Einstein-Bashing als Rezension getarnt. Nächster Akt einer unendlichen Geschichte.

Bekanntlich sind Publikationen des Spektrum-Verlages in den letzten Jahren zu einem der Hauptargumente der “Einstein-Kritiker” geworden, z.B hier, hier, hier oder hier. Die (vorgebliche) Seriosität der dort herausgegebenen Zeitschriften dient gerne als Beleg dafür, daß Einwände gegen die Relativitätstheorie inzwischen auch in der Fachwelt diskutiert würden. (In Wirklichkeit sind die Autoren der RT-kritischen Artikel natürlich meist keine Fachleute, sondern haben so lustige Berufsbezeichnungen wie “Teacher of Creative Writing”.)

Als Rezension getarnt

Inzwischen bringt man die Einstein-Kritik auch in Beiträgen unter, die mit Relativitätstheorie eigentlich nichts zu tun haben. So aktuell im August-Heft in einer Rezension von Egbert Scheunemann zu Unzickers Buch “Vom Urknall zum Durchknall”.
Zur Einordnung: Unzickers Buch ist eine Kritik an der Stringtheorie, auch an anderen Entwicklungen der modernen Physik, aber definitiv keine Kritik an der Relativitätstheorie. Das hält den Rezensenten aber nicht davon ab, mehr als ein Drittel der Rezension der Kritik an Einstein und seiner Relativitätstheorie widmen. Thema verfehlt würde man da wohl sagen. Was hat das Einstein-Bashing in einer Rezension eines Buches zu einem ganz anderen Thema zu suchen?

Wer ist Egbert Scheunemann?

Wer ist der Rezensent und was qualifiziert ihn für eine Rezension in Spektrum der Wissenschaft?

Egbert Scheunemann hat Politikwissenschaft mit Nebenfach Philosophie studiert. Seine Bücher haben Titel wie “Der Jahrhundertfluch. Neoliberalismus, Marktradikalismus und Massenarbeitslosigkeit. Eine allgemeinverständliche Erklärung der Zusammenhänge” oder “Chronik des (nicht nur) neoliberalen Irrsinns und seiner ökonomisch, politisch, sozial und ökologisch verheerenden Folgen”. Er war im Bundesvorstand in der Programmkommission der WASG, beklagt aber deren Rechtsruck seit der Vereinigung mit der PDS.

1995 reichte er seine Habilitationsschrift am Institut für Politische Wissenschaften der Universität Hamburg ein. Offenbar wurde die Arbeit dort gründlich geprüft. Jedenfalls dauerte es 2 Jahre, bis sie 1997 wegen systematischer Mängel abgelehnt wurde. (Scheunemanns Widerspruch gegen die Ablehnung seiner Habilitation findet man hier.)

Seit dem Scheitern seiner politikwissenschaftlichen Habilitation hat sich Scheunemann offenbar dem Kampf gegen die Relativitätstheorie verschrieben. Er ist Autor des Buches “Irrte Einstein? Skeptische Gedanken zur Relativitätstheorie – (fast immer) allgemeinverständlich formuliert” (hier der Cover, das Buch soll bald in 2.Auflage erscheinen) und verschiedener “Veröffentlichungen” zum Thema. Ein typisches Zitat:

Seine [Einsteins] größte Leistung im Physikbetrieb (also nicht in der Physik selbst) ist freilich, dass er es geschafft hat, bislang drei Generationen von Physikern mit seiner SRT und ART an der Nase herumzuführen.

(Wo hab ich das bloß schon mal gehört?)

Vernichtende Kritiken zu Scheunemanns Buch findet man bei Mynona Raiders Twiggs oder ausführlicher bei Meno Hochschild.

Zusammengefaßt: der Autor erfüllt offenbar die drei Grundvoraussetzungen für einen Spektrum-Artikel zur Relativitätstheorie: kein Physik-Studium, deutliche Sprache und schräge politische Ansichten. (Wenn man aus dem Artikel, der sonst einfach die altbekannten Argumente unorthodoxer Kritiker wiederkäut, irgend etwas neues lernen kann, dann allenfalls das: daß es Einstein-Bashing nicht nur am rechten, sondern auch am linken Rand des politischen Spektrums gibt. Das ist aber wohl nicht wirklich überraschend.)

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Relativ kritisch

Mynona Raiders Twiggs hat sich letzte Woche auf “relativ kritisch” ausführlich mit dem Beitrag in Spektrum der Wissenschaft auseinandergesetzt.

Wie gesagt ist Unzickers Buch eine Kritik an der Stringtheorie, auch an anderen Entwicklungen der modernen Physik, aber definitiv keine Kritik an der Relativitätstheorie, was Scheunemann als Rezensenten aber nicht davon abgehalten hat, sich in der Rezension ausführlich seiner Kritik (der des Rezensenten, nicht des Buchautors!) an der Relativitätstheorie zu widmen.

Mehr als ein Drittel der Rezension ist der Kritik an Einstein und seiner Relativitätstheorie gewidmet. (Um die es, notabene, in Unzickers Buch überhaupt nicht ging.) Das nennt man wohl: Thema verfehlt. Und man fragt sich, warum diese am Thema vorbeigehende Rezension in Spektrum der Wissenschaft veröffentlicht wird.

In der Sache sind es die üblichen Argumente “unorthodoxer Kritiker”. Unzicker würde ART und SRT für sakrosankt erklären und damit dem wissenschaftlichen Falsifikationsprinzip entheben (meint der Rezensent).
Er fragt

Ob Einstein je eine SRT und ART ausformuliert hätte, wäre damals ein Äther namens kosmische Hintergrundstrahlung als absolutes Bezugssystem bekannt gewesen?

und so weiter und so fort.

Was soll das?

Übrigens hat Scheunemann schon im April seine vom Spektrum-Verlag aufgewertete Reputation in einer, ähem, “wissenschaftlichen Diskussion” als Argumentation verwendet.

Zudem wird im Mai-Heft von “Spektrum der Wissenschaft” eine Rezension von mir erscheinen über ein Buch eines Physikers, der ohne jede Gnade mit den Bergen an metaphysischen Unsinn aufräumt (Inflationstheorie, Stringtheorie, Theorem der Dunklen Energie/Materie etc.), die sich im Bereich der Physik inzwischen angehäuft haben (“Vom Urknall zum Durchknall: Die absurde Jagd nach der Weltformel” von Alexander Unzicker). Dass das hoch seriöse und höchst konservative “Spektrum…” diese Rezension, die von “mir” (mein Einstein-Buch wird der Redaktion wohl bekannt sein) stammt und ein Buch solch heftigen Inhalts dringend zur Lektüre empfiehlt, publiziert, spricht Bände für die Umbruchsituation, in der die Physik meines Erachtens momentan steckt – und eben nicht nur meines Erachtens…

(Die Ankündigung der Veröffentlichung im Mai-Heft war etwas voreilig. Die Rezension erschien erst jetzt im August-Heft.)

Was will SdW mit der Veröffentlichung eines solchen Artikels erreichen? Neue Leserschichten?
Oder will man beweisen, daß Einstein-Bashing inzwischen auch am linken Rand des politischen Spektrums en vogue ist, nicht mehr nur am rechten? Das, nu ja, ist doch aber keine spektakuläre Erkenntnis – rechte und linke Spinner vertreten oft identische Thesen.

Raiders Twiggs kommt in ihrer Kritik auf zu dem Schluß:

In einer Rezension hat eine solche Befindlichkeit jedoch keinen Platz. „Spektrum der Wissenschaft” hat mit Egbert Scheunemann, wie mit Wolfgang Herrig als Blogger in den verlagseigenen ChronoLogs einige Monate zuvor, einen weiteren Bock zum Gärtner gemacht. Bei einem der führenden populärwissenschaftlichen Wissenschaftsmagazine im deutschsprachigen Raum sind solche Patzer nicht hinnehmbar und scheinen auf ein strukturelles Problem hinzudeuten, dass schnellstens abgestellt werden sollte.

