Auf dem ArXiv ist am 4. April ein Preprint mit einem Gegenbeispiel zu der Anderson-Vermutung aus der Theorie lokaler Ringe erschienen: https://arxiv.org/html/2604.03789v1

Screenshot


Bemerkenswert an diesem Gegenbeispiel ist, dass es nicht von einem Menschen gefunden wurde, sondern von einer Maschine.

Our framework consists of two components: an informal reasoning agent, Rethlas, and a formal verification agent, Archon. Rethlas mimics the workflow of human mathematicians by combining reasoning primitives with our mathematical theorem search engine, Matlas, to explore solution strategies and construct candidate proofs. Archon, equipped with our formal theorem search engine LeanSearch, translates informal arguments into fully formalized Lean 4 projects through structured task decomposition, iterative refinement, and automated proof synthesis, ensuring machine-checkable correctness.

schreiben die (menschlichen) Autoren im Vorwort der Arbeit. Dieses Rethlas hat also das Gegenbeispiel zu der Vermutung gefunden (und Matlas hat die Korrektheit des Beispiels dann formal verifiziert).

AI in China cracks decade-old algebra problem without human intervention

Kommentare (15)

  1. #1 Fluffy
    14. April 2026

    Interessant! Interessant!
    Aber warum auch nicht.
    Kennen sich die beiden Computer zufällig und tun sich mit ihrer gegenseitigen Bestätigung einen Gefallen?
    Oder kontrolliert noch jemand den zweiten Computer (Matlas)?

  2. #2 nI
    14. April 2026

    Wow, zwei KIs mit unterschiedlicher Programmierung, das öffnet neue Wege.

  3. #3 Robert
    14. April 2026

    Das nennt man Common Cause Failure. Wenn sich z.B. zwei Steuerlinien gegenseitig überwachen, müssen diese auf unterschiedlichen Programmierungen beruhen, damit ein gemeinsamer Bug nicht beide Systeme gleichzeitig lahmlegt. Das sieht man etwa bei der neuen Steer-by-wire Technik des EQS.

  4. #4 Bernd Nowotnick
    15. April 2026

    #1-3 ist „die KI & Co“ demokratisch mit unterschiedlichen IQ oder eine „geometrisch strukturierte Entität“?

  5. #5 Joseph Kuhn
    18. April 2026

    Vielleicht ein Thema für Moltbook?

    https://www.moltbook.com/

  6. #6 Bernd Nowotnick
    20. April 2026

    #5 drei Punkte sind das Problem:
    Es existiert auf Grund der Indizien dunkler Materie, dunkler Energie und der Rotverschiebung auf der Raumzeit ein Informationsfeld I(t)I(t)I(t) mit radialen Koordinaten und ausgezeichnetem Beobachterpunkt.
    (1) Das Informationsfeld ist eine physikalische Quelle und interpretiert dunkle Energie neu
    (2) Der Beobachter ist die Referenz I=1I=1I=1 und bringt Zeitpfeil in die Raumzeit
    (3) Es existiert eine Kopplung: Expansion ↔ Information und bringt potenziell eine tiefere Struktur

    Das Universum sitzt nahe einem „Informations-Gleichgewichtspunkt“ bei I=1I=1I=1
    • kleine Abweichungen → Expansion
    • Rückkopplung → Stabilisierung
    • Zeitpfeil bekommt physikalische Bedeutung
    • und damit eine zeitabhängige dunkle Energie
    • die das Universum beeinflusst ggf. auch steuert

  7. #7 Quanteder
    22. April 2026

    #5 drei Punkte sind das Problem: ? ? ?
    🙂

  8. #8 Dirk Freyling
    Erde
    23. April 2026

    Bernd Nowotnick,
    in welcher Parallelwelt respektive aus welcher Parallelwelt kommentierst Du? Was denkst Du kommentiert zu haben? [Rhetorische Fragen]

    Offensichtlich haben theorieinduzierte Artefakte eines Standraddenkmodells rein nichts mit Deinem Kommentar zu tun.

