Robert Prevost (Leo XIV.) ist bekanntlich Mathematiker und auch wenn er seine Enzyklika “Magnifica humanitas” sicher nicht alleine geschrieben haben wird, merkt man dieser “Regierungserklärung” doch sehr die differenzierte Ausdrucksweise des Mathematikers an. Einige Zitate:

Wir durchleben eine rasante Übergangsphase, einen „Epochenwandel“, in dem – während einige um die Zukunft der neuen Technologien wetteifern und andere sich eingehend mit ihnen auseinandersetzen – die meisten Menschen in einer Art Wartestellung verharren, aus der Ferne beobachten und einfach hoffen, dass alles gut gehen wird. Genau aus diesem Grund stellen sich unserem Gewissen entscheidende Fragen, denen wir uns nicht länger entziehen können: Wohin gehen wir? Auf welches Ziel wollen wir uns ausrichten? Welche Richtung sollen wir als Menschheit und als Völker einschlagen?

Technologie kann heilen, verbinden, bilden und unser gemeinsames Haus schützen, aber sie kann auch spalten, ausgrenzen und neue Ungerechtigkeiten hervorbringen. Abstrakt betrachtet ist sie per se weder eine Lösung für die Probleme der Menschheit noch ein Übel. Konkret betrachtet aber ist sie nicht neutral, weil sie die Züge derer annimmt, die sie konzipieren, finanzieren, regulieren und nutzen.

Zu den Gütern, die universal für alle bestimmt sind, müssen wir heute auch die neuen Formen des Eigentums zählen: Patente, Algorithmen, digitale Plattformen, technologische Infrastrukturen, Daten. In einem Kontext, in dem der Reichtum der Nationen immer mehr von Wissen und Technologien abhängt, entsteht ein neues Ungleichgewicht, wenn diese Güter ohne angemessene Teilhabe und Zugangsmöglichkeiten in den Händen weniger konzentriert bleiben…

Bei Entscheidungen, die Wirtschaftsströme und digitale Plattformen betreffen, wie auch bei der Steuerung von Daten und Algorithmen darf man nicht zulassen, dass wenige Akteure die Prozesse alleine lenken.

Eine gerechte soziale Ordnung im digitalen Zeitalter ist eine, die allen einen gleichberechtigten Zugang zu Chancen garantiert, die Jüngsten und die Fragilsten schützt, Hass und Desinformation bekämpft und die Nutzung von Daten und Technologien einer öffentlichen Kontrolle unterwirft, damit nicht der bloße Profit zum Maßstab wird, sondern die Würde eines jeden Menschen und das Wohl der Völker.

Wenn technologische Entwicklung ohne eine angemessene ethische und soziale Reifung voranschreitet, kann es geschehen, dass die Mittel mehr werden, ohne dass die Menschlichkeit in gleichem Maße mitwächst. Das führt zu einem „Mehr-Haben“, aber nicht zu einem „Mehr-Sein“…

Damit KI die Menschenwürde achtet und wirklich dem Gemeinwohl dient, müssen die Verantwortlichkeiten jederzeit klar sein: angefangen bei jenen, die die Systeme entwerfen und trainieren, bis hin zu jenen, die sie nutzen und ihnen konkrete Entscheidungen anvertrauen.

Diejenigen, die über gewaltige technische und wirtschaftliche Ressourcen verfügen – und damit auch über viele personelle Ressourcen, mit denen sie sich einbringen können –, verfügen über eine beträchtliche Fähigkeit, kulturelle Veränderungen herbeizuführen und letztlich eine bedeutende Zahl von Menschen zu beeinflussen: hinsichtlich der Frage, was wahr ist in Bezug auf den Menschen und die Welt, den Sinn des Lebens, die Familie und sogar Gott. Dies ist reine Macht ohne Wahrheit, die anderen auf subtile oder offene Weise aufzwingt, was sie als wahr ansehen sollen.
Die Suche nach der Wahrheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie (…). Wenn die Frage nach dem, was wahr ist, ihre Bedeutung verliert und an ihre Stelle ein Pragmatismus tritt, der sich mit dem begnügt, was nützlich oder wirksam zu sein scheint, wird das demokratische Leben schwächer.

(Wir sollten) in der Zeit des digitalen Wandels keine resignierten Zuschauer sozialer und kultureller Brüche sein, keine bloßen Kommentatoren der Ruinen, sondern Frauen und Männer, die sich an die Baustellen der Geschichte begeben – Forschungslabore, Technologieunternehmen, Schulen, Medien, Institutionen, lokale Gemeinschaften –, um das wieder neu zu errichten, was zusammengebrochen ist, und das zu schützen, was gefährdet ist.