Der Bock als Gärtner? Strukturelles Problem? Was könnte Raiders mit solchen vagen Andeutungen gemeint haben?

Unappetitliches

Weitaus unappetitlicher als Scheunemanns Verbalinjurien sind wohl “geschichtswissenschaftliche” Arbeiten anderer Autoren, die z.B. im Einsteinjahr in Online-Veröffentlichungen (außerhalb des Spektrum-Verlages) erschienen und einen (offensichtlich absurden) Zusammenhang zwischen Einsteins Relativitätstheorien und dem Aufkommen des Faschismus, letztlich dem Holocaust, herstellten. Die deutschen Juden hätten Einstein als ihren “Unheilbringer” betrachtet (und ihm entsprechende Briefe geschrieben), das müsse doch endlich mal gesagt werden dürfen. Die Physik wäre politisch geworden, jüdische Interessengruppen hätten die Gelegenheit ergriffen, die ethnische Herkunft des prominenten Denkers klar herauszustellen und von einem geisteswissenschaftlichen Befreiungsschlag gesprochen; Progressive, Liberale und Linke, die das christliche Abendland ohnehin längst begraben hätten, bekämen durch Einsteins Ideen, daß es keine absoluten physikalischen Maßstäbe für Raum und Zeit gibt, geradezu blendende Perspektiven eröffnet. Und so weiter und so fort. (Und natürlich wird dann auch alles wieder irgendwie relativiert, man muß sich sich ja in alle Richtungen absichern.)
Mag sein, daß sich für alle diese Statements irgendwelche “Belege” (oder eher: aus dem Zusammenhang gerissene Quellen) finden lassen. In der Zusammenstellung bleibt, ähem, doch ein sehr schaler Eindruck. Alles ziemlich unappetitlich.

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Koinzidenzen

Was könnte solcherart Unappetitliches (im Netz und in Veröffentlichungen außerhalb des Spektrum-Verlags) nun mit der fortgesetzten (vorgeblich physikalisch motivierten) Einstein-Kritik der letzten Zeit in Spektrum der Wissenschaft oder z.B. auch den chronologs zu tun haben? Hmm, vielleicht sollte mal jemand die Autoren dieser “geschichtswissenschaftlichen” Texte mit den Mitarbeiterlisten des Spektrum-Verlages abgleichen. Comme c’est curieux et quelle coïncidence bizarre ! würde Ionesco wohl sagen.
(Und ja, ich weiß, natürlich ist der Spektrum-Verlag nicht für Online-Aktivitäten seiner Mitarbeiter in deren Freizeit verantwortlich. Aber fragen wird man ja noch dürfen.)

Kommentare (185)

  1. #1 RelativKritisch Redaktion
    27. September 2010

    Ob der Oberstudienrat sich OStR Dr. . . . nennt, oder OStR Dr. Dr. habil. . . ., oder schlicht OStR . . ., ist, um einen von Frau Jocelyne Lopez aufgegriffenen treffenden Ausdruck zu gebrauchen, “wumpe”.

    In Ihrem Fall ist das
    nicht “wumpe”.

    Eine weitere Spur führt an die Universität Stuttgart: Rösch besuchte dort das Doktorandenseminar von keinem geringeren als Prof. Dr. Armin Hermann, Einstein-Biograf und von 1968 bis zu seiner Emeritierung 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Naturwissenschaften. Offenbar wurde Rösch wegen seiner sturen, unqualifizierten Ablehnung der SRT von Hermann aus dem Seminar verwiesen.

    LG
    RelativKritisch Redaktion

  2. #3 Thilo
    27. September 2010

    Ich weiß zwar nicht, warum Sie jetzt auch noch die Lopez-Kampagne gegen Markus Pössel hier zum Thema machen wollen, aber jedenfalls dann noch der Vollständigkeit halber die Antwort von Dr. Pössel auf genau diese Kampagne:
    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/zweifelhaftes/2010-07-17/kritiker-diskussionen

  3. #4 OStR Peter Rösch
    27. September 2010

    Das hat keinen tieferen Grund. Es geht einfach darum, nach Möglichkeit ein Zitat seiner Herkunft nach zu dokumentieren.

  4. #5 RelativKritisch Redaktion
    28. September 2010

    Das ist zwar ziemlich gaga, weil das Zitat nichts mit Ihren versemmelten akademischen Weihen zu tun hat. Aber auch egal. Lenken Sie nicht vom Thema ab.

  5. #6 OStR Peter Rösch
    28. September 2010

    Die “Redaktion” führt sich auf, als halte sie sich irgendwie für ein Hohes Tribunal.

    Beschweren Sie sich nicht, sondern seien Sie dankbar, daß ich dem verlorenen Haufen hier noch einige Auskünfte und ein paar Klicks beschert habe!

  6. #7 OStR Peter Rösch
    28. September 2010

    Die “Redaktion” führt sich auf, als halte sie sich irgendwie für ein Hohes Tribunal.

    Beschweren Sie sich nicht, sondern seien Sie dankbar, daß ich dem verlorenen Haufen hier noch einige Auskünfte und ein paar Klicks beschert habe!

  7. #8 OStR Peter Rösch
    28. September 2010

    Sehen Sie, so ist das mit dem Rechtschaffenen: Das Herz des wahrhaft Rechtschaffenen schlägt für die Bedürftigen, die Schwachen und Bedrängten, und dem Wahrheitliebenden steht er im Geheul der Wölfe bei.

    Herr Scheunemann ist in Sachen Relativitätstheorie ein Wahrheitliebender.

    In anderen Angelegenheiten mögen dann lieber Sie ihm beistehen.

  8. #9 OStR Peter Rösch
    28. September 2010

    Sehen Sie, so ist das mit dem Rechtschaffenen: Das Herz des wahrhaft Rechtschaffenen schlägt für die Bedürftigen, die Schwachen und Bedrängten, und dem Wahrheitliebenden steht er im Geheul der Wölfe bei.

    Herr Scheunemann ist in Sachen Relativitätstheorie ein Wahrheitliebender.

    In anderen Angelegenheiten mögen dann lieber Sie ihm beistehen.

  9. #10 OStR Peter Rösch
    28. September 2010

    Die “Redaktion” führt sich auf, als halte sie sich irgendwie für ein Hohes Tribunal.

    Beschweren Sie sich nicht, sondern seien Sie dankbar, daß ich dem verlorenen Haufen hier noch einige Auskünfte und ein paar Klicks beschert habe!

  10. #11 Thilo
    28. September 2010

    Beschweren Sie sich nicht, sondern seien Sie dankbar, daß ich dem verlorenen Haufen hier noch einige Auskünfte und ein paar Klicks beschert habe!

    Für Klicks sorgen Sie tatsächlich reichlich (wobei Ihre Ex-Stellvertreterin Frau L. da noch um Größenordnungen besser war), aber mit den Auskünften war es bisher noch nicht so toll.

    Was mich zum Beispiel mal interessieren würde: bringt es Sie als erklärten ‘Bewahrer der Erinnerung’ (letzter Absatz im verlinkten Text) nicht in Gewissensnöte, hier mit Scheunemann einen Kommunisten (und erklärten Israel-Verteidiger) in Schutz nehmen zu müssen? Oder ist Ihnen das jetzt auch schon egal, Hauptsache es geht gegen Einstein?

  11. #12 OStR Peter Rösch
    28. September 2010

    Sehen Sie, so ist das mit dem Rechtschaffenen: Das Herz des wahrhaft Rechtschaffenen schlägt für die Bedürftigen, die Schwachen und Bedrängten, und dem Wahrheitliebenden steht er im Geheul der Wölfe bei.

    Herr Scheunemann ist in Sachen Relativitätstheorie ein Wahrheitliebender.

    In anderen Angelegenheiten mögen dann lieber Sie ihm beistehen.

