This, then, is why the smile is so sly,
the walrus is rightfully proud.
Though the climate is frigid, the walrus is rigid,
Pray, why, is not man so endowed?

Added to this, is a smile you might miss –
Though the bull is entitled to bow –
The one to out-smile our bull by a mile
is the satisfied walrus cow!

(Der Verfasser ist leider unbekannt)

Zum Weiterlesen:

Brian Switek (National Geographic Science-Blog “Laelaps”) : A Long-Lost Bone
“Laelaps” berichtet über verschiedene Studien zu den genitalen Strukturen von Mäusen, Ratten, Schleichkatzen und Hyänen.

Paula Stockley: “The Baculum”; Current Biology; Volume 22, Issue 24, 18 December 2012, Pages R1032–R1033

Ein herzliches Dankeschön für das Team der Seehundsstation (Extra-Danke an Steffi) fürs Ausmessen der Knochen und die Photos!
Das Copyright der Bilder liegt bei der Seehundsstation Freidrichskoog.

 

 

1 / 2 / 3

Kommentare (10)

  1. #1 Gerhard
    19. August 2014

    Man könnte scherzhafterweise sagen, daß beim Mensch-Werden das Baculum verloren ging, weil die Ausbildung anderer (Hirn-)Substanz wichtiger wurde.
    Aber es ist doch interessant, daß eine evolutionäre “Erfindung” wie das Baculum, das sicher “ewig lange” unabdingbar war, nun so rasend schnell verschwand, fast wie auf einen Schlag.

    • #2 Bettina Wurche
      19. August 2014

      @ Gerhard: “Rasend schnell”? Ich glaube nicht, dass das mal jemand ermittelt hat.
      Für die Ausbildung oder den Wegfall einer Knochenstruktur sind viele, viele Generationen und sicherlich mehrere aufeinander folgende Arten notwendig.
      Wenn ich mir so die Umstrukturierungen bei den Walen ansehe, sind das mindestens viele Jahrmillionen, eher im zweistelligen Bereich.
      Schnell ging das sicherlich nicht.

  2. #3 CM
    19. August 2014

    @Gerhard: Nun ja, Menschen sind relativ beweglich – und nicht auf eine Position festgelegt. Der Spaßfaktor ist beim Sex nicht vernachlässigbar – auch im Sinne sexueller Selektion.

    Andererseits ließt sich das von Gilbert & Zevit nicht lustig und die Arbeitsinstitution von Zevit läßt auch nicht vermuten, dass diesbzgl. Humor herrscht.

    • #4 Bettina Wurche
      19. August 2014

      CM: Ich bin nicht so sicher, welche exakten Auswirkungen der Penisknochen auf den “Spaß” hat. Bemerkenswert ist, dass nur bei Säugetieren die Geschlechtsorgane auch mit speziellen Weichteil-Organen gebaut sind. Eine Klitoris kommt sonst nirgendwo vor.
      Das Vorhandensein des Baculums müsste mal mit dem Paarungs- und Paarbidnungsverhalten korreliert werden, vielleicht würde das interessante Ergebnisse erbringen.

  3. #5 CM
    19. August 2014

    @Bettina Wurche, #2: Über die mögliche Geschwindigkeit des Verlustet (ich glaube, der war in #1 gemeint) der Evolution einer morphologischen Struktur lässt sich lange spekulieren – aber mir fehlte an dieser Stelle die Information, wie das Baculum üblicherweise codiert ist. U. U. kann das recht schnell gehen und ist mit dem Ein/Ausschalten eines Regulatorgens regelbar. Aber wie gesagt, dazu kann man lange spekulieren.
    bzgl. #4: Ich bin mir auch nicht sicher, aber es gibt hierzu, implizit, interessante Überlegungen von Miller: https://ontherapyaspse.files.wordpress.com/2012/04/geoffrey-miller-the-mating-mind.pdf
    Offengestanden finde ich diese nicht unplausibel. Leider fehlt mir die Zeit zur elaborierten Darstellung des Arguments, weil ich “nebenher” arbeite.

