absatz erwähnten) Bildungskriegen der 90er Jahre bekannt.

Nachtrag. Isabelle Laba hat einen langen Artikel Diversity Statements, der das Thema von vielen Seiten beleuchtet. Einer der Aspekte:

I’m imagining the perfect Berkeley job candidate: a groundbreaking researcher, outstanding teacher, and a public diversity advocate and activist, with a stay-at-home wife (a former Mathematics undergraduate) who types his papers, books his travel, and prepares the materials for his equity and diversity workshops.

Ein anderer Aspekt:

Have you thought about who has the time and resources to volunteer and participate in resume-building activism, and who has to work two part-time jobs after school just to make ends meet? And that those part-time jobs might be at places like fast food chains where you are very much not expected to show leadership? And that organizing diversity initiatives at such outlets can get you fired?

Und schließlich:

There could well be a use for similar training with respect to diversity and inclusion. Not just the usual 20-minute online courses on how to avoid a sexual harassment lawsuit. Not open-ended discussions on race and gender and ideology and everything else in general, either. Just basic instructions on what is not appropriate to say in the classroom or to your female colleague, how to respond when a student asks for accessibility accommodations, or how to provide such accommodations without expanding your own workload beyond acceptable limits. Or, for that matter, how to organize diversity events, for those so inclined.

Kommentare (103)

  1. #1 Moreno
    23. November 2019

    “Mehr Punkte bekommt nur, wer Aktivitäten nachweisen kann, um die Unterschiedlichkeit von Identitäten im Berufsleben zu fördern.”

    Soll heißen, wenn ich mich z.B. aktiv dafür einsetze, dass auch Nudisten in der Vorlesung blankziehen dürfen, dann gibt’s extra Punkte?

  2. #2 jilliancx2
    23. November 2019

    Spam removed

  3. #3 Echt?
    23. November 2019

    Wenn man die Studies nicht alle gleich behandeln soll, wer legt dann die Maßstäbe fest?

  4. #4 Markweger
    24. November 2019

    Die Identitären sind jedenfalls eine sehr positive Gruppe.

  5. #5 wereatheist
    Berlin
    24. November 2019

    @Markweger:
    Du vergisst, das es sehr viele mögliche Identitäten gibt.
    Deine ‘Identitären’ phantasieren sich in eine völkische Homogenität, die es nicht geben wird (und nie gegeben hat). Kannste Gift darauf nehmen.

  6. #6 rolak
    24. November 2019

    positiv

    Positiv bekannt aka zutreffend ist bei den Identitären die zugewandte Aufmerksamkeit des Verfassungsschutzes, die stramm völkische Orientierung, der zugrundeliegende Rassismus, die Unvereinbarkeit der Ideologie mit dem Grundgesetz. Es mag manchen simplen Geist verwundern, manchen Scheuklappenträger irritieren, doch allein das Ersetzen der Buchstabengruppe ‘Rasse’ (und aller Variationen) durch ‘Kultur’, ‘Ethnie’ oder eben ‘Identität’ macht rassistische Texte um kein Jota weniger rassistisch.
    Ist analog zum Versuch weniger Obst zu essen, indem das tägliche Kilogramm Äpfel durch ein Kilogramm Birnen ersetzt wird. Sieht anders aus, riecht anders, schmeckt anders – ist aber immer noch Obst.

  7. #7 Markweger
    24. November 2019

    Es kann gerne viele Identitäten geben, aber hierher gehören sie nicht.
    Und Ethnien sagt man halt weil das eigentliche Wort verpönt ist, an sich wäre es ja nicht falsch.
    Und ein Bekenntnis zum eigenen Volk, was sollte daran schon verkehrt sein.

  8. #8 Moreno
    24. November 2019

    @ Markweger: “Und ein Bekenntnis zum eigenen Volk, was sollte daran schon verkehrt sein.”

    Daran ist nichts verkehrt. Einen positiven Bezug zum eigenen Volk, Kultur und ethnischer Zugehörigkeit findet sich global in so ziemlich allen Volksgruppen.

    Das links-grün-geprägte Deutschland glauben halt, wenn mann sich selber als Volk leugnet oder maximal abwertet, sei man die bessere Gesellschaft.

    Sebastian Striegel (Grüne) forderte z.B. auf Twitter “Zuwanderung bis zum Volkstod”. Und solche ein autorassistischer Hetzer ist Verfassungsschutzaufseher im Bundesland Sachsen-Anhalt.

  9. #9 Markweger
    24. November 2019

    Ja es hat sich alles ins extremste Gegenteil verkehrt.
    Natürlich war in den 30er und 40er Jahren ein Extremismus.
    Nur nachher hat sich alles immer mehr in einen gegenteiligen Extremismus umgekehrt.
    Aber das Fass ist ohnehin schön langsam am überlaufen. So kann es auch nicht weiter gehen.

  10. #10 Huch
    25. November 2019

    Die üblichen Verdächtigen setzen wieder mal ihre braunen Häufchen ohne den Artikel überhaupt gelesen zu haben.

  11. #11 TomTom314
    25. November 2019

    Thompson hat durchaus recht, dass eine gewünschte Förderung unterrepräsentierter Gruppen von Studenten keine politische oder gesellschaftliche Erklärung der Dozenten nach sich ziehen darf – soweit zu ihrer Aussage.

    Für einen vernünftigen gesellschaftlichen Diskurs ist es aber ausgesprochen schädlich, wenn dann von weit, weit rechts außen zu viel Applaus kommt. Dieses führt dann gerade dazu, dass das Argument eher mit der braunen Soße weggespült wird, als dass es diskutiert wird – sehr ärgerlich, aber besser als der rechten Ecke ein Spielfeld zu bieten; leider ein Phänomen, dass öfters in politischen Diskussionen zu beobachten ist und gerade den falschen in die Hände spielt.

    Moreno und Markweger haben hier schon in den Kommentaren entsprechende Duftnoten gesetzt.

  12. #12 wereatheist
    Berlin
    25. November 2019

    Es kann gerne viele Identitäten geben, aber hierher gehören sie nicht.

    Auch ohne Migranten gibt es genug Leute, die mit Euch Braunen nicht ‘identisch’ sind. Da wird es dann wohl viel “Auslese und Ausmerze” geben müssen, amirite?
    Schon zur Opferminimierung ist es daher besser, Ihr werdet “ausgelesen”, z.B. durch das liebe BfV, und durch den guten §130 StGB (in D, für A wird es Entsprechendes geben).
    Antifa ist praktizierter Präferenz-Utilitarismus 🙂

  13. #13 Stephanie
    Hamburg
    25. November 2019

    @Huch
    Du verstehst das nicht: Die beiden haben gerade Freigang vom arischen Zuchtgehege und lassen die Häufchen halt hier, weil sie da nicht dürfen, wenn sie wollen. Sie verstehen halt nicht, dass ihre eigene Ideologie sie zu Zuchthengsten von gauländischem Geblüht mit Höckischen einsprengseln degradiert und sie von jenen eingeritten werden. Deswegen sind sie auch so frustriert, weil sie ständig gemoppt und niedergemacht werden, weil sie nach ihrer eigenen Ideologie halt auch nichts Wert sind in der arischen Struktur. Es ist immer wieder schade zusehen zu müssen, wie freie Menschen nach ihren arischen Ketten betteln, während um sie herum die Leute z.B. mit einem türkischem Döner, einer italienischen Pizza oder mit Hanf aus Afrika das Leben genießen können. Aber Genuss ist ja verboten und so kasteien sie sich um in ihrer Hierarchie aufzusteigen, was aber nie gelingt, da schon jetzt klar ist, dass sie dort nur Kanonenfutter oder Zuchthengste seien dürfen. Sie werden es sein, die “die Härten und unschönen Szenen” dann ertragen müssen. Es geht doch gar nicht um die anderen. Sie werden als Arbeitssklaven oder Kanonenfutter verbraucht werden, in dem schönen neuen Höcke-Krieg, der ja unbedingt kommen muss, aus ihrer Sicht. Sie werden keinerlei Bedeutung und Anerkennung erlagen. Irgendein popliger Gauleiter lässt dann einen Unteroffizier vortreten, vor dem sich die beiden dann hinknien müssen und dessen Stiefelsohl ablecken müssen und danach wird ihnen ins Gesicht getreten und sie werden in den Schlamm zurückgeworfen, während ihr geliebter Höcke von diesem kleinen Opfer gar nichts mitbekommt. Dafür werden sie dann auch noch dankbar sein müssen.