  12. #13 RelativKritisch Redaktion
    28. September 2010

    In welchen “anderen Angelegenheiten” wollen Sie Egbert Scheunemann den “Wölfen” ununterstützt überlassen?

  13. #14 OStR Peter Rösch
    29. September 2010

    Gegebenenfalls in den Angelegenheiten, die besser von Herrn Scheunemanns Freunden und ihm selbst geregelt werden können, als von einem Physik(lehr)er.

  14. #15 OStR Peter Rösch
    29. September 2010

    Gegebenenfalls in den Angelegenheiten, die besser von Herrn Scheunemanns Freunden und ihm selbst geregelt werden können, als von einem Physik(lehr)er.

  15. #16 OStR Peter Rösch
    29. September 2010

    Gegebenenfalls in den Angelegenheiten, die besser von Herrn Scheunemanns Freunden und ihm selbst geregelt werden können, als von einem Physik(lehr)er.

  16. #17 Cryptic
    2. Oktober 2010

    …Das verfehlt aber völlig den Punkt: in der Relativitätstheorie ist die Raum-Zeit gekrümmt, ‘den Raum’ gibt es tatsächlich nicht

    Das ist aber interessant! Die Behauptung ist mit der Behauptung, dass es in 3-D keine Flächen gibt gleichwertig.

    Gruß

  17. #18 michael
    3. Oktober 2010

    > Die Behauptung ist mit der Behauptung, dass es in 3-D keine Flächen gibt gleichwertig.

    Jedenfalls gibt es nicht die Fläche!

  18. #19 Cryptic
    3. Oktober 2010

    Jedenfalls gibt es nicht die Fläche!

    Den 3-D-Raum gibt es ebenfalls nicht, es sei denn darin befindet sich ein Gegenstand (z.B. ein Würfel).

    PS: Kannst Du vielleicht einen 4-D-Würfel zeichnen?

  19. #20 RelativKritisch Redaktion
    4. Oktober 2010

    Alexander Unzicker ist sich nicht zu schade, selbst mit Egbert Scheunemanns Rezension für sein Buch zu werben. Einer anderen seltsamen Rezension im Newsletter der „WAA“, der „Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie“, hat Heinz Oberhummer in den ScienceBlogs widersprochen. Unzicker hat das, siehe die Collage bei RelativKritisch, inzwischen nachgezogen. Darüberhinaus fährt der Bayer jedoch einen Konfrontationskurs gegenüber ihm kritischen Bewertungen. In den ScienceBlogs ist der Münchner Lehrer mehrfach unangenehm aufgefallen. In den Kommentaren zu Florian Freistetters Rezension des Machwerks „Vom Urknall zum Durchknall” besticht Unzicker nicht gerade durch Souveränität. Wer Kritik nicht verträgt, darauf nur mit dem Anwalt droht, und gleichzeitig seinen groben Unfug perpetuiert, sollte sich nicht wundern, wenn er selbst als Aussenseiter behandelt wird. Aus Alexander Unzicker wird nach all diesen Vorfällen erst recht kein ernstzunehmendes Mitglied der wissenschaftlichen community werden.

    LG
    RelativKritisch Redaktion

  20. #21 Thilo
    27. März 2011

    Herr Scheunemann hat mich per e-Mail darauf hingewiesen, daß er eine Replik zu den Diskussionen (unter anderem hier im Blog) verfaßt hat: http://www.egbert-scheunemann.de/Rettet-Einstein-Artikel-Scheunemann-1.pdf

  21. #22 MartinB
    27. März 2011

    Publikationsverbot finde ich witzig. Wenn also ein Verlag in Zukunft ein Buch von mir ablehnt, dann ist das ein Publikationsverbot?

  22. #23 Philip
    29. Juli 2011

    @rmw, 13.08.10

    Die einzige Erklärung die mir dazu einfällt ist, dass hier eine unbewußte Dogmatisierung stattgefunden hat, und es Anhänger der RT nicht mehr aushalten wenn ihre Theorie kritisiert wird.

    Da muss ich widersprechen. Ich bin auch ein “Anhänger” der Relativitätstheorien und kann es sehr gut aushalten, wenn eine der Theorien kritisiert wird (meistens die SRT, sie ist leichter zugänglich).
    Mich nervt bzw. ermüdet nur die Unausgegorenheit der Argumente vieler Kritiker, die nicht selten Zerrbilder der Theorie präsentieren und damit “beweisen” wollen, wie “absurd” doch die Theorie sei.
    Hierzu folgendes:
    1. Ich glaube kaum, dass sich die SRT (ganz zu schweigen von der ART) von der Außenseitertheorie, die sie ursprünglich war, zu einer etablierten Theorie hätte entwickeln können, wenn sie tatsächlich nicht einfach nur falsch, sondern “absurd” gewesen wäre. Sie wäre viele tausende Male widerlegt worden, und die falsche Behauptung, dies sei nicht geschehen, weil Einstein unter Physikern eine Art Gott oder zumindest Papst gewesen wäre, ist ein poluläres, aber unsiniges “Argument”.
    2. Die SRT ist mathematisch relativ leicht nachvollziehbar, anders als die wesentlich aufwändigere ART. Die Lorentztransformationen, auf denen sie basiert, lassen sich streng logisch aus 2 Grundannahmen herleiten:
    a) Galileis Relativitätsprinzip
    b) dessen Erweiterung auf Maxwells Elektrodynamik => die Invarianz dieser Gleichungen und damit von c unter einer geeigneten Transformation, die sich daher von der Galilei-Transformation unterscheiden muss.
    Auch jemand wie ich, der ich kein Professordoktordoktor bin, kann dies nachvollziehen und auch interessierten Nichtphysikern vermitteln. Von einer von vorn bis hinten “absurden” Theorie kann also keine Rede sein, und mit Dogmatismus hat mein Festhalten an der SRT auch nichts zu tun. Was kann ich dafür, dass ich bislang noch kein fundiertes Gegenargument zu Gesicht bekommen habe?

  23. #24 Thilo
    12. August 2012

    Ohne Zusammenhang zum Thema dieses Artikels, aber weil es gerade an vielen Stellen im Netz diskutiert wird: mit den Buchrezensionen scheint man bei spektrum.de nach wie vor ein Problem zu haben: hier die vollig unkritische Rezension eines Buchs uber Palao-Power. Das Thema wird auch gerade auf http://blog.psiram.com/2012/08/giordano-bruno-stiftung-und-der-fall-sabine-paul/ diskutiert.

  24. #26 Thilo
    17. August 2012

    Bei spektrum.de legt man anscheinend Wert darauf zu betonen die Rezension nicht selbst verfaßt zu haben: Nachtrag zu http://www.relativ-kritisch.net/blog/esoterik/sabine-paul-und-palaopower-fragwurdig-rezensiert-bei-spektrum-de

  25. #27 Thilo
    31. Juli 2013
  26. #28 Siegfried Marquardt
    Königs Wusterahusen
    20. Oktober 2014

    Einstein war der größte Scharlatan in der modernen Wissenschaftsgeschichte

    Während des Studiums der Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin am Institut/an der Sektion (für) Psychologie in der Oranienburger Straße 118 (von 1978 bis 1983) befasste sich sein Studienkollege Martin Müller mit seiner Diplomarbeit in der Diplomphase von 1982 bis 1983 mit der Geschichte zur Psychologie. Sein Kommilitone verstand dies absolut nicht, weil er der naiven Meinung war, dass hier kein Forschungsbedarf bestehen würde und bereits ein stringenter, eindeutiger wissenschaftlicher Erkenntnisstand vorzuliegen schien. Darauf hin erwähnte Martin Müller ein Beispiel, das dem Seminarkollegen einfach die Sprache verschlug! Beispielsweise solle das Weber-Fechner-Gesetz, mit dem der Zusammenhang von objektivem physikalischen Reiz R mit der subjektiven Empfindung E und der spezifischen Reizmodalität (Licht, Druck, Schall,…), die durch den Faktor k Ausdruck verliehen wird, eine Reflexion erfährt, in der späteren mathematischen Struktur

    E= k*ln (R/Ro) (1)

    ursprünglich auf den deutschen Astronomen Steinheil (1837) zurückgehen soll, der dieses Gesetz bei der Beobachtung von Sternenhaufen ableiten konnte (*). Irgendwie kam einem das dann auch aus dem Astronomieunterricht von 1968 bis 1969 bekannt vor. Und dies ist kein Einzelbeispiel in der Wissenschaftsgeschichte! Es gibt viele Beispiele aus und in der Wissenschaftsgeschichte, wo sich so genannte wissenschaftliche „Chorephäen“ das geistige Eigentum anderer Wissenschaftler aneigneten, so dass diese um die Früchte ihrer Arbeit betrogen wurden.

