Wolfgang Schorlau schreibt politische Krimis. Richtig gute politische Krimis. Hier auf Gesundheits-Check hatte ich vor zwei Jahren seinen Roman “Die letzte Flucht“ vorgestellt, in dem er Mordsgeschichten aus der Pharmaindustrie erzählt. Das hat mich damals zu der Frage geführt: „Und wenn es in der Gesundheitsbranche schon so zugeht, was ist dann erst in anderen Branchen los?“ Eine Antwort darauf gibt Schorlau in seinem neuen Krimi „Am zwölften Tag“, in dem es um die unappetitliche Wirklichkeit der deutschen Fleischindustrie geht.

Wie immer hat Schorlau das Milieu seiner Geschichte sorgfältig recherchiert. Er beschreibt die Situation in der Massentierhaltung, die ekligen Details der Tierkrankheiten und der Antibiotikaverfütterung, die Ausbeutung der Werkvertragsarbeitskräfte, die der deutschen Fleischindustrie einen erklecklichen Wettbewerbsvorteil beschert (und inzwischen wirtschaftspolitischen Ärger mit unseren Nachbarländern), den Export von Hühnerteilen in die Dritte Welt und vieles mehr. Die Fleischindustrie ist ein dickes Geschäft. Und oft ein dreckiges. Wenn die Gier nach dem großen Geld auf kriminelle Energie trifft, sind die Zutaten für einen Schorlau-Krimi beisammen. Ein besonderes Schmankerl serviert Schorlau dabei, wenn es um mariniertes Fleisch geht. Aber mehr wird nicht verraten. Man lese selbst. Am besten nach dem Essen.

Die Missstände in der deutschen Fleischindustrie kennt man inzwischen aus zahlreichen Dokumentationen, in der Sache nicht neu, aber leider wahr. Wer sich noch etwas einlesen will: Auf seiner Internetseite stellt Wolfgang Schorlau auch zu diesem Krimi wieder ausgewählte Materialien zum Thema bereit. Es ist angerichtet, guten Appetit!

Wolfgang Schorlau: Am zwölften Tag. Denglers siebter Fall. 340 (schnellgelesene) Seiten. KiWi-Verlag, 9,99 Euro.

Kommentare (23)

  1. #1 rolak
    11. Januar 2014

    Herzlich willkommen im neuen Jahr, Joseph, doch Du kommst mit Deiner sicherlich angemessenen Empfehlung deutlich zu spät, stehen sämtliche Denglers inklusive dieser nachgelieferten Neuerscheinung schon seit Ende letzten Jahres im ‘noch zu lesen’-Regal. Nicht mehr ganz hinten (der Winter hatte bis inkl heute morgen einige OldSciFi-ergiebige Flohmärkte in petto), aber auch noch lange nicht ganz vorne.

  2. #2 Wilhelm Leonhard Schuster
    11. Januar 2014

    Grundsätzliche Frage:
    Werden Salmonellen und ähnliches Zeugs beim
    reichlichen Kochen abgetötet, so, daß auch sogenanntes “Gammelfleisch” nicht gesundheitsschädlich ist?
    Aasfresser sterben ja auch nicht am Aas!
    (Was schützt diese vor Krankheiten ct?)
    Und wie ist das mit “Antibiotika”,das dürften doch nur geringste Mengen sein, die beim Menschen ankommen.
    Ich meine, da wäre die Pharma Industrie, die für ” Arzenei ” für den Menschen sorgt, plus dem Herren Doktor, der selbige dem Patienten verabreicht, weitaus gefährlicher!
    Bitte, mich nicht mißverstehen :Ich werbe nicht für “Gammelfleisch”!

  3. #3 mixhael
    11. Januar 2014

    > Doch Du kommst mit Deiner sicherlich angemessenen Empfehlung deutlich zu spät

    Stimmt nicht. Von dem Herrn Schorlau hab ich noch nie etwas gehört oder gelesen.

    Hab das Buch auf die ‘Könnte man vielleicht doch mal lesen’ Liste gesetzt.