  14. #14 wereatheist
    Berlin
    25. November 2019

    “Volkstod” ist auch so eine lustige Wahnvorstellung.
    Es gibt auf der Welt so ca. 6000 Sprachen, von denen ca. 1000 akut vom Aussterben bedroht sind (weil die jungen Leute in die Slums tropischer Großstädte gezogen sind, wo sie sich im Alltag des lokalen patois bedienen (müssen)).
    Mit jeder Sprache geht eine einzigartige Kultur unter.
    Bedauerlich, weil schon jenseits sämtlicher Sentimentalitäten vergleichende Kulturforschung Informationen über die Geschichte liefert.
    Das Deutsche, Nummer 12 in der Liste der meistgesprochenen Sprachen, ist so gar nicht bedroht.
    Aber eine jüngere Person aus meiner Familie spricht fließend Chinesisch (und Englisch, sowieso).
    Wir sind für die Zukunft gerüstet 😛

  15. #15 Moreno
    25. November 2019

    @ wereatheist: “Schon zur Opferminimierung ist es daher besser, Ihr werdet “ausgelesen”, z.B. durch das liebe BfV …”

    Der Ruf nach einem Inlandsgeheimdienst um den politischen Gegner “auszulesen” hat unter Linken Tradition. Ach übrigens, sind Sie nicht der bekennende Linksextremist der mir schon mal körperliche Gewalt angedroht hatte?
    http://scienceblogs.de/wissenschaftsfeuilleton/2018/08/30/der-ruf-des-muezzin/#comment-33169

  16. #16 Markweger
    25. November 2019

    Die Linklen reden viel von Hass und das ist genau auch das was sie tun. Sie hassen alles was nicht in ihr linksextremes Weltbild passt.
    Am liebsten wäre ihnen eine linksextreme Diktatur.
    Rechtsstaat und Demokratie wollen sie nur solange, solange niemand ihr linksextremes Weltbild in Frage stellt.

  17. #17 wereatheist
    Berlin
    25. November 2019

    Der Ruf nach einem Inlandsgeheimdienst

    ,
    wurde schon längst erhört, Brauner. Es waren auch nicht Linksextremisten, bekennend oder nicht, die danach gerufen haben. Traditionell sind “Linksextremisten” die Top-Zielgruppe des Inlandsgeheimdienstes.

  18. #18 wereatheist
    Berlin
    25. November 2019

    Du wirst sogar, Brauner, eine Laterne für Dich, oder nur mit wenigen Kameraden geteilt, bekommen, falls Ihr einen Putschversuch startet. Im Bürgerkrieg sind die Genfer Konventionen oft nicht so recht durchsetzbar…

  19. #19 Moreno
    25. November 2019

    @ wereatheist: “…eine Laterne für Dich… Putschversuch … Bürgerkrieg …Genfer Konventionen oft nicht so recht durchsetzbar…”

    Experimentieren Sie schon wieder mit Drogen?
    http://scienceblogs.de/wissenschaftsfeuilleton/2018/08/30/der-ruf-des-muezzin/#comment-33183

  20. #20 wereatheist
    Berlin
    25. November 2019

    Experimentieren Sie (…) mit Drogen?

    Nö, Brauner, aber die teutzsche Rechte experimentiert/kokettiert mit Bürgerkrieg, und ich wollte nur den guten Rat geben dass dies auch schiefgehen könnte. C U at the barricades (different sides, though)!

  21. #21 Moreno
    25. November 2019

    @ wereatheist: “C U at the barricades (different sides, though)!”

    Lach wech. Zuletzt ähnliches Gepose mit etwa 13 auf dem Schulhof gehört.

    “Wir sehen uns nach Schulschluss.”

    Drohten stets die Oberschwätzer.

  22. #22 Flo
    25. November 2019

    Penis

  23. #23 Flo
    25. November 2019

    Toll ich wollte trollen, aber wereatheist ist ein Profi-Troller.
    Er macht das professionell. Als Laie würde man, aufgrund des kindlichen Geschwätzes, schlicht denken er habe sich das Hirn weggekifft.

    In Wahrheit haben wir es aber mit einem Alpha-Troll zu tun.

    Füttern auf eigene Gefahr.

  24. #24 wereatheist
    Berlin
    25. November 2019

    “Wir sehen uns nach Schulschluss.”

    Hatte ich etwas Vergleichbares geschrieben?
    Es ging um die potenziellen Folgen eines faschistischen Putschversuchs, den Du natürlich nieemals in Betracht zögest, besonders da Teile der Polizei und der Armee mit recht seltsamem Personal glänzen.

  25. #25 Moreno
    25. November 2019

    @ wereatheist: “Es ging um die potenziellen Folgen eines faschistischen Putschversuchs …”

    Haben Sie denn schon den Verfassungsschutz mit Ihrem Geheimwissen informiert?
    https://www.verfassungsschutz.de/de/hinweistelefon-rechtsex

  26. #26 wereatheist
    Berlin
    25. November 2019

    Du bist bestimmt bestens bekannt, Brauner.
    Gute Nacht!

  27. #27 Moreno
    25. November 2019

    Das wäre wohl Ihr Traum, einen Inlandsgeheimdienst zu missbrauchen um unbescholtene Bürger wie mich zu bespitzeln. Die willkürliche Unterstellung ohne Beweise wie es einst die Stasi praktizierte, haben Sie sich ja schon zu eigen gemacht.

  28. #28 Markweger
    25. November 2019

    Nicht die Rechten spekulieren mit einen Bürgerkrieg.
    Sondern sie sehen die Gefahr, dass die Moslems früher oder später versuchen werden die Islamisierung des Landes zu erzwingen. Und dann haben wir Bürgerkrieg.
    Die Linken sind nur zu blind (um nicht zu sagen zu blöd) um diese Gefahr zu erkennen.
    Deswegen beschuldigen sie die Rechten.
    Tatsächlich wollen die Rechten nur Recht und Ordnung erhalten was die Moslems nicht wollen und eigentlich die Linken auch nicht.

  29. #29 Wizzy
    28. November 2019

    @Markweger

    Ich kenne eine Menge Moslems persönlich und die wollen ganz sicher nicht die “Islamisierung des Landes erzwingen”. Manche wollen vielleicht ihre Religion privat ausüben dürfen, ohne dafür angefeindet zu werden.

    Es gibt eine kleine radikale Minderheit, aber nicht “die Moslems”, die Deutschland islamisieren wollen. So wie es eine etwas größere radikale Minderheit der Deutschen gibt, die Deutschland von “Volksverderbern” “reinigen” wollen und dafür offenbar Mordserien und Morde durchführen. Gleiches Prinzip, gleiche Handlungen.

  30. #30 Moreno
    28. November 2019

    @ Wizzy

    In allen Ländern wo Moslems die Mehrheitsgesellschaft bilden, haben wir es mit unfreien Länder zu tun. In diesen Ländern ist der Islam immer politisch und die Politik islamisch.

  31. #31 Dr. Webbaer
    28. November 2019

    Requiring candidates to believe that people should be treated differently according to their identity is indeed a political test.

