Geburten durch Kaiserschnitt nehmen seit einigen Jahren europaweit zu. In der soeben in der Bertelsmann-Reihe „Faktencheck Gesundheit“ veröffentlichten Untersuchung „Kaiserschnittgeburten – Entwicklung und regionale Verteilung“ kann man nachlesen, dass inzwischen in Deutschland 30 % der Geburten als Kaiserschnitt erfolgen, 10 %-Punkte mehr als vor 10 Jahren. Die moderne Medizin machts möglich, aber ist es auch immer sinnvoll?

A propos moderne Medizin: Der “Kaiserschnitt” verdankt seinen Namen, so steht es im Wikipedia-Eintrag “Schnittentbindung“, dem Bericht des römischen Schriftstellers Plinius, Cäsar sei durch eine Schnittentbindung auf die Welt gebracht worden. Das lateinische „caedere“ (aufschneiden, herausschneiden) gab Cäsar seinen Namen, dieser dann dem Kaiserschnitt, der somit einen Pleonasmus darstellt, einen „weißen Schimmel“. Cäsar wurde wohl nicht wirklich durch einen Kaiserschnitt geboren. Der Kaiserschnitt war früher eine medizinische Notmaßnahme, um das Kind zu retten, wenn die Mutter im Sterben lag. Als „Wunschbehandlung“ wäre der Eingriff in früheren Jahrhunderten undenkbar gewesen, die Mutter hätte das kaum überlebt.

Für die Zunahme der Kaiserschnittbehandlungen in den letzten Jahren werden in der Literatur verschiedene Gründe angeführt, von medizinischen Gründen (höheres Durchschnittalter der Mütter, häufigere Mehrlingsgeburten, mehr schwere Föten usw.), wirtschaftlichen Gründen (die Kliniken verdienen daran, Klinikabläufe werden planbarer usw.) bis zur Medikalisierung von Schwangerschaft und Geburt und anderen Einflüssen.

Die Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung stützt sich u.a. auf Regionalvergleiche. Vor kurzem hatten wir hier erst über Datenprobleme der regionalisierten Versorgungsforschung diskutiert. Die Kaiserschnittuntersuchung zeigt einmal mehr, was solche Regionalvergleiche leisten können. Erfreulicherweise liefern sich auf diesem Gebiet gerade die Bertelsmann-Stiftung mit ihrem Projekt „Faktencheck Gesundheit“ und das Zentralinstitut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung mit seinem Projekt „Versorgungsatlas“ einen kleinen, in der Öffentlichkeit unbemerkten, aber recht konstruktiven Wettbewerb. Die kassenärztliche Konkurrenz hatte vor kurzem eine sehr interessante Analyse zu regionalen Unterschieden bei der PRISCUS-Medikation älterer Menschen veröffentlicht, also der Verordnung von Medikamenten aus der sog. PRISCUS-Liste, die bei Älteren problematisch sein können.

Petra Kolip von der Universität Bielefeld sowie Hans-Dieter Nolting und Karsten Zich vom Berliner IGES Institut, die Autoren der Bertelsmann-Untersuchung, haben nun spannende Dinge über die Kaiserschnitte herausgefunden. Beispielsweise, dass die Entscheidung darüber, ob durch Kaiserschnitt entbunden wird, gar nicht so sehr von eindeutigen medizinischen Indikationen bestimmt wird, sondern eher von Aspekten, bei denen es einen großen Ermessensspielraum, aber keine klaren Entscheidungskriterien gibt. Es liegt daher auf der Hand, die einschlägigen Leitlinien weiterzuentwickeln und die medizinischen Fachkräfte zu schulen, der Bertelsmann-Bericht fordert dies auch. Dieser Sachverhalt erklärt wohl auch zu einem guten Teil, warum der Anteil der Kaiserschnitte in Deutschland regional so stark variiert, auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte von 17 % bis 51 % der Geburten. Rein medizinisch wäre das nicht zu begründen. Interessant auch, dass die Vergütung von Kaiserschnitten als ökonomischer Anreiz keine große Rolle spielt, dafür aber Aspekte der besseren Planbarkeit von Klinikabläufen.

