Die gesundheitlichen Folgen des Rauchens waren hier schon mehrfach Thema. Man schätzt, dass in Deutschland jährlich ca. 120.000 Menschen aufgrund des Tabakkonsums vorzeitig sterben. Das nimmt die Gesellschaft, wie viele „selbstgewählte“ Risiken, mit vergleichsweise großer Gelassenheit hin. Dennoch ist in den letzten Jahren die Sensibilität in dieser Sache deutlich gestiegen. Zu Recht, denn inzwischen weiß man, dass das Rauchen sogar die Gardinen vorzeitig altern lässt. Noch schlimmer: Es schadet den Goldfischen. Die Inhaltsstoffe des Tabaks können bei ihnen Muskelkrämpfe und steife Flossen verursachen. Auch andere Haustiere sind betroffen. Bei Vögeln, die ja auch Lungenatmer sind, kann sogar Lungenkrebs auftreten. Und ganz schlimm: Katzen, die in Raucherhaushalten leben, haben Studien zufolge ein zwei- bis vierfach erhöhtes Risiko für eine orales Plattenepithelkarzinom. Weniger als 10 % der betroffenen Katzen leben noch ein Jahr nach der Diagnose, selbst wenn sie eine Chemotherapie bekommen oder operiert wird. Wer seiner Katze das zumutet, kann der ein guter Mensch sein? Denken Sie an die Augen dieser Tiere, die nie lügen, aber sicher weinen können.

Quelle: US Food and Drug Administration

Kommentare (8)

  1. #1 Alisier
    1. April 2017

    Und wo sind die Geranien? Oder waren es Gardenien?
    Oder doch nur vergilbte Gardinen? Und kriegen Gardinen Krebs? Oder nur die mit der Goldkante?
    Fragen über Fragen……..

  2. #2 rolak
    1. April 2017

    Tiere, die nie lügen

    ^^Welch laue Recherche¹… Doch immerhin paßts so zu den angenehm lauen Frühlingstemperaturen.

    kriegen Gardinen Krebs?

    Andersrum, Alisier: Meine Tante ist Krebs und hat Gardinen bekommen. Letztens im Ausverkauf.

    Goldkante?

    A do weiß ech aa ned weider…

    _____
    ¹ reference chosen by thematic congruency

  3. #3 Ernie
    1. April 2017

    Cooler Beitrag, auch wenn es klar ist wie der Beitrag heute gemeint ist.

    Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die Haustiere die die meiste Zeit in einer Raucherwohnung gehalten werden darunter leiden.
    Selbst die Gardinen altern schneller, weil sie schneller verdrecken und häufiger gewaschen werden müssen.

    • #4 Joseph Kuhn
      1. April 2017

      @ Ernie:

      “auch wenn es klar ist wie der Beitrag heute gemeint ist”

      Echt? Mal die Quelle angesehen?

  4. #5 anderer Michael
    1. April 2017

    Das Besondere ist, es ist kein Aprilscherz.
    Bei den Goldfische habe ich erst gestutzt, aber man denke an die nikotinerge Acetylcholinrezeptoren, die es selbstverständlich auch bei Fischen gibt.

  5. #6 anderer Michael
    1. April 2017

    Mundbodenkarzinome sind bei Katzen nicht selten. Eine ältere Katze aus mittelbarer Nachbarschaft, die sich mit den Kindern “angefreundet” hatte, verstarb letztens Jahr an dieser Erkrankung. Die Katze stammte aus einem Raucherhaushalt.

  6. #7 Joseph Kuhn
    1. April 2017

    @ anderer Michael:

    “es ist kein Aprilscherz”

    Echt? Oder irgendwie doch?

  7. #8 anderer Michael
    1. April 2017

    Gut, die Gardinen sind nicht Thema der FDA. Der Rest schon und der Umstand, dass Gardinen unter Tabakqualm vergilben ,ist nicht neu. Die letzten zwei Sätze mit den weinenden Tieraugen sind Sarkasmus.

    Die Ausführungen der FDA erinnern an Ironie, sind aber ernst gemeint.