    • #6 Bettina Wurche
      19. August 2014

      o. k. “schnell” im paläontologischen Sinne : )
      Ich gehe mal davon aus, dass das Baculum die Verknöcherung einer Struktur ist, die in jedem Säugermännchen vorhanden ist. Dann müsste “nur” die Ossifikation (Verknöcherung) einer bindegewebigen Struktur initiiert werden.
      Starck et al schreiben, dass Schimpansen ein gut entwickeltes Baculum haben
      https://books.google.de/books?id=fm7UkTFw6loC&pg=PA68&lpg=PA68&dq=pongide+baculum&source=bl&ots=eLiUMsDuaZ&sig=JPzzkOA-arVyu6v-bWAP7okdGLc&hl=de&sa=X&ei=En_zU5mfNYWi4gTY6YD4Dw&redir_esc=y#v=onepage&q=pongide%20baculum&f=false
      Die Linien der Schimpansen und Menschenartigen haben sich vor ca 6 Mio Jahren getrennt. Mir ist kein Baculum eines Urmenschen bekannt. Das kann gut daran liegen, das nur wenige und nur die haltbarsten Fragmente – Schädel und Zähne – fossil überliefert sind.
      Leider führt sun das alles nicht wesentlich weiter : )
      @ CM: sorry, aber den Miller werde ich jetzt nicht durcharbeiten, ich arbeite “nebenbei” auch noch : )
      Wie ich bereits schrieb, fehlt zur Klärung der Frage nach dem Vorteil des Baculums eine groß angelegte Arbeit, die molekulare, anatomische und verhaltensbiologische Fakten zusammenträgt.

  4. #7 Gerhard
    19. August 2014

    Bettina, Da hattest Du mich mißverstanden. Mit “rasend schnell” meinte ich ja eigentlich Jahrmillionen, also evolutionär eher kurz. CM hat meine Flapsigkeit im Ausdruck überlesen 🙂 Danke.
    Den Mensch als solchen gibt esja evolutionär erst “ganz kurze Zeit”.
    Deshalb wunderte ich mich über das “Auflösen” des Baculum beim Menschen.
    Zu CM#s Idee mit dem Ein/Ausschalten eines Regulatorgens: Das wäre ja erstaunlich, wenn an dieser “prominenten” Stelle so schnell ab und angeschaltet wird.
    P.S. schon wieder dieses “schnell”, sorry.

  5. #8 CM
    19. August 2014

    Na ja, die Idee mit Ein/Ausschalten von Regulatorgenen ist a) nicht von mir und b) nichts Ungewöhnliches – aber ich habe, wie gesagt, keine Ahnung, wie der Fall hier gelagert ist. Wenn auch in Genetik nicht unbewandert, ist mir die Fragestellung noch nicht untergekommen und Zoologie ist nicht gerade mein Steckenpferd …

    “The Mating Mind” ist übrigens ein hervorrangendes Buch – unabhängig von Baculumfragen sehr zu empfehlen. Gibt es natürlich auch als Printausgabe und ist sicher etwas für den weihnachtlichen Gabentisch – vielleicht als “Konkurrenz” für Bücher von Hrdy ;-).

  6. #9 Gerhard
    20. August 2014

    @CM,danke.
    Ich habe mir “Mating mind” vorgemerkt und gestern auch ein paar Sätze gelesen. Da muß ich nochmal drübergehen. Da ich vorgestern 2 populärwissenschaftliche Bücher gekauft hatte, u.a. das lange unerhältliche Buch von Georg Northoff “Die Fahndung nach dem Ich”, bin ich als Langsamleser eigentlich eingedeckt.
    Das mit den Regulatorgenen ist mir im Grunde bekannt, ohne daß ich da näheres Wissen habe.

  7. […] sind fibroelastisch, wie die aller Huftiere, sie haben keine Penisknochen. Das bedeutet, dass die Schwellkörper nur gering entwickelt und mit reichlich Bindegewebe […]