    (*) Nach einer Information von Dr. Martin Müller (2014) soll dieses Gesetz der Franzose Delezenne bereits 1827 hergeleitet haben.
    Beispielsweise soll die Evolutionstheorie wohl von Albert Wallace begründet worden sein und nicht von Charles Darwin.
    Und noch ein weiteres simples Beispiel einer weit zurückliegenden Epoche, aus der Antike: Nicht Archimedes hat den Zusammenhang vom Umgang U und dem Durchmesser d eines Kreises primär abgeleitet, sondern die Radmacher/Stellmacher bei der Herstellung von Rädern, die eben empirisch feststellen konnten, dass zwischen den beiden Variablen ca. die Beziehung

    U= d* 3 (2)

    gilt. Archimedes hat dann nur noch die allgemein bekannte Formel

    U=d* π (3)

    quasi verfeinert, indem er die Zahl π präziser bestimmte!
    Der Studiosus hatte sich also gravierend geirrt mit seiner Ansicht zur Wissenschaftsgeschichte! Es hat also durchaus seine Legitimation, dass man sich mit der Wissenschaftsgeschichte auseinandersetzt. Denn: in keinem anderen gesellschaftlichen Bereich wird soviel manipuliert, wie auf dem Sektor der Wissenschaften und die Quellenlagen sind mitunter mehr als eindeutig. Jüngste Beispiele sprechen hierzu Bände, nach dem Motto „Kopieren geht über studieren“! Nach der Wissenschaftssendung von Gert Scobel vom Donnertag, dem 18.09.2014 werden von Studenten und Doktoranten, je nach Fachbereich 30 bis 80 Prozent der Arbeiten manipuliert, aus dem Internet herunter geladen oder man bedient sich anderer Methoden der Manipulation.
    Nun zum eigentlichen Gegenstand der Broschüre: Bereits mit dem sechzehnten Lebensjahr befasste sich der Oberschüler Siegfried Marquardt von der Erweiterten Oberschule Strasburg in Mecklenburg sehr ernsthaft mit diversen wissenschaftlichen Disziplinen, insbesondere mit der Physik und Mathematik. Unter anderem setzte sich der angehende Abiturient sehr umfassend mit der Relativitätstheorie von Einstein auseinander. Dann gelangte auch die Schrift „Die Lorentztransformationen“ (zu den Lorentztransformationen gab es zu DDR-Zeiten Mitte der sechziger Jahre eine ca. 250 Seiten umfassende Schrift) in seine Hände. Nun verstand der Oberschüler fast gar nichts mehr – Konfusion und Orientierungslosigkeit machten sich breit! Denn: In diesem Werk fanden die wesentlichsten Erkenntnisse zur Einsteinschen Relativitätstheorie eine umfassende Darstellung. Viele Jahre, ja Jahrzehnte später „platze dann der Knoten“, als man einen Aufsatz in der Zeitung DIE ZEIT im Sommer 2004 zum photoelektrischen Effekt las, der bereits 1864 vom französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel entdeckt worden sein soll. Nun stürzte quasi das Bild zu der Autorität von Einstein und den Autoren, die die Relativitätstheorie in seinem Sinne kreierten, völlig zusammen, mit dem Resultat, dass messerscharf die Schlussfolgerung abgeleitet werden konnte und musste, dass Einstein gar nicht das große Genie gewesen ist, sondern ein Betrüger und Scharlatan. Auf den Zürcher Abenden von 1902 bis 1905 hat Einstein alle anwesenden Wissenschaftler so richtig ausgetrickst und abgeschöpft. Einstein war der größte Scharlatan in der (modernen) Wissenschaftsgeschichte. Dazu gibt es übrigens noch viele, weitere instruktive Beispiele.
    Und dann gewann man endlich Gewissheit: Zum Herrentag 2013 musste man einem Abiturienten im Rahmen des Nachhilfeunterrichtes der Lernhilfe Königs Wusterhausen den Funktionsmechanismus des Fadenstrahlrohres mathematisch-physikalisch erklären. In diesem Zusammenhang wurde man wieder auf die Lorenz-Kraft aufmerksam. Und dann „fiel endlich der Groschen“:

    Die Experimente zur Bescheunigung von Elektronen in Magnetfeldern war der Schlüssel zur Relativitätstheorie, da mit der Energiezufuhr E=U*Q=U*e die Geschwindigkeit v und die Masse me der Elektronen zunimmt!

    Nach Ranniger (2001) entwickelte Lorenz die elektromag-netische Theorie des Lichtes und die Elektronentheorie (siehe auch Schulte, 2012 – Schulte spricht von Elektronenkonzept, das Lorentz bereits 1891 entwickelte). Er formulierte auch eine integrative Theorie zur Elektrizität, zum Magnetismus und zum Licht, die direkt und unmittelbar aus den Experimenten seines Schülers Zeemann (siehe weiter unten) hervorging und abgeleitet werden konnte. Gemeinsam mit dem Physiker George Francis Fitz Gerald formulierte Lorentz (1892) ein mathematisches Modell zur Änderung der Gestalt eines Körpers, der Längenkontraktion (der Autor), die da lautet

    l= lo*Ö 1–(v: c)2 . (4)

    „Die Lorentz-Fitz Gerald-Kontraktion war (damit) ein weiterer Beitrag zur Entwicklung der Relativitätstheorie“!!! (zitiert nach Ranniger, 2001).

    Bereits an dieser Stelle könnte man mit die Argumentation abschließen, dass Einstein in keinem Fall der geistige Urheber der Relativitätstheorie war.

    Und noch eins verdient in methodologischer, erkenntnistheoretischer und forschungsmethodischer Hinsicht unbedingt Beachtung und Erwähnung:

    Lorentz und sein Kollege Zeemann (siehe weiter unten) konnten die physikalischen (Licht-)Effekte ihrer experimentellen Tätigkeit direkt beobachten und somit den Zusammenhang von bewegten Elektronen, Licht und Magnetismus er- und begreifen und aufgrund von Daten und Messreihen die entsprechenden Zusammenhänge ableiten bzw. herstellen!

    Von Einstein hingegen existiert kein einziges Datum, geschweige denn, eine Daten- und Messreihe!

    Ferner hat Einstein in seiner Arbeit zur Relativitätstheorie von 1905) keinen einzigen Hinweis auf Literatur, kein Zitat und keine einzige Quelle angegeben, noch Stellen, worauf er sich berief (Fischer, 1996, Seite 123 bei Stelzner, 1998).

    Übrigens kann der Autor diese Feststellung bestätigen: Irgendwann, Ende der sechziger Jahre erstand der Autor dieser Schrift eine kleine Broschüre im DIN A 6 Format (weiß-rot war dieses Büchlein) zur speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie. Vor lauter Formeln sah man einfach nicht durch. Es existierte aber keine einzige Quellenangabe und kein Quellenverzeichnis – daran kann sich der Verfasser dieser Schrift noch genau erinnern!
    Einstein war einfach „genial“! Damit hat sich Einstein selbst disqualifiziert und diskreditiert, weil er gegen elementare Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens verstieß!