  4. #4 rolak
    11. Januar 2014

    Stimmt nicht

    Wohl wahr – das war auch eindeutig zu global formuliert, mixhael, beschrieb es doch nur meine Sicht der Dinge. Sei gewarnt: Es ist der siebte Band einer losen Reihe.

  5. #5 Joseph Kuhn
    11. Januar 2014

    @ rolak: Wie kann man so was ungelesen stehen lassen? Was musste denn vorher gelesen werden?

    @ Schuster: Salmonellen (und viele andere Keime) werden abgetötet, wenn das Fleisch lange genug hoch genug erhitzt wird. In der Küche muss man aufpassen, dass man sie nicht sonst wohin überträgt. Beim Masseneinsatz von Antibiotika in der Tiermast geht es u.a. darum, dass damit multiresistente Erreger herangezüchtet werden: http://de.wikipedia.org/wiki/Multiresistenz.

  6. #6 rolak
    11. Januar 2014

    Wie?

    Mit einem gerüttelt Maß Demut, Geduld und Respekt vor dem ‘der Reihe nach’, Joseph, was allerdings alles durchaus von einem zu geistigem Sabbern anregenden Werk erschüttert werden kann.

    Was?

    Nu, der im Verlinkten erwähnte laufende Meter ausgewählter SciFi-Neuerscheinungen, Wisemans ‘Paranormality’, Shermers ‘Believing Brain’, Oliver Sacks’ ‘Hallucinations’,… und selbstverständlich die Titeufs, die mein Patenkind zu Weihnachten bekam 😉 Im Urlaub (=Dezember) lese ich typischerweise weniger, da die Pausen im und um den Job wegfallen, trotzdem sind die etwas länger liegengebliebenen Englischsprachigen durch und schon zwei Handvoll der SciFis verschlungen.

  7. #7 Dr. Webbaer
    12. Januar 2014

    Hierzu vielleicht eine klitzekleine Anmerkung:

    die Ausbeutung der Werkvertragsarbeitskräfte, die der deutschen Fleischindustrie einen erklecklichen Wettbewerbsvorteil beschert (und inzwischen wirtschaftspolitischen Ärger mit unseren Nachbarländern)

    Es handelt sich hier oft um Arbeiter oder Facharbeiter aus dem slawischen Ausland, die in D in etwa zwei- bis dreimal so viel verdienen können wie in ihrem Heimatland:
    -> http://de.statista.com/statistik/daten/studie/183571/umfrage/bruttomonatsverdienst-in-der-eu/

    Der DGB sieht hier eine Art Lohndumping und berichtet erbost dementsprechend:
    -> http://www.dgb.de/themen/++co++c67839be-b188-11e2-b430-00188b4dc422

    Eine ‘Ausbeutung’ würde Ihr Kommentatorenfreund, der die Lage ein wenig kennt, aber nicht erkennen wollen, sondern eher ein natürliches Zusammenwachsen der Arbeitsmärkte – die sich denn eben wie bekannt in bestimmten Branchen, auch bspw. im Gesundheitsbereich in der Pflege, in der Gastronomie, aber auch in der Agrarindustrie die Folgen betreffend so ausdrückt wie beschrieben.

    Die Arbeiter oder Facharbeiter aus dem Osten sind idR zufrieden (sonst würde nicht angereist werden).

    HTH
    Dr. W

  8. #8 Joseph Kuhn
    12. Januar 2014

    @ Dr. Webbär:

    “Die Arbeiter oder Facharbeiter aus dem Osten sind idR zufrieden (sonst würde nicht angereist werden).”