Bei solchen Analysen sind Regionalvergleiche ausgesprochen aufschlussreich, weil sie es erlauben, Einflussfaktoren, die regional mehr oder weniger gleichverteilt sein sollten, in ihrer Relevanz von anderen Faktoren abzugrenzen. Die folgende Grafik zeigt die regionale Verteilung der Kaiserschnitte – bezogen auf den Wohnort der Mütter:

Im internationalen Vergleich sieht es übrigens nicht anders aus. In den – sehr empfehlenswerten – OECD-Publikationen “Health at a Glance“ kann man nachlesen, dass die Spannbreite unter den OECD-Staaten von 14,3 % in den Niederlanden bis 47,4 % in Brasilien reicht, zufälligerweise ist sie also etwa so groß wie die zwischen den Landkreisen in Deutschland. Deutschland hat eine etwas über dem OECD-Durchschnitt liegende Rate:

Wie man sieht: Regionalvergleiche können ganz aufschlussreich sein. Man darf daher gespannt sein, was die regionalisierte Versorgungsforschung demnächst noch alles präsentiert – und ob sich die Gesundheitspolitik nicht doch irgendwann noch dazu durchringt, den für die Versorgungsforschung gedachten Daten aus der sog. „Datentransparenzregelung“ das Regionalmerkmal zu belassen. Hier belebt Konkurrenz schließlich wirklich das Geschäft.

Kommentare

  1. #1 Ludger
    8. Dezember 2012

    Interessant. Die Zahlen sind alleine aber nur begrenzt aussagekräftig. Die Zahlen über 40% betreffen Länder mit ausgedehnten ländlichen Regionen. Dort werden wahrscheinlich nur die Krankenhausentbindungen für diese Statistik erfasst und die Hausgeburtshilfe fließt nicht mit ein. Wenn nun vermehrt Hochrisikofälle eingewiesen werden und die Frauen mit normalem Risiko zu Hause ihr Kind bekommen, wundert mich eine Sectiofrequenz von über 40% in diesen Ländern nicht mehr. Interessanter sind die Vergleiche innerhalb eines Meldesystems, z.B. innerhalb von Deutschland und die Ursachensuche dafür. Es werden wohl viele Gründe gleichzeitig sein. Ich zähle mal ein paar auf, so wie sie mir einfallen (ungewichtet):
    1. Durch den flächendeckenden Ersatz der Narkose durch eine Spinal-Anaesthesie ist die Akzeptanz bei Medizinpersonal und Müttern gestiegen.
    2. Die Kinderwunschzahl ist heute so niedrig, dass die Begrenzung auf 3 Sectiones pro Frau nicht mehr als störend angesehen wird.
    3. Der Kaiserschnitt wird als genau so sicher angesehen wie die vaginale Geburt.
    4. Die Geburtshelfer/-innen verlernen mangels Übung die “Kunst”, geburtshilfliche Schwierigkeiten zu beherrschen.
    5. Deswegen gibt es praktisch keine Zangenentbindungen mehr.
    6. Deswegen gibt es praktisch keine vaginalen Beckenendlagenentbindungen bei Erstgebärenden mehr.
    7. Es ist juristisch ex post immer leichter zu begründen, warum ein nicht durchgeführter Kaiserschnitt als ein durchgeführter Kaiserschnitt ein entschädigungspflichtiger Behandlungsfehler war.
    8. Früher hat man Kinder mit fetal Distress vor der 28.Schwangerschaftswoche in Utero sterben lassen und dann die Geburt eingeleitet, heute macht man bei einem 360 Gramm Kind in der 24./25. SSW eine Sectio und versucht das Kind groß zu ziehen.
    9. Man glaubt, durch eine Schnittentbindung den Beckenboden der Mutter zu schonen und dadurch spätere plastische Senkungs- und Beckenbodenoperationen zu vermeiden.
    10. Lieber um 21 Uhr ne Sectio als bis 5 Uhr warten.
    11. Wenn man eine Frau 12 Stunden unter der Geburt liegen hat und muss dann doch noch ne Sectio machen, hat man das Gefühl, die Frau nicht gut betreut zu haben.
    12. Die Frauen haben heute Mitspracherecht bezüglich des Geburtsmodus.

