Drüben bei den Skeptikern wurde gerade auf das neue Buch „Der Glaube an die Globuli“ von Norbert Schmacke hingewiesen. Der Bremer Gesundheitswissenschaftler beschäftigt sich darin kritisch mit der Homöopathie. Norbert Schmacke ist alles andere als ein Freund der Pharmaindustrie, um dieses „Argument“ gleich aus dem Weg zu räumen. Cui bono ist in diesem Fall die falsche Frage. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Dr. med. Mabuse“ ist jetzt ein Beitrag, in dem Norbert Schmacke die Recherchen für sein Buch kommentiert. „Mabuse“ ist eine Zeitschrift, der man bestimmt keine Berührungsängste gegenüber der Alternativmedizin nachsagen kann, um es ganz nett zu formulieren (aber die Zeitschrift macht das mehr als wett durch einen erfrischend kritischen Blick auf unser Gesundheitswesen).

In seinem Beitrag kommt Norbert Schmacke u.a. auf den Arzt Jens Wurster zu sprechen, eine illustre Figur der Alternativmedizin. Jens Wurster behandelt in der Schweizer Klinik Santa Croce Krebs homöopathisch. In einem Interview, das online beim Zentralverein der homöopathischen Ärzte Deutschlands zu lesen ist, sagt er z.B.:

„Das Ziel jeder Krebsbehandlung sollte darauf ausgerichtet sein, für jeden Patienten die für ihn bestmöglichste Therapie zu finden.“

Dem wird wohl niemand widersprechen. Aber wie findet man heraus, was die beste Therapie ist? Durch Wirkungsforschung. Die sieht bei der Homöopathie bekanntlich nicht gut aus. Aber das macht nichts, Herr Wurster hat ja seine Überzeugungen. Und danach mag die konventionelle Medizin bei irgendwelchen unwichtigen Tumoren erfolgreich sein, aber nicht bei den häufigen Krebsarten:

„Bei Darm-, Lungen-, Magen-, Prostata- und Brustkrebs hat sich die effektive Überlebensrate in den letzten Jahren kaum verändert.“

Man google. Gut, beim Lungenkrebs geht es wirklich nur langsam voran, aber selbst da gibt es Fortschritte.

Auf die Frage, was denn die Ursachen für Krebs seien, sagt Herr Wurster:

„Da gibt es viele Punkte. Angefangen mit einer immer minderwertigeren industriell verarbeiteten Ernährung, über aluminiumhaltige Impfungen, die das Immunsystem sehr schwächen, bis hin zum Mobilfunk, bei dem man erst jetzt anfängt, die wahren Auswirkungen auf der Zellebene zu erkennen.“

Aha. Kann sein, dass beim Mobilfunk das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und am Ende eine kleine Risikoerhöhung herauskommt, aber viel wird es nicht sein und wie viel, das weiß beim derzeitigen Stand der Dinge eben auch Herr Wurster nicht. Der Rest seiner Ursachenliste ist schlicht Unsinn. Die Nahrung wird immer minderwertiger? Beleg? Und wenn, warum wäre das eine Krebsursache? Impfungen verursachen Krebs? Beleg? Egal, es geht ja um weltanschauliche Duftnoten, und da ist man sich in den alternativmedizinischen Kreisen doch einig: Industrienahrung, Impfen, Mobilfunk, das ist Teufelszeug. Komisch, dass alle wissenschaftlich gut belegten Krebsursachen in seiner Aufzählung fehlen, vom Tabakrauch über Alkohol bis zum übermäßigen Sonnen. Wurster weiter, zum Thema Mobilfunk:

„Es wundert mich gar nicht, dass die Hirntumorrate in den letzten zehn Jahren so extrem ansteigen ist.“

Falsch. Die Daten zeigen ein anderes Bild:

Hirntumoren

Datenquelle sind die epidemiologischen Krebsregister in Deutschland. Bessere Trenddaten gibt es nicht. Aber Herr Wurster weiß es trotzdem besser, vermutlich seine Erfahrung. Hirntumoren sind übrigens vergleichsweise selten, 2012 gab es knapp 7.000 Neuerkrankungen in Deutschland, gegenüber fast 50.000 beispielsweise beim Lungenkrebs.

Und was sagt er zur Krebsprävention:

„Wenn wir schon früh anfangen würden, unsere Kinder gut homöopathisch zu behandeln und auch chronische Krankheiten gut zu behandeln, dann hätten wir die beste Krebsprävention.“

Na logisch. Zucker gegen Krebs, präventiv und kurativ, ein Wundermittel eben.

Zurück zu Norbert Schmacke. Der sagt in seinem Mabuse-Beitrag auch etwas über die Heilungserfolge von Herrn Wurster:

„Dass Krebs mit Homöopathika geheilt werden kann, wird nur derjenige meinen, der an Wunder glaubt. Dass Wurster aber behauptet, seine ‚Heilerfolge‘ seien durch unabhängige Wissenschaftler kontrolliert und bestätigt worden, ließ mich aufhorchen. Je intensiver ich mich mit dieser Behauptung beschäftigte, umso erstaunter wurde ich. Endresultat: Es gibt keinerlei Überprüfung der von Wurster in seinem Buch exemplarisch vorgestellten Patientengeschichten. Alle von ihm genannten Personen dementierten auf meine Nachfragen, an einer solchen bestätigenden Evaluation beteiligt gewesen zu sein.“

Mit anderen Worten: Herr Wurster ist nicht leicht- oder leichtsubstanzgläubig, sondern er erfindet die Bestätigungen seiner angeblichen Heilerfolge einfach. Die gibt es offensichtlich so wenig wie die für seine hier zitierten Aussagen. Homöopathische Nachweise also, für den Zentralverein der homöopathischen Ärzte folglich kein Problem. Wozu nachprüfen, was Herr Wurster sagt, man weiß ja, dass er recht hat. Ich habe mir jetzt erst mal das Buch von Norbert Schmacke vorbestellt. Ich glaube, dass er recht hat – und das auch belegen kann.

Kommentare (138)

  1. #1 Cornflakes
    30. Oktober 2015

    Ich schwöre auf ein Homöopathikum: Werther’s Originale. Diese beeinflussen meinen Gemütszustand ins Positive. Und billiger als Globulis sind sie auch 😀

  2. #2 Michel
    30. Oktober 2015

    Vielleicht sollte in naher Zukunft an den Türen von Arztpraxen, die Homöopathie anwenden, ein Warnhinweis angebracht werden:
    “Homöopathie kann tödlich sein”

  3. #3 Alexander
    31. Oktober 2015

    Auch wenn ich von der Homöopathie nicht viel halte, bezüglich des minderwertigen Essens kann ich zustimmen. Wenn ich mir die zunehmenden Skandale in der Lebensmittelindustrie anschaue, dann die massenhafte Verabreichung von Antibiotika bei der Mast, ob das Krebs auslöst weiß ich nicht, zumindest die resistenten Keime hat es mitgefördert.

  4. #4 Basilios
    Inō-Batoru wa Nichijō-kei no Naka de
    31. Oktober 2015

    @Alexander
    Die Aussage von Herrn Wurst auf die Frage, was denn die Ursachen für Krebs seien lautete ganz pauschal:

    „Da gibt es viele Punkte. Angefangen mit einer immer minderwertigeren industriell verarbeiteten Ernährung,

    Ich denke nicht, daß sich belegen ließe, daß industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln generell eine Ursache von Krebs ist, auch wenn in diversen Medien den Menschen hier immer wieder Angst davor gemacht wird, ohne jemals näher zu erläutern, WAS denn nun eigentlich industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln konkret bedeutet und was konkret denn die Gefahren seine. Es bleibt praktisch immer sehr nebulös.

    Eine Zunahme von Skandalen kann eventuell auch bedeuten, daß inzwischen genauer oder häufiger kontrolliert wird und deswegen zunehmend mehr schwarze Schafe aussortiert werden und somit vielleicht einiges sogar besser wird. Was wirklich zutrifft müsste man wohl erst noch näher untersuchen.

    Und dann stelle ich mir auch gerade noch vor was die Menschen vor 50, vor 150, vor 500 und vor 5000 Jahren für eine Situation bezüglich der verfügbaren Nahrung hatten.
    Ich persönlich würde das Einkaufen in unseren heutigen Supermärkten immer noch vorziehen. da ich denke, daß die heutzutage angebotenen Lebensmittel im Schnitt immer noch wesentlich weniger gefährlich für unsere Gesundheit sind. Und das aus diversen Gründen. Insofern habe ich noch nie verstanden wieso immer wieder die Behauptung aufgestellt wird, daß unsere Lebensmittel immer minderwertiger werden würden. Es ließe sich bestimmt an der einen oder anderen Stelle etwas noch mehr verbessern. Aber über die Jahrhunderte betrachtet sehe ich eher, daß unsere Ernährung immer besser geworden ist.

  5. #5 Herbert Wehner
    31. Oktober 2015

    A fundamental Truth

    As Below so Above and as Above so Below,
    in the acomplishment of the miracle of only One Thing.
    He who knowns the father of this world has the mind of a Sage.

  6. #6 Alexander
    31. Oktober 2015

    @Basillios

    Klar sind die heutigen Möglichkeiten besser als vor 100 Jahren, das bezweifelt auch keiner, nur kommen dadurch auch neue Probleme.

    Wenn ich mir überlege, dass manche Menschen Klärschlamm an Schweine verfüttern, Tiere unter unwürdigsten Bedingungen gehalten werden und Verbraucher teilweise die Zutaten in unseren Nahrungsmitteln nicht mehr aussprechen können, dann ist meiner Meinung nach etwas verkehrt.

    • #7 Joseph Kuhn
      31. Oktober 2015

      @ Alexander: Dass in der Massentierhaltung und in der Fleischindustrie alles in Ordnung ist, hat niemand behauptet. Als Leseempfehlung dazu darf ich bei der Gelegenheit wieder einmal auf den sehr gut recherchierten Krimi “Am zwölften Tag” von Wolfgang Schorlau hinweisen. Da kann einem der Appetit schon vergehen. Auch darüber, dass in der Tiermast zu leichtfertig mit Antibiotika umgegangen wird, kann man sich schnell einigen. Nur soll man aus unhaltbaren Zuständen in manchen Bereichen der Lebensmittelindustrie nicht darauf schließen, dass die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln auch in großem Stile für Krebserkrankungen verantwortlich sei. Das ist ja genau das Rezept von Leuten wie Jens Wurster, sie verwursten alles zu einem Brei, der assoziativ einerseits Industrie und Krebs zusammenbringt und andererseits Homöopathie und naturnahes Leben und dann das eine gegen das andere stellt. Da glauben dann manche eben gerne, dass Globuli Krebs verhüten und heilen, weil sie ja so naturnah sind und nichts mit Industrie zu tun haben. Dem wabernden Denken scheint alles möglich. Als Hintergrundinfo: Die Krebsneuerkrankungen und die Krebssterblichkeit nehmen ab (wenn man die Alterung der Gesellschaft herausrechnet), obwohl immer mehr von unserer Nahrung industriell hergestellt wird, auch Biolebensmittel, und sogar die Homöopathika sind Industrieprodukte und werden nicht etwa vom Druiden in der Berghütte zusammengeschüttelt. Industriell verarbeitetes Essen an sich ist nicht für immer mehr Krebserkrankungen verantwortlich, trotz Nitrosaminen und Acrylamid oder den aktuellen Meldungen der WHO, dass Wurst krebserzeugend ist.

  7. #8 rolak
    31. Oktober 2015

    Klärschlamm an Schweine .. unter unwürdigsten Bedingungen

    Das klingt fies, Alexander, ist allerdings vor der Verarbeitung und somit weit am Thema vorbei.

    Zutaten (..) nicht mehr aussprechen können

    Das war schon immer so, allerdings werden diese Beipackzettel sicherlich nie auftauchen, denn das ist ja alles ach so natürlich… Könnte auch die hübschen Scheuklappen beschädigen.

  8. #9 Dr. Hans-Werner Bertelsen
    31. Oktober 2015

    16 Fortbildungspunkte von der Königl. Bayrischen Ärztekammer für ein Wurster-Seminar? Das muss ein Irrtum sein.

    http://www.dr-bertelsen.de/documents/Die_Notwendigkeit_einer_Grenzdefinition_im_Bereich_der_aerztlichen_Fortbildung_copy_92.pdf

    • #10 Joseph Kuhn
      31. Oktober 2015

      @ Bertelsen: Wo steht das mit der Bayerischen Ärztekammer? Würde mich interessieren, da frag ich mal nach.

      • #11 rolak
        31. Oktober 2015

        Hinter Deinem Wurster-Psiram-link, Joseph, 4. und letztes Zitat — und es ist retrospektiv, sozusagen aktuell wurst.

  9. #12 GabyRottler
    31. Oktober 2015

    Eine einzige (deutsche) Graphik als Gegenargument für Wursters Aussage (Anstieg der Hirntumorrate) zu nehmen, ist etwas gewagt.
    Da könnte ich auf die Schnelle ebenso andere Graphiken bringen, wie
    https://www.hirntumorhilfe.de/hirntumor/statistiken/zahlen-weltweit/
    oder
    http://www.cancerresearchuk.org/health-professional/cancer-statistics/statistics-by-cancer-type/brain-tumours/incidence#heading-Three.
    Um hier belastbare Aussagen zu treffen, müsste man schon sehr ausführlich recherchieren. Selbst dann dürfte die Beurteilung nicht so einfach sein, da die Erfassung von Tumoren in den vergangenen Jahren in vielen Ländern sehr verbessert wurde.