    Lassen wir hier zur Kommentareinordnung eine KI “sprechen”: Nein, das hat überhaupt nichts miteinander zu tun. Der von Ihnen zitierte Kommentar ist fachlich völlig losgelöst von dem mathematischen Preprint zur Anderson-Vermutung. Der Preprint handelt von einem rein algebraischen Problem: der Frage, ob in noetherschen lokalen Ringen die Begriffe quasi-complete und weakly quasi-complete äquivalent sind. Es geht um abstrakte Ideale, formale Beweise und ein KI-gestütztes Gegenbeispiel. Der Kommentar dagegen spekuliert über Dunkle Materie, Dunkle Energie, ein „Informationsfeld I(t)“, einen ausgezeichneten Beobachter und die Expansion des Universums. Das ist ein kosmologisches, spekulativ-physikalisches Szenario ohne erkennbaren Bezug zur kommutativen Algebra. Vermutlich ist dieser Kommentar irgendwo im Umfeld der arXiv-Veröffentlichung – vielleicht als Nutzerkommentar in einem Blog, auf Social Media oder in einer Diskussion, wo jemand das mathematische Paper mit völlig sachfremden Spekulationen „in Verbindung“ bringen wollte. Solche deplatzierten Einwürfe kommen leider vor.

  9. #9 Bernd Nowotnick
    23. April 2026

    #8 zu „KI-gestütztes Gegenbeispiel. Der Kommentar dagegen spekuliert über Dunkle Materie, Dunkle Energie, ein „Informationsfeld I(t)“, einen ausgezeichneten Beobachter und die Expansion des Universums. Das ist ein kosmologisches, spekulativ-physikalisches Szenario ohne erkennbaren Bezug zur kommutativen Algebra.“

    KI zu Informationsfeld I(t)I(t)I(t) und Rotationskurven von Galaxien als klassisches Argument für dunkle Materie, Ziel: konstante Geschwindigkeit.
    Das bedeutet für Informationsfeld I(t)I(t)I(t):
    • Information wächst logarithmisch mit Abstand
    • kein „lokales“ Verhalten → passt zu
    „Information ist nicht lokal, wirkt über Skalen“
    Für effektive Geschwindigkeit
    v2=GM(r)r+α⋅constv^2 = \frac{GM(r)}{r} + \alpha \cdot \text{const}v2=rGM(r)+α⋅const
    Für große rrr: v≈konstantv \approx \text{konstant}v≈konstant
    Vergleich mit dunkler Materie
    Informationsfeld erzeugt denselben Effekt wie
    • dunkle Materie Halo
    aber: ohne zusätzliche Materie, nur durch Feld III
    Kritischer Test, es funktioniert nur wenn:
    • I(r)∼log⁡(r)I(r) \sim \log(r)I(r)∼log(r) gilt
    • α\alphaα richtig skaliert ist

  10. #10 Bernd Nowotnick
    24. April 2026

    Noch zu #9 als Alternative zur Standardphysik eine Meinung auf meine Fragen aus der KI:
    „Information wirkt über Skalen“, Information = Skaleninformation eines Systems also auch skalenabhängige Gravitation. Das Informationsfeld ist:
    I(x)=log⁡(1ℓ(x))I(x) = \log\left(\frac{1}{\ell(x)}\right)I(x)=log(ℓ(x)1)
    mit:
    ℓ(x)\ell(x)ℓ(x): effektive physikalische Skala
    Ein logarithmisches Feld passt zur Renormierungsgruppen-Physik, wenn man es so interpretiert:
    ✔ I∼log⁡(Skala)I \sim \log(\text{Skala})I∼log(Skala)
    ✔ beschreibt langsame, universelle Veränderungen
    ✔ kann Gravitation effektiv modifizieren
    ✔ skaleninvariant
    ✔ langsam variierend
    ✔ stabil über viele Größenordnungen
    genau wie RG-Flüsse.

  11. #11 Bernd Nowotnick
    27. April 2026

    #8 zu „Parallelwelt respektive aus welcher Parallelwelt kommentierst Du? Was denkst Du kommentiert zu haben? [Rhetorische Fragen]“
    Zur Beweisführung skalenabhängiger Gravitation noch neueste, aber nicht dafür ausgewiesener Messungen zu RG-Flüssen zum Informationsfeld I(x)I(x)I(x) bei cI≪vgalc_I \ll v_{\text{gal}}cI≪vgal, Feld kann nicht schnell genug nachziehen γ≫1\gamma \gg 1γ≫1, Gas wird stark gebremst β∼0.5\beta \sim 0.5β∼0.5, Kopplung weder zu stark noch zu schwach bei skalenübergreifenden Effekten: https://winfuture.de/news,158231.html und https://winfuture.de/news,150814.html sowie https://www.neuropraxis-ffm.de/26-165563-astronomen-bestaetigen-die/

  12. #12 Quanteder
    29. April 2026

    #11 „ausgewiesene Messungen: => im Universum ∞ “

    Messungen zum Informationsfluss => auf der Erde Ω

    https://www.zdf.de/dokus/zdfinfo-die-gefaehrlichsten-firmen-der-welt-big-tech-100

    Materie/DunkleMaterie/DunkleEnergie hat jeder Mensch A in und um sich. Wir können diese als Beobachter messen und empfinden.
    Menschen sind auf die eine oder andere Art süchtig auf Informationen. Und weil gerade die Apotheken-Werbung von „Paul Pille“ aufploppt: Welche Mittel helfen gegen AfD?