    Um es aber relativierend zu formulieren: Die Relativitätstheorie hatte viele Väter! Zu nennen wäre hier der amerikanische Physiker Michelson, der die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit bewiesen hatte, worauf die Lorentz-Transformationen (1904) und die Relativitätstheorie als Fundament beruhen und die beiden niederländischen Physiker Lorentz und Zeemann, die sich mit der Elektrodynamik des Elektrons befassten. Aber auch der deutsche Physiker Max Planck, der sich mit dem Wirkungsquantum h auseinandersetzte, muss an dieser Stelle genannt werden.
    Besondere Verdienste um die allgemeine Relativitätstheorie kommt aber dem deutschen Astronomen J. Soldner zu, der bereits 1801 die Ablenkung des Lichtes durch die Sonne von fernen Sternenkörpern mit der Newtonschen Mechanik berechnen konnte, indem er die Lichtwellen als Lichtteichen betrachtete. Dabei war er seinen Kollegen über 100 Jahre weit voraus. Es muss auch davon ausgegangen werden, dass Soldner bei seinen Berechnungen mit der vermeintlich berühmten Einsteinschen Formel

    E = m*c² (5)

    operierte und somit diese mathematische Beziehung bereits kennen musste! Anderseits verweist Stelzner in seinem Aufsatz (1998) darauf, dass nach Martin Reisig diese Formel auf den österreicherischen Physiker Friedrich Hasenöhrl (1874-1915) zurückgehen soll, der die Äquivalenz von Masse und Energie bei seinen Experimenten mit eingeschlossener Strahlung im Hohlraum herstellen konnte.

    Folgende Arbeitshypothesen konnten auf 50 Seiten eine Bestätigung erfahren:

    1. Aus der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit resultierten im Endeffekt die Lorentz-Transformationen, die Lorentz 1904 ableitete (Schulte, 2012), die die Basis der speziellen Relativitätstheorie bildeten. Und nicht Einstein hat den Bergriff der Relativität formuliert, sondern Lorenz!

    2. Die experimentelle Tätigkeit zur Elektrodynamik des Elektrons im Magnetfeld von Zeemann und die experimentellen Arbeiten von Michelson bildete dabei die Grundlage zur Formulierung der Lorentz-Transformationen.

    .3. Die Ablenkung der Lichtstrahlen im Schwerefeld von Gravitationskörpern als Grundlage der Einsteinschen Allgemeinen Relativitätstheorie, geht nicht auf Einstein, sondern auf den deutschen Astronomen J. Soldner zurück, der die Ablenkung des Lichtes im Schwerefeld der Sonne bereits 1801 mit der Newtonschen Mechanik berechnete, indem er die Lichtwellen als Teilchen betrachtet hatte. Dabei muss davon ausgegangen werden, dass er sich der Äquivalentgleichung
    E =m*c², die angeblich auf Einstein zurückgehen soll, bedient haben muss! Nach Martin Reisig soll diese Formel auf den österreicherischen Physiker Friedrich Hasenöhrl (1874-1915) zurückgehen, der die Äquivalenz von Masse und Energie bei seinen Experimenten mit eingeschlossener Strahlung im Hohlraum herstellen konnte (zit. nach Stelzner, 1998).

    4. Der Photoeffekt basiert nicht auf Einsteins Arbeiten, sondern auf den französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel, der bereits 1864 im Zusammenhang mit der Luminizenz diesen Effekt entdeckte. Im Jahre 1881 befasste sich Hallwuchs bereits mit experimentellen Arbeiten zum photoelektrischen Effekt.

    5. Subsumierend muss formuliert werden, dass Einstein einfach ein Scharlatan der modernen Wissenschaftsgeschichte war! Denn: Einstein selbst hatte niemals experimentell gearbeitet und es gibt keinen Menschen in der Welt, der quasi aus dem „Nichts“ heraus, ohne experimenteller oder empirischer Arbeit, eine Theorie formulieren, geschweige denn erschaffen könnte! Ohne Datengewinnung und Messreihen kann kein Gesetz, geschweige denn eine Theorie abgeleitet werden! Einstein hat auch nicht eine einzige Quelle in seiner Arbeit zur Relativitätstheorie angegeben und somit gegen elementare Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens verstoßen! Soviel Genialität existiert einfach nicht, dass aus reiner Intuition, quasi aus dem Nichts eine Theorie ableiten kann.

    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen im Oktober 2014

  27. #29 Thilo
    20. Oktober 2014

    “Während des Studiums der Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin am Institut/an der Sektion (für) Psychologie in der Oranienburger Straße 118 (von 1978 bis 1983) befasste sich sein Studienkollege Martin Müller ”

    “sein” Studienkollege – wessen? Einsteins? des Autors?

  28. #30 Josef Berger
    1. November 2014

    Wo die Argumente ausgehen, muss Arroganz herhalten.

  29. #31 Thilo
    1. November 2014

    War ‘ne ernstgemeinte Frage.

    Der Possessivartikel “sein” macht im obigen Text wenig Sinn und wirft die Frage auf, von wo dieser lange Text eigentlich herüberkopiert wurde. Er wurde sicher nicht für die Kommentarspalten dieses Blogs verfaßt und paßt ja auch nicht wirklich zum Thema dieses Artikels, in dem es um den Spektrum-Verlag und seine Buchrezensionen ging.

  30. #32 rolak
    1. November 2014

    sicher nicht für die Kommentarspalten dieses Blogs

    War wohl das Stencil des Tages, Thilo – auch wenn damit dem eigentlichen Ursprung wohl kein Deut näher gekommen wurde.

    Bei dem enormen output gewisser Schreiber ist es allerdings auch zu erwarten, daß auf einen gut sortierten Textbaustein-Kasten zurückgegriffen werden kann, keine spezielle Anpassung an den aktuellen Kontext drin ist. So wirken manche Elaborate wie echte short stories: Ohne Vorrede oder Einführung mitten rein in die Handlung, ebenso abruptes Ende.
    Disclaimer: Keinesfalls soll damit solchen Ergüssen irgendeine positive literarische Qualität zugesprochen werden.

  31. #33 Siegfried Marquardt
    Königs Wusterhausen
    16. November 2014

    Einstein war der größte Scharlatan in der modernen Wissenschaftsgeschichte!

    1. Vorwort

    Während des Studiums der Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin am Institut/an der Sektion (für) Psychologie in der Oranienburger Straße 118 (von 1978 bis 1983) befasste sich sein Studienkollege Martin Müller mit seinem Diplomthema in der Diplomphase von 1982 bis 1983 mit der Geschichte zur Psychologie. Sein Kommilitone verstand dies absolut nicht, weil er der naiven Meinung war, dass hier kein Forschungsbedarf bestehen würde und bereits ein stringenter, eindeutiger wissenschaftlicher Erkenntnisstand vorzuliegen schien. Darauf hin erwähnte Martin Müller ein Beispiel, das dem Seminarkollegen einfach die Sprache verschlug! Beispielsweise solle das Weber-Fechner-Gesetz, mit dem der Zusammenhang von objektivem physikalischen Reiz R mit der subjektiven Empfindung E und der spezifischen Reizmodalität (Licht, Druck, Schall,…), die durch den Faktor k Ausdruck verliehen wird, eine Reflexion erfährt, in der späteren mathematischen Struktur

    E= k*ln (R/Ro) (1)

    ursprünglich auf den deutschen Astronomen Steinheil (1837) zurückgehen soll, der dieses Gesetz bei der Beobachtung von Sternenhaufen ableiten konnte (*). Irgendwie kam einem das dann auch aus dem Astronomieunterricht von 1968 bis 1969 bekannt vor. Und dies ist kein Einzelbeispiel in der Wissenschaftsgeschichte! Es gibt viele Beispiele aus und in der Wissenschaftsgeschichte, wo sich so genannte wissenschaftliche „Choryphäen“ das geistige Eigentum anderer Wissenschaftler aneigneten, so dass diese um die Früchte ihrer Arbeit betrogen wurden. Beispielsweise soll die Evolutionstheorie von Albert Wallace begründet worden sein und nicht von Charles Darwin.
    Der Studiosus hatte sich also gravierend geirrt mit seiner Ansicht

