Vor Franz-Josef-Land hat eine wütende Walrossmutter ein Boot der russischen Marine attackiert und versenkt, darüber hatte ich bereits berichtet.

Jetzt gibt es auch das Video dazu:

Dabei wird klar: Das Beiboot ist ein typisches Schlauchboot (Zodiac) – die Auftriebskörper aus PVC oder ähnlichem Material sind für die Hauer eine Walrosses leicht zu perforieren – genau das ist hier passiert.

Auf der Seite englischen Metro-Seite  ist das Video mit den Kommentaren der Bootsinsassen unterlegt (übersetzt ins Englische). Einer der Bootsinsassen sagt: “Altai Altai, our boat cylinders are pierced”.
Die Seeleute halten die wütende Robbe mit einem Stab vorsichtig auf Abstand, dennoch waren 3 der 5 Aufblaskörper zum Schluss perforiert und das Boot nicht mehr schwimmtüchtig.
Weder dem Walross noch den Bootsinsassen ist körperlicher Schaden zugefügt worden.

Ich möchte den Sicherheitshinweis auf der Youtube-Seite niemandem vorenthalten: Das Video ist von einem russischen Sender verbreitet worden, der überwiegend regierungskonforme News verbreitet. Hiermit versichere ich, dass ich zu keinem Zeitpunkt eine Überweisung der russischen Regierung oder einen Ausischtsratssitz von Gazprom erhalten habe

Kommentare (8)

  1. #1 Michael
    30. September 2019

    … und morgen liebe Kinder berichte ich über einen Sack Reis aus dem Reich der MItte.

    • #2 Bettina Wurche
      30. September 2019

      @Michael: Wie @RPGNo1 bereits bemerkte – auf Meertext geht es meist um Meerestiere und das Video war die Ergänzung zum vorigen Artikel. Warum nimmst Du Dir für etwas, was Dich nicht interessiert, die Zeit zum Lesen und Kommentieren? Hast Du keine sinnvolle Beschäftigung in Deinem Leben?

  2. #3 RPGNo1
    30. September 2019

    @Michael
    Wenn es dich nicht interessiert, wenn Bettina Wurche auf ihrem Blog “Meertext” Informationen über Meeressäugetiere und ihr Verhalten bringt, dann bleibt doch einfach weg. Es zwingt dich niemand mitzulesen.

    @Bettina Wurche
    Ich bedanke mich für die zusätzlichen Informationen.

  3. #4 nihil jie
    30. September 2019

    Erinnert mich so ein bissen an die Krähe aus meiner Kindheit. Ich bin mit einer, mehr oder weniger, zusammen aufgewachsen.

    Die hatte auch so ihre Lieblingsfeinde und Lieblingsfeindschaften aus der Nachbarschaft. Ob Mensch, Hund, Gans oder Huhn. Die Auswahl war schon recht groß auf dem Land *gg Ok. Sie brachte keine Bote zum kentern, aber sie konnte ziemlich giftig werden.

    Und ich habe mich auch oft gefragt was in ihren Köpfchen so vor sich geht, wenn sie jemanden nicht mochte.

    • #5 Bettina Wurche
      30. September 2019

      @nihil je: In diesem Fall waren das Boot und die Drohne ihren Jungtieren zu nahe gekommen – sowohl Vögel- als auch Säugermütter werden dann zu Furien. Wahrscheinlich haben sich beide Seiten mächtig erschrocken, weil sie nicht mit diesem Zusammentreffen gerechnet haben, Franz-Josef-Land ist ja schon sehr abgelegen.

  4. #6 schlappohr
    1. Oktober 2019

    Nicht dass ich hier Verschwörungstheorien aufstellen will, aber…

    von einem russischen Sender verbreitet worden, der überwiegend regierungskonforme News verbreitet.

    Etwa besseres konnte Putin doch nicht passieren… Seht her, wir werden von allen Seiten attackiert: USA, Europa, Ukraine, die Krim, und jetzt auch noch die Walrösser auf Franz-Josef-Land. Also wundert Euch nicht, wenn wir neue Atomraketen aufstellen.

    Hiermit versichere ich, dass ich zu keinem Zeitpunkt eine Überweisung der russischen Regierung oder einen Ausischtsratssitz von Gazprom erhalten habe

    Du vielleicht nicht… aber was ist mit dem Walross? Ich sage Euch, da läuft ein ganz dickes Ding hinter dem Eisernen Vorhang 🙂

    • #7 Bettina Wurche
      1. Oktober 2019

      @schlappohr: Doch, eine Meeressäuger-in-russischen-Diensten-Verschwörung wäre eine schlüssige Erklärung…Dann ergibt auch der als Therapiewal getarnte Hvaldimir einen Sinn – der Weißwal ist dann doch ein Spionagewal! Dazu gibt es ja noch die Camouflage-Seeotter, die vor der schwedischen Küste U-Boot-Alarm auslösen. Die gehören bestimmt auch dazu!

  5. #8 nihil jie
    1. Oktober 2019

    @Bettina Wurche

    Ja, in der freien Wildbahn haben Tiere garantiert andere Sorgen als solche die bei Menschen aufwachsen. Deswegen kann ich das schon recht gut nachvollziehen, dass so einem Walross die Sicherungen durchbrennen, wenn man seinem Nachwuchs zu nahe kommt.