Gesundheitsökonomie versus Sozialmedizin? Was Johann Peter Frank von Standard & Poor´s unterscheidet
Dass sich Ökonomie und Soziales nicht immer harmonisch zusammenfügen, ist kein Geheimnis. Das gilt auch für das Verhältnis zwischen Ökonomie und Sozialmedizin – Sozialmedizin hier sehr weit verstanden als Gesamtheit der gesellschaftlichen Aspekte der Gesundheit, von der gesundheitsgerechten Gestaltung der Arbeit über Aufklärungskampagnen bis zur Organisation der sozialen Sicherungssysteme. Wissenschaftlich wird darüber in ganz verschiedenen…
Ein Hinweis vorweg: Der folgende Beitrag stellt keine politikwissenschaftliche Analyse dar. Er ist Resultat eines Unbehagens, das mit Theodor Eschenburg zur Feststellung kommt: „Die Gesamtsituation ist unbefriedigend”. Auch wenn sonst alles gut ist.
Eigentlich wollte ich nicht auch noch einen Blogbeitrag zur Beschneidungsfrage schreiben und damit die Diskussion zu diesem Thema hier auf scienceblogs weiter zersplittern. Schließlich gibt es schon ausführliche Debatten dazu bei astrodicticum, geograffitico und blooDNAcid. Und ich bin weder Religionswissenschaftler, noch Jurist, noch Arzt. Was habe ich also überhaupt zu dem Thema beizutragen? Die Antwort…
Unter dem Titel „Die Unbestechlichen” kam 1976 ein Film von Alan Pakula in die Kinos. Er handelte von der Watergate-Affäre und den Recherchen der Journalisten Carl Bernstein und Bob Woodward. Im Jahr 2012 müsste man diesen Filmtitel für ein anderes Thema vergeben: Am vergangenen Freitag entschied der Bundesgerichtshof, dass niedergelassene Ärzte unbestechlich sind.
… für das Gesundheitsmonitoring des Robert Koch-Instituts sei hier einmal erlaubt. Warum: Weil vor 25 Jahren der Sachverständigenrat im Gesundheitswesen noch zu Recht beklagt hat, dass es in Deutschland an aussagekräftigen Daten im Gesundheitswesen fehle, diese aber genauso wichtig seien wie die Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung.
Arbeit ist der gesellschaftliche Prozess, der unser ganzes Leben in Gang hält. Ohne Arbeit kein menschliches Dasein. Einerseits. Anderseits kann Arbeit auch Menschen zerstören, sie kann ausbeuterisch sein, sie kann krank machen. Es kommt eben darauf an, wie sie organisiert ist.
Vorwürfe esoterischer Betätigungen am „Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften” der Viadrina, Frankfurt/Oder, gehen seit einiger Zeit durch die Medien. Durch Debatten hier auf scienceblogs und auf esowatch ist jetzt noch einmal eine Masterarbeit an jenem Institut ins Visier der Kritik geraten. Titel: „Der Kozyrev-Spiegel in der Praxis”.
Das Deutsche Ärzteblatt wartet heute mit der Meldung auf: „Männer im Alter gesünder als Frauen”. Das lässt aufhorchen, denn bekanntlich sterben Männer früher als Frauen und haben auch in jeder Altersgruppe höhere Sterberaten als Frauen, darüber hatten wir hier schon diskutiert.
Beide Themen, die Praxisgebühr und die Ökonomie, hatten wir gerade erst diskutiert. Eigentlich also abgehakt. Jetzt gibt es aber doch einen Anlass, beides noch einmal aufzugreifen.
Vor ein paar Tagen ging in Singapur die “15. World Conference on Tobacco or Health” zuende. Vom 20. bis zum 24. März tagte hier sozusagen die Hauptversammlung der internationalen Tabakkontrollbewegung mit mehr als 2.500 Aktivisten. Auch Prominenz war da, z.B. die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation, Margaret Chan, und die Gesundheitsminister einiger Länder, wie Johannes Spatz, einer…



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