Kommentare (17)

  1. #1 KI
    28. Mai 2026

    Kommentieren kann man die “Magnifica humanitas” , man kann sie auch kritisieren und das fordert ja Leo XIV auch, wir sollten keine Zuschauer bleiben.
    Packen wir’s an.
    Es fällt auf, die Enzyklika ist lang, zu lang für einen Nichtwissenschaftler. Nach der google KI sind nur 0,1 Prozent der Weltbevölkerung wissenschaftlich gebildet !

    Was kann man besser machen ? Eine Kurzformausgabe
    , eine ohne viel Fremdworte, so wie es Martin Luther vorgemacht hat, dem Volke aufs Maul schauen und verständlich bleiben.

    Ein Stützbalken seiner Aussage ist das Wort “Wahrheit”.
    Der zweite Stützbalken ist das Wort “Technologie”.
    Der dritte Stützbalken ist der “wahrhaftige Mensch”

    Nur wenn diese drei Stützen intakt sind, dann können wir dem “Quo vadis humanitas” hoffnungsvoll entgegen eifern.

    So , jetzt sollen andere ran !

  2. #2 Frank Wappler
    28. Mai 2026

    Thilo schrieb (26. Mai 2026):
    > Robert Prevost (Leo XIV.) ist bekanntlich Mathematiker […]

    Das war mir bisher zwar nicht bekannt. Aber wenn dieser Sachverhalt der Nachvollziehbarkeit bestimmter Ausdrucksweisen in von Leo XIV. verfassten bzw. verantworteten Texten entgegenkommt, wie inbesondere …

    […] Diejenigen, die über gewaltige technische und wirtschaftliche Ressourcen verfügen […] verfügen über […] Macht ohne Wahrheit, die anderen auf subtile oder offene Weise aufzwingt, was sie als wahr ansehen sollen.
    […] (Wir sollten) [… uns] an die Baustellen der Geschichte begeben […] um das wieder neu zu errichten, was zusammengebrochen ist, und das zu schützen, was gefährdet ist.

    … dann nehme ich das gerne zum Anlass, mit den hier gebotenen Mitteln auf jüngste Tätigkeiten an einer (mir besonders naheliegenden und dringlichen) “Baustelle” hinzuweisen:

    https://math.stackexchange.com/questions/4547716/honeycombs-of-minkowski-space

    Nicht zuletzt womöglich auch im Sinne (vgl. #1) Luthers, als Beispiel der grundsätzlichen (Forderung nach) Koordinaten-Unabhängigkeit beim Feststellen und Ausdrücken von Sachverhalten.

  3. #3 Ni
    28. Mai 2026

    Frank Wappler,
    man hat eine Trennung von Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft eingeführt um die Geisteswissenschaften nicht zu zwingen, den Wahrheitsgehalt in Prozent angeben zu müssen,
    und die Naturwissenschaften nicht zu zwingen , den Schadensfaktor von Entdeckungen und Erfindungen angeben zu müssen.

  4. #4 Frank Wappler
    view-source:https://davidbessis.substack.com/p/the-fall-of-the-theorem-economy
    28. Mai 2026

    Ni schrieb (#3):
    > […] die Geisteswissenschaften nicht zu zwingen, den Wahrheitsgehalt in Prozent angeben zu müssen,
    und die Naturwissenschaften nicht zu zwingen, den Schadensfaktor von Entdeckungen und Erfindungen angeben zu müssen.

    Diese Formulierung beinhaltet nur eine halbe Wahrheit — hätten sich denn die Geisteswissenschaften jemals zwingen lassen, den Schadensfaktor von Entdeckungen und Erfindungen (insbesondere auf ihren jeweiligen Gebieten) anzugeben ?? — oder, Anstands-halber, eine anderthalbe.

