Kommentare (12)

  1. #1 Joseph Kuhn
    20. Dezember 2020

    In der Hoffnung, dass dein Ärger über mich inzwischen verraucht ist, wage ich nach längerer Pause mal wieder einen Kommentar zu deinem – wie immer – sehr interessanten Beitrag: Die Überlebensfähigkeiten der Bärtierchen haben sogar Science-Fiction-Autoren angeregt. In der Serie Star Trek Discovery kommt ein riesiges Bärtierchen vor, das durch das Weltall reisen kann.

    • #2 Bettina Wurche
      20. Dezember 2020

      @Joseph Kuhn: Herzlich willkommen zurück, lieber Joseph. Ja, das war der Grund, warum mich ST Discovery auch zunächst entzückt hatte – der Tardigrade und der Prototaxites-Sporenantrieb waren einfach faszinierend. Dazu habe ich sogar einen sehr erfolgreichen Vortrag gemacht. Bei der Recherche stieß ich dann darauf, dass die Idee von einem Videospiel geklaut war: Sporenantrieb, Pilz und Taradigrade sowie drei Hauptcharaktere (Michael Burnham, Paul Stamets und Hugh Culber).
      Über Prototaxites gibt es einen Meertext-Beitrag, über den Tardigraden habe ich mich bislang nur im Vortrag ausgelassen.
      https://scienceblogs.de/meertext/2018/01/03/astromykologie-der-pilz-godzilla-aus-der-eifel-und-der-sporen-antrieb-der-uss-discovery/
      Vielleicht sollte ich über den ST Discovery Tardigraden auch noch ein mal schreiben? Ich befürchte, dass das Thema schon zu ausgekaut ist.

  2. #3 rolak
    20. Dezember 2020

    das entfernt an ein Gummibärchen mit einem zusätzlichen Beinpaar erinnert

    Es ließ sich kein Beleg finden, da von den betreffenden Exemplaren keines überlebte, doch mir ist so, als hätten Gummibärchen ebenso wie ihre Vorbilder nur 4 Beine gehabt. Machte dann mit einem Paar mehr nur 6. Aber klar, allein vom Klang her ist sechs haben deutlich besser als achtig sein…

    riesiges Bärtierchen

    Das ist nun allerdings tatsächlich mit den Gummibärchen vergleichbar, die bekanntermaßen gigantös aufquellen, wenn sie in Wasser eingelegt werden. Und als damals dieses eine Bärtierchen, nennen wir es Obelix, in Scottys Highland-ReinigungsAlkohol gefallen ist…

    • #4 Bettina Wurche
      20. Dezember 2020

      @rolak: Liegt wahrscheinlich an meiner Wahrnehmung – für mich sehen Gummibärchen immer wie sechsbeinig aus. Den Kopf finde ich ziemlich mißraten. Im Profil erinnern sie mich mehr an Maden als an Bären.

  3. #5 Joseph Kuhn
    20. Dezember 2020

    @ Bettina Wurche:

    Star Trek Discovery: 😉

    Beine Gummibärchen: Habe es gerade an mehreren Exemplaren überprüft, sie hatten alle vier. Aber die Kopfregion kann leicht den Eindruck eines weiteren Beinpaares wecken.

    • #6 Bettina Wurche
      20. Dezember 2020

      @Joseph Kuhn: Ich bin ja seit Längerem der Meinung, dass Gummi-Bärtierchen eine Marktlücke wären : )

  4. #7 rolak
    20. Dezember 2020

    den Eindruck

    Vom Nasobem zum Ohropoden ists ja körperbaulich ein kurzer Weg…

    ~·~
    Heute das Schneckchen wirkt wie eine Reliquie aus El Dorado, während gestern die Schildkröte mit einem an maxaufgepumpten Strandball gemahnenden Korpus und glitzer­schaum­geborenen Beinen aufwartete.
    Eine völlig unerwartete Entdeckungsreise ins Reich des asaisonalen Baumschmuckes, thx!

    btw(alien): Es fällt offensichtlich Vielen ungemein schwer, zwischen ‘Alien Nation und alienation zu unterscheiden.