    1. Sind Sie sicher, dass das für die Mehrzahl (Sie schreiben: “idR”) der osteuropäischen Werkverträgler überhaupt stimmt? Daten bzw. ein Beleg wären hilfreich.
    2. Anreise als Beleg für Zufriedenheit? Oft genug werden die Leute anreisen, weil in ihrer Heimat die Not groß ist.
    3. Haben Sie Daten über die Löhne der Werkverträgler, d.h. wissen Sie, ob die nicht nur zu rumänischen Löhnen arbeiten, falls sie ihr Geld überhaupt kriegen? Außerdem: Es geht nicht nur um Löhne, sondern auch um Arbeitsschutzbestimmungen, z.B. überlange Arbeitszeiten (googeln Sie das Thema mal), um die Unterbringung von Werkverträglern in Containern und Abrisshäusern oder um ihre (Nicht-)Versorgung im Krankheitsfall – und es geht nicht nur um Werkverträgler aus Billiglohnländern, sondern auch um Arbeitskräfte, die mit ihrem Lohn hier auskommen müssen.

  9. #9 Dr. Webbaer
    12. Januar 2014

    @ Herr Dr. Kuhn:
    Die Arbeiter oder Facharbeiter reisen idR an, weil sie sich einen guten Verdienst versprechen. Es ist nicht so, dass in den Anrainerstaaten der BRD die Not so groß ist, dass anderes zu vermuten wäre. Die ausgefallenen Kräfte werden dann bspw. durch Moldawier oder Ukrainer ersetzt, über die Situation in diesen Ländern hat Ihr Kommentatorenfreund zwar auch Einblick, erlaubt sich aber kein Urteil.

    Dass dieser Sachverhalt aus guten Gründen nicht von jedem für gut befunden werden muss, sollte klar sein, aber so ist es nun mal beim Zusammenwachsen der EU, das vielleicht eine Spur zu schnell ging.

    Ansonsten bleiben Sie eingeladen zu belegen, beachten Sie bitte dabei auch die Saisonarbeitertätigkeit, d.h. da rackern sich welche über einige Monate ab und sind dann wieder zu Hause. Krankenversichert in der BRD scheint man zumindest aber zu sein, aus irgendwelchen Gründen wird bspw. auch die Zahnpflege geübt. Wie das genau geht, weiß Ihr Kommentatorenfreund aber nicht.

  10. #10 Joseph Kuhn
    12. Januar 2014

    @ Dr. Webbär:

    “Ansonsten bleiben Sie eingeladen zu belegen”

    Nö. Dass die Leute “idR” zufrieden sind, ist Ihre These. Dass sie froh sind, überhaupt etwas zu verdienen und ihre Familien daheim über die Runde zu bringen, mag sein, aber sind sie dann “zufrieden” und sind das die Zustände, die wir wollen?

    Beim googeln zum Thema kommen stets solche Meldungen:

    http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/oldenburg/billigesfleisch101.html

    http://www.derwesten.de/wirtschaft/moderne-sklaverei-kritik-an-arbeitsbedingungen-in-fleischindustrie-id8269276.html

    http://www.muensterschezeitung.de/staedte/kreis_steinfurt/Arbeitsbedingungen-in-Fleischindustrie-Moderne-Sklaverei;art15703,2050373

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/lebensmittel/arbeitsbedingungen-auf-schlachthoefen-das-billige-fleisch-hat-einen-preis-12148647.html

    Wenn das alles falsch ist und Sie es besser wissen: wo ist der Beleg?

  11. #11 rolak
    12. Januar 2014

    Die Arbeiter oder Facharbeiter aus dem Osten sind idR zufrieden

    Der unsägliche Petz läßt mal wieder seine unverschämte Herablassung derart weit raushängen, daß er eigentlich dauernd drüber stolpern müßte – doch er dürfte in seiner extrem beschränkten Weltsicht selbst das für ein feature, keinen Fehler halten. So wird er weiterhin auf bereits Geschädigten herumtrampeln, schließlich hat er eine supihübsche Selbstrechtfertigung gefunden:

    so ist es nun mal beim Zusammenwachsen der EU

    Und wie grauslich, es werden sogar Leistungen über das radikal-libertäre Maß hinaus erbracht:

    Krankenversichert in der BRD scheint man zumindest aber zu sein, aus irgendwelchen Gründen wird bspw. auch die Zahnpflege geübt.

    Kam übrigens letztens eine passende Doku aus dem Oldenburgischen.

  12. #12 Joseph Kuhn
    12. Januar 2014

    @ rolak: Danke für den Link zur ARD-Dokumentation. Ein Beispiel von vielen.

