Verschwörungstheorien, oder wie man neuerdings begrifflich präziser formuliert, Verschwörungserzählungen, wenden sich gegen das, was alle glauben. Das, was alle glauben, kann falsch oder richtig sein, daher ist „dagegen“ zu sein auch nicht automatisch falsch oder richtig. Darüber entscheiden im besten Fall die Fakten, oder eine Sache muss vorläufig offen bleiben. In gewisser Weise kann man Verschwörungserzählungen als eine abwegige, eine auf Abwege geratene Tugend ansehen: Kritik, der die Fähigkeit zur Selbstkritik abhanden gekommen ist und die den Boden der Realität unter den Füßen verloren hat. Manchmal kann man auch dafür einen Preis bekommen, aber zur Ehre gereicht das meist nicht.

In Krisenzeiten sind Menschen für Verschwörungserzählungen besonders anfällig. Krisen bedrohen den Alltag und setzen das Gewohnte, das, was uns Sicherheit und Vertrautheit gibt, außer Kraft. Neue Orientierungen sind nötig. Krisen fordern das Denken heraus, das kritische Denken ganz besonders.

Aber wo verläuft die Grenze zwischen dem unverzichtbaren kritischen Blick auf die in Unordnung geratenen Dinge und blinder Hinwendung zu obskuren Ansichten? Es gibt dazu inzwischen immer mehr Literatur, das Thema hat sozusagen Konjunktur. Auch die Ausgabe 4/2020 der Zeitschrift Forum Wissenschaft hat sich den Verschwörungserzählungen gewidmet, u.a. mit ein paar Überlegungen von mir zur Differenzierung zwischen Gesellschaftskritik und Obskurantismus. Es geht dabei nicht darum, einen Algorithmus zur Entscheidung zwischen guter und schlechter Kritik zu liefern, lediglich um ein paar Kriterien zur besseren Orientierung im Nebel. Heimleuchten muss sich damit jeder selbst.

——————–
Nachtrag 20.12.2020, weitere Assoziationen zum Thema:

1. Verschwörungstheoretiker als irregeleitete Gesellschaftskritiker?
2. Der große Plan …
3. Aus der Zeit gefallen: Hahnemann, Hörbiger, Reich & Co.

Kommentare (27)

  1. #1 Gerhard
    17. Dezember 2020

    Ein Beispiel zum Durchexerzieren: Verschwörungstheorie oder evidenzbasierter Ansatz!?

    Am 8.12.2020 gab es im US-Senat ein Hearing zum Thema “Early Outpatient Treatment An Essential Part of a COVID-19 Solution, Part II”. Den Videomitschnitt dieser Veranstaltung gibt es hier:
    https://www.hsgac.senate.gov/early-outpatient-treatment-an-essential-part-of-a-covid-19-solution-part-ii

    Die Beiträge von Prof. Dr. Pierre Kory und Dr. Jean-Jacques Rajter befassten sich mit dem außergewöhnlich erfolgreichen Einsatz des Antiparasitikums Ivermectin in der Covid-19 Prophylaxe und -Therapie.

    Die New York Times schreibt über dieses Hearing:
    “Elevating Fringe Theories, Ron Johnson Questions Virus Science

    The Wisconsin Republican has transformed his Senate panel into a forum for amplifying dubious theories and questionable treatments pushed by President Trump. ….

    Two others promote the use of ivermectin, a drug often used to fight lice and pinworms, to treat coronavirus patients, despite the National Institutes of Health’s recommendation against its use outside clinical trials.”
    https://www.nytimes.com/2020/12/07/us/politics/ron-johnson-coronavirus.html

    Der “AP-Fact checker” schreibt:
    “No evidence ivermectin is a miracle drug against COVID-19”
    https://apnews.com/article/fact-checking-afs:Content:9768999400

    Hier ein preprint eines Manuskripts von Dr. Kory:
    “Review of the Emerging Evidence Demonstrating the Efficacy of Ivermectin in the Prophylaxis and Treatment of COVID-19”
    https://osf.io/wx3zn/

    Hier eine ständig aktualisierte Meta-Analyse zu Covid-19 Ivermectin Studien:
    https://ivmmeta.com/

    Ist Ivermectin nun ein geeignetes Mittel oder nicht?