    • #8 Bettina Wurche
      20. Dezember 2020

      @rolak: Ja, der Begriff “alien” wird in seiner Komplexität und Vieldeutigkeit oft völlig unterschätzt. Da gab es doch auch diese Diskussion, ob Oktopusse Aliens sind…
      Und ja, ich freue mich jedes Jahr total auf die Adventszeit, weil ich da endlich wieder diese ganzen tollen Sachen auspacken kann : )
      Und es gibt noch sooo viele, die ich gern hätte. Ist aber schwierig ranzukommen und den großen Versandhandel möchte ich eigentlich weiterhin boykottieren.

  5. #9 rolak
    20. Dezember 2020

    boykott

    Tja, da muß ich mich wohl mal outen: eine meiner ethisch-moralischen Achillesfersen. Yes, Plural, so leiste ich mir ja zB auch (aus Gründen) ein kleines, altes und doch (insbesondere relativ) sparsames Autochen für alles, was nicht zu Fuß, mit der KVB oder anderen rheinischen Öffis angemessen genausogut erledigbar ist. Auf die kämpferischen Reiterinnen defaulte ich bei ‘sollte bald da sein’ aus zwei Gründen:
     - das Antiquariat mit dem superscharfen BuchAngebot möchte direkt bzw via ZVAB via KreditKarte oä bezahlt werden, doch mit A. als FinanzierungsVermittler gehts vom selben Anbieter versandt auch wie üblich via Paypal­Abbuchung.
     - die nächste ~lokale BesorgungsMöglichkeit (erst abgelatscht, dann abkommuniziert) ist beim zu leistenden GesamtAufwand ≫ dem vom Bestellvorgang. Ja, ich gestehe, dabei kalkuliere ich nur einen gefühlten Faktor für beschissene Arbeitsbedingungen ein, ?Privileg(alter weißer Mensch aus dem globalen Norden).

    Würde allerdings bei den schicken Hängerlis alles nicht greifen. Da gälte es, direkt zu ordern bzw, besser, eh anstehende WE-Urlaube geschickt zu planen. Das ging&geht doch bei Porzellan(..), Glas, Hofläden, Handwerk(sausrüstung) etc pp ebenfalls. Wenn denn mal wieder Planung über 2, 3 Tage hinaus machbar sein sollte.

    an4scd: Heute habe ich eine reichlich gute Mayonnaise um Probieren kredenzt bekommen (demnächst mehr in Form eines traditionellen Heringssalates zu Heiligabend), zu der ich nur Deichkind zitieren kann: leider geil.

    • #10 Bettina Wurche
      21. Dezember 2020

      @rolak: Naja, ich habe noch etwas Hoffnung, solche Baumhänger direkt zu erwischen, nächstes Jahr ist eine Weihnachtsmesse in Frankfurt. Da dürften solche Händler dabei sein. Außerdem möchte ich nächstes Jahr gern wieder mal durch meine geliebte Hansestadt Hamburg bummeln und da gibt es ja dieses entzückende Weihnachtslädchen von Gerda Hüsch. Daher stammt so einiges von unseren Preziosen, u. a. die Saturn V.
      Ja, antiquarische Bücher muss ich aus im Netzt ordern, habe da gerade ein wunderbares Schnäppchen geschlagen – das vergriffene Buch zur Tiefseeexpedition der Valdivia. Was mein Buchhändler nicht ordern kann, muss ich mir auch woanders besorgen. Allerdings bekomme ich dort mittlerweile sogar englische Bücher zu guten Preisen. Aber gerade meine Sonderwünsche zum Solarpunk waren nur online zu bekommen.
      Das Ladensterben erfüllt mich allerdings mit Sorge. Kürzlich las ich, dass die geniale Buchhandlung/Antiquariat Strand in New York kurz vor der Insolvenz steht. Das wäre echt bitter. Ich war da nur einmal drinnen, habe mich dabei aber voller Vergügen durch die Regalmeter Paläontologie durchgefräst und so einiges eingepackt.

  6. #11 RPGNo1
    21. Dezember 2020

    Ich halte gerade Gummibärchen von Herrn Riegel aus Bon in der Hand. Die Ähnlichkeit zu den Bärtierchen ist unverkennbar. Aber H*R*B* Goldbärtierchen dürften sich nicht so gut vermarkten lassen. 🙂

  7. […] perfekten Versuchstieren auch im Weltraum (darum sind sie auch regelmäßig zu Gast auf Meertext: hier, hier und hier). Als Navigator in Star Trek Discovery sind sie sogar in der Populärkultur […]