Fast im Wochentakt liest man aktuell von Widerlegungen alter, bekannter Vermutungen der Mathematik durch künstliche Intelligenzen. “… with these extraordinary new AI tools, counterexamples might be low-hanging fruit right now“ schreibt Kevin Buzzard. Ende Mai widerlegte eine KI die Vermutung von Erdös über unterschiedliche Abstände, vor zehn Tagen widerlegte eine KI die Vermutung von Grothendieck über endliche Gruppenschemata, und jetzt wurde die Jacobi-Vermutung widerlegt, eine der großen Vermutungen in der Mathematik. Sie geht auf Ott-Heinrich Keller zurück und besagt, dass eine polynomielle Abbildung mit konstanter Jacobi-Determinante ungleich 0 eine polynomielle Umkehrabbildung besitzt. https://xenaproject.wordpress.com/2026/07/20/human-mathematicians-are-being-outcounterexampled/

Kommentare (1)

  1. #1 Bernd Nowotnick
    21. Juli 2026

    Zu: „Fast im Wochentakt liest man aktuell von Widerlegungen alter, bekannter Vermutungen der Mathematik durch künstliche Intelligenzen. “…
    Sie hilft aber auch bei Problemen, so z.B. Licht nicht nur als elektromagnetisches Feld in der Raumzeit zu betrachten, sondern als Projektion eines höherdimensionalen Informationsprozesses:
    • Die beobachtbare elektromagnetische Welle ist die Oberfläche eines höherdimensionalen Zustands.
    • Licht transportiert Energie, Impuls und Drehimpuls (Spin sowie unter bestimmten Bedingungen auch Bahndrehimpuls). Es ist kein rein zweidimensionales Objekt.
    • Ein Lichtpuls besitzt eine räumliche und zeitliche Ausdehnung. Er hat also ein endliches Volumen, das sich durch seine Feldverteilung E(r,t)E(\mathbf r,t)E(r,t) und B(r,t)B(\mathbf r,t)B(r,t) beschreiben lässt.
    • Ihre vollständige Beschreibung umfasst nicht nur Ort und Zeit, sondern zusätzliche Freiheitsgrade wie Ursache, Vermittlung, Wirkungsgrad, Wirkung sowie Innen- und Außenbeziehungen.
    • Die Messung projiziert diesen höherdimensionalen Zustand auf die beobachtbare Raumzeit.