    (*) Nach einer Information von Dr. Martin Müller (2014) soll dieses Gesetz der Franzose Delezenne bereits 1827 hergeleitet haben.
    zur Wissenschaftsgeschichte! Es hat also durchaus seine Legitimation, dass man sich mit der Wissenschaftsgeschichte auseinandersetzt. Denn: in keinem anderen gesellschaftlichen Bereich wird soviel manipuliert, wie auf dem Sektor der Wissenschaften und die Quellenlagen sind mitunter mehr als eindeutig. Jüngste Beispiele sprechen hierzu Bände, nach dem Motto „Kopieren geht über studieren“! Nach der Wissenschaftssendung von Gert Scobel vom Donnertag, dem 18.09.2014 werden von Studenten und Doktoranten, je nach Fachbereich 30 bis 80 Prozent der Arbeiten manipuliert, aus dem Internet herunter geladen oder man bedient sich anderer Methoden der Manipulation.
    Nun zum eigentlichen Gegenstand der Broschüre: Bereits mit dem sechzehnten Lebensjahr befasste sich der Oberschüler Siegfried Marquardt von der Erweiterten Oberschule Strasburg in Mecklenburg sehr ernsthaft mit diversen Wissenschaftsdisziplinen, insbesondere mit der Physik und Mathematik. Unter anderem setzte sich der angehende Abiturient sehr umfassend mit der Relativitätstheorie von Einstein auseinander. Dann gelangte auch die Schrift „Die Lorentz-Transformationen“ (zu den Lorentztransformationen gab es zu DDR-Zeiten Mitte der sechziger Jahre eine ca. 250 Seiten umfassende Schrift) in seine Hände. Nun verstand der Oberschüler fast gar nichts mehr – Konfusion und Orientierungslosigkeit machten sich breit! Denn: In diesem Werk fanden die wesentlichsten Erkenntnisse zur Einsteinschen Relativitätstheorie eine umfassende Darstellung. Viele Jahre, ja Jahrzehnte später „platze dann der Knoten“, als man einen Aufsatz in der Zeitung DIE ZEIT im Sommer 2004 zum photoelektrischen Effekt las, der bereits 1864 vom französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel entdeckt worden sein soll. Nun stürzte quasi das Bild zu der Autorität von Einstein und zu den Autoren, die die Relativitätstheorie in seinem Sinne kreierten, völlig zusammen, mit dem Resultat, dass messerscharf die Schlussfolgerung abgeleitet werden konnte und musste, dass Einstein gar nicht das große Genie gewesen ist, sondern ein Betrüger und Plagiator. Ja Einstein war der größte Scharlatan in der (modernen) Wissenschaftsgeschichte!
    Und dann gewann man endlich absolute Gewissheit: Zum Herrentag 2013 musste man einem Abiturienten im Rahmen des Nachhilfeunterrichtes der Lernhilfe Königs Wusterhausen den Funktionsmechanismus des Fadenstrahlrohres mathematisch-physikalisch erklären. In diesem Zusammenhang wurde man wieder auf die Lorenz-Kraft aufmerksam. Und dann „fiel endlich der Groschen“:

    Die Experimente zur Bescheunigung von Elektronen in Magnetfeldern war der Schlüssel zur Relativitätstheorie, da mit der Energiezufuhr E=U*q=U*e die Geschwindigkeit v und die Masse me der Elektronen zunimmt!

    Damit konnte faktisch die Formel

    m = mo :Ö1 – (v: c)2, (2)

    ableitet werden. Nach Ranniger (2001) entwickelte Lorenz die elektromagnetische Theorie des Lichtes und die Elektronentheorie (siehe auch Schulte, 2012 – Schulte spricht von Elektronenkonzept, das Lorentz bereits 1891 entwickelte). Lorentz formulierte auch eine integrative Theorie zur Elektrizität, zum Magnetismus und zum Licht, die direkt und unmittelbar aus den Experimenten seines Schülers Zeemann (siehe weiter unten) hervorging und abgeleitet werden konnte. Gemeinsam mit dem Physiker George Francis Fitzgerald formulierte Lorentz (1892) ein mathematisches Modell zur Änderung der Gestalt eines Körpers, zur Längenkontraktion (der Autor), die da lautet

    l= lo*Ö 1–(v: c)2 . (3)

    „Die Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion war (damit) ein weiterer Beitrag zur Entwicklung der Relativitätstheorie“! (zitiert nach Ranniger, 2001).

    Bereits an dieser Stelle könnte man mit der Argumentation abschließen, dass Einstein in keinem Fall der geistige Urheber der Relativitätstheorie war.

    Pikant ist auch, dass sich Einstein im Aufsatz „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ (1905) zur speziellen Relativitätstheorie der obigen Relation (siehe Formel 3) bediente, ohne die Quelle zu benennen. Die Herleitung der Formel durch Einstein ist dabei mehr als abenteuerlich und mathematisch nicht nachvollziehbar!
    Und noch eins verdient in methodologischer, erkenntnistheoretischer und forschungsmethodischer Hinsicht unbedingt Beachtung und Erwähnung:

    Lorentz und sein Kollege Zeemann (siehe weiter unten) konnten die physikalischen (Licht-)Effekte bei ihrer experimentellen Tätigkeit direkt beobachten und somit den Zusammenhang von bewegten Elektronen, Licht und Magnetismus „ergreifen“ und damit begreifen und aufgrund von Daten und Messreihen die entsprechenden Zusammenhänge ableiten bzw. herstellen!

    Von Einstein hingegen existiert kein einziges Datum, geschweige denn, eine Daten- und Messreihe!

    Ferner hat Einstein in seiner Arbeit zur Speziellen Relativitätstheorie von 1905 keinen einzigen Hinweis auf Literatur, kein Zitat und keine einzige Quelle angegeben, noch Stellen, worauf er sich berief (Fischer, 1996, Seite 123 bei Stelzner, 1998).

    Übrigens kann der Autor diese Feststellung bestätigen: Irgendwann, Ende der sechziger Jahre erstand der Autor dieser Schrift eine kleine Broschüre im DIN A 6 Format (weiß-rot war dieses Büchlein) zur Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie. Vor lauter Formeln sah man einfach nicht durch und verstehen konnte man auch kaum etwas. Es existierte aber auch keine einzige Quellenangabe und kein Quellenverzeichnis – daran kann sich der Verfasser dieser Schrift noch genau erinnern! Und als man den Originalaufsatz „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ zur Speziellen Relativitätstheorie von 1905 las, fühlte man sich absolut bestätigt! Auf den ersten Seiten des Aufsatzes reflektiert Einstein die Erkenntnisse zur Elektrodynamik eines mit Strom durchflossenen Leiters im Magnetfeld und der damit verbundenen Lorentz-Kraft, ohne Lorentz überhaupt zu erwähnen. Damit hat sich Einstein selbst disqualifiziert und diskreditiert, weil er gegen elementare Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens verstieß! Anderseits sind einige mathematisch-physikalische Ableitungen im Aufsatz von Einstein (1905) mehr als zweifelhaft! Zudem hat Einstein eindeutig die Lorentz-Transformation T (Einstein nutzt hier den griechischen Buchstaben β für T)