    BTW: Eine nette neue In-vitro Studie weist eine nachprüfbare Wirkung von einem homöopathischen Arzneimittel nach. Candida-Kulturen dürften ja gegen den Placebo-Effekt relativ immun sein. 😉 .Warum also reagieren sie ausgerechnet auf das eine Mittel, aber nicht auf die anderen?

    Diese Studie ist sicherlich auch in deutschen Labors mit wenig Aufwand problemlos zu wiederholen und daher leicht auf Stichhaltigkeit zu überprüfen.
    http://www.ijrh.org/article.asp?issn=0974-7168;year=2015;volume=9;issue=2;spage=79;epage=85;aulast=Gupta

    • #13 Joseph Kuhn
      31. Oktober 2015

      @ GabyRottler:

      Ich an Ihrer Stelle würde wenigstens mal lesen, was ich verlinke. Beim Link zur Hirntumorhilfe steht:

      “Im Jahr 2012 waren dies weltweit insgesamt 256.213 Betroffene (139.608 Männer und 116.605 Frauen). [2] Die Tendenz der Neuerkrankungen scheint steigend: Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2002, waren es weltweit lediglich 189.582 Betroffene. [3]”

      Weltweite einzelfallgenaue Daten? Was meinen Sie, in wie vielen Ländern es überhaupt Krebsregister gibt? Man müsste das in der zitierten Originalquelle bei IARC nachlesen, vermutlich ist das eine Hochrechnung. Hinzu kommt, dass hier Absolutfälle genannt sind, keine altersstandardisierten Raten. Die sind nötig, wenn man über Trends unabhängig von der Alterung der Bevölkerung reden will. Zurecht ist die Hirntumorhilfe daher mit der Trendaussage vorsichtig: “scheint steigend”. Zumindest in Deutschland aber nicht. Vielleicht haben wir in Deutschland ja einen gesunden Mobilfunk? Andere Wellen?*

      Die zweite Quelle, die Sie verlinkt haben, liefert altersstandardisierte Raten für Großbritannien, aber: “rates in males have remained stable, while in females rates have increased by 4%” – das bestätigt wohl eher meine Aussage als die des Herrn Wurster, zumal die Autoren die leichte Zunahme bei den Frauen auch noch als methodenbedingt erklären.

      Und Donnerwetter, gibt es wieder eine Studie, die die Homöopathie positiv erscheinen lässt? Candida-Kulturen reagieren – auf vermutlich nach genauer Anamnese ermittelte Homöopathika? Bevor ich zu lachen anfange: was bitte hat das mit Krebs zu tun? Aber klar, wenn die Lebensmittel immer schlechter werden, der Winter vor der Tür steht und Candida-Kulturen irgendwas machen, muss Homöopathie gegen Krebs wirken. Ist schon logisch.

      3 scheinbare Argumente, alles heiße Luft. Sie können es mit Herrn Wurster in jeder Beziehung aufnehmen, was Belege für die krebspräventive und krebskurative Wirkung der Homöopathie angeht. Glückwunsch.

      * sicherheitshalber: das ist ein Scherz.

  10. #14 Sebastian_1972
    31. Oktober 2015

    @GabyRottler: In Ihrem ersten Link steht nicht von einer steigenden Rate an Tumoren, sondern nur von steigenden absoluten Zahlen. Im zweiten Link zeigen alle drei Grafiken keinen oder nur einen minimalen (<3%) Anstieg der Rate in den letzten zehn aufgeführten Jahren (einzige Ausnahme: letzte Grafik, Altersklasse 80+). Ihr erster Link hilft nicht weiter, Ihr zweiter Link belegt die Aussage der hier aufgeführten Grafik.

    • #15 Joseph Kuhn
      31. Oktober 2015

      … das war Doppelarbeit 😉

  11. #16 rolak
    31. Oktober 2015

    Bevor ich zu lachen anfange

    Respekt, Joseph, diese Meisterleistung der Selbstbeherrschung ist mir nicht gelungen, texten ging nicht. Schon weil vom extrabreiten Grinsen das eine Ohr vangoghig ab- und unter den Tisch gefallen war.

    Andere Wellen? [Scherz]

    ach was Scherz, andere nehmen das ernst!

    Es erstaunt allerdings, wie lange jetzt schon die CandidaPhobie aktuell gehalten werden konnte – war glaube ich der Punkt, als ich mir keine Mühe mehr gab, rechtzeitig zur Hobbythek vor dem Gucki zu sitzen: Pütz schwafelte den Sermon…

    • #17 Joseph Kuhn
      31. Oktober 2015

      “ist mir nicht gelungen”

      Es gelang mir, weil ich erst nach meinem Kommentar auf den Link zur “Studie” geklickt habe, erschienen in einem indischen Homöopathiejournal, verfasst von Mitarbeitern einer indischen homöopathischen Klinik, die natürlich angeben, dass kein Interessenkonflikt vorliegt, die die Methode ihrer “Studie” so mutig kurz und lückenhaft darstellen, dass da wer weiß was alles passiert sein kann, und dann folgerichtig zu einem weltumwälzenden Fazit kommen: “These results will definitely clear the misconceptions that Homoeopathy is a placebo therapy and it will have to be accepted that if modern medicine is the science of today Homoeopathy is the science of future.” Nobelpreis-Candidaten, ganz klar. Dabei hatte ich spätestens seit der Studie von Chiva S et al. (2012) sowieso keinen Zweifel mehr daran, dass die Homöopathie erheiternd wirksam ist, da hätte es dieser Candida-Studie gar nicht mehr bedurft. Vermutlich wird sie uns jetzt in den nächsten Jahren immer wieder vorgehalten, vielleicht erbarmt sich ja Norbert Aust mal dazu, sie sich genauer anzusehen.

  12. #18 BreitSide
    Beim Deich
    31. Oktober 2015

    Hätte Hahnemann Candida überhaupt als Lebewesen anerkannt?

    Wie erkennt man Candida-Miasmen?

    Welche Symptome hatten die Candidaten?

    Und wie wurden die gebessert?

    Fragen über Fragen… 😆

  13. #19 Dr. Hans-Werner Bertelsen
    31. Oktober 2015

    @BreitSide

    Was ist Candida?

    Ein Pils?

  14. #20 Adent
    31. Oktober 2015

    @Gaby Rottler
    Ernsthaft jetzt, eine nicht-verblindete Studie (anscheinend nicht mal einfach verblindet, ist ja etwas knapp gehalten die Methodenbeschreibung), ohne Wiederholungen (oder wo sind die Standardabweichungen?) von wie Joseph sagte HPlern, in eienr HP-Klinik erschienen in einem HP-Journal.
    Ich kann leider nicht wie Joseph das Lachen an mich halten 😉 😉 😉

    • #21 rolak
      31. Oktober 2015

      Ich kann leider nicht

      sachischdoch

    • #22 Joseph Kuhn
      31. Oktober 2015

      @ adent:

      … naja, zumindest doppelblind muss hier nicht sein, sofern man den Candida-Pilzen nicht unterstellt, dass sie anders wachsen, wenn sie wissen, womit sie behandelt wurden. Aber der Rest ist schon ziemlich gruselig. A propos, ist heute nicht Halloween? Kommen die Kinder zum Homöopathen und fragen “Saures oder Süßes” …

      • #23 BreitSide
        Beim Deich
        31. Oktober 2015

        Die kriegen dann Zitronendrops D30, das wird ihnen sauer aufstoßen!

  15. #24 BreitSide
    Beim Deich
    31. Oktober 2015

    @Dr. Hans-Werner Bertelsen: Wenn man die Krone sieht, passt der Name ja? Zumindestens von der Farbe her…

    Ich glaube, Willy Astor hatte die Frage geklrät, warum ein Pils im Wald steht: Weil die TannenZapfen!

    Da darf auch Theo Waigel nicht fehlen, der Pils-König: Der kann mit den AugenBrauen!

  16. #25 rolak
    31. Oktober 2015

    erst nach meinem Kommentar

    Es ist aber auch zu einfach, das Strickmuster vorherzusagen… Netter Trick, dieses a-priori-Abkanzeln aus Gründen der Wahrscheinlichkeit und Schreibruhe.

    Studie von Chiva S et al. (2012)

    Da mußte ich doch unbedingt noch mal die ganzen Namen nachschlagen. In der Vita des hier noch genannten Señor S gab es übrigens ein kleines Highlight: Aufgrund der Probleme mit den ganzen angefallenen Fragebögen etc pp hat er in der Frühstückspause und aus dem Nichts ein hochfunktionales Ordnungs- und Lagermöbel erfunden – seit damals gibt es Chivas Regal.

    • #26 BreitSide
      Beim Deich
      31. Oktober 2015

      Das wussten doch schon die 68er: Legal-illegal-Chivas Regal.

  17. #27 werner
    31. Oktober 2015

    @ #6: “unaussprechliche” Zutaten sind also dem Verbraucher nicht zuzumuten?
    Wie wäre es mit (5R)-5-[(1S)-1,2-Dihydroxyethyl]-3,4-dihydroxy-5-hydrofuran-2-on (aka Vitamin C) oder (3S,4R,5R)-1,3,4,5,6-pentahydroxyhexan-2-one (aka Fruchtzucker) oder Dihydrogenmonoxid (aka Wasser) ?
    Es kommt wohl nicht auf die Nomenklatur an.

  18. #28 werner
    31. Oktober 2015

    @ #26: Oder die französische Variante:
    Liberte – Egalite – Beaujolais

    • #29 BreitSide
      Beim Deich
      31. Oktober 2015

      Boscholee ist ja noch besser als Pfefferminztee!

  19. #30 Joseph Kuhn
    31. Oktober 2015

    Kleiner Nachtrag. Gerade bin ich beim Googeln auf das Programm eines Kongresses aus dem Jahr 2005 gestoßen, das eine Reihe von Politikergrußworten enthält. Sie machen einmal mehr deutlich, dass die Homöopathie alles andere als das kleine gallische Dorf in einer pharmaindustriebesetzten Gesundheitswelt ist:

    Doris Schröder-Köpf, damals vierte Frau von Gerd, jetzt SPD-Landtagsabgeordnete: “für den 60. Kongress der Liga Medicorum Homeopathica Internationalis vom 4. bis 7. Mai 2005 in Berlin habe ich gerne die Schirmherrschaft übernommen. (…) Die homöopathische Medizin trägt zur therapeutischen Vielfalt bei.”

    Luiz Inácio Lula da Silva, damals Präsident von Brasilien: “Homeopathy as medicine of the human being in his/her totality, and the fact that it addresses the patient instead of the ailments, has filled all of us with high hopes.”

    Julio Frenk Mora, damals Gesundheitsminister von Mexiko, jetzt Präsident der Universität von Miami: “Demographic realities worldwide require more and more homeopathic doctors”

    Ulla Schmidt, damals Bundesgesundheitsministerin, jetzt Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags: “Die Homöopathie folgt einem ganzheitlichen Ansatz. Körper, Geist und Seele dürfen demnach nicht isoliert voneinander betrachtet werden. (…) Die Homöopathie hat mit dieser ganzheitlichen Herangehensweise eine Vorreiterrolle eingenommen.”

    Klaus Wowereit, damals Regierender Bürgermeister von Berlin: “Die Homöopathie stellt das Individuum in den Mittelpunkt. Kein Wunder, dass sie immer mehr Zuspruch findet.”

    Hans-Jochen Vogel, SPD-Urgestein, u.a. Vorvorgänger von Wowereit: “Ich freue mich, daß dieses weltweite Treffen diesmal zum 250. Geburtstag Samuel Hahnemanns in Berlin (…) stattfindet. Bietet sich dadurch doch eine willkommene Gelegenheit, in einer Phase, in der in unserem Land über den Nutzen der Naturheilweisen wieder einmal kontrovers diskutiert wird, deren Bedeutung für die ärztliche Kunst und für die Heilung kranker Menschen anhand von Erkenntnissen darzulegen, die in über 50 Ländern der Welt gewonnen worden sind.”

    Horst Seehofer, damals Abgeordneter, ehemals Bundesgesundheitsminister, jetzt Bayerischer Ministerpräsident: “Erfolge der Homöopathie können nicht, wie dies oft versucht wird, grundsätzlich bestritten werden.”

    Nun denn. So mächtig beschirmt, brauchen Leute wie Jens Wurster wohl auf absehbare Zeit nicht um ihre Pründe zu fürchten, da mag ein Professor aus Bremen so viel Kritisches schreiben wie er will.

  20. #31 grumpy
    31. Oktober 2015

    Ist von euch jemand chronisch krank ?
    Wahrscheinlich nicht.
    Ich bin idiopathischer Epileptiker und viele Neurologen von Bonn – Pott meinen, dass ich mich in Lebensgefahr begebe, wenn ich bloß alleine auf die Straße gehe. Ich tue es trotzdem.

    Achja meine EEG Werte sind unauffällig, bin nicht provozierbar , keine nekrosen oä, bin seit 6 Jahren Anfallsfrei und mein schwerbehinderten Grad pendelt zwischen 10 und 80%.