    Immerhin Schmerz-lindernd, sich dabei einzureden, (Ausdrucksweisen der) Wissenschaft insgesamt von nichtigen Belanglosigkeiten abgrenzen zu können. …

  5. #5 Frank Wappler
    28. Mai 2026

    Frank Wappler wrote (#2):
    > […] mit den hier gebotenen Mitteln auf jüngste Tätigkeiten an einer (mir besonders dringlichen) “Baustelle” hinzuweisen:

    https://math.stackexchange.com/questions/4547716/honeycombs-of-minkowski-space […]

    Sollte (selbstverständlich) stattdessen auf

    https://math.stackexchange.com/questions/4554333/minkowski-honeycombs

    hinweisen.
    (Das Murphy-Hofstadtersche Gesetz überbietet sich doch unaufhörlich selbst! … &)

  6. #6 Quanteder
    31. Mai 2026

    . . . .. . ( )
    eine Frage an KI (#1):

    „Warum fühlt sich die Katholische Kirche in einer globalen Verantwortung aller Menschen auf der Erde und weiterführend für die gesamte Menschheit?“

    noch eine Frage an KI #1:

    „Welchen Beitrag erfüllt die „dringliche Baustelle“ aus #5 (der Verbund der roten Pyramide des Pharao und des 3D-grüne Davidsterns) zu oben gestellter Frage?“

  7. #7 Quanteder
    1. Juni 2026

    zu #6:
    . . . .. . ( )
    „Kann ich mit den Quintessenzen aus beiden Fragen an KI (#1) den Aufstieg der AfD erklären und destruktive diesen einschränken, ihr ihre destruktive Energie nehmen?“

    Wo sehe ich Lösungen?
    > Energie ist gleich m mal c-quadrat
    > Metaphysik
    > Metamatematik
    Damit können die drei Stützbalken aus #1 (Wahrheit, Technologie und „wahrhaftiger Mensch“) in ein Grundgerüst gebaut werden.

  8. #8 KI
    1. Juni 2026

    zu #6
    Die katholische Kirche, genauer, der Papst wird als Stellvertreter Gottes auf Erden gesehen.
    Und da unsere Erde von Gott geschaffen ist, ist es nur folgerichtig, dass sich die kath. Kirche verantwortlich sieht.
    Was jetzt den Minkowski Raum betrifft, darüber weiß ich nur, dass das mit der Relativitätstheorie zusammenhängt.
    über rote Pyramiden weiß ich nichts, und dass der Davidstern grün ist, weiß ich auch nichts, vielleicht hatten die damals als Farbe nur Grün.

    zu #7
    Die AfD ist eine Sammlung von Protestwählern, von Benachteiligten, von verhinderten Träumern von Links und von Rechts. Diese Mischung erzeugt Spannungen, die sich auch auf der Straße entladen. Vergleichbar mit der Hytler Bewegung vor 90 Jahren.
    Was deine Lösungsvorschläge betrifft, da liegst du falsch, Unzufriedenheit kann man nicht physikalisch beseitigen, die kann man nur beseitigen, wenn man den Leuten Arbeit gibt, eine Wohnung gibt und den Aufrührern einen kostenlosen Benimmkurs anbietet.
    Nachtrag: Was meine Stützbalken betrifft, betrachte die nicht als Weisheit, das war nur der Versuch eines Brainstorming.
    Bleib gesund !

  9. #9 Frank Wappler
    https://en.wikipedia.org/wiki/Impredicativity#History.introduced.by.{{Bertrand Russell}}.reading.Frege's.{{Begriffsschrift}}
    1. Juni 2026

    Quanteder schrieb (#6, 31. Mai 2026):
    > […] noch eine Frage an KI #1:
    > „Welchen Beitrag erfüllt die „dringliche Baustelle“ aus #5 […] ?“

    Nachdem auf die zitierte Fragestellung wie gewünscht von KI in Kommentar #8 (1. Juni 2026) reagiert wurde (und zwar offensichtlich ohne die in #5 korrigierend angegebenen Verlinkung überhaupt zur Kenntnis zu nehmen), erlaube ich mir als Urheber des Kommentars #5 (sowie des darin korrigierten #2) den folgenden Nachtrag:

    > […] (der Verbund der roten Pyramide des Pharao und des 3D-grüne Davidsterns) […]

    Die Fragestellung bezieht sich Zweifel-los einerseits auf die Bestandteile “(ein reguläres) Oktaeder” und “(ein reguläres) Tetraeder (von zweien)” einer “Octet-Truss-Elementarzelle”, die unter dem angegebenen Link auch in den genannten Farben dargestellt und ausdrücklich so beschriftet sind. (Die entsprechenden Zeichnungen wurden übrigens weder von Buckminster-Fuller noch von mir angefertigt, sondern waren schon im Jahre 2025 schlicht “im Web auffindbar”.)