    • #2 Joseph Kuhn
      17. Dezember 2020

      @ Gerhard:

      “Verschwörungstheorie oder evidenzbasierter Ansatz”

      Ich verstehe nicht, was das mit Verschwörungstheorien zu tun hat. Geht es hier nicht einfach nur um die Studienlage zu Ivermectin und Covid-19? Was Sie offensichtlich suchen, ist eine Wünschelrute zur Suche nach Antworten zum Nutzen von Medikamenten.

  2. #3 Raumdackel
    18. Dezember 2020

    was war der Grund, welches Problem galts zu lösen oder wars Langeweile?

    Was ist konkret das “darüber”, was “alle glauben” – und wies entscheiden Fakten?

    Fakten entscheiden rein gar nichts. Menschen entscheiden.

    Oder die sind bereits zu verwirrt, einen vernünftigen Blog zu schreiben. Schade.

    • #4 Joseph Kuhn
      18. Dezember 2020

      @ Raumdackel:

      “Fakten entscheiden rein gar nichts”

      Rein sprachlich haben Sie Recht, wenn man “Entscheidung” handlungstheoretisch interpretiert. Auch die Sonne geht nicht auf und im Kinderschnitzel sind gottseidank keine Kinder. Freie Menschen entscheiden natürlich unabhängig von den Fakten, und wahre Größe zeigt sich sogar erst dann, wenn man seine eigenen Fakten hat.

      Vorbildlich im Widerstand gegen die Tyrannei der Fakten ist auch die Einstellung eines Kommentators nebenan bei den Skeptikern:

      “Auf die Frage eines Kommentierenden nach den Quellen für meine Aussagen gibt es nur genau eine Antwort: Ich bin die Quelle und sonst nichts und niemand!”

  3. #5 rolak
    18. Dezember 2020

    interdisziplinär, streitbar, unbestreitbar links

    Knackige Formulierung ;·)
    Doch vor einem eventuellen Abo für immer das Neueste gehts in den Archivkeller. >3 Ausgaben zurück gibts frei klingt vorerst akzeptabel.

  4. #6 echt?
    18. Dezember 2020

    Invermectin ist grade “in” bei Verschwörungstheoretikern. Sie beziehen sich auf das hier: https://odysee.com/@TranslatedPressDE:b/impfung-corona:3?r=GspSw1VtQp4kX8gVBFnhv3XeWNa3Z96D

  5. #7 Gerhard
    18. Dezember 2020

    @Joseph Kuhn, #2

    1) Wie sieht die derzeitige Studienlage aus? Ich zitiere aus der Metaanalyse von Kory et al. (https://osf.io/wx3zn/)
    Es stehen zur Verfügung:

    “Controlled trials in the prophylaxis of COVID-19 (n=6)
    • 4 RCT’s with large statistically significant reductions in transmission rates, N=851 patients
    (Alam et al., 2020;Carvallo et al., 2020b;Elgazzar et al., 2020;Shouman, 2020)
    • 3 OCT’s with large statistically significant reductions in transmission rates, N=1,688 patients
    (Behera et al., 2020;Bernigaud et al., 2020;Carvallo et al., 2020b)

    Controlled trials in the early, outpatient treatment of COVID-19 (n=5)
    • 2 RCT’s with large, statistically significant reductions in rates of deterioration or
    hospitalization, N=1,085 (Cadegiani et al., 2020;Mahmud, 2020)
    • 1 RCT with a near statistically significant decrease in time to recovery, p=.07, N=130
    (Chowdhury et al., 2020)
    • 1 RCT with statistically significant decrease in viral load, days of anosmia and cough
    (Chaccour et al., 2020)