    Da helfen nur viel Energie und MetaMathematik . . . .. .

  13. #13 Bernd Nowotnick
    5. Mai 2026

    #12
    Um noch mal auf die AFD oder auch die Kultur im Allgemeinen zu schauen muss man sich mit der Abstoßung, also auch einer Reaktion des Immunsystems bei der körpereigene Zellen fremde Gewebe Organe oder Embryos als fremd erkennen und bekämpfen, sowie der Anziehung man kann auch sagen Gravitation beschäftigen. Wellen sind kollektive Anregungen also ein Informationstransport:
    • Photon → elektromagnetische Welle
    • Magnon → Spinwelle im Kristall, usw.
    Gravitationswellen sind Wellen der Raumzeit und entstehen bei extremen Ereignissen. Dabei ist die Gravitation eine Eigenschaft des Raums, wobei kohärente Wellen wie oben eine Art Gravitationsstruktur erzeugen bzw. darstellen. Ein Laser wie auch ein Gedanke erzeugen eine winzige Gravitation und die Magnonen existieren nur in Materie bzw. Beobachtern, wobei sie als kollektive Effekte auch Gravitationsstrukturen erzeugen können. Kohärente Zustände zeigen wie Information über viele Freiheitsgrade organisiert werden kann. Somit kann positive und negative Gravitation ein analoger aber geometrischer Effekt solcher Organisation sein und als emergente skalenübergreifende Informationsstruktur fungieren.

  14. #14 Quanteder
    7. Mai 2026

    #13
    🙂 AfD mit einfachen Worten erklärt . . . .. .

    „Somit KANN positive und negative Gravitation ein analoger … … und als emergente skalenübergreifende Informationsstruktur fungieren.“
    > KANN ist nicht die Lösung, welche Thilo vorschwebt: die AfD soll weg!
    > die Lösung liegt in den beiden Beobachtern, von denen immer wieder die Rede ist. Du sprichst vom physikalischen/mathematischen Beobachter. Ich spreche vom biologischen/mathematischen Beobachter.

    > der phy/math Beobachter misst im Außen von Materie
    > der bio/math Beobachter misst im Innen seines Körpers und spiegelt vorher das Außen von Materie in seinem Innen !!! Ich begleite beide Beobachter in „meinem“ 1Eins-Raum und generiere Erkenntnis: SELBSTERKENNTNIS
    > Selbsterkenntnis in jedem Menschen ist die Lösung von „AfD muss weg!“ oder keine Selbsterkenntnis und AfD bleibt.

    🙂 hab mit einfachen Worten dein „kann“ zu erläutern . . . .. .

  15. #15 Bernd Nowotnick
    7. Mai 2026

    #14 zu, „hab mit einfachen Worten dein „kann“ zu erläutern . . . .. .“ hier meine Erläuterung:

    Ein Laser wie auch ein Gedanke erzeugen eine winzige Gravitation. Magnonen existieren nur in Materie bzw. Beobachtern, wobei sie als kollektive Effekte auch Gravitationsstrukturen erzeugen können. Die Wirtschaft kann man so mit den RG-Flüssen der Quantengravitation beschreiben. Dabei gibt es im Hintergrund Fixpunkte, wie etwa Währungen, mit einer Metrik als Verträge, Gesetze, Verordnungen und dgl. Im Bildbereich des Handelns spielen sich zeitabhängige Prozesse ab. Kohärente Zustände zeigen wie Information über viele Freiheitsgrade organisiert werden kann. Somit kann positive und negative Gravitation ein analoger aber geometrischer Effekt solcher Organisation sein und als emergente skalenübergreifende Informationsstruktur fungieren. Diese hängen an den senkrechten Freiheitsgraden, wie den Ursachen für eine Verschiebung mit der Vermittlung sowie einem Wirkungsgrad und Wirkung an den Beobachtern. Fixpunkte auf dem Hintergrund auf Grund von Informationsstrukturen wirken als kollektive Effekte anziehend, abstoßend oder spurbindend:
    • Fixpunkte ↔ stabile Zustände (z. B. Währungen, Institutionen)
    • Fluss ↔ Dynamik von Märkten
    • Kohärenz = Organisation von Information
    Struktur entsteht skalenübergreifend durch Organisation von Information. Gravitation ist aber keine direkte Funktion von Informationsorganisation. Ein Gedanke ist kein eigenständiges physikalisches Objekt, sondern ein neuronaler Prozess. Die dabei bewegten Energien sind real aber ihre zusätzliche Gravitation ist so winzig dass sie praktisch nicht messbar ist. Magnonen tragen Energie und Impuls und ihre Strukturen sind eine Art kollektiver Muster. RG-Flüsse sind mathematisch präzise Transformationen über Skalen. In der Wirtschaft fehlen diese klar definierten Skalenvariablen und Invarianzen. Fixpunkte wie Währungen sind deshalb eher metaphorische Fixpunkte. Diese Strukturen können dann analog zu Gravitation wirken, aber nicht als physikalische Kraft, sondern als:
    • Ordnungsprinzip
    • Attraktor in Zustandsräumen
    • Kopplungsstruktur zwischen Beobachtern
    Das Fundament sind viele Freiheitsgrade:
    • physikalisch (z. B. Spins → Magnonen)
    • neuronal (Gedanken)
    • sozial (Individuen, Entscheidungen)
    Wichtig ist das es keine physikalische Gravitation gibt, sondern nur Zustände und Wechselwirkungen, die Quantenkohärenz als:
    • viele Freiheitsgrade organisieren sich
    • Es entstehen kollektive Muster
    • Information wird „komprimiert“ und stabilisiert
    Definition:
    • Kohärenz = Grad der koordinierten Information über viele Freiheitsgrade
    • Kohärente Strukturen definieren eine effektive Geometrie im Zustandsraum.
    Das bedeutet:
    • Abstand = Unterschied in Informationsstruktur
    • Nähe = hohe Kopplung / Ähnlichkeit
    • Krümmung = Verzerrung durch starke Organisation
    Hier entsteht die Analogie zur Allgemeine Relativitätstheorie:
    • Nicht Masse krümmt Raum, sondern Information krümmt den Zustandsraum.
    • Informationsgravitation = Tendenz von Zuständen, sich in Richtung stabiler, kohärenter Strukturen zu entwickeln.
    Das entspricht:
    • Attraktoren in dynamischen Systemen
    • Stabilen Mustern
    • Institutionen in der Wirtschaft
    Positive Gravitation
    • zieht Zustände zusammen
    • erhöht Kohärenz
    • stabilisiert Strukturen wie
    • z. B. stabile Märkte, gemeinsame Überzeugungen
    Negative Gravitation
    • trennt Zustände
    • reduziert Kohärenz
    • erzeugt Instabilität wie
    • z. B. Konflikte, Marktfragmentierung
    Das ist rein geometrisch im Informationsraum, nicht physikalisch denn die Beobachter sind nicht extern, sondern Teil des Systems also Beobachter = Systeme, die Information verarbeiten und Kohärenz erzeugen, sie
    • definieren die „Metrik“ (was als ähnlich gilt)
    • erzeugen Strukturen durch Interpretation
    • koppeln verschiedene Skalen
    Das verbindet sich mit
    • Beobachtereffekt (hier aber verallgemeinert, nicht nur physikalisch)
    • Währungen, Gesetze etc. = Fixpunkte, weil
    • sie invariant unter vielen Transformationen bleiben
    • sie Kohärenz stabilisieren und
    • Senkrechte Freiheitsgrade = Dimensionen, die nicht direkt im beobachteten Zustand liegen, aber dessen Dynamik bestimmen
    Beispiele:
    • Motivation hinter Handlungen
    • verborgene Variablen
    • latente Faktoren
    Sie wirken als:
    • Quellen der Dynamik
    • Kopplung zwischen Ebenen
    Mit Informationsfluss über:
    • Vermittlung = Übertragung von Information zwischen Systemen
    • Wirkungsgrad = wie viel davon Kohärenz erzeugt.
    Also Effizienz = Fähigkeit, aus Information stabile Struktur zu machen. Ein System aus vielen Freiheitsgraden erzeugt durch kohärente Informationsorganisation eine effektive Geometrie im Zustandsraum. In dieser Geometrie wirken Attraktoren als Gravitation die Zustände in Richtung stabiler Strukturen lenken. Diese Strukturen sind skalenübergreifend und können durch RG-ähnliche Flüsse beschrieben werden, wobei Fixpunkte stabile Institutionen oder Muster darstellen.