    T=1:Ö1 – (v: c)2 (4)

    einfach kopiert, weil die Ableitung von Einstein unlogisch ist. Übrigens ist der Aufsatz von Einstein im grottenschlechten Deutsch verfasst, so dass man den Ausführungen kaum folgen kann, so dass man den Aufsatz erst noch ins Deutsche übersetzen müsste!
    Um es aber relativierend zu formulieren: Die Relativitätstheorie hatte viele Väter! Zu nennen wäre hier der amerikanische Physiker Michelson, der die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit bewiesen hatte, worauf die Lorentz-Transformation (1904) und die Relativitätstheorie als Fundament beruhen und die beiden niederländischen Physiker Lorentz und Zeemann, die sich mit der Elektrodynamik des Elektrons befassten. Aber auch der deutsche Physiker Max Planck, der sich mit dem Wirkungsquantum h auseinandersetzte, muss an dieser Stelle genannt werden.
    Besondere Verdienste um die Allgemeine Relativitätstheorie kommt aber dem deutschen Astronomen J. Soldner zu, der bereits 1801 die Ablenkung des Lichtes durch die Sonne von fernen Sternenkörpern mit der Newtonschen Mechanik berechnen konnte, indem er die Lichtwellen als Lichtteilchen betrachtete. Dabei war er seinen Kollegen über 100 Jahre weit voraus. Es muss auch davon ausgegangen werden, dass Soldner bei seinen Berechnungen mit der vermeintlich berühmten Einsteinschen Formel

    E = m*c² (5)

    operierte und somit diese mathematische Beziehung bereits kennen musste! Anderseits verweist Stelzner in seinem Aufsatz (1998) darauf, dass nach Martin Reisig diese Formel auf den österreichischen Physiker Friedrich Hasenöhrl (1874-1915) zurückgehen soll, der die Äquivalenz von Masse und Energie bei seinen Experimenten mit eingeschlossener Strahlung im Hohlraum herstellen konnte. Andere Autoren sind auch denkbar. Beispielsweise soll nach den beiden Physikern Georg Galeczki und Peter Marquardt (1997 – zitiert nach Rohmer, 2008) der Urheber dieser Formel Wilhelm Eduard Weber sein, der sich mit dem Strahlungsdruck elektromagnetischer Wellen um 1900 befasste, womit er über eine Differenzialgleichung (5) berechnen konnte. Beide Physiker führen zudem noch Henri Poincaré und Heaviside an.

    Nach Rohmer (2008) soll Henri Poincaré auf der Grundlage der Lorentz-Transformation um 1900 den mathematischen Formalismus der Relativitätstheorie begründet haben. Henri Poincaré ist also eindeutig der Schöpfer der Relativitätstheorie!

    2. Arbeitshypothesen zur Schrift

    1.1. Der amerikanische Physiker Michelson hat die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit mit seinen Experimenten bewiesen und nicht Einstein.

    1.2. Aus der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit resultiert im Endeffekt die Lorentz-Transformation, die Lorentz 1904 ableitete (Schulte, 2012), die die Basis der Speziellen Relativitätstheorie bildete. Und nicht Einstein hat den Bergriff der Relativität formuliert, sondern der Franzose Henri Poincaré!

    1.3. Die experimentelle Tätigkeit zur Elektrodynamik des Elektrons im Magnetfeld von Zeemann und die experimentellen Arbeiten von Michelson schaffte dabei das Fundament zur Formulierung der Lorentz-Transformation.

    1.4. Die Ablenkung der Lichtstrahlen im Schwerefeld von Gravitationskörpern als Grundlage der Einsteinschen Allgemeinen Relativitätstheorie, geht nicht auf Einstein, sondern auf den deutschen Astronomen J. Soldner zurück, der die Ablenkung des Lichtes im Schwerefeld der Sonne bereits 1801 mit der Newtonschen Mechanik berechnete, indem er die Lichtwellen als Teilchen betrachtete. Dabei muss davon ausgegangen werden, dass er sich der Äquivalentgleichung
    E =m*c², die angeblich auf Einstein zurückgehen soll, bedient haben muss! Nach Martin Reisig soll offiziell diese Formel auf den österreichischen Physiker Friedrich Hasenöhrl (1874-1915) zurückgehen, der die Äquivalenz von Masse und Energie bei seinen Experimenten mit eingeschlossener Strahlung im Hohlraum herstellen konnte (zit. nach Stelzner, 1998). Andere Autoren sind auch denkbar. Beispielsweise soll nach den beiden Physikern Georg Galeczki und Peter Marquardt (1997 – zitiert nach Rohmer, 2008) der Urheber dieser Formel Wilhelm Eduard Weber sein, der sich mit dem Strahlungsdruck elektromagnetischer Wellen um 1900 befasste. Über den Strahlungsdruck des Lichtes lässt sich mit den mathematischen Operationen des Differenzierens und Integrierens diese Formel tatsächlich ableiten.
    Beide Physiker führen zudem noch Henri Poincaré und Heaviside an.

    1.5. Der Photoeffekt basiert nicht auf Einsteins Arbeiten, sondern auf den französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel, der bereits 1864 im Zusammenhang mit der Luminizenz diesen Effekt entdeckte. Im Jahre 1881 befasste sich Hallwuchs bereits mit experimentellen Arbeiten zum photoelektrischen Effekt.

    1.6. Subsumierend muss formuliert werden, dass Einstein einfach der größte Scharlatan der modernen Wissenschaftsgeschichte war! Denn: Einstein selbst hatte niemals experimentell gearbeitet und es gibt keinen einzigen Menschen in der Welt, der quasi aus dem „Nichts“ heraus, ohne experimenteller oder empirischer Arbeit, eine Theorie formulieren könnte! Ohne Datengewinnung undn erstellen von Messreihen kann kein Gesetz, geschweige denn eine Theorie abgeleitet werden! Einstein hat auch nicht eine einzige Quelle in seiner Arbeit zur Speziellen Relativitätstheorie angegeben und somit gegen elementare Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens verstoßen! Soviel Genialität existiert einfach nicht, dass man aus reiner Intuition, quasi aus dem „Nichts“ heraus eine Theorie ableiten könnte.

    3. Die Einschätzung der drei Schriften von Einstein

    Es soll an dieser Stelle keine Gesamtrezension der drei Schriften zur Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie von 1905 und 1916 erfolgen. Nur soviel ist sicher: Die Schrift von 1905 zur Speziellen Relativitätstheorie ist kaum verständlich formuliert worden. Man versteht den Inhalt dieses Aufsatzes nur schwer, nicht weil man kognitiv überfordert wäre, sondern weil diese Schrift im schlechten Deutsch abgehandelt wurde. Anderseits sind kaum Quellen, geschweige denn ein Quellenverzeichnis angegeben worden, In allen drei Schriften von Einstein gibt es darüber hinaus eine ganze Menge mathematisch-physikalische Ungereimtheiten. Im Aufsatz zur Speziellen Relativitätstheorie von 1905 wurden teilweise unlogische und auch keinen mathematisch-physikalischen Sinn ergebende Darstellungen ausgeführt. Beispielsweise hätte sich Einstein die Gleichung auf Seite 904 (1905) verkürzt und vereinfacht formuliert

    τ= t*T= t – (1-T)*t (6)

    einfach sparen können, weil diese mathematische Formulierung einfach sinnlos ist, da nach Auflösung der rechten Seite

    τ= t*T= t*T (7)
    folgt. Ferner werden im Aufsatz von Einstein (1905) Variablen nicht definiert und es erfolgen mathematische Übergänge, die absolut nicht nachvollziehbar sind. Auch ist die Gleichung

    E`:E=√(1- v: c): (1+v:c) (8)
    auf Seite 914 von Einsteins Aufsatz von 1905 grundlegend falsch, weil

    E`= E:√1-v²:c² (9)
    gelten müsste und nicht

    E`= E *(1+v.c) :√1-v²:c² (10)

    nach Umformung der Formel 11 gelten kann. Dabei stellen E` und E die Lichtenergie dar und v die Geschwindigkeit des Körpers, z.B. eines Elektrons und c die Lichtgeschwindigkeit. Noch abenteuerlicher mutet die Formel

    v`=v* √(1- v:c): (1+v:c) (11)

    auf Seite 912 an, die als physikalischer und mathematischer Blödsinn qualifiziert und klassifiziert werden muss!
    Ja und im Aufsatz zur Allgemeinen Relativitätstheorie von 1916 verwendet Einstein auf Seite 788 die Relation

