Voynich-Bar

Das Voynich-Manuskript (ein unlesbares Buch aus dem 15. Jahrhundert) ist das bekannteste ungelöste Kryptogramm der Welt. Auf eines kann man sich beim Voynich-Manuskript verlassen: Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse, die mehr verwirren als zur Klärung beitragen. Genau das macht dieses Thema so faszinierend.

 

Das Voynich-Manuskript hat mir wieder einmal eine interessante Woche beschert. Die Dreharbeiten für Galileo, bei denen das Manuskript eine wichtige Rolle spielte, waren dabei längst nicht alles. Ebenfalls bemerkenswert: Gestern hat das Nachrichtenportal der BBC einen Artikel über das Voynich-Manuskript veröffentlicht. Die BBC ist ja für Qualitätsjournalismus bekannt, und in diesem Fall wird der Sender seinem Ruf absolut gerecht. Für mich zählt dieser Artikel zum Besten, was es in den letzten Jahren in der Publikumspresse zum Voynich-Manuskript zu lesen gab (und es gab einiges zu lesen).

Allerdings bin ich bei meiner Einschätzung zugegebenermaßen etwas voreingenommen. Die Journalistin Melissa Hogenboom, die den Artikel geschrieben hat, hat mich beim Recherchieren kontaktiert und am Telefon befragt. Anscheinend haben ihr meine Antworten eingeleuchtet, denn sie finden sich fast alle im Artikel wieder. Außerdem werde ich ausführlich zitiert. So stelle ich mir guten Journalismus vor;-)

Voynich-100-1

Im Artikel kommen (erstmals in einer vergleichbaren Publikation) folgende Gesichtspunkte zur Sprache, die ich für besonders wichtig halte:

  • Es gibt etwa 25 statistische/linguistische Untersuchungen des Voynich-Manuskript-Texts.
  • Fast alle dieser Untersuchungen zeigen: Der Voynich-Manuskript-Text ähnelt natürlicher Sprache.
  • Es kristallisiert sich jedoch keine bestimmte Sprache heraus.
  • Es lassen sich keine Wörter identifizieren.
  • Es gibt ein paar wenige statistische/linguistische Untersuchungen, die Punkt 2 widersprechen. Sie besagen, dass der Voynich-Manuskript-Text keine natürliche Sprache sein kann.

Meiner Meinung nach lassen sich diese Ergebnisse nur wie folgt interpretieren: Der Voynich-Manuskript-Text muss eine Mischung aus natürlicher Sprache und künstlichen Einflüssen sein. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten (die Auswahl ist nicht vollständig):

  • Ein gewöhnlicher Text wurde mit einem unkonventionellen Verschlüsselungs- oder Kodierverfahren bearbeitet. Es muss aber schon ein unkonventionelles Verfahren gewesen sein, denn eine bekannte Methode hätte man wohl inzwischen identifiziert.
  • Es liegt eine Kunstsprache vor, die natürliche Sprache als Basis verwendet.
  • Einzelne Wörter oder Silben aus natürlicher Sprache wurden auf künstliche Weise zu einem Text zusammengefügt. Der Linguist Jürgen Hermes hat eine Hypothese entwickelt, nach der die Wörter des Manuskripts jeweils für einen Buchstaben stehen und zusammen eine Nachricht ergeben. Diese Form des Verschlüsselns bzw. Versteckens von Text war in der Renaissance-Zeit durchaus bekannt.
  • Es handelt sich um den Aufschrieb eines psychisch gestörten Menschen, eines Menschen in Trance oder sonst eines Menschen, der Fragmente natürlicher Sprache sinnlos zusammenwürfelt. Vielleicht war es sogar ein Analphabet, der das Schreiben nur immitierte.

Meiner Meinung nach muss es ein wichtiges Ziel der Voynich-Manuskipt-Forschung sein, die diversen Möglichkeiten zu identifizieren und zu untersuchen. Hierbei ergibt sich jedoch ein Problem, das ebenfalls im Artikel angesprochen wird: Während man die statistischen Eigenschaften des Voynich-Manuskript-Texts inzwischen gut kennt, gibt es noch viel zu wenige Erkenntnisse darüber, wie solche Texteigenschaften im Einzelfall entstehen. Mit anderen Worten: Wir brauchen Forschung, die untersucht, wie Sprachen, Verschlüsselungsverfahren und Textformen (z. B. Gedichte, Gebete oder zufällig aneinander gereihte Wörter) statistische Eigenschaften eines Texts beeinflussen. Vielleicht kann man dann irgendwann sagen: Die statistischen Eingenschaften des Voynich-Manuskript-Texts sprechen eindeutig für einen lateinischen Prosatext, der mit dem Verschlüsselungsverfahren X in der Variante Y bearbeitet wurde.

Anlass für den BBC-Artikel war übrigens eine neue Forschungsarbeit, die ihrerseits für Diskussionen gesorgt hat. Um dieses Thema geht es im zweiten Teil dieses Beitrags.

Kommentare (58)

  1. #1 Birgit Nietsch
    Hamburg
    23. Juni 2013

    Oder …
    … es handelt sich um ein Phantasieprodukt, das angefertigt wurde, um ein kostbares, fremdländisches Buch zu imitieren, mit dem Ziel,
    a) jemanden zu beeindrucken, zum Beispiel als Geschenk,
    b) jemanden um viel Geld zu erleichtern, zum Beispiel einen Adeligen oder ein Kirchenoberhaupt,
    c) oder es war eine Arbeitsprobe oder ein Meisterstück eines Illustrators,
    d) oder einem gelangweilten Gefangenen wurde gestattet, seine trüben Tage im Verließ mit etwas Tätigkeit zu füllen.

    OK, ist unqualifiziert, und ich hab fachlich keine Ahnung. Aber für eine verschlüsselte Nachricht erscheint mir das Buch zu aufwendig gemacht, und das Entschlüsseln wäre für den Empfänger vermutlich elend mühsam gewesen. Es kommt mir nicht sehr praktikabel vor. Reines Bauchgefühl. 😉

    • #2 Klaus Schmeh
      24. Juni 2013

      >das angefertigt wurde, um ein kostbares, fremdländisches Buch zu imitieren
      Das ist die Erklärung, die ich für die wahrscheinlichste halte. Allerdings ist damit noch nicht klar, wie der Text entstanden ist.