    Ich kann mir vorstellen, dass Leute kippen, wenn sie trotz solcher Nachrichten Zuwendung und Positives andererseits erfahren und sich vielleicht eine”Besserung” einstellt.

    Ein paar Beispiele aus meinen Konsultationen.

    Ich: Was sind die wichtigsten Neurotransmitter ?
    Neurologe: Mehrere ? Acetocylein ist der Einzige.
    Ich: Meinen sie vielleicht Acetylcholin ?
    Neurologe: Nein. …

    Neurologe: Das Medikament kann ich empfehlen.
    Ich: Warum dieses ?
    Neurologe: Es ist neu.
    Ich: mhhja

    In meinem Falle hatten Neurologen überzeugendes Fachwissen – eher nicht.
    Es wird sich darüber gestritten ob Homöopathie oder Wissenschaft richtig sei. Wenn aber akademisch, aus meiner Erfahrung, nichts hängengenbleibt, spricht auch nichts dagegen Homöopathie als Behandlungsmethode nicht anzuerkennen, wenn Wissenschaftl in dem Rahmen eh für den Arsch ist.

  21. #32 BreitSide
    Beim Deich
    31. Oktober 2015

    @Joseph: Da fällt einem echt nichts mehr ein!

    Bei Vogel und Lula könnte man vielleicht noch sagen, dass die ja nichts mit Gesundheit zu tun haben, über das Gerd-Pferd braucht nichts gesagt zu werden, aber die 3 (ehemaligen) Gesundheitsminister sind wirklich ein Skandal.

  22. #33 BreitSide
    Beim Deich
    1. November 2015

    @grumpy: Wenn Deine Anekdote wirklich wahr sein sollte, sagt sie trotzdem nur Eins: Es gibt Menschen, die ihr Handwerk nicht kennen.

    Und sie sagt vor allem Eins nicht: Dass HoPa irgendwie besser wirkt als Placebo.

    Wenn Neurologen Dir sagen, es sei lebensgefährlich, wenn Du auf die Straße gehst, dann wird das stimmen. Ich habe bisher erst zwei große Anfälle miterlebt, beide Menschen wären auf der Straße umgekommen.

    S-Bahn-Surfen ist auch lebensgefährlich, trotzdem tun es Viele.

    Wenn aber akademisch, aus meiner Erfahrung, nichts hängengenbleibt,…

    Du bist Dir sicher, dass diese Erfahrungen wirklich so waren?

    spricht auch nichts dagegen Homöopathie als Behandlungsmethode nicht anzuerkennen,

    Da hast Du allerdings Recht, nichts spricht dagegen, HoPa nicht anzuerkennen 😆

    wenn Wissenschaftl in dem Rahmen eh für den Arsch ist.

    Wenn das denn wirklich so wäre, wäre das wirklich ein Skandal. Wie gesagt, wenn…

  23. #34 grumpy
    1. November 2015

    Deine Häme kannst du dir sparen.

  24. #35 grumpy
    1. November 2015

    @Breitside
    Sind Placebos eine Behandlungsmethode ? Das wäre mir neu.
    Kannst ja mal in deinem Freundeskreis rumfragen wer schon alles Antibiotika verschrieben bekommen hat ?
    Dann weisst du auch wie gut das Handwerk ist.

  25. #36 rolak
    1. November 2015

    Das wäre mir neu

    Das ist aber uralt, sogar in der EBM, ganz zu schweigen von den ungezählten sich nur Therapie nennenden, jedoch nicht über Placebo wirkenden Quackereien, grumpy. Dezente Weltfremdheit?

    wer schon alles Antibiotika verschrieben bekommen hat

    Meiner einer – und andernfalls hätte ich schon mindestens zwei Mal begraben werden können.

    Aber Du darfst selbstverständlich gerne weiterhin Deinem nick gerecht werden…

  26. #37 grumpy
    1. November 2015

    Was ist den EBM ? Der Link verweist auf den Placebo Begriff.

    “Meiner einer – und andernfalls hätte ich schon mindestens zwei Mal begraben werden können.”

    ICH ICH ICH ICH ICH ICH
    glaubst du, das Wissenschaft für dich existiert ?
    ich schliesse daraus dass es es für dich keinen Antibiotikamissbrauch gibt ? … und du die Dinger wie Globuli einwirfst.

  27. #38 rolak
    1. November 2015

    Link verweist auf den Placebo Begriff

    Nein, das macht er nicht, grumpy, er verweist auf ‘Plazebotherapie’. Gravierende Weltfremdheit?

    ich schliesse daraus

    Beide Schlüsse sind falsch und auch nicht aus meinem Text heraus erklärbar. Komplette Weltfremdheit?

  28. #39 grumpy
    1. November 2015

    Was heisst denn nun EBM

  29. #41 grumpy
    1. November 2015

    Webbaer ?

  30. #42 grumpy
    1. November 2015

    HAHA du Einfallspinsel.
    Du denkst ich bin ein Eso.

  31. #43 Joseph Kuhn
    1. November 2015

    @ grumpy: Es reicht. Ihr nächster Kommentar, der nichts mit dem Thema zu tun hat, wird gelöscht und danach sind Sie auf der Spam-Liste. Und lesen Sie sich bitte unten auch mal die Netiquette durch.

  32. #44 IO
    1. November 2015

    @grumpy

    “ICH ICH ICH ICH ICH ICH
    glaubst du, das Wissenschaft für dich existiert ?”

    Da gibt es nichts zu glauben:
    Wissenschaft ist grundsätzlich für alle da (“existiert”) und gilt damit auch für den/die Einzelne/n.

    Wissenschaft existiert also auch für DICH DICH DICH DICH DICH DICH!

    =====

    “ich schliesse daraus dass es es für dich keinen Antibiotikamissbrauch gibt ? … und du die Dinger wie Globuli einwirfst.”

    Antibiotikamissbrauch ist kein Bestandteil irgendeiner Wissenschaft.
    Sie ist eine Folge falschen Verhaltens und mangelnder Einsicht und ist das Gegenteil wissenschaftlicher Praxis. Es gehört auch nicht zu wissenschaftlicher Praxis, die “Dinger wie Globuli” einzuwerfen.

    Beides kann höchstens *Gegenstand* wissenschaftlicher Untersuchungen sein, und ich vermute mal ins Blaue, dass es zum Antibiotikamissbrauch Untersuchungen gibt (dazu wird der Joseph Kuhn stante pede wohl mehr sagen können).
    Dass es über Homöopathie seit vielen Jahrzehnten zahllose Untersuchungen gibt, die immer wieder nur zu gleichen Schlussfolgerungen der Unwirksamkeit berechtigen (jenseits Placebowirkung also), ist schon bekannt.

  33. #45 IO
    1. November 2015

    Berichtigung
    Es sollte heißen:

    […]
    Antibiotikamissbrauch ist kein Bestandteil irgendeiner Wissenschaft.
    Er (der Missbrauch) ist eine Folge falschen Verhaltens und mangelnder Einsicht […]

  34. #46 BreitSide
    Beim Deich
    1. November 2015

    Wer hat denn den Antibiotikamissbrauch entdeckt? Tattaaa, die Wissenschaft!

    Globuli kann man ja nicht MISSbrauchen*), da man sie ja gar nicht GEbrauchen kann.

    *) Als Diabetiker schon

  35. #47 sumo
    2. November 2015

    http://www.amazon.de/hom%C3%B6opathische-Behandlung-Heilung-metastasierter-Karzinome/dp/3933666198/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1446446028&sr=8-1&keywords=jens+wurster

    das Buch ist mir vor längerer Zeit mal beim Surfen auf Amazon begegnet. Ich (Laie) halte es für gefährlich, und ich kann nur hoffen, daß sich möglichst wenige auf diesen Irrweg begeben.
    Ich bin der Meinung, daß eine Placebotherapie in der Onkologie fehl am Platze ist, wenn sie sich nicht auf subjektive Befindlichkeitsverbesserungen der eigentlichen Therapie und deren Nebenwirkungen beschränkt.

  36. #48 Bert
    2. November 2015

    Wo bleibt bei Leuten wie Herrn Wurster die Aufsichtsbehörde?

  37. #49 Earonn
    2. November 2015

    @grumpy
    Grüße von einer Epilepsie-Kollegin.

    Ja, ist doof wenn man einem Arzt was erklären muss. Andererseits sind die auch nur Menschen. Und ein “neues” Medikament kann tatsächlich genau deswegen empfehlenswert sein: weil irgendein Detail, das sich auf Ihre Situation bezieht, in der neuen Version geändert wurde. Oder es allgemein verträglicher ist. Die Medikamente sind heute um Längen besser als das, womit ich vor 30 Jahren anfing.
    Was hat der Arzt denn auf Ihren Einwand geantwortet?

    Machen Sie sich eigentlich keine Sorgen, dass andere zu Schaden kommen, falls Sie gegen den Rat Ihrer Neurologen handeln? Ich stell mir nur grad vor, wie ein Autofahrer verzweifelt das Steuer rumreißt, weil Sie vor ihm auf die Straße (an)fallen, und er dabei einen Radfahrer erwischt…

    Und Homöopathie ist deswegen okay? Na, viel Glück mit den Zuckerkügelchen. Nicht mal meine Epilepsie würde sich damit kontrollieren lassen, und die reagiert schon deutlich auf meinen Gemütszustand.

  38. […] Wurster, die Homöopathie und die unerträgliche Leichtigkeit der Lüge, Gesundheits-Check am 30. Oktober […]

  39. #51 Trottelreiner
    3. November 2015

    @Bert:
    Siehe

    https://www.psiram.com/ge/index.php/Binnenkonsens

    Ansonsten fällt mir zu dem Thema auch nichts mehr ein, OK, eigentlich mehr als genügend, aber das würde dann in Koprolalie ausarten. Vielleicht “Homöopathis ist Gottes Art zu sagen, daß du zuviel Geld hast”. Oder die Überlegung, daß wir. solange wir uns so etwas leisten, usn sicher noch ein paar Immigranten mehr leisten können…

  40. #52 Trottelreiner
    3. November 2015

    @Earonn:
    Zuckerkügelchen oder Kohlenhydrate allgemein sind bei Epilepsie ja genau der falsche Weg:

    https://www.uniklinik-freiburg.de/epilepsie/therapie/ketogene-diaet.html

    Siehe auch

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ketogene_Di%C3%A4t#Indikationen

    Interessant, wenn bei der Alternativmedizin mal einer der Fälle, bei denen AFAIK wirklich eine Ernährungsumstellung helfen könnte nicht erwähnt wird.

    SCNR.

  41. #53 grumpy
    3. November 2015

    @joseph kuhn
    Sorry, dass ich Missbrauch betrieb und betreibe.
    Einen letzten Kommentar könnten sie mir vielleicht gestatten.

    Ist Homöopathie ein Weg der Behandlung ?
    Nein.
    Ist eine beschissene Behandlung so gut wie Hömöopathie ?
    Ja
    Ich schilderte doch bloß die Erfahrungen, die ich mit Neurologen hatte. Weswegen sich jeder gleich beleidigt fühlt, bleibt mir schleierhaft.

    ps @rolak
    Bezüglich dieser Placebotherapie.
    Fand sie jemals Anwendung als Therapeutikum ? Ich mein ausserhalb einer Studie ?

    • #54 rolak
      3. November 2015

      jemals?

      Das wird im Text hinter dem link geklärt, grumpy – Vorlesen ist nicht.

  42. #55 grumpy
    3. November 2015

    @BreitSide #46
    … und welche Folge hat es ? Leider kaum eine. Es gibt einen Unterschied zwischen Wissen wie es zu Resistenzen kommt und dem Handeln.
    Es wird Winter und viele Menschen werden wegen ihrer grippalen Infekte von Ärzten Antibiotika verschrieben bekommen. Dass Antibiotika aber nur bei bakteriellen Infektionen wirken ,wird gerne ausser acht gelassen, nicht ganz es ist Prävention. Trotz besseren Wissens Medikamente verschreiben, die nachweislich mindestens keinen Nutzen haben, ist genauso schlimm wie Homöopathie.

  43. #56 Earonn
    3. November 2015

    @Trottelreiner
    Das mit der Ernährung kommt natürlich auch noch dazu.
    Obwohl ich meine Medikamentendosis halbieren konnte, nachdem meine Ernährung mehr Fette (Fisch), und Kohlenhydrate (Pommes, Whisky, Bier) enthält.
    …das könnte natürlich *auch* mit dem stressfreieren Leben zu tun haben, aber hey, wenn ich Schnellimbiss und Kneipenbesuch mit dieser meiner Fallstudie zu Gesundheitskuren hype, werde ich garantiert viele Anhänger finden.
    Mein Buch “Die Gesundheitslüge – warum Alkohol uns gesund macht und Fast Food uns heilt” findet ihr dann nächstes Jahr im Buchhandel.