    Und zwar einer, der Unterschiedlichkeit auf Grund unterschiedlicher biologisch feststellbarer Eigenschaften perpetuiert.
    Auch die allgemein (liberaler Sicht) als nutzlos erkannte Unterscheidung i.p. “Rasse”, wobei der Schreiber dieser Zeilen nicht mit diesem Begriff arbeitet, insofern die doppelten Anführungszeichen bemüht hat, meinend.

    Der X-Ist, der heutzutage in der Menge Anerkennung finden will, sagt ja heutzutage nicht mehr “X böse”, sondern “X unter-privilegiert” und wenn dies nicht reicht, behauptet er wahlfrei und frei von Datenlage einen strukturelle (!) Unterpriveligiertheit.

    Weil dies idR gegen andere gerichtet ist, hetzt er sozusagen modern!

    Kleine Randbemerkung:
    Identitarismus muss nicht schlecht sein, täten bspw. Juden ihm in der Diaspora nicht über vie-le Generationen gefolgt sein, gäbe es sie nicht mehr.

    HTH (“Hope to help”)
    Dr. Webbaer

  32. #32 Dr. Webbaer
    28. November 2019

    *
    Auch die allgemein ([aus] liberaler Sicht) als nutzlos erkannte

    **
    behauptet er wahlfrei und frei von Datenlage eine[] strukturelle (!) Unterpriveligiertheit


    “Strukturelles Irgendwas” ist immer leicht zu behaupten, auch die RAF hat seinerzeit “strukturelle Gewalt” der Liberalen Demokratie behauptet, um aus ihrer Sicht legitimiert mit dem Morden fortfahren zu können.
    Vorsicht bei “Strukturellem Irgendwas”!

  33. #33 Dr. Webbaer
    28. November 2019

    @ Kommentatorenfreund ‘Wizzy’

    Ich kenne eine Menge Moslems persönlich und die wollen ganz sicher nicht die “Islamisierung des Landes erzwingen”.

    Der hier gemeinte theozentrische Kollektivismus will das von Ihnen Genannte.
    Nehmen Sie gerne die Ideenmengen des hier gemeinten theozentrischen Kollektivismus zur Kenntnis, wie auch Datenlagen, die helfen, wie die Anhänger des hier gemeinten theozentrischen Kollektivismus so glauben, bspw. aus dem Hause PEW, zu verstehen.

    Bei derartiger und sich abzeichnender Entwicklung, insbesondere in der BRD, geht es nicht um anekdotische Schilderung, nicht um einzelne Personen, sondern um den Gesamtverhalt, um das Wesen der (u,a. auch) in die BRD einreitenden Veranstaltung.
    Es wird absehbarerweise und aus diesseitiger Sicht alsbald in der BRD neben der Segregation auch zu Sezession kommen.
    Die Dienste, die US-amerikanischen, wie auch die russischen, schätzen für die nächsten zwei Jahrzehnte derart als sicher ein.


    Sie könnten sich ja auch selbst prüfen, wenn Sie mit den beiden großen Kollektivismen des letzten Jahrhunderts vergleichen, waren da viele Kommunisten und Nationalsozialisten ganz OK?
    Hätten Sie mit denen persönlich gut auskommen können?
    Waren das eher Germanozentrierte oder idealisierende kollektivistische Internationalisten, die oft moderat waren und es gut zu meinen schienen?
    A: Ja.


    Dr. W hat auf Grund glücklicher Zusammenkunft noch viele Nationalsozialisten, insbesondere, abär nicht nur : moderate, extra-viele sozusagen auch moderate Kommunisten kennen und pers. schätzen gelernt (“nicht alle” – lol), als Verirrte, als Mitläufer, als “eigentlich ganz nett”.

    Spielen Sie sich mal dies hier rein :
    -> https://www.youtube.com/watch?v=4Cb8aJbbaOA (gerne übersetzen lassen!)

    MFG – WB

  34. #34 Dr. Webbaer
    29. November 2019

    Vely cool, is’nt it ? :

    -> https://www.youtube.com/watch?v=IRzOD3W1pY0

    SCNR
    Dr. W

  35. #35 Wizzy
    29. November 2019

    @Moreno
    Mir fallen da einige Gegenbeispiele ein, z.B. Syrien, der Libanon, Lybien, die Türkei vor Erdogan und ganze Großreiche in fernerer Vergangenheit. Zweifellos hat der politische Islam seitdem an Raum gewonnen.
    Die Frage ist, müssen wir hier bei uns Muslime bedrohen und unterdrücken (wie es in einigen Regionen geschieht, dazu kommen die Brandanschläge auf Flüchtlingsheime) und moralisch damit ebenso fragwürdig handeln wie es suppressive islamische Regime tun? Und handeln wir moralisch nicht sogar schlimmer als z.B. der Irak oder Iran, wenn wir bereits jetzt schon zehntausende im Mittelmeer ertrinken lassen? So viele Menschen richten diese Regime bei weitem nicht hin, und z.B. der Libanon hat mehr Flüchtlinge aufgenommen als Deutschland bei deutlich kleinerer Bevölkerung und bei größerer Armut, die Türkei ebenfalls mehr.

  36. #36 Wizzy
    29. November 2019

    Übrigens hatten wir in Deutschland bereits ein Regime, dass ein paar Größenordnungen mehr Menschen umgebracht hat als die allermeisten islamischen Regimes der Geschichte wie der Moderne. Damit scheinen Deutsche wohl – wenn man Ihre generalisierten Zuschreibungen anwendet – deutlich böser und gefährlicher zu sein als Muslime, nicht wahr?

  37. #37 Moreno
    29. November 2019

    @ Wizzy

    Ihr bunter Whataboutism-Potpourri hinkt an allen Ecken und Enden.

    Sie heben jedoch die Türkei VOR Erdogan als Beispiel einer modernen muslimischen Mehrheitengesellschaft hervor. Wussten Sie eigentlich, dass es in der Türkei vor Erdogan Kopftuchverbote in Schulen, Universitäten und Behörden gab? Glauben Sie das wäre auch ein Modell für Deutschland was wir hier anwenden sollten?

  38. #38 Wizzy
    29. November 2019

    @Moreno

    Es wäre schön, wenn Sie mir das “Hinken” mit konkreten Argumenten nachweisen würden.
    Derweil lese ich https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-11/behrouz-boochani-schriftsteller-aktivist-australien, wo die Unmenschlichkeit der australischen Anti-Flüchtlingspolitik und der Massenmord durch einen Rechtsextremen in Christchurch zur Sprache kommen. Die Bilanz in Deutschland bezüglich Morden und Mordanschlägen in den letzten Jahren durch Rechtsextreme sieht auch nicht gerade rosig aus.

  39. #39 Wizzy
    29. November 2019

    @Moreno

    Ich will noch auf Ihre Frage eingehen. Meiner persönlichen Meinung nach sollte es kein Kopftuchverbot geben. Aber wenn ich einen politischen Kompromiss auszuhandeln hätte, würde ich das Kopftuchverbot durchaus akzeptieren, wenn beispielsweise im Gegenzug die Rechte der Minderheiten als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft gestärkt würden – z.B. mittels einer unabhängigen Stelle (wie in U.K.), die Fehlverhalten der Polizei untersucht und regionale rassistische Tendenzen innerhalb der Polizei unterbindet: https://www.bento.de/politik/polizei-sachsen-azubi-haelt-den-rassismus-nicht-mehr-aus-und-veroeffentlicht-whatsapp-chats-a-d045707a-3cb5-4514-b3b4-6f41ed462d6d

    „Wir sind aus Cottbus, und nicht aus Ghana, wir hassen alle … Afrikaner.“
    Aus der WhatsApp-Gruppe der Polizei-Azubis
    ” – Zitat Ende

  40. #40 Markweger
    30. November 2019

    Die Schwarzen gehören so oder so nicht hierher.
    Die gehören zurück nach Afrika.

  41. #41 Huch
    30. November 2019

    Und die Braunen gehören nach Atlantis.