      >Aber für eine verschlüsselte Nachricht erscheint mir das Buch zu aufwendig gemacht,
      Es gibt andere verschlüsselte Bücher, die durchaus aufwendig gemacht sind.

  2. #3 blutfink
    23. Juni 2013

    Kleine Korrektur: Der Name der Journalistin ist Hogenboom.

    • #4 Klaus Schmeh
      23. Juni 2013

      Stimmt, danke für den Hinweis.

  3. #5 Achim Imlau
    24. Juni 2013

    Es geht ja beileibe nicht nur um den unlesbaren Text, auch die Illustrationen sind nicht nachvollziehbar. So werden beispielsweise nicht existierende Pflanzen gezeigt. Auch die vielen nackten Frauen lassen reichlich Freiraum für Spekulationen und waren – zumindest das scheint sicher – für die damaligen Kleriker ein Dorn im Auge.

    Hat sich eigentlich Herr von Däniken mal zum Voynich-Manuskript geäußert?

    • #6 Klaus Schmeh
      24. Juni 2013

      >Hat sich eigentlich Herr von Däniken mal zum Voynich-Manuskript geäußert?

      Ich zitiere aus meinem Buch “Nicht zu knacken”:
      Wenn von Außerirdischen die Rede ist, dann ist meist der Schweizer Schriftsteller Erich von Däniken nicht weit. Zur Erinnerung: Von Däniken ist dafür bekannt, in seinen Büchern von den ägyptischen Pyramiden bis zu den Statuen auf der Osterinsel so ziemlich alles mit extraterrestrischen Besuchern in Verbindung zu bringen, was sich nicht dagegen wehren kann. 2007 stieß ich im Buchhandel auf von Dänikens neuestes literarisches Machwerk mit dem Namen “Falsch informiert”. Auf dem Umschlag war vom “unmöglichsten Buch der Welt” die Rede. Dies war nicht etwa Eigenwerbung, sondern bezog sich auf den Inhalt eines Kapitels. Ein Blick in das Buch bestätigte meine Befürchtung: Von Däniken hatte das Voynich-Manuskript für sich entdeckt und meinte nun, die Welt mit seinen Ansichten dazu beglücken zu müssen.
      Obwohl es mir schwerfiel, für ein Däniken-Buch 20 Euro auszugeben, kaufte ich den Schmöker. Ich war allerdings schwer enttäuscht. Anstatt das Voynich-Manuskript irgendwelchen Außerirdischen in die Schuhe zu schieben, präsentierte der Schweizer Erfolgsautor nur einige langweilige irdische Überlegungen. Seine vage formulierte Vermutung lautete, das Manuskript habe etwas mit dem Buch Henoch – einem literarischen Werk aus der Zeit und dem Kulturkreis des Alten Testaments – zu tun. Diese Däniken-Theorie ist zwar genauso überflüssig wie alle anderen, doch die anderen wirken wenigstens unfreiwillig komisch. Erich von Däniken ist wohl auch nicht mehr das, was er einmal war.

  4. #7 Chemiker
    24. Juni 2013

    Ich habe eher den Eindruck, daß die Pflanzen grotesk verfremdet sind (z.B. vergrößert) und daß ver­schie­dene Pflanzenarten aufeinander­gepropft wurden, und das alles noch in matter künstlerischer Qualität.

    Insgesamt kann das nicht viel Sinn haben. Was auch immer das VM ist: Es ist kein Buch über Pflanzen, und kann auch kaum als solches gemeint gewesen sein.

    Just my 2 Cents…

  5. #8 Thorsten
    24. Juni 2013

    @ ACHIM IMLAU
    Wieso soll sich denn Herr von Däniken dazu geäussert haben??? Was wäre damit gewonnen?

  6. #9 formatted_brain
    24. Juni 2013

    Aus dem heutigen SPOM-Artikel:”Er benutzte dafür eine digitale Variante des Manuskripts in der Transkription des European Voynich Alphabet (EVA).”

    Inwiefern ist denn das relevant? Ergeben sich andere Erkenntnisse bei einer anderen Transkiption? Gibt es da unterschiedliche Ansaetze? Oder wurde das der Vollstaendigkeit halber erwaehnt, ist aber ohne Belang?

    • #10 Klaus Schmeh
      24. Juni 2013

      Die diversen Transkriptionen unterscheiden sich erheblich voneinander. Da in der neuen Studie aber nur ganze Wörter betrachtet wurden, ist die Transkription hier wohl unerheblich.

  7. #11 hellium
    24. Juni 2013

    Ob eine kaskadische Verschlüsselung denkbar ist? also zwei oder mehr Algorithmen hintereinander? Wie z.B. Doppel-ROT-13, die nie entschlüsselt werden kann.

    “Der bekannte Autor und Präastronautiker Erich von Däniken äußerte sich ebenfalls zum Voynich-Manuskript (Däniken 2007). Er sieht eine mögliche Verwandtschaft zum Buch Henoch, lieferte jedoch keine Lösung oder weiterführende Erklärung.”
    http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/894-voynich-manuskript?catid=107%3Asonstige-themen

    • #12 Klaus Schmeh
      24. Juni 2013

      >Ob eine kaskadische Verschlüsselung denkbar ist?
      Das ist denkbar, allerdings hat der Text sehr viel Ähnlichkeit mit natürlicher Sprache.
      Doppel-ROT-13 ist gut, aber Vierfach-ROT-13 ist noch deutlich besser.

  8. #13 H.M.Voynich
    25. Juni 2013

    Jetzt habe ich tatsächlich einen Moment lang überlegt, wieso eine doppelte rot13 sicher sein sollte.
    Ihr Scherzkekse …

    Mein subjektiver Eindruck ist, daß die flüssige Schrift im VMS schon für eine einfache Verschlüsselung ungewöhnlich elegant ist, geschweige für eine doppelte.
    Insbesondere im Vergleich zu den eher ungelenken Zeichnungen: das Schreiben schien dem Autor viel leichter von der Hand zu gehen als das Zeichnen.