    Wie heißt es so schön in Art. 1 Grundgesetz: “Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.”

    Der ungeschriebene Zusatz: Außer, die Märkte und ihre Profiteure wollen es anders.

  13. #13 rolak
    12. Januar 2014

    Der ungeschriebene Zusatz

    Ja wie, Joseph, diese Grundnotwendigkeit ist noch nicht von umtriebigen Lobbyisten mit markigem Juristengeklingel in eines der ‘alles weitere regeln’-Gesetze gegossen worden? Schlamperei^^

  14. #14 MJ
    12. Januar 2014

    A propos : Was ist eigentlich mit dem Pferdefleisch-Skandal passiert? Gibt’s da Neueres? Wird der im Roman verwurschtet (ho, ho… ho).

    @ Joseph Kuhn

    Ich glaube nicht das Maerkte irgendetwas “wollen”, im Gegensatz zu Profiteuren. Immerhin sind es die Akteure, die – je nach Machtposition – den Markt bestimmen. Der Markt kann da nichts fuer, oder?

  15. #15 Joseph Kuhn
    12. Januar 2014

    @ MJ: Pferdefleisch kommt im Roman nicht vor, aber …. nun, ich will ja nicht alles verraten.

    Märkte und Akteure: Eine interaktionistische Beziehung. Märkte “wollen” natürlich nichts im Sinne einer intentionalen Willensbildung, aber Märkte definieren Handlungsoptionen, die von den Akteuren so oder so ausgefüllt werden. In der Fleischindustrie führt das offensichtlich – politisch akzeptiert – oft zu ziemlich tier- und menschenverachtenden Strategien. Die Spielräume der Akteure, die unbedingt im großen Geschäft mitmischen wollen, sind wohl begrenzt. Herr Schweißfurth, früher selbst einer der Großen der Branche, hat vor kurzem in einem Fernsehinterview gesagt, er hätte innerhalb des Systems nicht umsteuern können, er ist dann ausgestiegen und versucht jetzt, kleiner und ökologischer zu wirtschaften. Trotzdem fragt sich, ob die Spielräume der Akteure wirklich so klein sind, dass sie das, was z.B. die von rolak verlinkte ARD-Dokumentation zeigt, mitmachen müssen. Oder ob da dann doch das gewissenlose Ausnutzen dessen dazukommt, was der Markt “hergibt”, und wenn es Kooperationen mit dem organisierten Menschenhandel sind.

  16. #16 MJ
    12. Januar 2014

    @ Joseph Kuhn

    OK, das verstehe ich glaube ich: dass es die Akteure sind, die den Markt determinieren und nicht umgekehrt ist so ziemlich was ich meine. Dass der Markt Handlungsoptionen definiert mag sein – aber insofern diese intrinsisch sind (naemlich den Tausch oekonomischer Gueter betreffend), kann man dem genausowenig entkommen wie den Hauptsaetzen der Thermodynamik. Das haengt natuerlich ein wenig davon ab, wo man Maerkte sieht: Anthropologen sind ja relativ allergisch, Tauschvorgaengen in “traditionellen Gesellschaften” den Markt als Modell ueberzustuelpen (und in Erweiterung jeden Tauschvorgang als Markttransaktion zu sehen). Haengt vermutlich damit zusammen ob der Markt als Konzept intensional (als das, was Wirtschaftstheorie mit Gewicht auf Pareto-Effizienz darunter versteht) oder extensional (alles, was den Austausch von Guetern betrifft) verstanden wird.

  17. #17 Joseph Kuhn
    12. Januar 2014

    @ MJ: Mir geht es nicht um “Märkte an sich”, auch nicht darum, ob jeder Tausch als Marktvorgang zu interpretieren ist. Um es ohne Marktbegriff zu formulieren: Die Fleischindustrie operiert unter (auch von ihr mitgestalteten) Rahmenbedingungen, die es verführerisch machen, Mensch und Tier auszubeuten. Warum das so gekommen ist, hat sicher viele Gründe, welche Formen es konkret annimmt, liefert recht realitätsnah den Stoff in Schorlaus Krimi.