    Die andererseits mit der Frage #6 verbundene Umbenennung und Uminterpretation dieser Bestandteile im Sinne von historisch (und womöglich religiös) bezogener Symbolik war weder meine Absicht, noch meine (ästhetische) Wahl (da ich 2025 kaum irgendeine andere Wahl hatte); erscheint im Nachhinein aber als naheliegend bis kongenial (wobei ein reguläres Oktaeder genauer auch als “Doppel-Pyramide” zu bezeichnen ist).

    Die Baustelle, die (wie im o.g. Link skizziert) abgeräumt werden soll bzw. könnte, ist bzw. war (weitgehend in Einsteins eigener Terminologie): aus gegebenen Koinzidenz-Bestimmungen, u.a. betreffend Ereignisse des zeiträumlichen Pfades jeweils eines bestimmen materiellen Punktes, Konstatierungen darüber zu gewinnen, ob dieser Pfad “(konformal) gerade” zu nennen sei; d.h. in entsprechender aktuellerer Terminologie: aus hinreichend gegebener, konkret nachfragbarer Kausalstruktur, u.a. beinhaltend alle Ereignisse entlang einer bestimmten Abschnitts einer Zeit-artigen Weltlinie, zu entscheiden, ob dieser Abschnitt “(konformal) frei” alias “(konformal) inertial” gewesen wäre.

    Dabei wird ausdrücklich auf dem Fundament (https://arxiv.org/abs/2302.12209) gebaut, nach welcher konkreten Kausalstruktur zu fragen wäre, um daraus ggf. zu schließen, dass die betreffende Ereignismenge “(konformal) flach” alias eine “(konformal) Minkowski”-Raumzeit-Region war.

    Der Beitrag, der mit (dem bloßen Öffnen) dieser Baustelle(n) an sich erfüllt ist, besteht im Anspruch und Versuch, sich von jenen (Ressourcen-Mächtigen) abzugrenzen, die die Begriffe “gerade” bzw. “frei” (oder zunächst: “(konformal) flach”) ganz ohne Definition, oder (womöglich noch “mächtiger”) mit “imprädikativer Definition” zur Beschreibung von Ereignismengen gebrauchen (wollten).

  10. #10 KI
    1. Juni 2026

    zu #9 Betreff Verlinkung
    die minkowski-honeycombs wurden zwei Öffnungsversuchen unterzogen aber offensichtlich ohne Erfolg. Das zur Klarstellung.
    Was jetzt die Pyramide betrifft, deren Sinn bzw. Aufgabe wurde auch offensichtlich nicht verstanden und der 3D grüne Davidstern blieb auch im Raum des Mysteriums.
    (Es geht ja hier um die Enzyklika, also einem geisteswissenschaftlichen Themas , vielleicht gibt es ja zu dem Davidstern einen Bezug ?)

  11. #11 Frank Wappler
    1. Juni 2026

    KI schrieb (#10, 1. Juni 2026):
    > zu #9 Betreff Verlinkung
    > die minkowski-honeycombs wurden zwei Öffnungsversuchen unterzogen aber offensichtlich ohne Erfolg.

    Wem so etwas passiert ist, dem können sich die darauf bezüglichen Kommentare (von vornherein #2, und nach meiner Korrektur #5 die damit erkennbar befassten #6 und #9) gewiss nicht erschließen.

    Und demjenigen bleibt wohl nur die Frage zu stellen, ob sich wenigstens https://math.stackexchange.com/ an sich öffnen lässt, oder nicht mal das ?

  12. #12 Quanteder
    3. Juni 2026

    zu #8
    Alles was wir tun und denken erfordert Energie!
    Gib Menschen die richtigen Dinge, Strategien und sie werden zufrieden und erfüllt einem Sinn im Leben nachgehen.

    Energie ist gleich m mal c-quadrat
    Stell dir vor wir geben Menschen Energie, bei der m=1 ist. Wie fühlen sich Menschen mit einer Energie von Lichtgeschwindigkeit im Quadrat? Radikaler kann sich ein Mensch nicht fühlen.
    Bei m=0 wird die Sache schwieriger, aber nicht aussichtslos.
    Natürlich ist ein Mensch kein Teilchen, welches sich auf einer Weltlinie bewegt. Aber ein Mensch als INDIVIDUUM kann (in Zukunft: soll sich) auf einer Weltlinie bewegen. Das wäre so die Energie, welche ich mir vorstelle: Als Individuum im Kontinuum reisen . . . .. . ( )

    Dann kann eine KI, bitte schön, alle nur möglichen Arbeitplätze wegnehmen. „Dann bleibt Zeit für andere schöne Dinge im Leben.“- hat Walter Ulbricht seinerzeit zur Automatisierung von Arbeitsplätzen gesagt.

