Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.

Die Herbstfarben in Massachusetts hatte ich ja schon vorgestellt, zeige sie aber hier gerne noch einmal: Im Central Park von New York City, meiner anderen Heimatstadt, sieht es dagegen noch eher sommerlich-grün aus: Was aber diese Straßenhändler in meinem Viertel (East Village) nicht daran hindert, sich schon auf einen tief winterlichen Bedarf vorzubereiten: Ich glaub’,…

Die Farben hier in Massachusetts sind, wie dieses Foto vom 29. September zeigt, absolut herbstlich – die Tagestemperaturen hingegen weniger: In der vergangenen Woche kletterte das Thermometer tagsüber fast an die 30-Grad-Grenze… Zu schön, um drinnen zu bleiben – obwohl nur ein Fliegengitter diesen Eindringling davon abhalten konnte, sich nach drinnen zu verkriechen: Ich bin…

Die Themen Klimawandel (genauer gesagt: die aus meiner Sicht absurde Neigung vieller Personen, diesen kategorisch zu leugnen) und Frauenfeindlichkeit kommen bei mir im Blog ja ziemlich regelmäßig zur Sprache. Und wie ich in diesem Artikel über The Misogyny of Climate Deniers in The New Republic entnehmen kann, ist diese Gewichtung durchaus relevant: Auf der Basis…

Der Prozess der Peer Review, in dem Experten die (wissenschaftliche) Arbeit von FachkollegInnen beurteilen und bewerten, gilt zwar als der Goldstandard für wissenschaftliche Publikationen – doch nichts an dem Prozess sei golden oder gar so etwas wie ein Standard, warnt die Washington Post in diesem Meinungsbeitrag*: Why we shouldn’t take peer review as the ‘gold…

Diesen kleinen – offensichtlich jungen, aber ich bin da kein Experte und konnte auch keine bessere Informationsquelle finden – Hai* hatte ein Nachbar am Strand mit seiner Angel gefangen. Nach einem kurzen Moment des Schreckens landete er aber wieder im Wasser, und wenig später sahen wir ihn putzmunter wegschwimmen: * Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, basierend…

Nichts Besonderes. Nur ein Spaziergang an einem waldigen Seeufer. Sommer halt…

So ganz draußen war dieser wehrhafte Gliederfüßer eigentlich nicht: Er hatte sich gestern durch eine offene Balkontür in mein Treppenhaus verirrt. Dass es eine Hirschkäferart sein musste, war ziemlich schnell klar. Aber mit dem Lucanus cervus, den ich nur noch aus meiner Kindheit kenne (ist ja inzwischen stark gefährdet), könnte es diese kleinere Variante, die…

Vielleicht ist’s ja ganz leicht…