  42. #42 Dr. Webbaer
    30. November 2019

    Übrigens hatten wir in Deutschland bereits ein Regime, dass ein paar Größenordnungen mehr Menschen umgebracht hat als die allermeisten islamischen Regimes der Geschichte wie der Moderne.

    Sündenstolz?
    Oder Uninformiertheit?

    Im Rahmen islamischer Eroberungsfeldzüge sind mehrere hundert Millionen Menschen getötet worden, im Namen des Dschihad.

    Die Verfolgung geht weiter, vgl. bspw. mit :
    -> https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex

    Oder einfach mal in die Tagespresse schauen, die “Bärte” wollen und tun was.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Webbaer (der sich von Kommentatorenkollege ‘Markweger’ scharf distanziert, solche Leutz bestätigen nur die Dummköpfe, die muslimische Masseneinwanderung gut heißen)

  43. #43 Beobachter
    1. Dezember 2019

    Es ist schon arg widerlich, welche rassistische, menschenfeindliche und rechtsextreme Kommentare sich hier wieder ansammeln (Moreno, Markweger, Dr. W.).
    Ich weiß nicht, ob es nicht doch fahrlässig/gefährlich ist, solche Ergüsse/Hetzereien mehr oder weniger unkommentiert stehen zu lassen – weil man solchen Leuten nur immer wieder das gleiche entgegenhalten muss/kann und man dazu allmählich keine Lust/Zeit mehr hat.
    Mir geht es jedenfalls so …

    • #44 Thilo
      1. Dezember 2019

      Man hat sich an den braunen Dreck schon so gewöhnt, dass man gar nicht mehr drauf reagiert.

  44. #45 Dr. Webbaer
    1. Dezember 2019

    Sie wissen ja auch, oder ahnen es zumindest, dass sich Dr. Webbaer nicht rassistisch, misanthrop oder rechtsextrem äußert, Kommentatorenfreundin ‘Beobachter’, das Genus meint in der deutschen Sprache nicht den Sexus.

    Haben Sie sich mal mit dem beschäftigt, was aus Sicht einiger zu Deutschland gehören soll (Wie eigentlich, das Adverb scheint zu fehlen, womöglich ist ‘normativ’ gemeint?), mit den Ideenmengen, mit der Folgschaft, für die PEW Data bereit zu stellen wusste, vgl. bspw. mit :

    -> https://www.pewforum.org/2013/04/30/the-worlds-muslims-religion-politics-society-beliefs-about-sharia/

    Sie scheinen doch ganz nett und erreichbar zu sein, wie kann Dr. W noch auf Sie zukommen?
    Meinen die “Bärte” es ernst?

    Mit freundlichen Grüßen und ein schönes Wochenende
    Dr. Webbaer

  45. #46 Beobachter
    auf roten Socken
    1. Dezember 2019

    Nein danke, mir reicht das hier völlig … :

    https://taz.de/AfD-Parteitag-in-Braunschweig/!5645685/

    “Aus Mangel an Alternativen
    Tino Chrupalla aus Sachsen ist neuer Vorsitzender der AfD. Er ist nicht die erste Wahl, aber Bürgerliche und Extreme können mit ihm leben.
    … ”

    ” … Auch Gauland hat Chrupalla nicht aus schierer Begeisterung ausgewählt. Sondern aus kühler Abwägung. Sein Nachfolger musste nach den großen Erfolgen bei den drei Landtagswahlen aus dem Osten kommen. Er sollte den „Flügel“ einbinden können, aber bitte nicht zu radikal rüberkommen und außerdem ins bürgerliche Lager vermittelbar sein. Und natürlich für die Mehrheit der Delegierten wählbar. Da blieb letztlich nur Chrupalla. … “

  46. #47 Moreno
    1. Dezember 2019

    Gratulation an Tino Chrupalla zur Wahl als AfD-Parteivorsitzender. Eine klasse Doppelspitzen zusammen mit Prof. Meuthen auf den Weg zur neuen Volkspartei.

    @ Beobachter

    Sie sollten eher argumentieren statt hetzen. Es gibt von mir keine rassistischen, menschenverachtenden oder rechtsextreme Äußerungen.

    • #48 Thilo
      1. Dezember 2019

      Ein ehemaliger FDJ-Funktionär als AfD-Vorsitzender – darauf können sie wirklich stolz sein.

  47. #49 Beobachter
    1. Dezember 2019

    zu # 46:

    Gott sei Dank gibt es eine Menge Leute, die gegen die AfD, ihre Parteistrategen und geistigen Brandstifter in Nadelstreifen und ihren braunen Sumpf protestieren:

    https://taz.de/Protest-gegen-AfD-Parteitag/!5641423/

  48. #50 Moreno
    1. Dezember 2019

    @ Thilo #48

    Ich brauche mehr Details.

    • #51 Thilo
      1. Dezember 2019

      Ganz rechts (wo auch sonst?) im Bild.

  49. #52 Moreno
    1. Dezember 2019

    Was hat Ihre Google-Bildersuche nach dem Schlagwort FDJ mit Tino Chrupalla zu tun?

    • #53 Thilo
      2. Dezember 2019

      Der Junge rechts im Bild ist eindeutig Chrupalla als Neunjähriger.

  50. #54 Moreno
    2. Dezember 2019

    @ Thilo

    Woher sind Sie sich da eigentlich so sicher? Belege? Selbst wenn dem so wäre, was könnte man Chrupalla für einen Vorwurf machen, wenn er als Kind in einer linken Diktatur von sozialistischen Schmierfinken instrumentalisiert wurde?

    • #55 Thilo
      2. Dezember 2019

      Man kann ihm jedenfalls einen Vorwurf daraus machen, dass er sich als Erwachsener in einer liberalen Demokratie von identitären Schmierfinken instrumentalisieren läßt.

  51. #56 Moreno
    2. Dezember 2019

    Man kann in einer liberalen Demokratie niemanden einen Vorwurf machen, wenn er sich im politischen Spektrum für eine Sache engagiert.

    Die freie politische Meinungsbildung ist im Art. 3. Abs. 3. GG jeden Bürger als Grundrecht garantiert.

  52. #57 Markweger
    2. Dezember 2019

    Heute wird als rechtsradikal hingestellt was unter Kohl noch ganz normal konservativ war.
    Kein Wunder dass da auf der rechten Seite eine neue Partei entsteht.
    Und absolut niemand hat hier rechtsextrem argumentiert.
    Aus linksextremer Sicht ist freilch bald alles rechtsextrem.

  53. #58 Dr. Webbaer
    2. Dezember 2019

    @ Kommentatorenfreund ‘Moreno’

    Sie sollten eher argumentieren statt hetzen. Es gibt von mir keine rassistischen, menschenverachtenden oder rechtsextreme Äußerungen.

    Sind dem Schreiber dieser Zeilen auch nicht bekannt, aber mal um Ihre Einschätzung als BRD-Kraft vor Ort und mutmaßlicher AfD-Anhänger angefragt :
    Was ist da eigentlich los, wenn denjenigen, die sich gegen die ungesteuerte und mengenmäßig unbegrenzt scheinende Einwanderung, oft von Muslimen, aussprechen, von politisch linker Seite regelmäßig erscheinend ‘Rassismus’, ‘Menschenverachtung’ und ‘Rechtsextremismus’ unterstellt wird?
    Es gibt doch auch eine aufklärerische pol. Linke in der Tradition der französischen Linie der Aufklärung, Traditionslinke, die mit “Religion = Opium für das Volk” etc. aufgewachsen sind.
    Klassische Sozialdemokraten und Sozialisten sozusagen
    Und wie kann es sein, dass Feministinnen hier auf den falschen Gegner schießen und den Gegner des Gegners verteidigen?
    Ihre Einschätzung wäre Dr. Webbaer von Interesse.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Webbaer (der Thilo für seine dickfällige Toleranz dankt)

    • #59 Thilo
      2. Dezember 2019

      Es ist nicht wahr, dass unbegrenzt Leute ins Land kommen, die tatsächliche Migration liegt momentan unterhalb der einst von der CSU geforderten Quote. Und bei Leuten wie Markweger geht es nicht nur gegen Leute, die ins Land kommen, sondern gegen die „Ausländer“, die schon im Land leben. Wobei letzteres für ihn und Gleichgesinnte alle sind, die keine deutschen Urgroßeltern haben. Alles unschwer aus seinen zahlreichen Kommentaren hier herauszulesen und klar verfassungsfeindlich.