    Wenn man die Top25 anhand der handschriftlichen Eleganz sortieren würde, käme das VMS direkt hinter dem Codex Seraphinus an zweiter Stelle.

  9. #14 H.M.Voynich
    25. Juni 2013

    (und wer sich mal irgendeine Seite des VMS in Originalgröße (etwa A5) ausdruckt, staunt, wie winzig die Schrift ist …)

  10. #15 kein Botaniker
    25. Juni 2013

    Es gab/gibt doch bestimmt einen Botaniker, der mal versucht hat, die Pflanzen zu identifizieren, oder? Könnte man nicht darüber versuchen, auf den Inhalt zu schließen? Also ganz jenseits von Entschlüsselungsversuchen?

  11. #16 H.M.Voynich
    25. Juni 2013

    @kein Botaniker:

    Da gab es einige. Manche Zuordnungen sind sehr plausibel, andere weniger, aber sie haben alle gemeinsam, daß sie bisher noch kein Jota weitergeholfen haben. Manche führen stattdessen sogar sehr in die Irre (z.Bsp.: “die da sieht einer Sonnenblume extrem ähnlich”.)

  12. #17 Frank Melle
    25. Juni 2013

    Gibt es eigentlich Scans von diesem Buch? Oder ist dieses Werk nicht öffentlich zugänglich?

  13. #18 Chemiker
    25. Juni 2013

    Die Bilder sind leider von schlechter Qualität. Dadurch (und durch einen unbekannten Abbildungs­maßstab) sind eine Sonnenblume und ein Gänse­blümchen (oder eine Venus-Fliegen­falle, wenn man schlechte Perspektive miteinrechnet) kaum voneinander zu unterscheiden (F33v).

    Manche Pflanzenbilder zeigen auch Tiere, z.B. F25v. Das *könnte* ein Drache sein, und das *könnte* die Pflanze zu einem Drachenbaum machen. Oder eben auch nicht.

  14. #19 roel
    *****
    25. Juni 2013

    @Frank Melle Hier http://brbl-dl.library.yale.edu/vufind/Record/3519597 download as pdf

  15. #20 roel
    *****
    25. Juni 2013

    @Klaus Schmeh Auf Seite 67r Page 122 of 210 ist ein Tag mit 24 Stunden und ein Jahr mit 12 Monaten oder 12 Tierkreiszeichen abgebildet.

    auf
    Page 128 Tierkreiszeichen Fische
    Page 129 Tierkreiszeichen Widder
    Page 130 Tierkreiszeichen Stier
    Page 131 Tierkreiszeichen Zwillinge
    Page 131 Tierkreiszeichen Krebs
    Page 132 Tierkreiszeichen Löwe und Jungfrau
    Page 133 Tierkreiszeichen Waage
    Page 134 Tierkreiszeichen Scorpion
    Page 135 Tierkreiszeichen Schütze

    Page 127 evtl Wassermann (rechts)
    es fehlt der Steinbock.

    Seitenzahlen aus dem zuvor von mir verlinkten PDF.

    Der Teil beschäftigt sich auf jeden Fall mit Astrologie.

    • #21 Klaus Schmeh
      26. Juni 2013

      Danke für die Aufschlüsselung.
      >es fehlt der Steinbock.
      Dies liegt höchstwahrscheinlich daran, dass einige Seiten im Manuskript fehlen.

  16. #22 roel
    *****
    25. Juni 2013

    korrigiere

    Page 131 Widder, Stier, Zwillinge Krebs
    Page 130 Steinbock?
    Page 129 Steinbock?

  17. #23 roel
    *****
    25. Juni 2013

    Es ist nicht einfach, der Stier scheint doppelt Page 131
    und der Widder auch Page 129 und 130.

    Also noch mals vollständig:

    Page 128 Tierkreiszeichen Fische
    Page 129 Tierkreiszeichen Widder
    Page 130 Tierkreiszeichen Widder
    Page 131 Tierkreiszeichen Stier, Stier, Zwillinge, Krebs
    Page 132 Tierkreiszeichen Löwe und Jungfrau
    Page 133 Tierkreiszeichen Waage
    Page 134 Tierkreiszeichen Scorpion
    Page 135 Tierkreiszeichen Schütze

    Die beiden doppelten Tierkreiszeichen sind jeweils in einer dunklen (mit unbekleideten Personen) und einer hellen Version (mit bekleideten Personen) abgebildet. Das lässt evtl. auf 2 Versionen je nach Wetterlage schließen: Dunkle Version = Warm, Helle Version gleich Kalt. Und das gibt evtl. Hinweis darauf, dass je nach Wetterlage zwischen 21 März und 21 Mai andere Ratschläge/Vorschriften/Riten galten.

  18. #24 H.M.Voynich
    25. Juni 2013

    @Frank Melle:
    Zum Browsen und Zoomen in den hochaufgelösten Fotos empfehle ich den VM-Voyager von Jason Davies:
    http://www.jasondavies.com/voynich/#f1r/0.508/0.509/2.30
    Bildausschnitte lassen sich damit auch direkt verlinken, sehr praktisch.

  19. #25 roel
    *****
    26. Juni 2013

    @Klaus Schmeh Im Tierkreiszeichen Fische steht Mars, beim Stier Mey geschrieben. Bei anderen Tierkreiszeichen sind ebenfalls Ähnlichkeiten zu Monatsnamen vorhanden.

    Ist dieser Auffälligkeit schon jemand ernsthaft nach gegangen?

    • #26 Klaus Schmeh
      26. Juni 2013

      Siehe Antwort von Roel. Die Monatsnamen wurden vermutlich nachträglich hinzugefügt. Auch auf der letzten Seite gibt es solche Notizen, die lesbar sind.

  20. #27 H.M.Voynich
    26. Juni 2013

    @roel:
    Die allgemeine Vermutung geht dahin, daß die Monatsnamen nachträglich (und vermutlich nicht vom Autor) hinzugefügt wurden, so wie übrigens auch die Seitenzahlen und Quire-Markierungen.