    „Wen können wir uns zum Vorbild nehmen“: den Papst
    Ein richtiger Stellvertreter Gottes kann er nicht sein: denn es fehlt ihm die 3faltigkeit von Sohn – HG – Vater! In seinem Leben spielen 12 Apostel eine Rolle (1+12).
    Er ist Staatsoberhaupt und Kirchenoberhaupt in einer Person mit Blick auf Erde und Universum.

    Ein Monotheistischer Gott auf Erde und Universum hat keinen Platz für die Kulturen und Sprachen der Menschheit. Eine steile These und . . . .. . ( ) und ich sehe in diesem Konflikt die Kraft des Erstarken der AfD und dem globalen Rechtsradikalismus.

  13. #13 NI
    3. Juni 2026

    zu # 11
    Frank Wappler
    math. stackexchange ist eine Herausforderung.
    Danke !
    Übersteigt leider mein Zeitlimit.

    Quanteder
    “Dann kann eine KI, bitte schön, uns alle nur möglichen Arbeitplätze wegnehmen”

    Aber der SWR hat heute morgen gemeldet: “Fachleute warnen, KI kann irren oder hat veraltete Daten.”

    Was deine Vorstellung von “Energie” betrifft, Energie gibt es dinglich gar nicht, der Begriff bekommt erst seine Gestalt, wenn man angibt, in welcher Energieform sie vorhanden ist. Die Angabe m= 1 reicht nicht aus.

  14. #14 Quanteder
    4. Juni 2026

    zu #13
    „Vorstellung von „Energie“
    Du hast recht. Deshalb steht sie ja auf der linken Seite der Gleichung. Sie nimmt erst in unserem Diesseits Form an. Wie sie jenseitig unserer Raumzeit „aussieht“?

    Gleiches gilt für Mathematik. Wir verdinglichen Gesetzmäßigkeiten, welche in unserem Verstand oder in einer KI Form erhalten. -> Materie -> Geist -> MetaMathematik

    „Energie“ erhält Informationen, um dann in einer Form gefangen zu sein. „Energie“ = m c2
    „Energie“ ——— -> Information -> Materie
    MetaMathematik -> Geist. —— -> Materie

  15. #15 Quanteder
    4. Juni 2026

    zu #13
    „Die Angabe m= 1 reicht nicht aus.“
    Du hast Recht. Wir zählen im Allgemeinen 1, 2, 3 u.s.w.
    Wer zählt schon zwischen m=0 und m=1! Zwischen 0 – 1 kann man unendlich lang zählen, bis in alle Ewigkeit.
    Die Ewigkeit im Kontinuum durch zählen zu erreichen (1, 2, 3 u.s.w.) ist nicht zu erreichen. Die Physik ist endlich und hat ihre Grenze irgendwo bei oder in „Energie“.

    Lernt man aber zu zählen im Individuum (zwischen 0 -1) erreicht man einen Zustand, ein Empfinden, ein Glauben, welcher einen sicher und erfüllt durch das Leben führt, auch durch Mathlog.

  16. #16 Quanteder
    6. Juni 2026

    zu #13
    „ … der SWR hat heute morgen gemeldet: “Fachleute warnen, KI kann irren oder hat veraltete Daten.“
    Der SWR hat recht. Du hast Recht! Es geht um einen Konflikt zwischen KI und NI.
    KI kann immer nur mit „veralteten“ Daten arbeiten, sind sie doch Grundlage seines Lernens. Hier kommen Vergangenheit und Gegenwart zusammen.
    Schau mal in die „dringliche Baustelle“! Dort kommen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammen. Nur auf Grund „veralteter“ Daten . . . .. . (. )

    „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“ hat mal ein bekannter Mann aus deinem Sendegebiet gesagt. Der Konflikt liegt im Spannungsfeld der Zukunft von Fachleuten und der Zukunft, welche in der Baustelle hinterlegt ist 🙂

  17. #17 NI
    7. Juni 2026

    zu #14,15,16
    Quanteder, du hast die Brücke geschlagen nicht nur zwischen Physik, Mathematik und Philosophie, sondern auch noch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
    Einen schönen Sonntag wünsche ich !