  54. #60 Dr. Webbaer
    2. Dezember 2019

    Thilo, da stand nicht, dass ‘unbegrenzt Leute ins Land kommen’, da stand, dass die Einwanderung ‘unbegrenzt erscheint’. [1]

    Vgl. bspw. mit :
    -> https://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/merkel-grundrecht-auf-asyl-kennt-keine-obergrenze-13797029.html

    Kommentatorenkollege ‘Markweger’ interessiert den Schreiber dieser Zeilen nicht, ‘Markweger’ hier als Akkusativ, nicht als Nominativ.
    ‘Verfassungsfeindlichkeit’ muss nicht vorliegen, aber auch dies interessiert Dr. W “nicht wirklich”.
    So wie der es tut, soll aus diesseitiger Sicht nicht argumentiert werden.

    MFG – WB

    [1]
    Und wie soll “wirklich” unbegrenzte Einwanderung denn aussehen, Sie sind hier der Mathematiker.

  55. #61 Markweger
    2. Dezember 2019

    Sagen wir sie kommen in Massen.
    Wenn es so weitergeht dann sind die Moslems in so ein bis zwei Generationen in der Mehrheit.
    Und dann Gnade Gott dieser Generation.

  56. #62 Thilo
    2. Dezember 2019

    Isabelle Laba hat einen interessanten Artikel über Diversity Statements: https://ilaba.wordpress.com/2019/12/01/diversity-statements/

    Zitat: I’m imagining the perfect Berkeley job candidate: a groundbreaking researcher, outstanding teacher, and a public diversity advocate and activist, with a stay-at-home wife (a former Mathematics undergraduate) who types his papers, books his travel, and prepares the materials for his equity and diversity workshops.

  57. #63 Moreno
    3. Dezember 2019

    @ Dr. Webbaer #58

    Der Vorwurf Rassist, Rechtsextremer, Faschist oder gar Nazi zu sein, wir seitens der Linken gerne zur Stigmatisierung und als Waffe gegen politische Andersdenkende benutzt. Ein tatsächlicher Abgleich mit historischen Fakten findet hierbei nicht statt. Es ist die schäbigste Form von ad hominem die verwendet werden kann. Nur ist die sogenannte Nazi-Keule dermaßen inflationär benutzt worden, sodass diese inzwischen ihre Wirkung verfehlt.

    Religions- und Islam-Kritik waren einst Domänen der Linken, während die Nazis seinerzeit den Schulterschluss mit dem Islam eingingen. Für Linke und Sozialdemokraten im Nachkriegsdeutschland ist der Minderheitenschutz steht’s oberstes Ziel ihrer Überzeugungen gewesen. Was erstmals eine löbliche Absicht ist, sich an der Seite der gesellschaftlich Schwachen zu stehen. Das führte jedoch zu der falschen Annahme, dass Minderheiten nur geschützt aber niemals kritisiert werden dürfen. Hierbei wurden muslimischen Einwanderer somit zu kritikfreien Gruppe innerhalb der Gesellschaft. Dass es Bestrebungen aus islamischen Herkunftsländern gibt, über die Migration in der Diaspora die neue Gesellschaft zu islamisiere, wird von der Linken naiv geleugnet.

    Alice Schwarzer ist als Deutschlands Ober-Feministin die Bedeutung der innerfamiliären islamischen Frauenunterdrückung in unserer Gesellschaft und aus deren Herkunftsländern bestens bekannt. Es sind die Bionade-Wohlfühl-Feministinnen, die sich in ihrem linken Szene-Kiez beim netten Türken ihren veganen Falfel-Döner kaufen, und es nicht verstehen können, dass seine Tochter als unterdrückte Person bezeichnet wird. Da sie doch nur das Kopftuch trägt, und das Ablehnen von Alkohol, Disko-Besuchen und Sex vor der Ehe als überzeugte Muslima nur ihrer freiwillige Überzeugung folgt. Während diese westlichen Vorzüge ihre Brüder großzügig für sich in Anspruch nehmen.

  58. #64 Markweger
    3. Dezember 2019

    Ja, so ist es.
    Die Linken haben ganz einfach den Verstand verloren.
    Einige sind nicht ganz blind wie etwa auch Wagenknecht oder Schwarzer oder ein Boris Palmer.
    Die werden dann von ihren eigenen Leuten angefeindet.

  59. #65 Dr. Webbaer
    3. Dezember 2019

    Jaja, sicher, Kommentatorenfreund ‘Moreno’, aber als Erklärung reicht dies dem Schreiber dieser Zeilen nicht.
    Können die hier Kritisierten wirklich nicht verstehen, welche Problematik das, was aus Sicht einiger zu Deutschland gehören soll (Wie eigentlich? Da fehlte das Adverb, hoffentlich ist nicht ‘normativ’ gemeint.), bedeutet?
    Alice Schwarzer beispielsweise, an die sich der Schreiber dieser Zeilen als sie ihren “Pascha des Monats” verteilte, noch in der “alten” BRD, erinnert, hat damals sinngemäß gesagt “Die sind eben so, da ist das eben so.” (und dabei so ein milde wirkendes Gesicht aufgesetzt), um später umzudenken und ohne Aufgabe des Feminismus und von pol. linker Position, so wird von Dr. W eingeschätzt, Kritik zu wagen.
    MFG – WB

  60. #66 Dr. Webbaer
    3. Dezember 2019

    @ Thilo

    Liest sich als “progressiver” Text nicht schlecht, der von Isabelle Laba, Dr, Webbaer hat ihn querlesend ein wenig bearbeitet.
    Mag auch die Aussagen zur Wurzel ‘Leader’, achtmal im Dokument vorkommend, z.B. so : ‘But we need to stop pretending that everyone can or should be a leader in everything.’, allerdings lehnt er die Aussagen zur positiven Diskriminierung, die immer auch die negative Diskriminierung einiger meint, ab.
    Dr. Webbaer hat mal die liberale Position zur “Diversity” wie folgt agnostisch [1], sozusagen im Sinne einer Ungleichung, zusammengefasst :

    Gruppen, die biologisch unterscheidbar sind, müssen nicht auf allen Gebieten ähnlich performen.

    Wodurch die politisch rechte (oder zumindest gelegentlich so gehörte) Position herausgenommen wird, die in etwa meint, dass einige per se nicht so können, aus biologischen Gründen, und die politisch linke Position, die sich darin verrennt, dass biologisch Unterscheidbare auf allen Gebieten ähnlich leisten müssten, ansonsten irgendeine Form der Unterdrückung vorliege.

    MFG – WB

    [1]

    Es gibt ja wissenschaftliche Forschung i.p. sog. Intelligenz, die an Hand biologischer Unterschiede, die “große Zahl” meinend, nie das Individuum, unterschiedliche Leistungsfähigkeit sieht.
    Dr. W mag diese Ergebnisse nicht sonderlich, denn es muss Spekulation bleiben Verständigkeit biologisch festzustellen, auf die “große Zahl” bezogen (auf Individuen bezogen ist da sowieso nichts zu machen).