  21. #28 Sunny
    26. Juni 2013

    Guten Abend zusammen
    Mir fällt dazu spontan folgendes ein: Mein Mann hat mir wiederholt erzählt, ich hätte in der Nacht davor in einer Sprache (im Traum) gesprochen, die keiner ihm bekannten Sprache ähnelt. Ich würde mit irgendwem reden, als sei es ein natürliches, ganz normales Gespräch, bei dem er nur meinen Part hört, wie es etwa am Telefon wäre. Ich würde mich anhören, als würde ich Fragen beantworten, Sachen erzählen und meinerseits Fragen stellen. Es sei 100%ig eine echte Sprache, aber keine, die er je gehört hätte.

    Nun war ich neugierig, ob ich der einzige Mensch auf dem Planeten sei, bei dem das vorkommt und fahndete im Netz danach. Und tatsächlich gibt es etliche Berichte, die gleichlautend sind. Was es allerdings dummerweise nicht gibt, sind Tonaufnahmen davon.
    Was wäre, wenn das die Schrift zu der Sprache wäre? Ist in meinem Kopf ein interessanter Gedanke.

    • #29 Klaus Schmeh
      26. Juni 2013

      Es ist durchaus denkbar, dass eine Traumsprache oder Trance-Sprache (“Reden in Engelszungen”) oder etwas Ähnliches dahinter steckt. Diese Hypothese ist noch nicht besonders gut erforscht.

  22. #30 roel
    *****
    26. Juni 2013

    @Klaus Schmeh “siehe Antwort von” H.M.Voynich, müsste es heißen. Ich habe jetzt auch ein dazu passendes Tintenanalyseergebnis gefunden, wo der Tinte der Seitenzahlen eine andere Zusammensetzung bescheinigt wird. Schade…

    • #31 Klaus Schmeh
      26. Juni 2013

      >“siehe Antwort von” H.M.Voynich, müsste es heißen
      Stimmt, wollte Euch nur testen 😉

      >Tintenanalyseergebnis
      Wo gibt es das? Das kenne ich nicht.

  23. #32 roel
    *****
    26. Juni 2013

    @Klaus Schmeh hier http://beinecke.library.yale.edu/collections/highlights/voynich-manuscript unter Read a detailed chemical analysis of the Voynich Manuscript (8 p., pdf)

    • #33 Klaus Schmeh
      26. Juni 2013

      Danke für den Hinweis. Die Analyse kannte ich (sie ist zusammen mit der Radiokarbon-Analyse durchgeführt worden), aber dieses Detail habe ich bisher übersehen.

  24. #34 roel
    *****
    26. Juni 2013

    Ach, als Gegenleistung für den Test: Das Datum des Analyseergebnisses ist der 1 April 2009. Vielleicht kannst du dort mal nachfragen wie seriös das ist.

  25. #35 Kurt Diedrich
    Alsdorf bei Aachen
    10. Juli 2013

    Sehr geehrter Herr Schmeh,

    als erfahrener Programmierer habe ich ein Programm geschrieben, mit dem ich über das Keyboard die Buchstaben des Voynich-Alphabets wie in einer Textverarbeitung eintippen, auf dem Bildschirm darstellen und auf Datenträger speichern kann. Das Abtippen ist dennoch mühselig, weil ich mich dauernd in der Zeile verirre und die Buchstaben suchen muss, was bei fehlendem Sinn aber normal zu sein scheint.
    Über eine Zuordnungstabelle kann ich den Originalzeichen nach Belieben alphabetische Buchstaben zuordnen und den Text wie in einem herkömmlichen Textprogramm darstellen. Wenn ich mich nicht irre, nennt man das wohl “transscribieren”?
    Mit etwas Geduld gelingt ist es möglich, Texte zu erzeugen, die aus lesbaren Kombinationen bestehtn – also zum Beispiel “Usano ad libum” statt “jkprzl tz afgtr”. Dadurch kann ich sich wiederholende Silben und Wörter leichter erkennen – mehr aber auch nicht.
    Ich werde weiterhin versuchen, die in Zahlen gespeicherten Buchstaben als mathematische Funktion zu interpretieren und eine Spektrum-Analyse über der Zeit durchzuführen. Dazu brauche ich jedoch noch mehr Daten (ich habe gerade erst angefangen und erst die halbe Seite 104r abgetippt). Außerdem werde ich versuchen, die Buchstaben als Farbwerte zu interpretieren und grafisch als einzelne Pixel darzustellen. Dies erlaubt eine gute optische Einschätzung der statistischen Verteilung der Symbole.
    Bei der Identifizierung der Buchstaben ist mir aufgefallen, dass es hier bei einigen wenigen Zeichen auch keine eindeutige Zuordnung gibt und es schwer zu sagen ist, ob es sich um ein oder um zwei Zeichen handelt.
    Meine Frage:
    Lohnt es sich, weiterzumachen, oder haben diverse Supercomputer das alles schon ohne Ergebnis probiert?
    Und gibt es Erkenntnisse, warum es am Ende des Werkes (zum Beispiel ab Seite 103r) soviel Text und keine Zeichnungen mehr gibt?

    Vielen Dank.

    Mit freundlichem Gruß: Kurt Diedrich

    • #36 Klaus Schmeh
      13. Juli 2013

      Es gibt bereits mehrere Transkriptionen für den VM-Text. In der Tat besteht eine der Schwierigkeiten darin, dass man oft nicht sagen kann, ob es sich um einen oder mehrere Buchstaben handelt.

      >eine Spektrum-Analyse über der Zeit durchzuführen.
      >Außerdem werde ich versuchen, die Buchstaben als Farbwerte zu interpretieren und grafisch als einzelne Pixel darzustellen
      Das klingt sehr interessant. Eine Spektralanalyse gibt es zwar schon (von Landini), aber weitere Untersuchungen sind auf jeden Fall sinnvoll. Das mit den Farbwerten hört sich ebenfalls spannend an. Am besten ist es natürlich, wenn man die jeweiligen Ergebnisse mit anderen Texten vergleicht, um das Voynich-Manuskript einordnen zu können.