    Der Fleischmarkt hatte übrigens schon lange eine dunkle Ost-Seite, wenn auch früher von einer etwas anderen Art: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13516989.html

  18. #18 Dr. Webbaer
    14. Januar 2014

    War ja nur eine klitzekleine Anmerkung, die auf breiter persönlicher Erfahrung beruht. Es darf auch gerne der Narrativ gepflegt bleiben, dass fortwährend aus Nachbarländern Arbeiter und Facharbeiter anreisen, um sich in D ausbeuten zu lassen.
    Wobei aber in diesen keine besondere Armut herrscht.

    MFG
    Dr. W (der sich eben nur ein wenig unfroh gestimmt sah über das Bild, das sich einige in D über Slawen machen; der bspw. Lafontaine mit seinen Aussagen über “Fremdarbeiter” ehrlicher fand)

  19. #19 Dr. Webbaer
    14. Januar 2014

    Es musste wohl ‘das Narrativ(um)’ heißen, vgl. auch ‘Narr’, der Gebrauch dieses Konzepts ist im d-sprachigen Raum wohl noch ein wenig unüblich, letztlich die Erkenntnis, dass ‘Aussagen zu einer Sache oder einem diesbezüglichen Verhalt für den Systematiker immer zuerst als Aussagen zu einer Sache oder einem diesbezüglichen Verhalt einer Person(enmenge) zu bearbeiten sind’.

  20. #20 miesepeter3
    14. Januar 2014

    Wie sagen die Japaner so schön? Wirtschaft ist Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln!
    Und im Krieg und in der Liebe sind alle Mittel erlaubt.
    Es geht schon lange nicht mehr nur um die Versorgung der Bevölkerung mit Waren. Die Bevölkerung ist nur noch Manöveriermasse beim Kampf um Marktanteile. Noch gibt es keine Attentate aus Konkurrenzgründen bei uns, beabsichtigtes Treiben der Konkurrenz in die Insolvenz schon. Auch die sogenannte feindliche Übernahme ist ein probates Mittel, Mitbewerber schnell und gründlich auszuschalten. Banken sind bisher die effektivesten Wirtschaftsverbrecher. Die Gesetzgebung kommt der kriminellen Energie der Wirtschaftsbosse nicht mehr schnell genug hinterher und agiert ziemlich hilflos ( und gewollt?) im klein klein. Natürlich läuft jedes Wirtschaftsunternehmen Gefahr, dass seine Gemeinheiten sich auch mal gegen sich selbst richten. Wirtschaft ist eben nichts für Feiglinge.
    Bücher darüber kratzen da meist nur über die Oberfläche.

  21. #21 Dr. Webbaer
    14. Januar 2014

    @ Miese
    Schon mal sehr gut, Ihr Kommentatorenfreund hat Sie als (ehemaliger) Gewerkschafter gebucht, korrekt?

    Klar, Gewerkschafter oder in D real existierende Gewerkschafter pflegen bestimmte Sichten oder haben diese zu pflegen oder meinen diese qua Mandat pflegen zu müssen.
    Ein wenig unappetitlich wird’s manchmal dann, wenn es auswärtige Arbeiter oder Facharbeiter einzuordnen gilt, als “Saugkräfte” oder “Fremdarbeiter” oder als sich nicht ihres Arbeitswertes Bewusste.

    MFG
    Dr. W

  22. #22 miesepeter3
    14. Januar 2014

    @ Dr. Webbaer

    “Schon mal sehr gut, Ihr Kommentatorenfreund hat Sie als (ehemaliger) Gewerkschafter gebucht, korrekt?”

    Nein. Recht erfolreich im mittleren Management. Metallindustrie/Maschinenbau.

  23. #23 Alexander
    8. November 2015

    Ein Artikel über den “neuen Dengler”:

    http://www.kontextwochenzeitung.de/kultur/240/dengler-im-haifischbecken-3229.html

    Das liest sich sehr verlockend …