    Controlled trials in late phase treatment of the hospitalized patient (n=12)
    • 2 RCT’s with large, statistically significant reductions in mortality (N=580) (Elgazzar et al.,
    2020;Niaee et al., 2020)
    • 1 RCT with a near statistically significant reduction in mortality, p=0.052 (N=140) (Hashim
    et al., 2020)
    • 3 OCT’s with large, statistically significant reductions in mortality (N=1,688) (Khan et al.,
    2020;Portmann-Baracco et al., 2020;Rajter et al., 2020)”
    —–
    2) Wie viele Studien sollen es noch sein? Ich zitiere Paul Marik, senior author der Metastudie von Kory et al., nach https://www.exstnc.com/
    “Ivermectin for COVID-19 is effective and has been given to us on a silver platter. It can completely change the history of this disease. Ivermectin is one of the safest medicines you can give a human being. It has been in use for 40 years and is on WHO’s list of essential medications. We are facing a crisis. It is unethical to wait for more clinical trials, giving placebo to some patients who are dying. With patient’s consent, it is a doctor’s absolute ethical duty to treat with Ivermectin.”

    Paul Marik ist übrigens Verfasser von Lehrbüchern zum Thema evidenzbasierte Intensivmedizin
    https://www.amazon.de/s?k=paul+ellis+marik

  6. #8 Gerhard
    18. Dezember 2020

    @echt?, #6
    Es ist für mich momentan schwierig, nicht zum Verschwörungstheoretiker zu werden. Hier zwei Vorkommnisse:
    1) Sascha Karberg, Leiter des Ressorts Wissen & Forschen beim Tagesspiegel, interviewte Ende November Prof. Dr. Peter Kremsner, Infektiologe an der Uni Tübingen. Dieses Interview unter dem Titel “Wir haben kein einziges Mittel, das hilft” erschien am 27.11.2020 auf der Tagesspiegel-website:
    https://www.tagesspiegel.de/wissen/medikamente-gegen-covid-19-wir-haben-kein-einziges-mittel-das-hilft/26658458.html
    Ich habe den Artikel folgendermaßen kommentiert:

    “Herr Karberg, fragen Sie Dr. Kremsner mal nach Ivermectin. Diese Substanz hat in vielen klinischen Studien (auch RCT) sehr gut abgeschnitten. Hier eine Linkliste zu diesen Studien:
    https://c19ivermectin.com/
    Laut dieser Ärzteliste
    https://www.exstnc.com/
    ist Dr. Kremsner der einzige Arzt in Deutschland, der Ivermectin für Covid-Patienten verschreibt.”

    Mein Kommentar wurde nicht freigeschaltet.

    2.) Am 10.12.2020 diskutierte Vincent Racaniello, emeritieter Virologieprofessor am der Columbia-Universität, New York, in seinem Videopodcast “This Week in Virology, # 691” kurz die Anwendung von Ivermectin zur Covid 19-Therapie mit seinen drei KollegInnen (ab 1:30:55 im Video):
    https://www.microbe.tv/twiv/twiv-691/
    Racaniello hat ausgerechnet die Studie ausgesucht, in der Ivermectin am schlechtesten abschnitt. Das war diese hier:
    https://www.ijidonline.com/article/S1201-9712(20)32506-6/fulltext

    In meinem Kommentar habe ich auf die beiden Metastudien (https://osf.io/wx3zn/ und https://ivmmeta.com/) verwiesen, die Ivermectin eine ausgezeichnete Wirksamkeit und Effektität bestätigen, hingewiesen.

    Mein Kommentar wurde nicht freigeschaltet.

    Ich bekomme so langsam den Eindruck, dass die Verwendung von Ivermectin bei Covid 19 tabuisiert werden soll.

  7. #9 Joseph Kuhn
    18. Dezember 2020

    @ Gerhard:

    Ich kann Ihnen da nicht weiterhelfen. Es gibt bei Pubmed ca. 100 Studien zu Ivermectin und Covid 19. In ein paar abstracts mal reingesehen, geben sie meist nicht viel her. Ich habe weder die Zeit, mir einen Überblick über die Studienlage zu verschaffen, noch die medizinische Fachkompetenz, um relevante Studien wirklich beurteilen zu können. Insofern schlage ich vor, das Thema hier nicht zu vertiefen, weil es hier nur auf Stammtischniveau verhandelt werden kann, falls sich kein fachkompetenter Leser zu Wort melden sollte.

    “Ich bekomme so langsam den Eindruck, dass die Verwendung von Ivermectin bei Covid 19 tabuisiert werden soll.”