  26. #37 Peter
    Zürich
    17. Juli 2013

    Grüetzi Herr Schmeh, und natürlich an all die anderen auch.

    Ich hab mich zwar schon länger nicht mehr gemeldet, aber ich bin immer noch aktiv an der Sache drann.
    Vorallem an den Schriftzeichen und der Sprache bin ich bin ich zur Zeit aktiv , und bin auch einen grossen Schritt weiter gekommen.

    An Herrn Diedrich.
    Selbst redend lohnt es sich an Ihrem Programm weiter zuarbeiten. Die gängigen Programm arbeiten mit einer 1 zu 1 Uebersetzung, und das ist schon grundsätzlich falsch.
    Um auch den Inhalt Ihres Textes kontrolieren zukönnen, sollten Sie Texte mit Bildern verwenden. Sollte ein Text entstehen, wo zum Bild auch noch Sinn macht, ist man eher auf der richtigen Fährte.
    Zur Sprache : Meiner Meinung nach ist es Latein, etwas komisch geschrieben, aber Latein.
    Gerne würde ich da weiter in Kontakt stehen.
    Mit freuntlichen Grüssen
    peter mösli

  27. #38 Joachim Dathe
    17. Juli 2013

    Hallo allerseits,
    heute hier *erstmals* veroeffentlicht:
    Auszug aus meinem Woerterbuch Voynich(EVA)-Englisch
    (einschliesslich 2 Zwischenergebnisse),
    Wortfolge: EVA ->romanisiert_Arabisch->Arabisch->Englisch.

    .aiiin. .arih. اريحا Jericho
    .aiin. .arh. أره see him
    .aiir. .arn. أرن nightmare
    .aim. .aif. عف weaknesses
    .ain. .aih. ايه so what
    .air. .ain. عين eye
    .alam. .alaf. علف fodder
    .aldaiin. .altarh. الطرح offering
    .aldy. .alty. التي which
    .alkain. .alTaih. الذيح the line
    .alol. .alol. علل accounted
    .alom. .alof. ألف thousand

    Uebrigens: Die Schrift hat nichts zu tun mit den umgebenden Illustrationen.

    http://voynich2arabic.wordpress.com

  28. #39 Hoyer, Eric
    32805 Horn-Bad Meinberg
    25. Januar 2014

    Guten Tag,
    nach meinen Informationen ist keine Lösung gefunden worden, dies wäre der Fachwelt bekannt und Medien hätten darüber berichtet.
    Ich gehe auf meiner Homepage Umweltansicht Eric Hoyer von einem Buch aus was nicht zu Jux oder zum Geschäfte machen geschrieben wurde, da die Materialien ungewöhnlich teuer und die Zeit enorm gewesen sein muss.
    Ich habe verschiedene Varianten der Deutung der Bilder bes. S. 78 vorgenommen, wobei ich die Erklärung der Leitungen mit Löchern und roter Farbe etc. und deren Einrichtung zu dem Bad zu erklären und was gesehen wird klare Aussagen gemacht.

    Auszug :
     
    Die Pflanzenbilder sind nicht gut gemalt, entbehren entweder dem Können oder sind mit Absicht falsch, flüchtig gemalt worden um diese ebenfalls zu verschlüsseln, geheim zu halten.- daher nehme ich stark an, Blüten und Blätter wurden mit Absicht vertauscht, verändert. Siehe meinen Hinweis oben zu trockenen Pflanzen und Blumen! Dies wäre eine Theorie, die sicherlich richtig ist, daher können die Pflanzen gar nicht stimmen oder erkannt werden, sollen geheim bleiben. Was hätte dann der verschlüsselte Text für einen Sinn?
     
    Ich frage mich wenn schon der Text geheim ist, warum sollen die Blumen und Pflanzen nicht auch der Geheimhaltung unterworfen worden sein, wie können da Fachleute sagen die Pflanzen gibt es gar nicht. Habe ich aber eine Nummer dann ist dies ein ganz anderer Fall!
    Noch weitere Punkte: 
    Man müsste sich in die Situation des Arztes oder Kräutergelehrten hinein versetzen was wichtig für ihn war.  
    Weiter nehme ich an die Wurzeln und die Pflanzen sind nicht identisch, sondern sind verwechselt/ausgewechselt worden. Teilweise nicht natürliche Veränderungen an den Pflanzen und Blumen, Z. Beispiel wurde eine Lilie verändert dargestellt usw. Wichtig ist für den Anwender welcher Teil der Pflanze wichtig ist. Versuchen Sie mal eine getrocknete Blume zu malen, evtl. die noch er gar nicht in der Natur gesehen hat.
     
    Ich halte die Jahresscheiben etc. (sie sollen angeblich keinen Bezug zu den Pflanzen haben etc. ( in Bezug zu den Pflanzen aber gut verständlich.) weil ich von Anwendungen ausgehe die einen ursächlichen Zusammenhang ergeben, klar. Z.B. fängt der Kalender im Februar an, dies ist Hornung = Februar, einmal ist Fasten angesagt und zum anderen ist es der Monat wo keiner gerne in ein Bad geht und zum Anderen ist es wohl nötig die Blumen und Kräuter müssen erst mal wachsen, bevor eine Wirkung von Ihnen ausgeht, diese Bedingung wird evtl. übersehen. !  
    Ich lade Sie ein mal auf Meiner o.g. Homepage zu lesen dort gibt es interessante Zusammenhänge z. B. Auf Seite 78 etc.
    Mit freundlichem Gruß
    Eric Hoyer

  29. #40 Peter
    25. Januar 2014

    @Hoyer, Eric
    Guten Tag Herr Hoyer.
    Ich wollte eigentlich mir das einmal ansehen auf Ihrer Webseite, aber die Rubrik VMS kann nicht angezeigt werden.
    Zu den Pflanzen kann ich nur sagen, der Grossteil ist eigentlich ziemlich genau gezeichnet, einige davon sogar schon penibel genau.
    Ich selber denke nicht das das fehlen des Februars etwas mit dem Fasten zutun hat, sondern eher mit der Jahreszeit selber, da es schwer ist unter einer Schneedecke die gewünschten Pflanzen zu finden oder einfach die Ruhezeit im Winter nichts Interessantes abwirft. Zumindest aus der Region wo ich vermute wo der Ursprung des Manuskriptes liegt.
    Diverses Anschauungsmaterial von mir finden sie auch unter.
    http://de.groups.yahoo.com/neo/groups/voynich-de/info.