    Das Schlimme daran: außer meinen persönlichen Ethik-Vorstellungen hält mich nichts davon ab, sowas zu machen. Klappen würde es. Und noch schlimmer: nach Ansicht dieser gewissen Sorte “Christen” *habe* ich ja nicht mal irgendwelche Ethik… ^^

  44. #57 kathrin
    3. November 2015

    @Sumo Solche und ähnliche ausgerichtete Lektüre findet sich meterweise in fast jeder Buchhandlung*, auch in öffentlichen Büchereien. Es ist schon interessant, was gerade auch zum Thema Krebs in öffentlichen Büchereien (mit Steuermitteln finanziert) bereitgehalten wird. Ich empfinde das ähnlich, wie bei den Volkshochschulenn, es tritt eine ” Normalisierung” ein, Esoterisch/Pseudomedzinisches wird aufgewertet.
    * Bei amazon kann man wenigstens noch kritische Bewertungen abgeben und mit Homöopathiefans diskutieren.

  45. #58 Adent
    3. November 2015

    @grumpy

    Es wird Winter und viele Menschen werden wegen ihrer grippalen Infekte von Ärzten Antibiotika verschrieben bekommen.

    Strohmann, ansonsten belegen sie bitte.

    Dass Antibiotika aber nur bei bakteriellen Infektionen wirken ,wird gerne ausser acht gelassen, nicht ganz es ist Prävention.

    Also ich weiß nicht zu welchen Ärzten sie gehen, aber AB gegen Erkältung hab ich noch nie bekommen, was hingegen kam und das auf meinen Wunsch ist ein AB, wenn die Erkältung auf die Ohren oder Stirnhöhle schlägt und die bakteriell verursachten Symptome die Überhand gewinnen. Und oh Wunder, da hilft das AB sehr gut. Insofern ist das schlichtweg Quatsch:

    Trotz besseren Wissens Medikamente verschreiben, die nachweislich mindestens keinen Nutzen haben, ist genauso schlimm wie Homöopathie.

  46. #59 rolak
    3. November 2015

    AB gegen Erkältung

    Ich auch noch nicht, Adent, doch sehr wohl einmal AB bei einem viralen Infekt – und einem zusätzlichen, gleichzeitigen unklaren Entzündungsbild.

  47. #60 BreitSide
    Beim Deich
    3. November 2015

    @grumpy:

    1) Ist bei etwa 30% der Fälle eine Antibiotikagabe sinnvoll gegen eine Superinfektion.
    2) Ist die relativ ungezielte Antibiotikagabe in Deutschland weithin bekannt. Gund ist u.A., dass eine gezielte Antibiose nicht gezahlt wird. Bezahle sie privat, und Du kriegst sie.
    3) Ist ein Fehler bei einer richtigen Behandlung keine Ausrede für eine prinzipiell nutzlose “Behandlung”.

  48. […] Wurster, die Homöopathie und die unerträgliche Leichtigkeit der Lüge, Gesundheits-Check am 30. Oktober […]

  49. #62 grumpy
    4. November 2015

    Offenbar wurd ich immernoch nicht gebannt, daher XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    [Dieser Kommentar wurde aus den in #43 genannten Gründen editiert. Grumpy, Sie sind vorläufig auf der Spamliste. JK]

  50. #63 Earonn
    4. November 2015

    @all
    grumpys “Antibiotika bei Grippe”-Vorwurf zeigt sehr schön, wie Halbwissen zu Ablehnung und Polemik führt.

    Wenn man gerade mal weiß, dass Antibiotika bei Viren nicht helfen, dann kann man
    a) losschreien, wie unsere Ärzte uns doch betrügen / keine Ahnung haben / gekauft sind / *bitte gewünschten Vorwurf eintragen*
    oder
    b) mal nachfragen, warum man denn bei einer Virusgrippe Antibiotika bekommt

    Letzteres führt dann zu den von euch genannten Erklärungen.

    Aber dieses kleine bißchen Bescheidenheit, zu überlegen, ob einem etwas unlogisch erscheinen könnte, weil man selbst noch nicht genug weiß, das geht “Kritikern” wie grumpy eben ab.

    An sich nicht schlimm, ich denke, das ist uns allen schon mal passiert. Aber warum müssen die grumpys dieser Welt dann rumtrotzen, anstatt einfach zu sagen “Oha, so ist das also, wieder was gelernt”?

  51. #64 rolak
    4. November 2015

    Aber warum?

    a) Anders ist schwierig, Earonn, doch daß es trotzdem geht, wissen wohl nur diejenigen, die gegen die inneren Beißreflexe ankämpfen statt sie einfach auszuleben. Scheint ähnlich zu irrationalen Ängsten zu sein.
    b) Den entsprechenden Fachleuten dürfte noch mehr Sinnvolles dazu einfallen…

  52. #65 freddy
    4. November 2015

    Hat es der Homöopathie-Gaby die Sprache verschlagen? Einmal Mist erzählt und dann weggeduckt?

  53. #66 rolak
    4. November 2015

    weggeduckt?

    Getippt nein, freddy, statement abgegeben und Reaktionen nicht verfolgt – weil, siwoti, mindestens!

  54. #67 Jens Wurster
    Locarno
    5. November 2015

    Sehr geehrter Herr Kuhn,
    mich hier öffentlich als Lügner zu bezeichnen ist unerhört. mein Ziel ist es krebskranken Menschen zu helfen und ich konnte vielen Patienten mjt Hilfe der Homöopathie helfen dass sie den Krebs besiegt haben. jetzt ist mein Buch neu erschienen mit Krebheilungsverläufen von über 10 Jahren.
    ich habe hier auch einen Brief verfasst, denn ich auch an Prof Schmacke schicken werde.
    hören Sie mit Ihren unberichtigen Verleumdungen auf
    Dr. Jens Wurster Siehe Brief :
    Antwort von Dr.med. Jens Wurster auf die Vorwürfe von Prof. Schmacke 5.11.2015
    All mein Ansinnen der letzten 20 Jahre ist es krebskranken Menschen zu helfen und Wege zu finden, damit auch die von der Schulmedizin aufgegeben und austherapierten Patienten eine Heilungschance bekommen.
    Prof. Schmacke behauptet, dass es unmöglich sei mit der Homöopathie Krebs zu behandeln und bezeichnet mich öffentlich als einen Lügner und behauptet meine Fälle von Krebsheilungen aus meinem Buch seien frei erfunden.
    Diesmal ist er da zu weit gegangen, denn bei allen Fällen aus meinem Buch liegen Arztberichte aus Universitätskliniken vor die von unabhängigen Ärzten auch im Rahmen unserer Studie geprüft wurden. Rostock et al. BMC Cancer 2011, 11:19
    http://www.biomedcentral.com/1471-2407/11/19
    Im Sommer 2015 wollte Prof. Schmacke unsere Website der Clinica St. Croce verbieten lassen, weil es falsche Hoffnungen erwecken würde. Ich hatte ihm darauf hin geschrieben, dass er sich doch bitte meinen von ihren Tumoren geheilten Patienten , von denen manche nun schon über 10 Jahre tumorfrei sind gegenübersetzen und ihnen erklären sollte dass die Homöopathie unwirksam sei. Er ist aber bis zum heutigen Tage nie erschienen, genauso wenig hat er auch nur mit einem einzigen Patienten aus meinem Buch gesprochen.
    Zum Glück ist genau jetzt im November 2015 die erweiterte Neuauflage meines Buches :
    „die homöopathische Behandlung und Heilung von Krebs und metastasierten Tumoren“ BoD Verlag erschienen. Denn darin werden die Patientengeschichten weitere 10 Jahre exakt weiterdokumentiert. Damit nicht alles frei erfunden sein kann, sind sogar Fotos beigefügt, die mich mit geheilten Patienten nach 10 Jahren zeigen.
    Prof. Schmacke behauptet weiterhin, dass es keine einzige Studie gibt, die die Homöopathie belegen würde, aber es gibt mittlerweile so viele gute Studien und er muss nur seine Blindenbrille abnehmen.
    Z.B. die Studien von Prof. Frass aus dem AKH in Wien, die signifikante Vorteile bei der Behandlung von Tumorpatienten bei der Homöopathiegruppe gesehen hat.
    Prof. Frass beschäftigte sich sehr mit den Homöopathiestudien und ich zitiere ihn hier von seiner Web Site: http://www.ordination-frass.at/index.php/neuigkeiten
    In Metaanalysen dokumentierte Effektivität der Homöopathie
    Bereits 1991 zeigte eine britische Metaanalyse1 von 105 Studien, dass die vorliegende Evidenz möglicherweise ausreicht, um Homöopathie als reguläre Behandlung zu etablieren. Eine weitere Metaanalyse2 von 89 Studien ergab, dass die Ergebnisse nicht mit der Hypothese kompatibel seien, dass die klinischen Effekte von Homöopathie ausschließlich auf Placeboeffekten beruhen. Eine rezente Arbeit3 bestätigt, dass die individualisierte Homöopathie signifikant besser wirkt als Placebo.
    Cave methodische Mängel
    Häufig wird die Aussagekraft homöopathischer Studien von Skeptikern mit dem Hinweis auf qualitative Schwächen angezweifelt. Bei zwei großen Metaanalysen, die der Homöopathie die Wirksamkeit absprechen wollen, wurden jedoch selbst grobe methodische Mängel offenkundig:
    • Eine von Homöopathiekritikern gerne zitierte, 2005 in „The Lancet“ erschienene Metaanalyse4 hatte aus insgesamt 110 Studien – davon 27 mit hoher Qualität – ohne Angabe von Gründen plötzlich auf acht Arbeiten reduziert. Im Gegensatz zur Darstellung im Abstract war die Homöopathie jedoch nach wissenschaftlicher Interpretation genauso wirksam wie die konventionelle Medizin.
    • Ebenfalls für lebhafte Diskussionen sorgte die erst im März 2015 neuerlich publizierte, allerdings schon im Vorjahr präsentierte, von der australischen Gesundheitsbehörde „National Health and Medical Research Council“ (NHMRC) in Auftrag gegebene Metaanalyse zu Homöopathie-Studien. Auch hier wurden gravierende methodische Schwachstellen aufgedeckt. Beispielsweise wurden nur Studien mit mehr als 150 Teilnehmern berücksichtigt, obwohl auch gute kleinere Studien klinisch relevante und valide Ergebnisse erbringen können. Es wurden nur englisch-sprachige Studien zugelassen und Qualitätskriterien der Homöopathie nicht beachtet. Außerdem wurden Übersichtsarbeiten einbezogen, ohne die Primärstudien zu prüfen. Diese Präsentation wurde keinem Gutachterprozess unterworfen, wie es bei wissenschaftlichen Arbeiten üblich ist.
    Unvoreingenommener Zugang gefragt
    Es bedarf also eines korrekten Umgangs mit vorhandenen Daten, um die Wirksamkeit der Homöopathie objektiv beurteilen zu können. Eindrucksvoll belegt wird dies durch eine 2013 publizierte Auswertung5 von Metaanalysen gepoolter Daten aus Placebo-kontrollierten klinischen Studien. Autor Robert G. Hahn, Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der schwedischen Universität Linköping, der selbst nicht Homöopath ist, kam zu folgenden Kernaussagen:
    • Um den Schluss ziehen zu können, dass Homöopathie einer klinischen Wirkung entbehrt, müssten 90 Prozent der vorhandenen klinischen Studien außer Acht gelassen werden. Alternativ müssten fehlerhafte statistische Methoden angewendet werden.
    • Die Methode des „Funnel Plot“ – die für die 2005 in „The Lancet“ publizierte Metaanalyse verwendet worden war – erwies sich für die Analyse heterogener Datensätze, wie dies bei der Homöopathie der Fall ist, als fehlerhaft und ist daher ungeeignet.
    • Leser dieser Literatur sollten sich bewusst sein, dass Ideologie in diesen Metaanalysen eine Rolle spielt.
    Skepsis aufgrund mangelnden Wissens
    Vielen Homöopathie-Skeptikern fehlt es an einer naturwissenschaftlichen, geschweige denn medizinischen Ausbildung und ausreichendem Wissen zur Homöopathie. Dies führt mitunter dazu, dass Argumente sich selbst widerlegen:
    • Beispielsweise sollte u.a. 2014 im Rahmen einer Aktion auf dem Wiener Stephansplatz demonstriert werden, dass Homöopathie nicht wirkt. Dazu schluckte eine Reihe von Homöopathie – KritikerInnen eine große Menge Globuli einer Hochpotenz – ohne Wirkung oder Nebenwirkung, was für Homöopathen keineswegs unerwartet kam. Denn laut Arzneimittelprüfungsvorschriften ist eine einmalige Einnahme zwar geeignet, die Sicherheit festzustellen, nicht jedoch die Wirkung. De facto war die Aktion auf dem Stephansplatz also der bisher größte prospektiv durchgeführte Nachweis der Sicherheit von homöopathischen Hochpotenzen.
    • Häufig wird Homöopathen vorgeworfen, sie würden die Patienten um den additiven Effekt der konventionellen Medizin betrügen. Ein Beispiel von Prof. Frass widerlegt dies klar: Einer 22-jährigen Patientin sollte wegen wiederholten Abszessen nach siebenmaliger Operation am Sprunggelenk der Fuß amputiert werden. Dank homöopathischer Behandlung konnte dies verhindert und der Fuß erhalten werden. Der additive Effekt der Arzneimittelmedizin wäre die Amputation gewesen.
    • Ein weiteres Argument lautet, dass 80 Prozent aller Krankheiten ohnehin von selbst heilen würden. Eigentlich versteckt sich in dieser Aussage ein massiver Angriff auf die gesamte Ärzteschaft sowie auf die Ausbildungsqualität der Medizinischen Universitäten. Denn fast jeder Patient bekommt von seinem Hausarzt eine medizinische Behandlung vorgeschlagen. Wenn also der Großteil aller Leiden ohnehin von selbst verschwindet, müsste man eigentlich sowohl aus medizinischen als auch aus ökonomischen Gründen sehr viel zurückhaltender mit Verordnungen umgehen.
    • Weiters wird gerne behauptet, dass Homöopathen ohne Studienevidenz arbeiten. Dem ist entgegenzuhalten, dass 89 Prozent aller Interventionen der konventionellen Medizin nicht ausreichend belegt sind.6
    Fazit
    Das Fazit von Prof Frass, dem ich hier nur zustimmen kann: Ideologische Herangehensweisen sind bei der Bewertung einer medizinischen Methode wenig hilfreich. Zahlreiche Metaanalysen belegen mittlerweile den Nutzen der Homöopathie. Um ihre Wirksamkeit für sich selbst beurteilen zu können, ist es am besten, sie persönlich auszuprobieren.
    Ich hoffe dass Prof. Schmacke zum Wohle der Patienten eines Tages die Homöopathie als wichtiges Heilmittel zur Behandlung von Krebs anerkennen wird.
    Mit freundlichen Grüssen
    Dr. med. Jens Wurster
    Literatur