    Das klingt nun allerdings wirklich etwas verschwörungstheoretisch. Darf ich nachfragen, warum Sie sich speziell für Ivermectin interessieren? Es gibt ja eine ganze Reihe von Medikamenten, über die im Zusammenhang mit Covid-19 diskutiert wird. Was macht Ivermectin für Sie so besonders? Sind Sie Arzt und suchen nach einem Behandlungsansatz?

  8. #10 Gerhard
    18. Dezember 2020

    @Joseph Kuhn, #9
    Ich bin kein Arzt, sondern naturwissenschaftlicher Mikrobiologe. Siehe z.B.:
    https://scholar.google.de/scholar?hl=de&as_sdt=0%2C5&q=gerhard+mittenhuber&btnG=

    Was Ivermectin für mich so besonders macht, ist, dass es in jeder Phase der Krankheit Wirkung zeigt, in der frühen Virusreplikationsphase wirkt es jedoch am Besten, womöglich auch noch Jahre nach Einnahme:
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7698683/

  9. #11 Uli Schoppe
    18. Dezember 2020

    @Joseph

    Was macht Ivermectin für Sie so besonders? Sind Sie Arzt und suchen nach einem Behandlungsansatz?

    Stell nicht solche Fragen, sonst kommen wir auf sciencblogs noch auf wissenschaftliches Nivea zurück ^^

  10. #12 Uli Schoppe
    18. Dezember 2020

    +e sorry

  11. #13 Uli Schoppe
    18. Dezember 2020

    It is important to note that the hypothesis that ivermectin might have a prophylactic effect against SARS-CoV-2 is merely based on a rather strong correlation.

    Meint das die das selber eventuell nur für eine Korrelation halten ja?

  12. #14 Joseph Kuhn
    18. Dezember 2020

    @ Gerhard:

    Vielleicht fragen Sie mal beim VfA nach einer Einschätzung. Der Verband listet Ivermectin bei den Medikamenten auf, an denen gerade im Zusammenhang mit Covid-19 geforscht wird, samt kurzem Kommentar: https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/therapeutische-medikamente-gegen-die-coronavirusinfektion-covid-19

  13. #15 borstel
    18. Dezember 2020

    @ Gerhard: Zur Kenntnis genommen, daß Ihre Forschung sich nicht auf Coronaviren o.ä. bezogen hat.
    @ Uli Schoppe: Könnte wohl sein, daß die Autoren ein wenig skeptisch sind ^^.
    @ JK: Könnte es sein, daß Gerhard Ivermectin so mag, weil er zeitgleich mit Covid auch seine Würmer loswerden möchte?

  14. #16 Gerhard
    18. Dezember 2020

    @ Joseph Kuhn, #14
    Vielen Dank für den Hinweis mit dem VfA, ich werde mal anfragen.

    Aus #10 bin ich Ihnen noch eine Quelle schuldig zu meiner Behauptung über die Wirksamkeit von Ivermectin in jeder Krankheitsphase. Diese Quelle ist Paul Mariks MATH+ Protokoll (Table 1. Pharmacological therapy for COVID by stage of illness: What has worked and what has failed). .pdf-Datei hier:
    https://www.evms.edu/covid-19/covid_care_for_clinicians/

  15. #17 Stephan
    19. Dezember 2020

    #15
    Wenn schon, dann gleichzeitig.

    • #18 Joseph Kuhn
      19. Dezember 2020

      @ Stephan:

      “gleichzeitig”

      “zugleich”?

      Man kann jedenfalls klug und ignorant gleichzeitig, oder zugleich sein. Christof Kuhbandner stellt jetzt auf telepolis kurvenreich die Wirksamkeit von Lockdowns infrage. Wohlgemerkt, die Wirksamkeit, nicht die Angemessenheit oder eine positive Nutzen-Schadenbilanz.

      Das ist, um weiter begrifflich Ordnung zu halten, keine Verschwörungserzählung, sondern, ob der vielen Kurven, der scientific appearance, vielmehr Pseudowissenschaft. Wäre ein Lockdown nicht wirksam, würde er keine Kontakte reduzieren, oder das Virus würde sich unabhängig von Kontakten (des “zeitgleichen” Aufenthalts am selben Ort) verbreiten.