  30. #41 Gregor
    Wiesbaden
    12. März 2014

    Hi
    der Schlüssel ist hier:
    ”Liber divinorum operum”
    Hildegard von Bingen: Mystische Schriften (Crossroad Spirtual Classics Series)

  31. #42 Gregor
    12. März 2014

    Frauenbuch?

  32. #43 Eric hoyer
    32805 Nelkenweg 59
    20. März 2014

    Guten Tag,
    die oben hier wiedergegebene Meinung ist nicht real und kann nicht angenommen werden

    “Es handelt sich um den Aufschrieb eines psychisch gestörten Menschen, eines Menschen in Trance oder sonst eines Menschen, der Fragmente natürlicher Sprache sinnlos zusammenwürfelt. Vielleicht war es sogar ein Analphabet, der das Schreiben nur immitierte.”

    ein offensichtlich geistig gestörter Mensch, wird keine solches wertvolles Material erhalten um in umnachteter Umgebung was zu schreiben.
    Oft haben diese Menschen in der Psychische Störungen die nicht zulassen eine solche genaue Schrift zu verfassen, sogar wird dies sehr in der Ausführung deutlich. Diese Menschen konnten oft gar nicht schreiben.

    Solche oder ähnliche Annahmen können gar nicht herangezogen werden.
    Die Verheimlichung ist damals ein Schutz gewesen, denn es hätte leicht passieren können, man wurde eingesperrt oder Umgebracht.
    Roger Bacon weilte 10 Jahre im Gefängnis.
    Später wurden Leute auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
    Ich habe zu S. 78 etc. Aussagen der Verwendung gemacht, siehe http://www.umweltansicht.com/27.html
    einen freundlichen Gruß
    Eric Hoyer

    • #44 Klaus Schmeh
      21. März 2014

      >Oft haben diese Menschen in der Psychische Störungen die
      >nicht zulassen eine solche genaue Schrift zu verfassen
      Es gibt aber durchaus psychisch gestörte Mensche, die Schriften oder Gemälde geschaffen haben. Einige davon sind durchaus komplex.

      >ein offensichtlich geistig gestörter Mensch, wird keine solches wertvolles Material erhalten
      Das ist zwar ein gutes Argument. Es ist aber dennoch nicht auszuschließen, dass etwa die Mönche in einer klösterlichen Schreibstube einen störenden Kollegen mit Pergament versorgt haben, damit dieser beschäftigt ist.

  33. #45 Sukhwant Singh
    Berlin
    10. Mai 2014

    My name is Sukhwant Singh and for the past couple of months I have extensively researched in depth on MS-408 better known as the Voynich manuscript.
    I hope, my explanation will lead to resolving the Voynich manuscript once and for all.
    The origins of the VM ( Voynich Manuscript ) lies in 6000 miles east from its current location. The place is in North Eastern Sindh region which is a part of Pakistan right now. The explanation in the VM is copied from an even older original book written in “Brahmi” language about ( 300-400 B.C ). The knowledge and editions of the books were passed through generations of merchants( Known as Mahajan’s with Vedic knowledge ) in ancient Indus valley civilization which also gave the name “Sindhustan”, the Sindh region in particular which was divided into India and Pakistan in 1947.
    The book is divided into 4 parts as mentioned by the author( details below ) written in early 15th century as that’s the time period when Khojki was more prominent.
    The book was taken by the “Holy” man from town to town and based on the knowledge he had( He was the go to guy and first person to approach in case of issues, either injury or some depression, bad dreams, marriage and business, Hex etc. ) , and the facts he collected from the inhabitants/customer. This man would then recommend to-do things. The book also deals with what kind of women she is based on the type of hair she has, what type of clothes she wears, what to expect from the second wife of the husband etc. What to do if someone has Hex on you and how to figure it out and recommendations for getting rid of the Hex.
    The book is not written for others to read and is usually passed within the family from Father to Son or someone more capable whom the Mahajan has taught and guided himself.
    Some background…..
    When the Arab conquered the Sindh region in about early 700 ADs and moved more towards the east they started eliminating learned Sindhi scholars and Holy men, who enjoyed rich merchant heritage and were established in the region. With passage of time, “Urdu” language was forced in the region and subsequently became an official language and in current times known as Sindhi language (Descendant language of Landa script) which is currently written in Urdu script.
    In early 15th century Khojki language was used by many to write prayer hyms and guidance songs. The extended use of this script and the underlining Landa script also indicate that the author didn’t revise his book into the periods urdu language but made it’s knowledge more hidden by superimposing Khwaja Khoji Vowel marks on top of Brahmi languages ( K, Ki, Ku, Kuu, Kay, Kaay, Ku, Kho, KHU, KHUU Gutturals ( Guttural).
    Brahmi language is considered as the main language based on which current northern India languages are based on. It itself is part of Indo-European set of language whose base is Sanskrit in general. This timeline spans 1000’s of years from the period of Harappa and Mohenjo-Daro.
    This VM manuscript is a very important book and will be another key to bind “Roma” people in Europe with their Sindh region ancestry. Most likely this book was taken along with the movement of Sindh’s migrant population 100’s of years ago( as slaves by Arab rulers ) and was preserved in good condition because the knowledge it would provide and likely the person owning it wanted to one day use it to establish the same respect the merchants of the Sindh region held. “Roma” migration from Sindh region resulted in scores of people being moved as slaves into Turkey and then current Europe.
    There has been plenty of scientific tests conducted on the origins of Roma people. The book landed from a Roma person into the hands of Italian rulers as the poor Roma people faced many atrocities in Europe and many times were eliminated by the countries in which they tried to make their settlements.
    The main issue to decipher the VM had to do with the place where it ended first and then later in America. Considering the “Nasal” phonetic words particular to “Landa” language (Ancestor language of Khudabadi, Mahajani, Gurmukhi, Khojki, Sindhi languages) are not spoken in Europe and for that matter in America.
    English does not have these sounds at all. So for that matter it becomes next to impossible to decipher it and all the false theories it has generated, including its origins.
    In America, it being predominantly English speaking world it adds to the problem where from ages researchers started emphasizing that the VM is some sort of minuscule Roman language or some false code system( It is not ).
    That miscategorization has hindered the deciphering of the language for such a long time.
    I have deciphered the alphabet to what I think it is( As I originally belong to Punjab region and I am aware of the cursive writings from the region as well as phonetics ).
    The alphabet contains 4 different character set from languages spoken in same way but written in different form. There was no consistency of a set language in the region.
    The merchants/judicial holy Sindhu men started using 3,4 languages mix in order to hide the contents( depending on the knowledge of the person and area he traveled ). This was done to protect business know-how and maintain superiority at that time. The languages used by the merchants of North western Multan and Sindh were “Multani” and “Landa/Khudabadi/Mahajani” apart from other regional dialects and written words. It was what the Sindhu Mahajan’s( Merchants ) used to do. This kind of book and knowledge was in demand as people relied on auspicious moon cycles and it was part of daily life and it is still in many parts of the world.
    Day and night are divided into 15 “Mahurats” or auspicious times, Year is divided in 12 months based on astrological signs ( Not January February etc.. ) The day and night each were divided into 8 parts each based on Sanskrit astrology ( pages 67v and 69v clearly depicts the division of 8 parts segments around the sun and moon )
    The times, days, years were not depicted as in Roman date forms, nor did they had the same timeline of 24 hours. This book is thus written with calculating moon cycles and the positions of 9 planets and the Vedic astrological knowledge is gathered from the original Brahmi book ( 300-400 BC or even earlier ).
    Some details of which are recorded in India’s archaeological preservations.
    The characters are also intermingled from dialects in the region but they sound and mean the same example
    CH, TA, JJH, K, KH are written in mixed scripts, which makes it difficult.
    The Brahmi scipts usage from which the MS 408 book was copied adds to more complexity, but the words used are common short 2-3 characters found in recent Devanagari language. This book probably had 1-2 readers( at that time, Mahajan himself and probably his son or someone else he took along on his business in various towns There were other people who had similar books but probably not as detailed as this one. Holy men were killed by Arab rulers and their books were burned so that Arab rule could be established in force and almost everyone follow one language, which was Urdu ( like Persian script ). This book most likely was hidden by the author and usually people like him belonged to higher castes who had good people connections as they were respected for their knowledge and guidance. The so called lower caste people were made slave labor and soldiers to fight in wars. It is likely that this book’s author was killed and as this book was hidden was later picked by someone else and taken along as an important document to be used later. The problem occurred to decipher it at that time too, so the Roma person kept for generations hidden in the belongings until it ended in front of some Italian king’s subject.