  61. #67 Beobachter
    3. Dezember 2019

    @ Markweger, Moreno, Dr. W.:

    Lesenswerter Artikel in der FR: Kolumne zum AfD-Parteitag:

    https://www.fr.de/kultur/timesmager/afd-offensive-stunde-machtuebernahme-soll-abrechnung-folgen-13261921.html

    ” … Zum Politik-Kern der AfD gehört, dass sie mit gespaltener Zunge redet. Die Kolumne zum AfD-Parteitag. … ”

    ” … Das parteigemachte Dilemma der AfD wird darin bestehen, dass sie für ihren Erfolg mit gespaltener Zunge sprechen muss, mal offen verächtlich über Demokratie, Staat und Gesellschaft, mal verschleiert, weil sie auf Regierungsbeteiligung spekuliert. Sobald Koalitionen aussichtslos sind, wird die rechtsextreme Partei erneut ihre Unvereinbarkeit mit Werten dieses Staatswesens dröhnend betonen. … ”

    Und es kann niemand sagen, er hätte von nichts gewusst – siehe z. B. Höckes Buch, AfD-Zitate-Sammlung von Frau Zypries, AfD-Netzwerkrecherchen der TAZ, NSU-Morde usw. etc.

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-10/rechtsextremismus-bjoern-hoecke-afd-fluegel-rechte-gewalt-faschismus

    “Rechtsextremismus

    Höcke will den Bürgerkrieg
    Ein “Zuchtmeister”, der den “Stall ausmistet” mit “wohltemperierter Grausamkeit”. Die Sprache des Thüringer AfD-Politikers Björn Höcke offenbart seine Gefährlichkeit.
    … ”

    Lasst hier ruhig weiter eure unsäglichen Ergüsse los – dann ist wenigsten dokumentiert, dass selbst bei ScienceBlogs Rechtsextremismus (mal verschleiert, mal ganz offen) zum Alltag in den Kommentarspalten gehört.
    Und offenbar von vielen sog. wissenschaftsorientierten Intellektuellen/Akademikern hingenommen werden – oder in ihrem Elfenbeinturm “ignoriert” werden.

  62. #68 Dr. Webbaer
    3. Dezember 2019

    Der politisch anders Denkende, der politisch rechts Stehende als Feind (vs. Gegner), auch wenn er konservativ oder nonkonform-konservativ ist, nicht gegen die Liberale Demokratie gerichtet, soll er, Ihres Erachtens, Kommentatorenkollegin ‘Beobachter’, mit seiner Meinung nicht ‘hingenommen’ werden?
    Dr. Webbaer fragt hier ernsthaft interessiert Ihre diebezügliche Einschätzung ab.

    Wenn Sie wünschen, dürfen Sie gerne auch Ihre generelle politische Position offen legen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Webbaer

  63. #69 Markweger
    3. Dezember 2019

    Mit “gespaltener Zunge” redet so gesehem jede Partei, es gibt überall unterschiedliche Standpunkte.
    Und wenn jemand gegen den Rechtsstaat handelt dann sind das Merkel und Co.

  64. #70 Beobachter
    5. Dezember 2019

    Zwar “nur” ein “kleines” Symptom, aber äußerst selbstentlarvend für die AfD:

    https://www.fr.de/frankfurt/afd-frankfurt-geht-gegen-antirassistisches-schild-vor-13271366.html

    ” … Am Frankfurter Römer hängt ein Schild mit der Aufschrift „Respekt! Kein Platz für Rassismus“. Die AfD will, dass das Schild abgehängt wird, weil dahinter eine AfD-kritische Initiative steckt. … ”

    Zur Info:

    https://www.dw.com/de/chronologie-rechte-gewalt-in-deutschland/a-49251032

  65. #71 Dr. Webbaer
    5. Dezember 2019

    Der ‘Römer’ ist das Frankfurter Rathaus und es besteht staatliche Neutralitätspflicht, vermutlich befürchtet die AfD das Einreiten, das langsame Herantasten daran diese zu brechen.
    An sich ist die Aussage natürlich OK.

    Vgl, bspw. mit :

    -> https://weltanschauungsrecht.de/weltanschauliche-neutralität

    Wie wichtig diese staatliche Neutralitätspflicht für Liberalen Demokratien ist, weiß Dr. Webbaer nicht genau, ist da eher locker, sofern bestimmte Grenzen beachtet werden.
    Der liberale Staat darf durchaus wehrhaft sein gegen verfassungsfeindliche Bemühung und Rassismus kann s. E. als verfassungsfeindlich verstanden werden.
    Aber da meinen gerade viele Liberale anders, der Schreiber dieser Zeilen ist kein sehr guter Rechtsphilosoph.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Webbaer

  66. #72 Thilo
    5. Dezember 2019

    Nun n<, das ist aber offensichtlich der Punkt, dass die AfD die Sichtweise verfestigen will, für oder gegen Rassismus zu sein sei eine politische Meinung wie jede andere, etwa wie für oder gegen Steuererhöhungen zu sein.

  67. #73 Beobachter
    5. Dezember 2019

    In unserem Grundgesetz steht:
    “Die Würde des Menschen ist unantastbar”.

    Auf dem Schild steht:
    „Respekt! Kein Platz für Rassismus“.

    Vermutlich klagt die AfD demnächst gegen alles und jeden, das/der ihrer menschenverachtenden Gesinnung widerspricht.

    Die Schul-Denunziations-Meldeportale der AfD haben zwar nicht den von der AfD gewünschten “Erfolg” gebracht, aber “das Schulklima vergiftet”:

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/ein-jahr-afd-schulportal-die-lehrkraefte-haben-sich-nicht-einschuechtern-lassen/25139026.html

    Und rechte Gewalt bis hin zu Morden (Link s. o.) wird/werden von Leuten mit der “rechten Gesinnung” ja eh ignoriert bzw. klammheimlich gutgeheißen bis beklatscht … !

  68. #74 Beobachter
    5. Dezember 2019

    @ Thilo, # 72:

    Ja, und so sollen unverhandelbare, grundlegende, demokratische Werte/Normen verhandelbar werden – wie etwa die Höhe des Spitzensteuersatzes … !

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Heitmeyer#Gruppenbezogene_Menschenfeindlichkeit

    ” … Im Februar 2017 schreibt Heitmeyer, dass sich die Normalität in der Gesellschaft verschoben hat:

    „Dies ist besonders brisant hinsichtlich zweier basaler Normen dieser Gesellschaft, die nicht verhandelbar sind – und doch immer wieder bedroht werden durch Normalitätsverschiebungen. Es ist erstens die Gleichwertigkeit und zweitens die psychische und physische Unversehrtheit von allen Menschen, die in einer Gesellschaft leben.“
    … “

  69. #75 rolak
    5. Dezember 2019

    es besteht staatliche Neutralitätspflicht

    Haben sie, sorry, SIE jetzt dem Webärschlein das letzte Neuron verbraten? Was soll denn das für eine dämliche Begründung sein? Immerhin gebietet das GG das Eintreten für die fdGO (für Beamte seit ’75 verpflichtend), vulgo gegen Demokratiefeindliches vorzugehen. Und da unabhängig von der Detailausprägung bei Demokratien/Rassismen/Faschismen sowohl Rassismus als auch Faschismus immer antidemokratisch sind, ist ua Antirassismus bzw Antifaschismus Verfassungsauftrag.

    Nix neutral.

  70. #76 Markweger
    5. Dezember 2019

    Das Problem ist eher dass heute alles als Rassismus hingestellt wird was den linken Traumdeutern nicht in den Kram paßt.
    Dass es unterschiedliche Ethnien gibt (um das böse Wort zu vermeiden) ist so offensichtlich dass es jeder sehen kann der nicht völlig blind ist. Selbst in der Medizin spielt das eine Rolle und es ist ja auch genetisch nachweisbar.
    Und wer sagt dass alle Ethnien unbedingt auf der gleichen Ebene sein müssen, der sollte dann gleich die Evolution in Frage stellen. Unterschiedlichen Fortgang der Evolution gibt es überall.