    Wurster J. „die homöopathische Behandlung und Heilung von Krebs und metastasierten Tumoren“ BoD Verlag 2015
    Rostock et al. BMC Cancer 2011, 11:19http://www.biomedcentral.com/1471-2407/11/19
    (1) Klejnen J, et al. Clinical trials of homoeopathy. Br Med J 1991;302:316–323.
    (2) Linde K, et al. Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? A meta-analysis of placebo-controlled trials. Lancet 1997;350: 834–843.
    (3) Mathie RT et al. Randomised placebo-controlled trials of individualised homeopathic treatment: systematic review and meta-analysis. Systematic Reviews 2014;3:142.
    (4) Shang A, et al. Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. The Lancet 2005;366(9487):726–732.
    (5) Hahn RG. Homeopathy: Meta-Analyses of Pooled Clinical Data. Forschende Komplementärmedizin 2013;20:376-381.
    (6) http://clinicalevidence.bmj.com/ceweb/about/knowledge.jsp
    Frass M, Friehs H, Thallinger C, Sohal NK, Marosi C, Muchitsch I, Gaertner K, Gleiss A, Schuster E, Oberbaum M. Influence of adjunctive classical homeopathy on global health status and subjective wellbeing in cancer patients – A pragmatic randomized controlled trial. Complement Ther Med 2015; 23:309-17. doi: 10.1016/j.ctim.2015.03.004. Epub 2015

  55. #68 Fliegenschubser
    5. November 2015

    Zitat aus der ersten von Hr. Wurster verlinkten Studie:
    “It is important to notice that we have not studied the effect of homeopathic remedies, but of homeopathic care. This comprises the whole setting of case taking, individualisation, finding the right remedy and following up on the perceived effects in multiple cycles of feedback and adjustment. It goes without saying that this is an intensive communicative, interactive process that operates via many different pathways, some of which are likely to be psychological and very general in the sense of a meaning response [34], some of which might be specific to homeopathic therapy and its usage of the remedies. It is also a likely scenario that homeopathic remedies are only active in an unbroken therapeutic context and that, at least for practical therapeutic reasons, the question whether homeopathic remedies are placebo or not, is irrelevant.”

    Dies is der letzte Absatz der Diskussion. Ich fasse zusammen: “Wir wissen nicht, ob HP wirkt oder nicht, das haben wir auch nicht untersucht. Aber es ist auch egal, den Leuten gehts ja besser.”
    Folglich ist diese Studie (mal wieder) kein Beleg für die Wirksamkeit von HP, sondern sie zeigt, dass es Krebspatienten subjektiv besser geht, wenn man ihnen viel Zeit widmet und sich um sie kümmert. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Auf keinen Fall zeigt diese Studie, dass HP Krebs heilt.

  56. #69 Ursula
    5. November 2015

    @ Fliegenschubser

    Auf keinen Fall zeigt diese Studie, dass HP Krebs heilt.

    Danke, hast mir Arbeit abgenommen, Ähnliches wollt ich auch grad schreiben 😉

  57. #70 rolak
    5. November 2015

    mit Ihren unberichtigen Verleumdungen

    ^^Joseph soll falsch kopiert haben? Die Wahrscheinlichkeit schätze ich auf maximal D6.

    Damit nicht alles frei erfunden sein kann, sind sogar Fotos beigefügt, die mich mit geheilten Patienten nach 10 Jahren zeigen.

    Es gäbe da noch Photos von meiner Oma, einerseits zum Beweise, daß sie noch lebt (30 Jahre nach der Beerdigung) und andererseits zum Beweise, daß unsere Zeremonien ihren Lungenkrebs ausgetrieben haben (Kein-Lungenkrebs-Befunde auf Anfrage).

    der letzte Absatz der Diskussion

    Wenn schon so ein Satz abschließend in einer Studie mit Walach-Beteiligung stehen bleibt…

  58. #71 Verwurster
    5. November 2015

    Lieber Herr Kollegoid Wurster,

    na – da haben Sie sich aber wohl vergebens aus dem Fenster gehängt. Es sind Typen wie Sie, die unser gesamtes Berufsbild beschmutzen, indem Sie schwer erkrankte Menschen in Ihrer Not ausnutzen. Ich habe in einer ähnlichen Einrichtung gearbeitet und habe Typen wie Sie kennenlernen dürfen. Es hat mich nach kurzer Zeit – gelinde gesagt – angewidert und ich bin froh und zufrieden, mit seriöser Medizin mein Geld verdienen. Es dauert nicht mehr lang, dann ist Ihr Geschäftsmodell Geschichte und Sie können umschulen.

  59. #72 kathrin
    5. November 2015

    Das Ganze klingt eher nach einem Fake, was (der vermeintliche) Herr Wurster da von sich gibt.
    Welch schlichtes Gemüt muss man haben, um zu glauben ein Foto eines anderen Menschen könne ein Beleg einer Krebsheilung sei statt verifizierter medizinischer Unterlagen?
    Gleich welcher Größenwahn Herr Wurster vefallen sein mag, das klingt alles sehr diletantsich, was er schreibt.

    • #73 Joseph Kuhn
      5. November 2015

      “Das Ganze klingt eher nach einem Fake”

      ich fürchte, das ist es nicht.

      “Welch schlichtes Gemüt muss man haben, um zu glauben …”

      Tja. Welch schlichtes Gemüt muss man haben, um daran zu glauben, dass man Krebs mit Homöopathika heilen kann?

      Aber vielleicht ist das Gemüt ja auch gar nicht so schlicht. In der von ihm als Beleg verlinkten Studie von Rostock et al. geht es gar nicht um die Heilung von Krebs durch Homöopathie, sondern darum ob homöopathisch behandelte Krebspatient/innen (genauer: neben oder nach der konventionellen Therapie homöopathisch behandelte Patient/innen) sich besser fühlen als Patient/innen ohne homöopathische Behandlung. Das wird zudem nicht in einem RCT, sondern mit matched pairs untersucht, und das wiederum mit gravierenden Defiziten, die z.T. auch den Autor/innen selbst zu denken geben. Danach kommt Herr Wurster auf die Homöopathie an sich zu sprechen, auf dies und das, bis das Thema Homöopathie und Krebs in einem Durcheinander von anderen Themen verschwindet – das gleiche Strickmuster wie schon oben im Kommentar von Frau Rottler.

      “All mein Ansinnen der letzten 20 Jahre ist es krebskranken Menschen zu helfen …”: Den Satz würde ich ihm ja gerne glauben, es gibt sicher viele Ärzte, die mit der Homöopathie ernsthaft helfen wollen, aber wer Argumente so zusammenschraubt wie Herr Wurster, dem glaube ich nicht.

      • #74 rolak
        6. November 2015

        Den Satz würde ich ihm ja gerne glauben

        Aber Joseph, das wäre ja eine gar nicht so indirekt formulierte Unterstellung der Betrugsabsicht, tststs… Nach meinen bescheidenen Erfahrungen mit Akteur*en der modernen Magie ist die Wahrscheinlichkeit ‘glaubwürdig’ sehr hoch — allerdings ohne daß dies den Wert von ‘akzeptabel’ auch nur ein Jota von ‘nie und nimmer nich’ fortbewegen würde. Die Macht von rückgekoppeltem confirmation bias sehr stark in ihnen ist!

        Ok, es dürften auch bei diesen ParallelWeltler*n zeitlich lokal Zweifel am eigenen Denken und Handeln aufkommen, doch das ist wohl unabhängig von der Güte des Bezweifelten.

        • #75 Joseph Kuhn
          6. November 2015

          @ rolak:

          “Unterstellung der Betrugsabsicht”

          Ich kann nicht in seinen Kopf gucken. Aber wie auch immer seine ärztliche Einstellung den Patient/innen gegenüber ist und ob er sich ihnen gegenüber vielleicht “nur” in einem wohlwollenden Irrtum befindet, was die Möglichkeiten der Homöopathie angeht: Sowohl in dem Interview, aus dem die Zitate im Blogbeitrag sind als auch in seinem Kommentar im Thread argumentiert er in einer so offensichtlichen Weise an den Fakten vorbei, die man bei jemandem, der sich seit Jahren mit dem Thema Krebs beschäftigt, nicht auf ein “schlichtes Gemüt” zurückführen kann, sondern nur auf Unaufrichtigkeit und Täuschungsabsicht.

          Vielleicht ist die Klinik, an der Herr Wurster tätig ist, im Laufe der Zeit zu einer geistig von der Wirklichkeit abgeschotteten Parallelwelt geworden, ich erinnere nur daran, dass man dort auch an eine Metastasenaussaat durch Hochpotentenzen glaubt, ein Phänomen, das die zuständigen Behörden, denen so etwas als unerwünschte Arzneimittelwirkung zu melden wäre, naheliegenderweise nicht kennen:
          http://blog.gwup.net/2014/01/29/burokratie-besiegt-homoopathie/comment-page-1/#comment-29999

    • #77 Joseph Kuhn
      6. November 2015

      Danke für die Linksammlung, insbesondere auch für den letzten Link, da geht es um die von Herrn Wurster als vermeintlichen Beleg verlinkte Studie von Rostock et al. – von Norbert Aust akribisch der Nullaussage überführt. Da kann, wer will, sich belesen. Herrn Wurster wird das nicht beeindrucken, er vertritt ja einen homöopathischen Wahrheitsbegriff (kleiner Wortwitz, nicht dass jemand denkt, so was gäbe es). Dass solche Studien ein peer review überstehen, ist ein Skandal für sich.

  60. #78 Bernd Harder
    6. November 2015

    “Eine von Homöopathiekritikern gerne zitierte, 2005 in „The Lancet“ erschienene Metaanalyse4 hatte aus insgesamt 110 Studien – davon 27 mit hoher Qualität – ohne Angabe von Gründen plötzlich auf acht Arbeiten reduziert. ”

    Sie machen sich lächerlich, Herr Wurster:

    http://blog.gwup.net/2014/06/10/skepkon-ruckblick-die-fehlende-interne-validitat-von-homoopathie-studien/

  61. #79 Bernd Harder
    6. November 2015

    “Eindrucksvoll belegt wird dies durch eine 2013 publizierte Auswertung5 von Metaanalysen gepoolter Daten aus Placebo-kontrollierten klinischen Studien. Autor Robert G. Hahn, Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der schwedischen Universität Linköping, der selbst nicht Homöopath ist, kam zu folgenden Kernaussagen:”

    Sie machen sich lächerlich, Herr Wurster:

    http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=1576

  62. #80 RainerO
    6. November 2015

    Wenn Herr Wurster tatsächlich denken würde, dass er ungerechtfertigter Weise der Lüge bezichtigt wird, säße er schon längst bei seinem Anwalt.
    So aber belässt er es bei einer wortreichen Aufzählung der “üblichen Verdächtigen”, die allesamt bereits zerlegt wurden. Was man daraus wohl schließen kann?

  63. #81 Norbert Aust
    Schopfheim
    6. November 2015

    Da hat Bernd ja schon ganze Arbeit geleistet und meine Blogbeiträge zitiert. Es bleibt nur anzufügen:

    http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=2152

    Hier geht es um einen Vortrag, den Herr Wurster im Juni 2014 in der ‘Akademie der klassischen Homöopathie’ gehalten hat.

    Zur auch in Kommentar 67 zitierten Studie von Rostock sagt er dort:

    – Wegen der dort erfolgten spektakulären Tumorheilungen sei man an die Clinica Santa Croce mit dem Wunsch herangetreten, eine große Vergleichsstudie durchzuführen.
    – Man habe die Ergebnisse mit denen einer onkologischen Schwerpunktspraxis in Freiburg verglichen.
    – Doppelblindstudien seien in der Homöopathie nicht möglich.
    – Man habe eine Matched Pair Studie ausgeführt, in der die Behandlungserfolge von Patienten mit weitgehend gleichem Krankheitsbild miteinander verglichen wurden.
    – Als Ergebnis habe sich gezeigt, dass sich speziell in Bezug auf die Lebensqualität große Vorteile für die homöopathisch behandelten Patienten ergeben hätten.
    – Die Studie sei von Schulmedizinern durchgeführt worden.