    The languages used in MS 408 are ( Yes, there are multiple languages, but their pronunciations are almost same ).
    Landa, Khojki and Brahmi are used throughout the book.
    1. Landa ( Which later became Sindhi, Khudabadi, Khojki )
    2. Brahmi ( 300- 400 B.C ) Which gives a reason to believe that MS-408 is copied from an original book
    3. Multani
    4. Mahajani
    5. Khojki
    6. Gurmukhi which is also a descendent of Landa script ( Words which cuts at the end and sounds individual standing separately ). Gurmukhi usage is very minimal, which tells that the book was written prior to the era in which the Gurmukhi was main stream in Punjab region around 1430 AD.

    The last page 116V is written by someone else other than the original writer as it contains characters from Sarada and JaunSari scripts from mountainous region of Southwestern Kashmir as those few lines are similar to later on what became Kashmiri Dialect and scripted language.

    First paragraph from 1r goes like this.

    “Many 100’s of years desire tradition and as requested by the cultivator from his pouring knowledge in under increasing guidance
    To accomplish it this promise of the interrogation of field subjects and about those manner for eating about their power learning from oneself condition about
    under ongoing sufferings about stuck in those conditions which has already affected them learning from them in self-help either called for taking care during taking care or
    When called by the messenger one about trees provided information in parts and about desire….”

  34. #46 Eric Hoyer
    Horn-Bad Meinberg
    12. Juli 2014

    Guten Abend,
    Herr
    Sukhwant Singh,
    Sie schreiben dieses Buch hat einen Zusammenhang mit einem aus Fernost. Dann zeigen Sie auf, wie dieses nach Europa gekommen wäre, usw.

    “My name is Sukhwant Singh and for the past couple of months I have extensively researched in depth on MS-408 better known as the Voynich manuscript.
    I hope, my explanation will lead to resolving the Voynich manuscript once and for all.
    The origins of the VM ( Voynich Manuscript ) lies in 6000 miles east from its current location. The place is in North Eastern Sindh region which is a part of Pakistan right now. The explanation in the VM is copied from an even older original book written in “Brahmi” language about ( 300-400 B.C ). The knowledge and editions of the books were passed through generations of merchants( Known as Mahajan’s with Vedic knowledge ) in ancient Indus valley civilization which also gave the name “Sindhustan”, the Sindh region in particular which was divided into India and Pakistan in 1947.
    The book is divided into 4 parts as mentioned by the author( details below ) written in early 15th century as that’s the time period when Khojki was more prominent.”

    nach allen Erkenntnissen trifft dies nicht zu weil es keinen Schiffsverkehr nach Europa gegeben hat. Nach dem Orient und Afrika schon, dies ist belegt.
    Es ist unwahrscheinlich die Version die Sie annehmen. Zudem haben Sie nichts bewiesen was den Inhalt der Schrift entgegenkommen würde. Hierbei ist auch das Alter des Buches durch moderne Methoden sicher.
    Noch unwahrscheinlicher sind die Varianten zu den Bildern einen Zusammenhang zu fernöstlichen Bezug zu erkennen.
    Warum sollten die Zinnen in Norditalien hervorgehoben worden sein, wenn der Ursprung Pakistan etc. wäre.
    Es passt vieles was Sie schreiben gar nicht in di Bilder und offensichtlich nicht in die Zusammenhänge des ganzen Materials insgesamt überein.
    Es ist eine Varianten von Ihnen zusammengestellt. die aber nicht stimmen muss, genau wie viele andere Versuche dieses Buch und die Herkunft festzulegen.
    Einen freundlichen Gruß
    Eric Hoyer