      Beides wäre grundsätzlich natürlich denkbar, aber extrem unwahrscheinlich, und das Kurvenwerk Kuhbandners wäre auch kein geeignetes empirisches Prüfmaterial dafür. Sein Ziel ist auch ein anderes, nämlich die 7. Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina zum Lockdown. Die muss man nicht für ein Meisterwerk in Sachen wissenschaftlicher Begründung halten, und sie hat einen unguten Beigeschmack einer bestellten Stellungnahme, angesichts der zeitlichen Koinzidenz zu den politisch getroffenen Maßnahmen, aber beides gilt spiegelbildlich, oder “zugleich”, auch für Kuhbandners Kritik.

  16. #19 Ralf K.
    19. Dezember 2020

    Hallo
    Eine Anmerkung habe ich. Die Rede ist von: Was ALLE glauben. Nur wenn alle was anderes glauben wie kann es da Verschwörungsansichten geben. Gibt es außer alle noch andere? Habe mit alle ein Problem. Erinnert an die Diskussion wegen Datenschutz. Wozu? ALLE geben doch freiwillig ihre Daten Gockel und Fratzenbuch. Als Linux User und ohne soziale Netzwerke gehört man nicht zu alle? War nur auf Hauptschule verstehe leider die Englischen Beiträge/Links. Bin halt hier Exot. Lese hier dennoch gerne mit, soweit ich es verstehe. Falls ich das falsch/was verstehe einen freundlichen Hinweis/Korrektur.

    • #20 Joseph Kuhn
      19. Dezember 2020

      @ Ralf K.:

      Ja, wenn man “alle” als “alle” im mathematisch strengen Wortsinn, als Allquantor, versteht und nicht alltagssprachlich, dann kann es Meinungen geben, die von dem abweichen, was alle glauben. Natürlich ist es so gesehen auch nicht richtig, dass sich im Winter “alle” warm anziehen. Oder dass “alle” in der Lage sind, sinnverstehend zu lesen.

  17. #21 Stephan
    20. Dezember 2020

    #18
    Der zeitgleiche Aufenthalt am gleichen Ort, an dem sich ein Infizierter aufhält, bewirkt noch lange keine Infektion. Das schafft selbst ein zehnmal längerer Aufenthalt dortselbst nicht. Das macht erst der gleichzeitige Aufenthalt.
    Ganz unabhängig davon, ob er zeitgleich ist oder nicht.

  18. #22 borstel
    20. Dezember 2020

    @ Stephan: Nun wissen wir, daß Du einer ganz besonderes bizarren Form papierener Selbstbefriedigung nachgehst. Schön für Dich.

  19. #23 RainerO
    20. Dezember 2020

    @ borstel
    Vielleicht will er einen Handel mit Korinthen eröffnen.

  20. #24 Stephan
    21. Dezember 2020

    #22, #23
    Klar doch, und 2+2 ist 5 und der Himmel grün, alles andere wäre ja Selbstbefriedigung und Korinthenverkauf.
    Immer wieder hoch interessant ist es zu beobachten, wie schnell der Griff zum ad-hominem-“Argument” erfolgt- egal, wo man ist.

  21. #25 Adent
    21. Dezember 2020

    @Stephan
    Das kommt darauf an, wenn der zeigleiche Aufenthalt zeitnah nach dem des zeitlich vorher Infizierten ist und dort nicht gelüftet wurde oder Oberflächen kontaminiert sind, dann können Sie ihre Korinthen gleichzeitig wieder einpacken 🙂

  22. #26 noch'n Flo
    Schoggiland
    21. Dezember 2020

    @ Stephan:

    Lass gut sein, diesen Beissreflex wirst Du einigen Leuten hier nicht abgewöhnen können.

  23. #27 Joseph Kuhn
    27. Dezember 2020

    Ein Beitrag des Soziologen Andreas Kemper, der ebenfalls auf das Zwielicht zwischen Gesellschaftskritik und Obskurantismus eingeht: https://www.graswurzel.net/gwr/2020/12/corona-leugnung-und-neue-rechte/