  71. #77 Beobachter
    5. Dezember 2019

    @ Markweger, # 76:

    Ihr “Führer”, der Faschist B. Höcke hätte seine helle Freude an Ihnen !

  72. #78 Markweger
    5. Dezember 2019

    Höcke ist keines von den beiden F. ich stimme ihn auch nicht in allen Dingen zu.
    Meuthen halte ich aber für sehr in Ordnung.

  73. #79 rolak
    6. Dezember 2019

    Das Problem ist eher dass heute alles als Rassismus hingestellt wird was den linken Traumdeutern nicht in den Kram paßt.

    Hach, wie niedlich – so kocht sich also ein Gedankensüppchen auf der Minimal­neuronen­Platte. Tatsächlich ist das Problem, daß wieder einmal versucht wird, sämtliche eigenen Rassismen dadurch scheinzulegitimieren, daß behauptet wird, sie gälten ausschließlich deswegen rassistisch, weil “heute alles als Rassismus hingestellt wird was den linken Traumdeutern nicht in den Kram paßt”.

    Wenn diese Technik nicht so total ausgelutscht wäre, gäbe es ein Fleißkärtchen.

  74. #80 Beobachter
    6. Dezember 2019

    Jawoll, die “linken Mainstream-Medien” stellen alles “Nicht-Linke” als Rassismus und Faschismus hin –
    und das macht die armen Journalisten, die ständig so lügen müssen, so fertig, dass sie – endlich – heulend als “Aussteiger” zur AfD flüchten müssen.
    Dort dürfen sie sich endlich “trauen” und können endlich ihre Missetaten beichten:

    Leider KEIN Witz:

    https://www.fr.de/meinung/teambystron-mainstream-aussteiger-programm-journalisten-13271192.html

    ” … Doch die Seite „mainstream-aussteiger.de“ hat weniger das Elend in den rechten Reihen im Blick. Vielmehr sind es die Journalistinnen*, die, vom linksgrünversifften Lügenmedien-Apparat als seelische Wracks gezeichnet, endlich „zurück zur unabhängigen Berichterstattung“ kehren mögen – und zwar mithilfe der Kameradinnen* um den AfD-Mann Petr Bystron. … ”

    https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/B/518846-518846

    https://de.wikipedia.org/wiki/Petr_Bystron

  75. #81 Moreno
    6. Dezember 2019

    @ rolak: “… ist ua Antirassismus bzw Antifaschismus Verfassungsauftrag.”

    Die DDR hatte sich stets als antifaschistischer Staat verstanden. Alle Menschenrechtsverletzungen wurden in der DDR unter dem Label “Antifaschismus” begangen. Die Mauer nannten man dort Antifaschistischer Schutzwall. Um die DDR-Bürger vor Faschismus zu schützen, wurden diese am Antifaschistischen Schutzwall erschossen, wenn diese Republikflucht begehen wollten.

    • #82 Thilo
      6. Dezember 2019

      Sie wissen aber schon, dass es die einstigen Bewacher des antifashcistischen Schutzwalls sind, die heute Chrupalla&co wählen?

  76. #83 rolak
    6. Dezember 2019

    Sie wissen

    Also bitte, Thilo, ‘wissen’ ist die völlig falsche Kategorie für jemanden, der anscheinend nicht einmal Propaganda eines autokratischen Regimes von der Realität unterscheiden kann.

    Um die andere Möglichkeit der Interpretation der nicht nur hier tennenweise gedroschenen Phrasen ebenfalls abzudecken: ‘Wissen’ ist selbstverständlich genauso die falsche Kategorie für jemanden, dem es egal ist, ob das, was er sagt, wahr oder falsch ist; dem es nur auf die Wirkung des Gesagten in der (werdenden) peergroup ankommt.

  77. #84 Markweger
    6. Dezember 2019

    Ich für meinen Teil weiß dass Merkel angepaßte Funktionärin für Propaganda in der DDR war.
    Nachdem sich der Wind gedreht hatte und nichts mehr zu befürchten war drehte sich Merkel auch um 180 Grad.

  78. #85 Moreno
    7. Dezember 2019

    Die AfD verurteilt jede Art von Gewalt und Extremismus!

  79. #86 Beobachter
    7. Dezember 2019

    @ Moreno, Markweger, Dr. W. und Co.:

    https://taz.de/AfD-Politikerin-Storch-ueber-Gefluechtete/!5274496/
    (Anfang 2016 ! )

    “AfD-Politikerin Storch über Geflüchtete
    Waffengewalt auch gegen Kinder
    Die Forderung von AfD-Chefin Petry, auf Flüchtlinge zu schießen, sorgt für Entrüstung. Laut Beatrix von Storch sollten Waffen auch gegen Kinder gerichtet werden.
    … ”

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article151685758/Von-Storch-bejaht-Waffengebrauch-auch-gegenueber-Kindern.html

    “DEUTSCHLAND
    AFD-FORDERUNG
    Von Storch bejaht Waffengebrauch auch gegenüber Kindern
    … “

  80. #87 Markweger
    7. Dezember 2019

    Wenn nicht alle erwarten würden dass sie hier großzügigst versorgt werdrn, würden sie erst gar nicht versuchen zu kommen.
    Die Schuldigen sind daher so oder so jene die diese hirnrissige Einladungspolitik betreiben und die sitzen auf der Regierungsbank.
    Merkel und ihre Mittäter gehören (mindestens) hinter Gitter.

  81. #88 Beobachter
    7. Dezember 2019

    @ Markweger, # 87:

    ” … Merkel und ihre Mittäter gehören (mindestens) hinter Gitter.”

    Wie wär`s mit einem “Merkel-Galgen als Weihnachtsgeschenk” für Ihre Lieben zuhause?
    Oder als Mitbringsel zu Vereins- und Betriebs-Weihnachtsfeiern?
    Dann könnten Sie Ihre Hinter-Gitter-, Gewalt- und Mord-Gelüste zumindest symbolisch befriedigen –
    kostet Sie allerdings um die 15 € (Stand Ende 2017, Erzgebirge, Sachsen).

    “Fans von Pegida und AfD können sich freuen: Ein „heimattreuer“ Händler im Erzgebirge darf weiter kleine Miniatur-Galgen verkaufen, die für die Kanzlerin vorgesehen sind. … ”

    https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/ein-merkel-galgen-als-weihnachtsgeschenk-0630608612.html

    @ Markweger, Moreno, Dr. W. und Co.:

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-10/rechtsextremismus-bjoern-hoecke-afd-fluegel-rechte-gewalt-faschismus

    ” … “Wohltemperierte Grausamkeit”: Das Programm Björn Höckes
    In seinem Buch Nie zweimal in denselben Fluss, das Mitte 2018 erschien, beschwört Höcke einen “Volkstod durch den Bevölkerungsaustausch” und damit die zentrale Verschwörungstheorie der Neuen Rechten um Götz Kubitschek und die Identitären. Als zentrales Ziel seiner Partei fordert Höcke eine Säuberung Deutschlands von “kulturfremden” Menschen. Darunter versteht er, in aller Pauschalität, Asiaten und Afrikaner. Höcke schreibt: “Neben dem Schutz unserer nationalen und europäischen Außengrenzen wird ein groß angelegtes Remigrationsprojekt notwendig sein.” Er will also Millionen Bürger aus dem Land verbannen.