  35. #47 Sukhwant Singh
    Berlin
    13. Juli 2014

    Hello Eric

    This book is definitely the same thing what I have explained.
    As I said earlier too. Recent 21st century studies conducted on the origination of Roma people shows that they originated from Sindh region. Earlier on this data was not available. You have not researched enough, There is nothing in this book from Europe,” Nada” . I didn’t create my own words, the words are in the language itself which I am aware of, just because Europeans researching on this for ages doesn’t mean they are right, nothing to do with Italian battles etc. Europe doesn’t have these sounds. It is a holy book because it is based on a older Brahmi language book.
    I have another video on Youtube with sounds https://www.youtube.com/watch?v=PoNm65v1thU

    Thanks,
    Sukhwant

  36. #48 Peter
    Zürich
    13. Juli 2014

    >There is nothing in this book from Europe.

    Das würde ich so nicht behaupten. Die meisten Pflanzen kommen aus Mitteleuropa. Die Kleidung ist typisch für Mitteleuropa. Selbst die Zeichnungen der Gebäude sprechen für sich. Warum finden wir das christliche Kreuz und eine Krone im Buch ? Dieses sind alles westliche Symbole. Nicht einmal die Schrift lässt auf eine arabische, pakistanische oder indische Herkunft schliessen.
    Aber leider, sagt uns das alles nichts über die Sprache der Verfassers aus.

  37. #49 Peter
    13. Juli 2014

    >keinen Schiffsverkehr nach Europa
    Seidenstrasse wäre möglich.
    Aber dem Inhalt des Buches zufolge, auch Blödsinn. 😉

  38. #50 M. Sox
    19. Juli 2014

    Dear Sukhwant Singh

    If you can traduce the first paragraph,then you should also be able to transliterate.Show us your transliteration of the first line of f1r,if you are serious.Until yet I am not convinced(though very interesting your story).Sorry.

    • #51 Sukhwant Singh
      19. Juli 2014

      Hello,

      Yes, I have translated the first paragraph the details of which I have sent and published in many places/websites.
      Here it is.
      Many 100’s of years desire tradition and as requested by the cultivator from his pouring knowledge in
      under increasing guidance
      To accomplish it this promise of the interrogation of field subjects and about those manner for eating
      about their power learning from oneself condition about
      under ongoing sufferings about stuck in those conditions which has already affected them learning from
      them in self‐help either called for taking care during taking care or
      When called by the messenger one about trees provided information in parts and about desire….”

      Thanks,
      Sukhwant

  39. #52 Sukhwant Singh
    19. Juli 2014

    To Peter from Zurich,

    I think you never read what I tried to explain… Here it is again.
    The “Roma” people originated from Sindh region of Pakistan ( You can research as you wish, various kinds of proofs are out there on the net ).
    There was a major study published in 2009 about their origins comparing the DNA. This MS408 book was taken by a Sindhi person ( Which later were known as Roma in Europe ) as these people were brought by the returning Mughal armies back from Sindhustan ( Which later became, Pakistand/India ). I have explained in depth, what I think happened ( You don’t have to agree ).

    Again, These kinds of books were in plenty in that region. The books were copied from original books and passed through generations of merchants who were kind of astrologers. The women are Sindhi women.

    Let me add again. “Fairness of skin” is not just in Europe. Sindh regions women have same linage from 5000-6000 years before the Indus valley civilization was developing.

    Thanks for reading,

    Sukhwant

  40. #53 M. Sox
    20. Juli 2014

    Dear Sukhwant Singh

    One of the best transliterations is that of Takahashi.(He uses EVA).
    This is his transliteration for f1r..01:

    “fachys ykal ar ataiin shol shory cthres ykos sholdy”

    Is your translation based on this?If not show us your VM-alphabet.

  41. #54 Sukhwant Singh
    California
    25. August 2014

    Dear M Sox.
    My translation is not based on any ones, when you say “best…”.
    I have translated a whole paragraph, and also put it out on my website regarding this. I never read anyone’s translation as from the beginning when I started to research on this topic, I knew what it is about and how people are on the wrong path..

  42. #55 Swantje
    2. November 2014

    Ich habe mich noch nicht sonderlich mit Kryptographie etc. beschäftigt. Auf dem ersten Blick wirkt dieses Werk aber auf mich wie ein Grimoire.

    Gruß
    Swantje

    • #56 Klaus Schmeh
      2. November 2014

      Stimmt, es hat einige Gemeinsamkeiten mit einem Grimoire (Zauberbuch). Bisher gibt es aber keinen Beleg, dass es sich wirklich um ein solches handelt.

    • #57 Sukhwant Singh
      2. November 2014

      Astrology is a major part of daily life in that region of the world. Routine daily work and occasions are interwoven with astrological aspects of the planetary chart and its affect. Not exactly a spell book, though it states deciphering of the spells and ritual/s to overcome the spell. Doctors were not imparting medicines researched in the labs but they based there knowledge on very old books like these, thus these people commanded respect. Superstition is prevalent there and because these books were copied from Brahmi language book, They were treated as sacred which added to more belief in books like these, rather than researched medicine, which has not made inroads in many lands.
      I am 100 to the power exponentially sure about what I have explained in the video on you tube and on a website.
      If a person hasn’t heard about a language nor knows its pronunciation, how come they become expert’s.
      These experts have to come to realization and not just stuck to their guess work.
      A book written in French is different than the one written in German or for that matter another language and if German experts keep saying that the book is in German but we have no clue then that wrong leads to many other wrongs.

      My explanation is not guess work. The language set is available in Wikipedia and is for there for everyone to match, the only thing is that if a person is not aware of the Phonetics and meanings then it will never make any sense to them.
      This is written in landa and Khojki scripts.

      Thanks,
      Sukhwant

  43. #58 Sukhwant Singh
    24. Juni 2015