Aus der forensischen Psychologie ist seit langem bekannt, dass die Aussagen von Zeugen, auch wenn sie sich ehrlich bemühen, die Wahrheit zu sagen, nicht immer glaubwürdig sind. Berühmt geworden – und in verschiedenen Variationen wiederholt – ist das Experiment des Rechtswissenschaftlers Franz von Liszt aus dem Jahr 1901, der in einer Vorlesung einen Studenten mit…
Fast jeden Tag kann man in der Zeitung lesen, dass der demografische Wandel die Kosten im Gesundheitswesen in die Höhe treiben wird. Alte Menschen, so das gängige und auch nicht ganz falsche Bild, sind nicht mehr so gesund, das kostet Geld. Schaut man sich die Krankheitskosten nach Alter einmal an, so kann man den Eindruck…
Gesundheitsökonomie versus Sozialmedizin? Was Johann Peter Frank von Standard & Poor´s unterscheidet
Dass sich Ökonomie und Soziales nicht immer harmonisch zusammenfügen, ist kein Geheimnis. Das gilt auch für das Verhältnis zwischen Ökonomie und Sozialmedizin – Sozialmedizin hier sehr weit verstanden als Gesamtheit der gesellschaftlichen Aspekte der Gesundheit, von der gesundheitsgerechten Gestaltung der Arbeit über Aufklärungskampagnen bis zur Organisation der sozialen Sicherungssysteme. Wissenschaftlich wird darüber in ganz verschiedenen…
Viele, wenn nicht alle medizinische Eingriffe sind mit einem Risiko behaftet. Man akzeptiert dieses Risiko, wenn der Nutzen überwiegt. Eine Herzoperation ist alles andere als risikofrei, aber wenn die Alternative der Tod ist, lässt man sich operieren. Mehr noch als in der Kuration geht es in der Prävention um ein Abwägen von Vor- und Nachteilen,…
Ein Hinweis vorweg: Der folgende Beitrag stellt keine politikwissenschaftliche Analyse dar. Er ist Resultat eines Unbehagens, das mit Theodor Eschenburg zur Feststellung kommt: „Die Gesamtsituation ist unbefriedigend”. Auch wenn sonst alles gut ist.
Beda Stadler ist Professor und Direktor des Instituts für Immunologie der Universität Bern. Ein Mann der Wissenschaft also. Zudem ist er in der Skeptikerbewegung, u.a. bei GWUP aktiv, ein löbliches Engagement gegen Pseudowissenschaften, sollte man meinen.
Eigentlich wollte ich nicht auch noch einen Blogbeitrag zur Beschneidungsfrage schreiben und damit die Diskussion zu diesem Thema hier auf scienceblogs weiter zersplittern. Schließlich gibt es schon ausführliche Debatten dazu bei astrodicticum, geograffitico und blooDNAcid. Und ich bin weder Religionswissenschaftler, noch Jurist, noch Arzt. Was habe ich also überhaupt zu dem Thema beizutragen? Die Antwort…
… aber nur, wenn Sie ihnen auch vertrauen. Die Bertelsmann-Stiftung hat gerade Ergebnisse ihrer aktuellen Gesundheitsmonitor-Befragung veröffentlicht, in der u.a. danach gefragt wurde, welcher Berufsgruppe man Vertrauen entgegenbringt. Das ist dabei herausgekommen:
Gestern hat das Robert Koch-Institut Daten einer europäischen Prävalenzstudie zu Krankenhausinfektionen veröffentlicht.
Unter dem Titel „Die Unbestechlichen” kam 1976 ein Film von Alan Pakula in die Kinos. Er handelte von der Watergate-Affäre und den Recherchen der Journalisten Carl Bernstein und Bob Woodward. Im Jahr 2012 müsste man diesen Filmtitel für ein anderes Thema vergeben: Am vergangenen Freitag entschied der Bundesgerichtshof, dass niedergelassene Ärzte unbestechlich sind.



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