    Keine Einzige dieser Aussagen trifft zu.

    Wenn ‘Lüge’ das falsche Wort ist, trifft dann ‘Ignoranz’ die Sache besser?

  64. #82 IO
    6. November 2015

    “mich hier öffentlich als Lügner zu bezeichnen ist unerhört. ”

    Als Krebspatient finde ich vielmehr unerhört, was Sie – wider besseren Wissens – von sich geben.
    =====

    “mein Ziel ist es krebskranken Menschen zu helfen”

    Dann sollten Sie es unterlassen, mit nachgewiesenermaßen unwirksamen Methoden wie Homöopathie Menschen in Not zu traktieren.
    =====

    “und ich konnte vielen Patienten mjt Hilfe der Homöopathie helfen dass sie den Krebs besiegt haben.”

    Sie konnten solchen Patienten vielleicht mit Empathie helfen, der Psyche aufhelfen.
    Den Krebs aber haben Sie nicht per Homöopathie reduziert oder beseitigt. Könnten Sie das, hätten Sie beste Chancen in Stockholm Nobelpreise in drei Kategorien zu bekommen.
    =====

    “… damit auch die von der Schulmedizin aufgegeben und austherapierten Patienten eine Heilungschance bekommen.”

    “Schulmedizin” gibt es nicht. Unterlassen Sie es bitte, diesen falschen Schmähbegriff zu verwenden.

    Die evidenzbasierte Medizin gibt Patienten nicht auf. Man setzt vielleicht eine bestimmte Behandlung nicht fort, aber selbst palliative Behandlung ist Behandlung.

  65. #83 IO
    6. November 2015

    @ Jens Wurster

    (auch mein voriger Beitrag bezog sich auf Ihren Beitrag # 67)

    =====

    “Prof. Schmacke behauptet, dass es unmöglich sei mit der Homöopathie Krebs zu behandeln und bezeichnet mich öffentlich als einen Lügner”

    In Ihrem Interview mit dem Titel “„… so können wir doch helfen, die Nebenwirkungen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.“ in der Zeitschrift “Homoeopathie v. 18. Juni 2015) behaupten Sie wissentlich und absichtlich falsch:

    “Wenn man ganz ehrlich ist, dann hat es in Wirklichkeit gar keine Fortschritte gegeben.”

    Falsch. Da reicht schon die Kenntnis des Googlens um das zu widerlegen. Krebsstatistiken sind öffentlich zugänglich und widersprechen Ihrer offenbaren Lüge.
    =====

    “Die Chemotherapie macht nur Sinn bei bestimmten Formen der Leukämie, Hodgkin Lymphomen, Hodentumoren und manchen Ovarialtumoren.”

    Falsch: Ich habe z. B. einen Krebs, der nicht in diese Gruppe fällt. Ich habe Chemotherapie bekommen in diesem Jahr. Diese Chemotherapie hat nicht nur – exakt wie von den Ärzten angenommen – den Tumor unter die Nachweisgrenze gebracht, sondern mir auch eine seit Jahren ungekannte Lebensqualität gebracht (nicht zuletzt dadurch, dass die Krebs-Fatigue verschwunden ist).

    Insofern ist auch Ihre Behauptung zur Lebensqualität irrelevant:
    “Es zeigte sich, dass die Lebensqualität bei homöopathisch behandelten Tumorpatienten gegenüber einem ähnlichen Patientenkollektiv einer Freiburger Klinik signifikant höher war.”

    Dass sich viele Menschen, denen man in Bezug auf ihr Glaubenssystem (hier Homöopathie) entgegenkommt, sich psychisch besser fühlen, ist doch nicht verwunderlich, vor allem solange der Krankheitszustand sich nicht durch die homöopathische Misshandlung verschlechtert.
    Aber Lebensqualität ist eine. Überlebensqualität braucht es auch, und die wird durch Homöopathie und andere Arten der Quacksalberei nicht erreicht. Sagt Ihnen der Name Steve Jobs etwas? Der schwörte auch eine Form des Hokuspokus und ist einer von den vielen, die dadurch zu spät merkten, auf was sie da gesetzt hatten.

    Es ist ja auch bei anderen Religionen nicht anders: Ein christlicher Patient wird sich auch durch christlichen Zuspruch psychisch eher besser fühlen.
    Trotzdem gibt es weder hier noch dort keine wissenschaftlich belegten Wunderheilungen, wie Sie und Ihresgleichen sie für die Homöopathie reklamieren.

  66. #84 IO
    6. November 2015

    @ Jens Wurster

    “es können aber auch manchmal Chemotherapien bei bestimmten Leukämieformen nützlich sein, oder wenn wir einen schnell wachsenden Tumor haben.”

    Chemotherapien können auch bei sehr langsam wachsenden Tumoren wirken.
    Wäre das anders, säße ich jetzt kaum noch hier und schriebe dies.
    ====

    “Bei Darm-, Lungen-, Magen-, Prostata- und Brustkrebs hat sich die effektive Überlebensrate in den letzten Jahren kaum verändert.”

    Falsch:
    Und Sie sollten sich schämen, derartig monströse Falschbehauptungen aufzustellen, mit denen Sie Patienten ins unter Umständen tödliche Bockshorn jagen!
    Krebsregister vieler Regionen und Länder sind zugänglich und widersprechen Ihren Angaben, total.

    Sie können wissen, dass das was Sie behaupten, nicht stimmt. Sie sagen und verbreiten trotzdem und damit bewusst die Unwahrheit.
    Wie nennt man solche Leute denn Ihrer Meinung nach?

  67. #85 IO
    6. November 2015

    @ Jens Wurster

    Besonders verwerflich finde ich, dass Sie dann auch noch Kinder mit Absicht falsch traktieren wollen:

    “Wenn wir schon früh anfangen würden, unsere Kinder gut homöopathisch zu behandeln und auch chronische Krankheiten gut zu behandeln, dann hätten wir die beste Krebsprävention.”

    Homöopathie als Krebsprävention? Geht’s noch?

  68. #86 IO
    6. November 2015

    Am Ende meines Posts #82 muss es heißen:

    Trotzdem gibt es weder hier noch dort wissenschaftlich belegte Wunderheilungen, wie Sie und Ihresgleichen sie für die Homöopathie reklamieren.

  69. #87 Dr. Hans-Werner Bertelsen
    6. November 2015

    Die “sprechende Medizin” muss besser entlohnt werden. Mein Vorschlag ist hier die “Intensivberatung” bei ernsthaften Erkrankungen (z.B. 100.- Euro / 45 Min.). Privatpatienten geniessen heute schon das Privileg (GOÄ Pos. Ä3) – das sollte für das GKV-Klientel auch machbar sein. Das nähme dann “Druck aus dem Kessel” und würde die Kollegen entspannter arbeiten lassen. Dubiose Privatkliniken, die ausser einem weißen Kittel widerspruchslosen Kadavergehorsam von ihren bedauernswerten Assistenzärzten abverlangen, hätten es dann nicht mehr so leicht, an Nachwuchsmediziner zu gelangen. Der Druck in den Praxen ist – vor allem für Berufsanfänger – enorm .

  70. #88 klauszwingenberger
    6. November 2015

    Nun, Herr Wurster schwätzt seinen Patienten eine Süßigkeit auf, Herr Hamer singt ihnen ein süßliches Lied vor. So hat jedes Temperament seinen süßen Trost.

  71. #89 Anton
    6. November 2015

    Was Wurster sagt, ist ein Trauerspiel und eine Schande für die Medizin. In der Schweiz scheint Qualität der Onkologie nicht viel zu bedeuten.

  72. #90 Adent
    7. November 2015

    Herr Wurster hat ganz offensichtlich seinen Schwanz wieder eingeklemmt und ist verwurs… äh verschwunden.
    Nun, was sagen sie zu den Antworten auf ihre lange Märchengeschichte Herr Wurster?

  73. #91 Adent
    7. November 2015

    @Joseph #22
    Mit Doppelblind meinte ich eigentlich der die Plättchen herstellende weiß nicht was er drauftropft und der ausplattierende ebenfalls nicht, die Hefen wissen eh von nichts ;-). Wenn man dann einen Effekt sieht, dann wiederholt man das Xmal und macht ne Statistik.
    Alles davon Fehlanzeige.

  74. #92 zimtspinne
    7. November 2015

    Tumoren im HIrn sind doch meist Mestastasen anderer Primärkrebse.
    Kann schon sein, dass die insgesamt angestiegen sind, also die Mestastasierungen im Hirn.
    Könnte ich mir als Folge intensivmedizinischer Langzeitquälerei vorstellen….. noch ne palliative Chemo drauf und noch eine und noch eine und in der Zeit kann sich der Tumor eben auch den Weg ins Gehirn bahnen.

    Apropos Chemotherapie/Zytostatika.
    Ganz oft erweisen die sich im Laufe der Behandlung als was? Genau – wirklungslos. Hat man halt Pech gahabt. Gehört man nicht zu den Prozenten, deren Tumorzellen auf die Chemosubstanzen ansprechen. Manchmal wird auch ne Chemo gemacht, obwohl den behandelnden Ärzten bekannt ist, dass die bei dieser Tumorbiologie bei 80 % der Patienten nicht wirkt.
    Man will ja aber auch nicht zugeben, dass Ende der Fahnenstange ist. Und demnächst gestorben wird. (kann ich sogar verstehen, aus jedem Blickwinkel).
    Avastin hat sich doch auch als so ein Fehlschlag erwiesen und wie viele bekamen das und bekommen es noch immer?

    Dann lieber wirkungsloses Zuckerwasser als einen Giftcocktail, der meinen eh schon geschwächten Körper noch mehr schwächt und dazu auch noch selbst krebsauslösend ist.

    Selbst Bleif, der Onkologe, der das Buch über die Krebserkrankung seiner Frau schrieb, befürwortete ab einem gewissen Zeitpunkt die Wundermittel. Quasi als genau das – an Wunder glauben.
    Wäre seine Frau eine ganz normale Patientin gewesen, hätte er ihr in ihrer Palliativsituation sicher noch diese und jene Chemokombination (die man noch nicht hatte) angeboten. Obwohl den Medizinern bekannt ist, dass die im allerbesten Fall den Tumor nur ein wenig aufhalten (Selektionsdruck auf Tumorstammzellen ausüben) was nachher zu umso erfolgreicheren (aggressiveren) Krebszellen führt.

    Das erzählt einem aber natürlich kein Schulmediziner.

    • #93 Joseph Kuhn
      8. November 2015

      @ Zimtspinne:

      “Kann schon sein, dass die insgesamt angestiegen sind, also die Mestastasierungen im Hirn.”

      1. Dass die Hirntumoren in den letzten 10 Jahren “extrem ansteigen” würden, sagt Herr Wurster im Zusammenhang mit Mobilfunk und Handynutzung, lesen Sie es einfach in dem verlinkten Interview nach, d.h. es geht um primäre Hirntumoren, nicht um Metastasen anderer Tumoren.
      2. Davon abgesehen, wäre “Kann schon sein” ohnehin kein Beleg für Herrn Wursters Behauptung.
      3. Ob Sie lieber “wirkungsloses Zuckerwasser” oder einen “Giftcocktail” haben möchten, entscheiden Sie am besten zusammen mit Ihrem Arzt, falls Sie, was Ihnen hoffentlich erspart bleibt, an Krebs erkranken sollten.
      4. Was hat das alles mit Herrn Wursters Behauptung zu tun, er könne Krebs homöopathisch heilen oder ihm vorbeugen?

  75. #94 Adent
    7. November 2015

    @zimtspinne

    Manchmal wird auch ne Chemo gemacht, obwohl den behandelnden Ärzten bekannt ist, dass die bei dieser Tumorbiologie bei 80 % der Patienten nicht wirkt.

    Was für ein schwaches Argument, also ich würde es bevorzugen 20% Chance zu haben, als gar keine, aber das scheint so die Regel zu sein bei den HP-Anhängern (bist du eine?), lieber in Würde verrecken, als ne kleine Chance zu haben und das dann flugs der Medizin unterschieben (das verrecken). Gehts gut war es die HP, gehts schief wars die Medizin.
    Wenn das so von dir gemeint war, dann ist das eine widerliche, ekelerregende Argumentation von dir. Wenn nicht kann sich das jeder andere HPler gern zu Herzen nehmen.

  76. #95 Adent
    7. November 2015

    Und nochwas, hauptsächlcih an Hr. Wurster und Konsorten der aktiven HP. Eine Familienangehörige von mir hat vor 25 Jahren Krebs bekommen (non Hodgkin wenn ich mich nicht irre, damals war sie Anfang 20), sie hat ihn operieren lassen, chemo etc. Im weiteren Verlauf ihres Lebens, nachdem das überstanden war, hat sie ien Kind bekommen (nach entsprechender Wartezeit natürlich), dieses Kind ist jetzt 11, munter und gesund. Leider hat sie dann vor ca 6 Jahren Brustkrebs bekommen und seitdem kämpft sie gegen diesen und Metastasen etc. das Ganze fast unerträgliche Leid vieler solcher Fälle. Keine Ahnugn wie lange sie noch durchhält, aber Fakt ist, hätte sie damals nicht operieren lassen sondern auf die HP gebaut wäre sie seit wahrscheinlich 20 Jahren tot. Kommt sie jetzt auf die Idee zu Hr. Wurster zu gehen, wie würde der wohl argumentieren? Na?
    Ich könnte jedesmal kotzen wenn Ärzte oder Scharlatane behaupten, sie köntnen mit HP Krebs heilen.
    Das musste mal raus, diese unsäglichen durch nichts belegten Behauptungen nerven 😉

  77. #96 BreitSide
    Beim Deich
    7. November 2015

    @Zimtspinne: Das meinst Du doch nicht wirklich ernst, was Du da geschrieben hast?