  2. #2 Ludger
    8. Dezember 2012

    1. Kommentar bitte löschen, der war noch nicht fertig – ich bin da wohl irgendwo dran gekommen.
    Ach hätte ich doch eine Editierfunktion!
    (z.B. Editieren des eigenen Textes nur für registrierte Nutzer für 60 Minuten wie z.B. hier: http://www.trojaner-board.de/ )

    • #3 Joseph Kuhn
      8. Dezember 2012

      Erster Kommentar ist gelöscht. Über die Editierfunktion wird bei scienceblogs nachgedacht, auf diese technischen Funktionen habe ich selbst aber keinen Einfluss.

      Ländliche Regionen: Hausgeburten sind heute überall die absolute Ausnahme. In Großstädten gibt es Geburtshäuser, die spielen dort eine gewisse Rolle. 98 % der Geburten finden in Krankenhäusern statt.

  3. #4 Ludger
    8. Dezember 2012

    @ Joseph Kuhn

    . 98 % der Geburten finden in Krankenhäusern

    Ich meinte die Staaten mit mehr als 40% Sectioquote aus der OECD-Publikation, nicht die Ostfriesen aus der Studie von Frau Kolip. Ich glaube nicht dass 47,4% aller Brasilianer durch Sectio auf die Welt kommen, danach sehen die Favelas nicht aus.

  4. #5 knackbock
    http://knackbock.wordpress.com
    8. Dezember 2012

    Meines Wissen bringt die Geburt per Kaiserschnitt auch gesundheitliche Risiken für das Kind mit sich, und zwar über die bakterielle Erstbesiedlung. Die erste Flora stammt dann nicht mehr von der Mutter bzw aus ihrem Geburtskanal, sondern aus dem Krankenhaus. Und diese Keime will wohl keiner auf seinem Neugeborenen haben.

    Ich hatte da vor langer Zeit mal drüber gebloggt (http://knackbock.wordpress.com/2010/11/24/der-geburtsmodus-beeinflusst-die-bakterielle-erst-besiedlung/), ist das heutzutage immer noch kein Thema? Oder in der Form nicht mehr haltbar?

  5. #6 Ludger
    8. Dezember 2012

    Die erste Flora stammt dann nicht mehr von der Mutter …

    Das ist wohl so, mir sind aber keine schädlichen Auswirkungen bekannt. Aus meiner (nicht statistisch abgesicherten) Erfahrung: Kaiserschnittmütter haben mehr Probleme mit dem Stillen. Und den Sectiokindern fehlt ein Teil des Geburtsstress (Stress in der angloamerikanischen Bedeutung als allgemeine Belastung). Geburtsstress ist aber wichtig zur Anpassung der Neugeborenen an die “feindliche” Umwelt, zum Beispiel bei der Atmung.

  6. #7 Martin
    9. Dezember 2012

    Gibt es auch eine Karte über die Altersverteilung der Mütter bei der Geburt? Korreliert die vielleicht zufällig mit dieser Karte? Also könnte es nicht auch sein, dass die Mütter in den Regionen mit weniger Kaiserschnitten im Schnitt einfach jünger sind?

  7. #8 CM
    10. Dezember 2012

    @Martin: s. Seite 44 ff. des Reports. Demnach hat Alter einen Einfluß, aber das Erklärungspotential ist nicht sehr groß.