    Dieses “Remigrationsprojekt”, so schreibt es Höcke, sei wohl nur mit Gewalt zu schaffen: “In der erhofften Wendephase”, (offenkundig meint er einen Machtantritt der AfD), “stünden uns harte Zeiten bevor, denn umso länger ein Patient die drängende Operation verweigert, desto härter werden zwangsläufig die erforderlichen Schnitte werden, wenn sonst nichts mehr hilft.” Und: “Vor allem eine neue politische Führung wird dann schwere moralische Spannungen auszuhalten haben: Sie ist den Interessen der autochthonen Bevölkerung verpflichtet und muss aller Voraussicht nach Maßnahmen ergreifen, die ihrem eigentlichen moralischen Empfinden zuwiderlaufen.” Man werde – so heißt es bei Höcke weiter wörtlich –, “so fürchte ich, nicht um eine Politik der ‘wohltemperierten Grausamkeit’ herumkommen. … ”

    Das ist – für euch – “wahre, deutsche Leitkultur” ?!?!

  82. #89 Markweger
    7. Dezember 2019

    Das mit den Namensschildern finde ich etwas phantasielos. Ich hätte für eine Strohpuppe mit Hosenanzug und adequater Frisur plädiert.

    Für eine massive Rücksiedlung bin ich auch. Das ist keine Grausamkeit sondern eine Notwendigkeit. Sonst ist das tatsächlich das Ende der europäischer Ethnien. Es geht hier keineswegs nur um Deutschland.
    Am wichtigsten ist dabei die Rücksiedlung niedriger Ethnien, also insbesondere Negrider, aber auch extrem kulturfremder, also insbesondere von Moslems.

  83. #90 Moreno
    7. Dezember 2019

    @ Beobachter

    Das mit dem Waffengebrauch gegen Kinder ist ne Ente. Hatte Frau von Storch schon längst richtig gestellt.

  84. #91 Beobachter
    7. Dezember 2019

    Update zu # 70, 1. Link:

    https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-fraktion-will-leuchtendes-schild-zr-13277465.html

    “STREIT MIT DER AFD

    Frankfurt: „Die Fraktion“ will leuchtendes Respekt-Schild am Römer

    Piraten, Freie Wähler und Die Partei stellen einen Antrag auf ein größeres und beleuchtetes Antirassismuszeichen am Römer.

    Im Streit um ein antirassistisches Schild am Eingang des Römers fordert die gemeinsame Fraktion von Piraten, Freien Wählern und der Satirepartei „Die Partei“ in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung ein noch größeres und bei Dunkelheit beleuchtetes Schild am Rathaus anzubringen.

    Das bisherige Schild sei „unterdimensioniert“, heißt es in einem dringlichen Antrag der Fraktion „Die Fraktion“, der am Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung beraten werden könnte.
    … ”

    🙂 😉 🙂 😉

  85. #92 Beobachter
    7. Dezember 2019

    @ Moreno, # 90:

    Nein, es ist keine “Ente” – siehe Screenshot im WELT-Artikel.

    Sie musste später pro forma wieder “zurückrudern”:

    ” … Nach einer Flut kritischer Kommentare ruderte sie später wieder zurück: „Ich bin grundsätzlich gegen Gewalt gegen Kinder, das umfasst auch den Einsatz von Schusswaffen gegen minderjährige Migranten durch die Polizei.“ … “

  86. #93 Moreno
    7. Dezember 2019

    @ Beobachter

    Es ist doch völlig legitim, einen kurzen Twitter-Repost vom Inhalt her richtig zu stellen.

  87. #94 rolak
    7. Dezember 2019

    darauf [auf Tino KrupphustenFallera] können sie wirklich stolz sein

    Sind sie offensichtlich auch, Thilo. Also zumindest die indirekten Wähler, also die der nationalvölkischen AfD. Die trockenen WählerbefragungsErgebnisse flotthumorig präsentiert von Florian Schroeder [audio/mp3].

  88. #95 Dr. Webbaer
    7. Dezember 2019

    Nur ein Satz noch : Wer meint, dass heutige AfD-Wähler früher auch noch Befürworter von Mauer und Mauertoten waren bzw. gewesen sein könnten, neben sozusagen nationalsozialistischer Grundaufstellung, hat es im politisch Negativen wirklich geschafft.

  89. #96 Thilo
    7. Dezember 2019

    Nur mal als Beispiel (für die Wählerwanderung): https://www.spiegel.de/politik/deutschland/waehlerwanderung-in-thueringen-und-brandenburg-afd-wildert-bei-allen-a-990951.html . Oder als prominentes Beispiel der beim MDR gerade gefeuerte Uwe Steimle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Uwe_Steimle . Ließe sich noch lange fortsetzen.

  90. #97 Moreno
    7. Dezember 2019

    @ Dr. Webbaer

    In der DDR musste jeder Mann zur NVA und hatte bei Republikflucht die Pflicht, seine freiheitsliebenden Brüder und Schwestern an der Grenze zu erschießen.

    Sie haben aber recht, dass der AfD und deren Wählern rückwirkend auch noch politisch anzulasten ist ein billiger Dreckwurf.

  91. #98 Dr. Webbaer
    7. Dezember 2019

    Es konnte wohl auch irgendwie verweigert werden, vgl. :

    -> https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsdienstverweigerung_in_Deutschland#Deutsche_Demokratische_Republik

    Es konnte in anderen real existierend habenden sozialistischen Staaten auch so versucht werden, es ging dann u.a. in den Berg- und Wohnungsbau [1], auch in den Metro-Bau, dorthin, wo es idR nicht “gemütlich” war,

    Dr. W kannte einige von den Verweigerern.

    MFG – WB

    [1]

    Vgl. auch mit :

    -> https://de.wikipedia.org/wiki/Spur_der_Steine_(Film)
    Und mit tschechoslowakischen Filmen aus der Zeit des sog. menschlichen Antlitz :

    -> https://de.wikipedia.org/wiki/Prager_Frühling

  92. #99 Markweger
    7. Dezember 2019

    Ich würde sagen, wer im Westen aufgewachsen ist, so wie ich auch, der hat sehr leicht reden.
    Was Indoktrinierung anrichten kann sehen wir ja gegenwärtig, der Verrat am eigenen Volk wird als normal angesehen. Soweit sind sie noch nicht einmal in der DDR damals gegangen.
    Und ich sehe wirklich nicht was an der opportunistischen 180 Grad Drehung Merkels besser sein sollte.

  93. #100 Thilo
    8. Dezember 2019

    Man könnte jetzt sagen, dass es damals gewünscht war, an der Grenze auf Flüchtlinge zu schießen, und dass die AfD diese Tradition heute wieder aufgreift. Fairerweise muß man sagen, dass viele der ehemaligen Grenzsoldaten mit dieser Art von „Wiederholung der Geschichte“ heute nichts zu tun haben wollen. Beispiel: https://youtu.be/EN9OdaiU_6E

  94. #101 Markweger
    8. Dezember 2019

    Es ist eine völlig andere Voraussetzung.
    In der DDR ging es darum dass niemand das Land verlassen durfte.
    Heute geht es darum dass sehr viele Menschen die Überschwemmung mit Kulturfremden und Ethnisch Fremden nicht wollen.
    In der DDR ging es darum das eigene Volk quasi gefangen zu halten.
    Heute geht es um Auslöschung des eigenen Volkes.
    Das sind zwei gänzlich verschiedene Dinge.

  95. #102 Thilo
    8. Dezember 2019

    Nix für ungut, aber vielleicht sind ja auch sie hier der Kulturfremde. So wie „Niggi“-Träger Uwe Steimle, der offenbar auch nicht damit zurechtkommt, dass er nicht mehr die Mehrheit ist. https://www.morgenpost.de/vermischtes/article227828139/Jan-Boehmermann-spottet-ueber-Steimle-Rauswurf-beim-MDR.html

  96. #103 Markweger
    8. Dezember 2019

    Ja, Steimle hat ein paar Dinge angesprochen die man im heutigen Neusprech nicht mehr sagen darf.
    So wie Maaßen oder Wendt in einem anderen Bereich.
    Wer in der DDR 2.0 etwas sagt dass der Obrigkeit nicht paßt der ist weg.
    Immerhin wird man deswegen (noch) nicht eingeperrt.