    Das liest sich wie eine plumpe Werbeveranstaltung für die HoPa. Mit genau den selben Lügen, Verdrehungen und geschmacklosen Abqualifizierungen.

    Ich bin wirklich erstaunt. Sonst hast Du doch nicht so einen blühenden Schwachfug geschrieben? Hast Du EtOH D100 eingeworfen?

  78. #97 Earonn
    9. November 2015

    @zimtspinne
    Machen Sie jetzt wirklich den Ärzten einen Vorwurf darauf, bislang “nur” einen Teil der Kranken wirksam behandeln zu können?
    Zeigen Sie mir doch mal eine andere Branche mit 100% Erfolgsquote.

  79. #98 Dr. Hans-Werner Bertelsen
    9. November 2015

    Guido Westerwelle warnte am 8.11.15 vor “grünen Kügelchen und Scharlatanen” im TV bei Jauch.

  80. #99 Joseph Kuhn
    10. November 2015

    In Kommentar #30 hatte ich auf eine illustre Runde politischer Schutzheiliger für die Homöopathie aufmerksam gemacht. Der Deutsche Homöopathie-Kongress 2016 findet übrigens in Bremen statt. Die Schirmherrschaft hat – es war zu befürchten – nicht etwa der Wirtschaftssenator, sondern Frau Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz in Bremen. Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz – drei Worte, die eigentlich das absolute Gegenprogramm zur Homöopathie darstellen. Ob Norbert Schmacke der Senatorin schon sein neues Buch vorbeigebracht hat?

  81. #100 BreitSide
    Beim Deich
    10. November 2015

    Dr. Hans-Werner Bertelsen 9. November 2015 “Guido Westerwelle warnte am 8.11.15 vor “grünen Kügelchen und Scharlatanen” im TV bei Jauch.”

    Sollte er mir auf seine alten Tage noch sympathisch werden?

  82. #101 Dr. Hans-Werner Bertelsen
    11. November 2015

    Frau Eva Quante-Brandt???

    DIE RUFE ICH AN!

    Vielen Dank für den Tip!

    • #102 Joseph Kuhn
      11. November 2015

      Ich habe gestern abend eine Anfrage an die Senatsverwaltung geschickt, mal gespannt, ob eine Antwort kommt.

  83. #103 Andreas
    11. November 2015

    Aluminium ist ein Nervengift.
    Mit einer Impfung verabreicht kann bei einem bereits geschwächten Immunsystem dieses weiter geschwächt werden.
    Dann kann das Immunsystem möglicherweise nicht mehr alle ca. 40.000 Krebszellen die jeden Tag entstehen vernichten.
    Und “schon” hat jemand Krebs.

    Mobilfunk bzw. Elektromagnetische Wellen lösen Krebs aus. Das erzählen zumindest viele Professoren die früher Radartechnik für den Starfighter entwickelt haben!
    Jedenfalls sagen die, dass die meisten ihrer Kollegen bereits an Krebs gestorben sind.

    • #104 Joseph Kuhn
      11. November 2015

      “Aluminium ist ein Nervengift. … Mit einer Impfung … Und “schon” hat jemand Krebs”: Wo sind die Studien dazu?

      “Mobilfunk … Elektromagnetische Wellen … Radartechnik”: Soweit ich die Sache verstanden habe, ist bei älteren Radargeräten Röntgenstrahlung freigesetzt worden, vor der die Soldaten nicht gut geschützt waren. Röntgenstrahlung ist krebserregend. Aber Sie telefonieren nicht mit militärischer Radartechnik, da kann ich Sie beruhigen.

      Und war jetzt der Bezug zum Thema Homöopathie und Krebs?

  84. #105 rolak
    11. November 2015

    Aluminium .. Mobilfunk

    Endlich mal einer der die eigentlich für ihn gepachtete Wahrheit mit anderen zu teilen bereit ist, kudos, Andreas! Doch warum so zögerlich und den ganz dicken Hund nicht aus dem Zwinger lassen? Denn selbst relativ kurzfristige Aufenthalte in eingeschalteten Backöfen können tödlich enden!!1einself Rohkost ist angesagt!

  85. #106 illuminati
    JK-Imperium
    11. November 2015

    “Aluminium ist ein Nervengift. … Mit einer Impfung … Und “schon” hat jemand Krebs”: Wo sind die Studien dazu?

    Die Pharma macht dazu keine Studien, das wäre geschäftsschädigend.
    Alu gespritzt und die Sache ist geritzt!

    • #107 Joseph Kuhn
      12. November 2015

      Sie hätten die erste Zeile auch in Reimform bringen sollen. Am besten wäre ein Schüttelreim gewesen, das hätte wenigstens irgendwie zum Thema Homöopathie gepasst.

      Schön ist immer wieder, wie bei dem Thema alles in einen assoziativen Brei verwurstet wird. Die böse Pharmaindustrie und das Impfen, der Mobilfunk und die industriellen Lebensmittel auf der einen Seite, auf der anderen Seite die sanfte Homöopathie, die von Waldfeen gemacht wird und Pest und Cholera durch Handauflegen heilt, dazu ein Gläschen Kräutertee. Völlig logisch verursacht dann Impfen Krebs und Homöopathie heilt ihn, und wenn es weder zu dem einen wie dem anderen Daten gibt, dann war’s die Pharmaindustrie – also deren böser Stiefmutterzweig, nicht der Homöopathie-Weltkonzern Heel/Delton AG.

  86. #108 BreitSide
    Beim Deich
    12. November 2015

    @illuminati: Da hilft nur der Aluhut!

  87. #109 illuminati
    Beim Breitside
    12. November 2015

    @illuminati: Da hilft nur der Aluhut!

    Woher nehmen und nicht stehlen?

  88. #110 BreitSide
    Beim Deich
    12. November 2015

    Jean Pütz hat da sicher eine prima Anleitung!

  89. #111 Eisentor
    12. November 2015

    Die böse Pharmaindustrie und das Impfen, der Mobilfunk und die industriellen Lebensmittel auf der einen Seite, auf der anderen Seite die sanfte Homöopathie, die von Waldfeen gemacht wird und Pest und Cholera durch Handauflegen heilt, dazu ein Gläschen Kräutertee.

    Ganz Falsch!! Kräutertee macht doch immun gegen Homöopathie.

  90. #112 illuminati
    Beim BreitSide
    13. November 2015

    Jean Pütz hat da sicher eine prima Anleitung!

    Breiti, leih mir doch einfach deinen und red nich um den heissen Brei herum.

  91. #113 BreitSide
    Beim Deich
    13. November 2015

    Och Illi, ich hab doch schon so viel Alu durch die verbrecherischen Impfungen. Das hätte Dir doch einfallen müssen.

  92. #114 Joseph Kuhn
    15. November 2015

    Wer’s mag: O-Ton der Wurster-Fans zum Buch von Norbert Schmacke:
    http://www.homeopathy.at/prof-norbert-schmacke-ist-ein-uebler-denunziant-und-gwup-agitator/

    Die “Gegendarstellung” von Herrn Wurster dort ist interessant, sie besteht im Wesentlichen aus drei Elementen:
    1. Der erneuten treuherzigen Beteuerung, er wolle doch nur helfen.
    2. Dem erneuten Hinweis auf die Patienten-Testimonials und darauf, dass die Fälle dokumentiert seien.
    3. Dem Fehlen eines Belegs dafür, dass die Heilungserfolge durch Homöopathie von “unabhängigen” Ärzten bestätigt seien. Diese Behauptung hatte Norbert Schmacke nach seiner Recherche bezweifelt, nicht die Testimonials der Patienten oder die Existenz von Verlaufsdokumenten. Ein guter, nachprüfbarer Beleg für die Heilung der Patienten durch die Homöopathie hätte seinen Platz in einem peer reviewten Journal. Der Beleg ist aber nicht einmal in den Binnenkonsens-Blättchen der Alternativmedizin-Szene publiziert, ob er je bei einem richtigen Journal eingereicht wurde, ist nicht bekannt.

    Merke: Wer in dieser Szene nach “Belegen” für Heilerfolge fragt, ist ein Denunziant. Vermutlich nach der gleichen Logik, nach der niemand Gott nach seinem Personalausweis fragt. Es geht eben um Glaubensakte.

  93. #115 illuminati
    17. November 2015

    Sie hätten die erste Zeile auch in Reimform bringen sollen. Am besten wäre ein Schüttelreim gewesen, das hätte wenigstens irgendwie zum Thema Homöopathie gepasst.

    Wär besser gewesen, vielleicht später einmal Herr Kuhn.

    Die böse Pharmaindustrie und das Impfen, der Mobilfunk und die industriellen Lebensmittel auf der einen Seite, auf der anderen Seite die sanfte Homöopathie, die von Waldfeen gemacht wird und Pest und Cholera durch Handauflegen heilt, dazu ein Gläschen Kräutertee.

    Wenn mit Krankheit Profit gemacht wird, dann kann daraus keine Gesundheit entstehen, weil diese den Profit schmälern würde. Dies ist aber keine generelle Pharma- sondern eine Systemkrankheit, das sollte man schon erkennen.

  94. #116 illuminati
    Beim BreitSide
    17. November 2015

    Och Illi, ich hab doch schon so viel Alu durch die verbrecherischen Impfungen. Das hätte Dir doch einfallen müssen.

    Breiti geile Schnitte, deine eingespritzten Aluhütchen will ich dir doch gar nicht streitig machen.

  95. #117 ed
    München
    17. November 2015

    @ illuminati:

    Wenn mit Krankheit Profit gemacht wird: Genau. Der Dr. Retzet, bei dem Wurster gegendarstellt (kommentar 114 von Herrn Kuhn) hat auf seiner Internetseite lauter komische Therapien und Krankheiten, die es gar nicht gibt. Da gehts um Geld, Geld, Geld.

  96. #118 RB
    17. November 2015

    #114 :
    auf der verlinkten Seite findet sich ganz unten folgender Hinweis: “Hier der PUBMED-Suchterm um zu überprüfen, ob denn nicht mittlerweile schon die eine oder andere Homöopathie-Studie erschienen ist.”
    Bei Pubmed erscheint dann an dritter Stelle
    “THE MEDICO-SCIENTIFIC MARGINALISATION OF HOMEOPATHY: INTERNATIONAL LEGAL AND REGULATORY DEVELOPMENTS”
    Sehr aufschlussreich, aber wohl nicht gewollt.. :-)

  97. #119 Beobachter
    17. November 2015

    Wohl wahr – … :
    ” … lauter komische Therapien und Krankheiten, die es gar nicht gibt. Da gehts um Geld, Geld, Geld.” (“ed”, # 117)

    Ich habe mal genauer hingesehen – bei der Website dieses Dr. Retzek, bei dem Wurster gegendarstellt (Link von Joseph Kuhn, # 114):
    http://www.homeopathy.at/prof-norbert-schmacke-ist-ein-uebler-denunziant-und-gwup-agitator/

    Dort unter “Ordination”:
    http://www.homeopathy.at/ordination/fachkompetenz/

    Dort unter “Shop”:
    http://www.malenna.at/
    (offensichtlich der Hauptgeschäftsbereich seiner Frau Lenna)

    Dort unter “Metabolic Balance”:
    http://www.homeopathy.at/metabolic-balance-hauptkompetenz/
    (offensichtlich ein “Familienberieb” – kommt öfters vor in der Branche und ist äußerst beliebt: die Kohle bleibt in der family)
    Anmerkung, Bsp.: “Quantenheilung” und Co.:
    http://www.heede-institut.de/de/heede-institut

    Ich kann nur hoffen, dass mit all diesem Zeug z. B. keine greisen Pflegeheimbewohner gequält und vielleicht gesundheitlich geschädigt werden – statt für ihre Mobilisation an der frischen Luft zu sorgen und mit ihnen im Rollstuhl in den Stadtpark zu fahren.

  98. #120 Beobachter
    17. November 2015

    Nachtrag zu meinem Kommentar # 119:

    Etwas off topic, aber trotzdem sehr interessant und aufschlussreich wegen des Umfeldes der Wurster-Fans und der Dr. med. Retzek-Website:

    Dort unter “Recherchen”:
    http://www.homeopathy.at/gesundheits-recherchen/

    Bei Interesse bitte alles genau ansehen und auf der Zunge zergehen lassen:

    Außer einem Wurster-Loblied findet sich dort z. B. Werbung für Dr. med. D. Klinghardt, bekannt u. a. als MMS-Propagandist/-Behandler/-Referent auf Spirit of Health-Kongressen.

