Im Zweiten Weltkrieg versagte die deutsche Verschlüsselungstechnik auf der ganzen Linie. Heute weiß man, wie dieses kriegsentscheidende Fiasko zustande kam.

Während die Briten im Zweiten Weltkrieg die Enigma schon früh knacken konnten, bissen sie sich an der Lorenz-Verschlüsselungsmaschine zunächst die Zähne aus – bis ihnen ein entscheidender Fehler der Deutschen weiterhalf.

Der Enigma-Thriller “The Imitation Game” ist spannend, obwohl (oder gerade weil) er mit der Wirklichkeit recht kreativ umgeht. Im Film kommt ein verschlüsselter Text vor. Dieser ergibt nicht viel Sinn. Oder vielleicht doch?

Übermorgen startet der Film “The Imitation Game” in den deutschen Kinos. Der Thriller über Alan Turing und die Enigma hat überwältigende Kritiken erhalten.

Michael Hörenberg und Dan Girard dechiffrieren mit großem Erfolg alte Enigma-Funksprüche. Ein aktuelles Beispiel zeigt, wie die beiden vorgehen – und dabei Geschichte live erleben.

Enigma-Experte Michael Hörenberg berichtet in einem Interview, wie er originale Enigma-Nachrichten knackt – und wie er dabei einmal den Rechner-Pool einer Berufsschule zweckentfremdete.

Im Zweiten Weltkrieg erhielt der deutsche Kapitänleutnant Horst Hesselbarth, der sich in britischer Kriegsgefangenschaft befand, eine Geheimcode-Nachricht aus seiner Heimat. Diese Botschaft enthielt eine wichtige Frage.

Die Berliner Firma Heimsoeth & Rinke produzierte im Zweiten Weltkrieg die Enigma. Vom selben Unternehmen stammt ein weiteres Verschlüsselungsgerät, über das man nahezu nichts weiß.

Tausende Enigma-Nachrichten aus dem Zweiten Weltkrieg sind bis heute nicht entschlüsselt. Einige Codeknacker haben sich daran gemacht, diese Funksprüche zu dechiffrieren. Als besonders spannend entpuppte sich eine Nachricht, die kurz nach Hitlers Tod verschickt wurde.

Eine Mini-Enigma für unter 1.000 Dollar. Das ist das Ziel des Open Enigma Project. Wer etwas Geld übrig hat, kann es per Crowdfunding unterstützen.