    Ehrlich gesagt, hat mir der Report zu viel Prosa, um ihn mal eben so lesen zu können, also ist der obere Satz eine Schnellinterpretation. Mir fehlt ein wenig die Mathematik im Report …

    Dennoch ein interessanter Link/Blogpost. Danke!

  8. #9 Dr. Webbaer
    12. Dezember 2012

    A propos moderne Medizin: Der “Kaiserschnitt” verdankt seinen Namen, so steht es im Wikipedia-Eintrag “Schnittentbindung“, dem Bericht des römischen Schriftstellers Plinius, Cäsar sei durch eine Schnittentbindung auf die Welt gebracht worden.

    Wobei Caesar seinen Namen einer Familientradition verdankt, die wohl eher mit dem Haar in Verbindung stand: -> http://www.albertmartin.de/latein/?q=caesaries

    Und wobei sich auch ‘caesura’ als Quelle anbietet: -> http://www.duden.de/suchen/dudenonline/caesura

    Und das Fachwort ‘Sectio caesarea’ wohl in Erinnerung an Plinius erst im 17. Jahrhundert entstand.

    MFG
    Dr. W

    • #10 Joseph Kuhn
      12. Dezember 2012

      @ Dr. Webbär: Danke für den Hinweis auf die haarige Seite der Sache. Hier gibt es übrigens noch eine Variante: http://de.wikipedia.org/wiki/Gaius_Iulius_Caesar#Der_Name_.E2.80.9ECaesar.E2.80.9C: “Eine andere These geht davon aus, dass der Name Caesar mit dem verlorengegangenen karthagischen Wort für Elefanten in Zusammenhang steht. Einer von Caesars Vorfahren hat sich demnach in den punischen Kriegen diesen Beinamen verdient.”

  9. #11 Petra
    Bielefeld
    12. Dezember 2012

    @CM: Es gibt auch eine Kurzfassung: https://kaiserschnitt.faktencheck-gesundheit.de/fileadmin/daten_fcg/Dokumente/121113_FCKS_Themenblatt_Kaiserschnitt.pdf

    @Martin: Die regionalen Unterschiede bleiben bestehen, wenn für das Alter kontrolliert wird

    Zu Flora und anderen Konsequenzen: Es gibt erstaunlich wenige Studien zu den mittel- und langfristigen Konsequenzen für Mutter und Kind. Das NICE hat das im letzten Jahr gut aufbereitet: http://guidance.nice.org.uk/CG132/NICEGuidance/pdf/English

  10. #12 Ludger
    12. Dezember 2012

    Ergänzend dazu gibt es hier:
    http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/015-054_S1_Absolute_und_relative_Indikationen_zur_Sectio_caesarea_und_so_genannte_Sectio_auf_Wunsch_07-2008_07-2013.pdf die in Deutschland gültigen Leitlinien – auch mit Zahlen zu den verschiedenen Risiken.

  11. [...] Blog Gesundheits-Check wird dargelegt, warum es gut ist regionale INformationen im Gesundheitsbereich zu haben. Diesmal geht es um [...]

  12. #14 Dr. W
    14. Dezember 2012

    Hallo Herr Kuhn, ist mittlerweile verstanden warum SB.de-weit Feedback manchmal nicht einmal in der Moderation landet, sondern vermutlich mühsam aus einem Spam-Lager ausgegraben werden muss?

    Danke jedenfalls für die Mühe, die Sie sich machen “auszugraben”.

    MFG + weiterhin viel Erfolg,
    Dr. W

  13. #15 Joseph Kuhn
    14. Dezember 2012

    @ Dr. W.: Nein, die Geheimnisse des Spam-Filters sind viel unergründlicher als die regionalen Unterschiede der Kaiserschnittraten. Von Ihnen ist übrigens im Moment nichts bei mir im Spam-Filter.