    Zu MMS selbst hat Retzek eine spezielle Haltung:
    http://www.homeopathy.at/mms-wird-immer-wilder-selbst-verschrieben/
    (lieber vom Arzt verschreiben/verordnen lassen – obwohl es verboten ist)

    Gegen Elektrosmog-Strahlung schützen u. a. “Erdungs-Decken”:
    http://www.homeopathy.at/elektrosmog-im-haus-von-dr-retzek/

    Dr. Retzek zu Krebs, Onkologen und “integrative Zusatzoptionen”:
    http://www.homeopathy.at/onkologen-sind-voellig-wissensfrei-ueber-integrative-zusatzoptionen-bei-krebs/
    (Grüße an “ludger”, falls er mitliest)

    usw., usw., …

    Es findet sich alles, was das (alternative, vermeintlich kritische, verunsicherte, halbinformierte) Herz begehrt – in wildester Kombination.

    • #121 Joseph Kuhn
      17. November 2015

      Haarsträubend. Ich frage mich, wie der Mann seriös seinen Aufklärungspflichten nachkommen will.

  99. #122 Earonn
    17. November 2015

    @illuminati #115
    Wenn mit Krankheit Profit gemacht wird, dann kann daraus keine Gesundheit entstehen, weil diese den Profit schmälern würde.

    Damit wäre Homöopathie schon mal raus.

    Und Gewinn an Medikamenten verhindert mitnichten Gesundheit. Viele Menschen sind heutzutage nur wegen der Medikamente am Leben.
    Wir hatten das jetzt doch schon so oft: ja, es gibt Kritikwürdiges im allgemeinen Gesundheitswesen, aber das heißt eben nicht, das irgend etwas Willkürliches deswegen besser wäre.

  100. #123 Joseph Kuhn
    17. November 2015

    Interessant ist auch, dass die “Gegendarstellung” von Herrn Wurster zu dem Interview mit Norbert Schmacke im Weserkurier nicht dort erscheint, sondern auf der Internetseite eines österreichischen Homöopathen. Presserechtlich wäre der Weserkurier zum Abdruck einer Gegendarstellung verpflichtet, soweit Herr Wurster von einer Tatsachenbehauptung betroffen war und die Gegendarstellung nicht offenkundig unwahr ist.

    Als Tatsachenbehauptung über Herrn Wurster ist dieser Passus im Interview zu werten:

    “Es gibt einen Homöopathen namens Jens Wurster, der als Oberarzt in einer Schweizer Klinik praktiziert und angibt, belegen zu können, dass er Krebs heilt. Ich habe mir seine Belege angesehen und die Menschen befragt, auf die er sich beruft. Nicht einer von ihnen hat bestätigt, was Wurster veröffentlich hat. Eine solche Falschaussage habe ich nicht für möglich gehalten.”

    Es geht hier um die Bestätigung der Heilerfolge durch andere Ärzte, die es, so Norbert Schmacke, nach seinen Recherchen nicht gibt. Darf man also annehmen, dass die Gegendarstellung offenkundig unwahr wäre? Genau auf diesen Punkt geht Herr Wurster in seiner “Gegendarstellung” ja auch auf der Seite seines österreichischen Fans nicht ein, siehe dazu auch Kommentar #114.

    Ich habe den Eindruck, hier ist man im ethischen Sumpf der Alternativmedizin. Warum distanzieren sich eigentlich die sonst so medizinkritischen Bannerträger der Alternativmedizin wie Frau Bajic oder Herr Walach nicht von solchen schwarzen Schafen “ihrer” Zunft? Weil es keine weißen gibt?

  101. #124 Joseph Kuhn
    21. November 2015

    Update 21.11.2105:

    Auf der Internetseite des Zentralvereins der homöopathischen Ärzte gibt es jetzt zwei Kommentare zu Norbert Schmackes Buch:
    http://www.zeitschrift-homoeopathie.de/der-glaube-an-globuli-weder-neu-noch-stichhaltig/
    http://www.zeitschrift-homoeopathie.de/der-glaube-an-die-homoeopathie-eine-kritische-rezension/

    Beide laufen auf den Vorwurf hinaus, das Buch sei nur polemisch und enthalte außerdem nichts Neues. Ersteres kann ich nicht nachvollziehen, die Autoren argumentieren zwar ab und zu spitz, aber insgesamt ist das Buch gerade nicht polemisch geschrieben, sondern stellt recht sachlich die Frage nach der Legitimität der Sonderstellung der besonderen Therapierichtungen. Polemisch sind dagegen die beiden Kommentare des Zentralvereins.

    Der zweite Vorwurf stimmt, neu ist die Sache wirklich nicht. Aber das ist eigentlich kein Vorwurf an Schmacke, sondern an die Verwalter des Gesundheitswesens, sie hätten den “Binnenkonsens” schon lange abschaffen müssen.

    Raffiniert ist ein Vorwurf der besonderen Art: Norbert Schmacke hätte doch in einer früheren Studie selbst der Homöopathie Wirksamkeit bei einigen Indikationen zugestanden. Na so was! Da wäre erstens zurückzufragen, ob er der Homöopathie als Behandlungssetting Wirksamkeit zugestanden hat oder den Homöopathika eine arzneiliche Wirksamkeit. Ein bedeutsamer Unterschied. Zweitens: Selbst wenn er früher anders über Homöopathika dachte, darf er durch die Beschäftigung mit dem Thema und seinen Feinheiten nicht zu neuen Überzeugungen kommen? Offensichtlich nicht, die Homöopathie kennt keine Lernprozesse. Seit Hahnemann nicht mehr.

    Und Herrn Wurster verteidigen die Zentralvereinskommentatoren, indem sie schlicht Wursters Behauptung aus seinem Buch mit dem Verweis auf die Rostock-Studie (siehe dazu die Kommentare #73, 76 und 81) noch einmal zitieren. Mit Schmackes Vorwurf setzen sie sich gar nicht erst auseinander. Wurster gehört offensichtlich zur “Familie”, man lässt nichts auf ihn kommen. Beschämend.

  102. #125 Beobachter
    21. November 2015

    @ Joseph Kuhn:

    Danke für das ausführliche Update.
    Diese Leute sind zu keiner vernünftigen Auseinandersetzung bereit und gehören alle zu einer großen “Familie”, die ihre Pfründe verteidigt und in der man sich gegenseitig Klientel zuschiebt.

  103. #126 UM
    Dunningen
    22. November 2015

    Joseph Kuhn und die unerträgliche Leichtigkeit der Ignoranz und Arroganz

    Der Kleingeist ist wohl nicht in der Lage über den Tellerrand zu schauen. Die Ignoranz und Arroganz der “Wissenschaftshörigkeit” ist nicht zu überbieten. Die Wissenschaft hat auch einmal behauptet, die Erde sei eine Scheibe und Jeder, der etwas anderes behauptete, landete auf dem Scheiterhaufen. Heute ist die Wissenschaft weiter und hat erkannt, dass die Erde doch eine Kugel ist.
    Der moderne Scheiterhaufen ist die Verleumdung im Internet. In einigen Jahren wird die Wissenschaft vielleicht soweit sein, dass sie Methoden kennt, die die Wirkweise der Homöopathie verstehen und erklären. Bis dahin werden wir wohl mit dem Scheiterhaufen leben müssen.

  104. #127 Orci
    22. November 2015

    Die Wissenschaft hat auch einmal behauptet, die Erde sei eine Scheibe und Jeder, der etwas anderes behauptete, landete auf dem Scheiterhaufen. Heute ist die Wissenschaft weiter und hat erkannt, dass die Erde doch eine Kugel ist.

    Schönes Beispiel, denn vor 200 Jahren waren Hahnemanns Vorstellungen auch nicht schlec hter als die, anderer Medizinmänner. Aber die Wissenschaft hat sie nun mal irgendwann überholt.

    An welcher Stelle verleumdet Herr Kuhn Herrn Wurster dennn konkret?

  105. #128 BreitSide
    Beim Deich
    22. November 2015

    @UM: Schon die “alten Griechen” wussten, dass die Erde eine Kugel ist.

    So etwas wie “Wissenschaft”, also die unvoreingenommene Suche nach der Wahrheit, gibt es noch nicht so lange, wie Du denkst.

    Also ist Dein “Argument” eine schlichte platte Lüge.

    Das kennt man aber hinreichend von den HoPas.

  106. #129 Joseph Kuhn
    22. November 2015

    @ UM

    “Wissenschaftshörigkeit”: Wissenschaft ist der Versuch, durch möglichst gute Methoden Erkenntnis und Irrtum voneinander zu trennen. Insofern ist “Wissenschaftshörigkeit” da, wo es um wissenschaftlich zu beantwortende Fragen geht, eine Tugend. Sie verhindert z.B., dass man derart falsche Behauptungen ins Internet stellt wie Herr Wurster (siehe oben im Blogbeitrag). Aber wenn man glaubt, dass jede Idee den gleichen Wahrheitsanspruch hat, fällt einem das nicht auf. Ich vermute daher einmal, Sie verwechseln Meinungsfreiheit und Forschung.

    Und ja: Falsche Ansichten gehören auf den “Scheiterhaufen”, im Unterschied zu Menschen mit den falschen Ansichten, ein Fortschritt, der nicht zuletzt von der Wissenschaft gegen den Glauben errungen wurde.

    Zur Lernfähigkeit der Wissenschaft und zur mentalen Verhaltensstarre der Homöopathie hat “Orci” schon alles gesagt, was dazu zu sagen ist.

    Und was die angebliche “Verleumdung” angeht: Herr Wurster sollte mich verklagen, wenn er meint, ich hätte ihn verleumdet. Oder noch einfacher: Er sollte die von Norbert Schmacke in Abrede gestellten Heilungsbestätigungen der Freiburger Ärzte veröffentlichen und dann das Ganze noch in Form einer nachprüfbaren wissenschaftlichen Publikation zur Diskussion stellen, statt einfach etwas zu behaupten und den Nachweis schuldig zu bleiben. Bisher lese ich nur Verleumdungen der Homöopathen, z.B. auf der Seite des Zentralvereins oder des illustren Herrn Retzek, gegenüber Norbert Schmacke. Den Splitter im Auge ….

  107. […] kurzem war hier der Arzt Jens Wurster schon einmal Thema. Jens Wurster arbeitet in der Schweizer Klinik Santa Croce, in der Krebspatienten homöopathisch […]

  108. […] Wurster, die Homöopathie und die unerträgliche Leichtigkeit der Lüge, Gesundheits-Check am 30. Oktober […]

  109. […] von Globuli nicht bewiesen“ Jens Wurster, die Homöopathie und die unerträgliche Leichtigkeit der Lüge Homöopathie: Krebsbehandlung in Deutschland nur mit Globuli !? Homöo-Akademie Traunstein – der […]

  110. #133 Barbara Paschke
    München
    10. Januar 2016

    Ich würde mal sagen, wer heilt und verbessert hat Recht und da darf man gerne ernsthaft forschend dran bleiben, um entsprechende Hintergründe zu ergründen. Es wäre nicht schlecht, wenn manche aggressive Homöopathiekritiker mal genauso kritisch bei der Schulmedizin nachhaken würden. Was da eigentlich tatsächlich wirkt und ggf. mit welchen Schädigungen !!? Es gibt genügend Studien, dass es in der Schulmedizin oftmals bestenfalls “Placebowirkungen” gibt, die werden aber natürlich nicht so breit publik gemacht.Ein Schwarz-weiß-denken ist da doch vollkommen naiv und verhindert, dass verschiedene Disziplinen möglichst ergänzend und sinnvoll zum Wohle des Patienten arbeiten und forschen und sich natürlich auch normal damit finanzieren können.

  111. #134 Joseph Kuhn
    10. Januar 2016

    @ Barbara Paschke:

    Wenn Sie sich auch nur 5 Minuten Zeit genommen hätten, hätten Sie sehen können, dass es auf Gesundheits-Check eine ganze Reihe von Blogbeiträgen mit Kritik an der Pharmaindustrie und der “Schulmedizin” gibt. Das ganze Vorhaben der “Evidenzbasierten Medizin” ist eine Reaktion auf Defizite der “Schulmedizin” – so wichtig ist die Homöopathie nun auch nicht, dass man sie damals als Anlass gebraucht hätte.

    Und den Satz “wer heilt, hat recht” mögen Leute wie Sie noch so oft anbringen, er stimmt nur, wenn man zeigen kann, dass man auch wirklich geheilt hat. Dazu braucht man wiederum gute Methoden der Wirksamkeitsforschung und keinen “Binnenkonsens”. Schwarz-Weiß-Denken ist in dem Fall absolut notwendig, eine Zusammenarbeit von Quacksalberei und Medizin zum Wohle des Patienten gibt es nicht, auch nicht im Interesse des gemeinsamen Blicks auf den Geldbeutel der Patienten, wie Sie am Ende andeuten.

  112. […] Homöopathie, wie Dr. Jens Wurster glaubt, Menschen mit metastasierten Tumoren heilen kann, dann würde sich diese therapeutische Sensation […]

  113. […] Wurster, die Homöopathie und die unerträgliche Leichtigkeit der Lüge, Gesundheits-Check am 30. Oktober […]

  114. […] Bezeichnend auch der Interview-Abbruch des illustren homöopathischen Krebsbehandlers Jens Wurster. […]

  115. #138 Gudea
    5. August 2018

    Mir als einfachem Mann vom Dorfe stellt sich sofort die Frage, ob man den Wurster nicht ganz einfach verklagen kann/soll/muß.