    √- g = 1, (12)

    die quasi gegen elementare mathematische Regeln verstößt, weil

    -g ≠1. (13)
    Anderseits gilt

    √- g = i*√g, (14)

    Noch abenteuerlicher gestaltet sich auf der Seite 818 die Berechnung des Wertes x der Formel

    x= K*8*π : c², (15)

    wobei es sich bei K um die Gravitationskonstante mit K= 6,7 *10-8 handeln soll. Zunächst ist hier ganz formal zu kritisieren, dass K nicht 6,7 *10-8 beträgt, sondern 6,67*10-11 N²*m²/kg² (siehe Lindner, 1966 und Golm, Heise und Seidel, 1967). Der Zahlenwert ist also nicht exakt, die Potenz weicht um 3 Zehnerpotenzen ab und es wurde die Maßeinheit nicht angegeben. Was aber Einstein als Ergebnis der obigen Formel mit 1,87*10-27 dem Leser offeriert, schlägt dem Fass den Boden aus! Einstein hat sich hier um 10 Zehnerpotenzen geirrt, denn der Wert müsste exakt

    x= 8*3,14*6,7 *10-8:(3*10-5)²= 8*3,14* 6,7* 10-18= 1,87*10-17 (16)

    nach seinen Datenvorgaben lauten. Und

    gµ*v(=gv*µ) (17)
    auf Seite 787 ist formal betrachtet mathematischer Quatsch!
    Im Aufsatz „Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig?“ von 1905 schreibt Einstein auf Seite 641 vereinfacht formuliert, dass die Masse m eines Körpers um

    m= E: (9* 1020) (18)

    zunehmen würde, wenn die Energie um E zunimmt. Dies ist mathematisch-physikalisch falsch! Denn die Masse steigt dann um

    m=E: c²= E: (300.000.000² m²/s²)=E : (9*1016 m²/s². (19)

    Dies impliziert die Schlussfolgerung, dass Einstein nicht einmal die Potenzrechnung beherrschte! [siehe auch (64)]. Zudem fehlt in der Formel (66) die Maßeinheit m²/s² bei Einstein!

    4. Zusammenfassung

    Im Endeffekt konnten in dieser Schrift zur Widerlegung des „größten Genies aller Zeiten“, sämtliche Arbeitshypothesen verifiziert werden! Einstein war nicht das größte Genie aller Zeiten, sondern der größte Scharlatan in der modernen Wissenschaftsgeschichte! Denn: Als er seine beiden Arbeiten zur Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie von 1905 und 1916 einreichte, existierte in seinen beiden Schriften

    1. keine einzige Daten- und Messreihe.

    2. ferner wurde nicht eine einzige Quelle oder gar ein Quellenverzeichnis in seinem Aufsatz zur Speziellen Relativitätstheorie von 1905 angegeben; in seiner Schrift zur Allgemeinen Relativitätstheorie von 1916 werden in drei Fußnoten lediglich die Namen Eötvös, D. Hilbert und E. Freundlich erwähnt. Im Text selbst tauchen nur die Namen Gauss, Riemann, Christoffel, Ricci Levi-Civita auf,

    Damit verstieß Einstein eindeutig gegen elementare Prinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens!

    3. so genial, wie Einstein in der Vergangenheit hin- und dargestellt wurde, ist kein Mensch, weil der Forschungsprozess nahezu kontinuierlich (mit gewissen Sprüngen) verläuft und die Ergebnisse des Forschungsprozess auf viele Autoren zurückgehen,

    4. kein noch so genialer Wissenschaftler kann aus dem Nichts oder aus Intuition heraus eine Theorie ableiten – zur Ableitung von Theorien ist immer ein Forschungsprozess mit definierten Schritten erforderlich,

    5. der Amerikaner Michelson hat die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit mit seinen Experimenten im Jahre 1881 konstatiert; in seinem Aufsatz von 1905 „ Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig?“ nimmt Einstein beispielsweise auf die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in der zweiten Fußnote auf Seite 639 Bezug – er gibt aber nicht die Primärquelle dazu an,

    6. aus der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit resultiert die Lorentz-Transformation, die der niederländische Physiker Lorentz auf der Basis der experimentellen Arbeiten von seinem Kollegen und Schüler Zeemann ableiten konnte – auch hier fehlt die Quelle! Einstein plagiatierte Seitenweise in seiner Erstschrift von 1905 zur Relativitätstheorie die Erkenntnisse von Lorentz zur Elektrodynamik des Elektrons,

    7. die Elektrodynamik der (bewegten) Elektronen bzw. die Elektronentheorie begründete Lorenz auf der Basis der Experimente von Zeemann mit dem Spektroskop zur Spektralanalyse von Cadmium (…),

    8. der Lichtquanteneffekt stammt nicht von Einstein, wofür er 1921 den Nobelpreis erhielt, sondern primär vom französischen Physiker Becquerel (schwache Quellenlage). Sicher ist, dass bereits Hallwuchs 1881 systematisch zum Lichtquanteneffekt experimentierte,

    9. die berühmte Formel

    E= m* c² (20)

    stammt mit absoluter Gewissheit nicht von Einstein, sondern verschiedene Autoren kommen für die Formulierung dieses Zusammenhangs infrage, wie beispielsweise der deutsche Physiker Wilhelm Eduard Weber (1881) und der österreichische Physiker Friedrich Hasenöhrl (1874-1915), wie die Quellenrecherche ergab,

    10. Einstein hat bis zuletzt die Quantenmechanik vehement bekämpft („Der Alte würfelt nicht“) – dies ist der logische Beweis dafür, dass Einstein nicht einmal „seinen eigenen photoelektrischen Effekt“ verstanden hatte!

    Quintessenz und Fazit: Einstein muss im Berner Patentamt die neuesten Publikationen zur Physik gelesen haben, worüber er nach Rohmer (2008) verfügte und einfach alles zusammengeschrieben haben, was damals zu den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Ergebnissen in der Physik publizierte wurde – ohne eine einzige Quellenangabe.

    Eins ist jedenfalls absolut sicher: Die Entwicklung der Relativitätstheorie war ein langer historischer Prozess und hatte viele Väter, von Newton, über Soldner, Hasenöhrl, Weber und Lorentz bis hin zu Poincaré!

    Max Born schrieb in seinem Buch „Die Relativitätstheorie Einsteins“ (1920): Die Relativitätstheorie sollte streng genommen nicht mit bestimmtem Datum und einem bestimmten Namen verbunden werden. Sie lag um 1900 sozusagen in der Luft, und mehrere große Mathematiker und Physiker – um nur einige Namen zu nennen: LARMOR, FITZGERALD, LORENZ, PONCARÉ – waren im Besitze von wichtigen Ergebnissen. (……) (zitiert nach Rohmer, 2008).

    Fest steht aber auch, dass Henri Poincaré, aufbauend auf die Arbeiten von Lorentz, die Konstruktion des mathematischen Formalismus zur Relativitätstheorie abschloss (S. 409, Simonyi, sinngemäß zitiert nach Romer, 2008, Seite 9).
    Damit dürfte der geistige Urheber und Schöpfer der Relativitätstheorie mit Bestimmtheit Henri Poincaré sein!

    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen im November 2014

  32. #35 rolak
    16. November 2014

    Nicht doch, Thilo, beim ersten ist M nirgends erwähnt, schwebt bestenfalls sein Geist über den seichten VTWassern, beim zweiten hat nur Thom seinen orgonisierten Senf dazugeben und außerdem mußte es vollbracht werden:

    Just the place for a Snark! I have said it twice:
    That alone should encourage the crew.

    Just the place for a Snark! I have said it thrice:
    What I tell you three times is true.