  14. #16 Dr. W
    14. Dezember 2012

    Ihr müsst da aber trotzdem mal ran und wenigstens eine vernünftige Meldung raushauen – gerade dann wenn der Spam-Filter direkt vom System bedient wird.

    Als Vergraulmaßnahme wird das ja nicht gedacht sein, …, …, …, und so schlimm kann es um die Träger dieses Angebots doch auch nicht stehen, oder? [1]

    MFG
    Dr. W

    [1] IT-Dienstleistungen sind idR schon ein wenig teurer, weil die Komplexität/der Aufwand der Arbeit oft massiv unterschätzt wird, kommt es dann oft zu Missverständnissen, loge!, aber trotzdem…

  15. #17 Joseph Kuhn
    14. Dezember 2012

    Von der Technik des Spamfilters wieder zurück zur Technik der Geburt: In einem Artikel in der Zeitschrift “Emma” wird ebenfalls der Aspekt der Kriterienunsicherheit hervorgehoben, hier fokussiert auf die Folgen für die Entscheidungsfindung der Mütter. Für Brasilien wird dagegen bei “Emma” eine andere Erklärung gegeben: Dort sei der Kaiserschnitt ein Statussymbol und weiter liest man: “84 Prozent der Babys kamen dort 2008 durch einen Schnitt in der Bauchdecke zur Welt.” Jetzt kann man sich fragen: Ist es ein Statussymbol in den Großstadtkliniken, aus denen mutmaßlich diese 84 % stammen – und ganz anders im Landesdurchschnitt, für den vielleicht doch eher die 47 % der OECD zutreffen, auch wenn ich nicht sicher bin, wie gut die Statistik in Brasilien außerhalb der Großstadtkliniken funktioniert?

  16. #18 Ludger
    14. Dezember 2012

    Die geburtshilflichen Zahlen sind zugänglich, zum Beispiel die von der Bayrischen Perinatalerhebung http://www.baq-bayern.de/popup/popup_geburtshilfe.php4
    aufgeschlüsselt nach Jahren:
    worldwideweb.baq-bayern.de/downloads/files/jahresauswertungen/2011/2011_161_gesamt_online.pdf
    worldwideweb.baq-bayern.de/downloads/files/jahresauswertungen/2010/2010_161_gesamt_online.pdf
    worldwideweb.baq-bayern.de/downloads/files/jahresauswertungen/2009/2009_161_gesamt_online.pdf
    worldwideweb.baq-bayern.de/downloads/files/jahresauswertungen/2008/2008_161_gesamt_online.pdf
    worldwideweb.baq-bayern.de/downloads/files/jahresauswertungen/2007/2007_161_gesamt_online.pdf
    worldwideweb.baq-bayern.de/downloads/files/jahresauswertungen/2006/2006_161_gesamt_online.pdf
    Solche Erhebungenn gibt es mittlerweile in allen Ärztekammerbereichen.

  17. #19 Joseph Kuhn
    15. Dezember 2012

    @ Ludger: Danke für die Werbung für die bayerische Perinatalerhebung. Der Blick in diese Daten lohnt sich auch unabhängig von den Kaiserschnitten.

  18. #20 Ludger
    15. Dezember 2012

    :-)

  19. #21 Michael Peuser
    São Paulo S.P. Brasilien
    10. März 2014

    Auffällig ist, das Autisten überwiegend per Kaiserschnitt zur Welt kamen. Ihnen fehlt scheinbar der Starter für die lebenswichtige Darmflora. Der Spruch im Darm steckt der Tod sollte ersetzt werden in “Im Darm steckt das Leben”.

    • #22 Joseph Kuhn
      10. März 2014

      Dass Autisten “überwiegend” per Kaiserschnitt zur Welt kamen: können Sie das belegen? Und auf welche Studie stützen Sie Ihre These zum Zusammenhang Kaiserschnitt und Autismus? Es war hoffentlich keine Gemeinschaftsarbeit von Pfarrer Fliege und Prof. Bankhofer.