Fast ein Jahr ist es nun her, dass hier und andernorts über die am Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften (INTRAG) an der Viadrina in Frankfurt/Oder geschriebene Masterarbeit zum Kozyrevspiegel viel und heftig diskutiert wurde. Die Sache hatte es sogar zu einer Notiz in SCIENCE (Ausgabe vom 18.5.2012) gebracht: „A recent master’s degree thesis at European University Viadrina Frankfurt (Oder) in Germany is generating waves—though not the “time waves” the student was looking for.” So SCIENCE, mit Blick auf den Wirbel, den die Sache verursacht hatte.

Die Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg hat dann im Herbst 2012 die Abwicklung des Instituts empfohlen: „Die Hochschulstrukturkommission empfiehlt der EUV aus strukturellen und qualitativen Gründen nachdrücklich den künftigen Verzicht auf das Angebot des MA-Studienganges „Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin“. Eine Fortführung des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften ist weder wie bisher als In-Institut noch als An-Institut zu befürworten.”

Nun berichtet die Skeptiker-Gesellschaft GWUP, dass uns „Hogwarts an der Oder weiterhin erhalten bleibt“. Das INTRAG wird eine Partnerschaft mit einer medizinischen Fakultät eingehen.

Ach ja, und die unseelige Masterarbeit zum Kozyrevspiegel wurde in der „Zeitschrift für Anomalistik“ veröffentlicht. Autorenreihenfolge: Schmidt, Conrad, Walach, d.h. der Autor der Masterarbeit in der Mittelposition. Auch interessant.* Immerhin passt der Name der Zeitschrift perfekt zum Artikel. Den und alles andere kann man nachlesen im aktuellen Newsletter des „Instituts“.

Was soll man dazu noch sagen?

* Der Artikel ist eigentlich nicht die Publikation der Masterarbeit, sondern eine Reanalyse seines Experiments. Conrads exaltierte Formulierungen findet man nicht mehr, ebenso wenig Conrads eigene Schlussfolgerung, sein Experiment würde Kozyrevs Theorie bestätigen. Statt dessen wird festgestellt, das Experiment liefere keinen Beleg für außersinnliche Wahrnehmung. Das hätte ich – ganz ohne Hellsehen – auch so vorhersagen können.

Kommentare (23)

  1. #1 rolak
    6. Februar 2013

    Was soll man dazu noch sagen?

    Schwer — da haben auch ganz Andere Schwierigkeiten.

    So langsam lohnt es sich vielleicht tatsächlich, den zeitlichen Ablauf mit einer Zitatenliste zu illustrieren. Jetzt ist Walach ja auf einmal wieder Koautor der Studie, mit der er nie etwas zu tun hatte^^

  2. #2 Stefan W.
    http://demystifikation.wordpress.com
    6. Februar 2013

    Kommentarabo. (Pardon für den Spam)

  3. #3 Joseph Kuhn
    6. Februar 2013

    @ rolak: Dass Walach nun “Koautor der Studie, mit der er nie etwas zu tun hatte” ist, ist konsequent. Der Artikel hat auch nur bedingt mit der Masterarbeit zu tun, siehe den kleinen Nachtrag zum Blog. Die jetzt publizierte Interpretation der Ergebnisse hatte Walach übrigens schon damals vertreten, das muss man fairerweise einräumen. Dass er Koautor einer publizierten Masterarbeit ist, die er betreut hat, ist üblich und völlig legitim, interessant ist eher, dass Conrad nur Zweitautor sein darf.

  4. #4 MartinB
    6. Februar 2013

    Das ist doch zumindest in der Biologie nicht unüblich:
    Erstauor hat das paper geschrieben
    Zweitautor hat die Arbeit gemacht
    Dritt- bis (n-1)-Autor hat auch beigetragen
    Letztautor ist der Chef.

  5. #5 WolfgangM
    6. Februar 2013

    Zitat aus dem newsletter

    Um eine gleichermaßen auf kulturwissenschaftlichem und auf medizinischem Sachverstand basierende wissenschaftliche Qualitätssicherung in Lehre und Forschung zu gewährleisten, wird das Institut innerhalb der nächsten 24 Monate eine gleichberechtigte Trägerschaft mit einer medizinischen Fakultät eingehen. Zusätzlich wird der Beirat durch die Kulturwissenschaftliche Fakultät neu besetzt.

    Das ist das Problem wenn man mit solchen Leuten diskutiert. Zuerst steigst du auf ihr Niveau hinunter und dann schlagen sie dich mit ihrer Erfahrung.

    @Martin B Ehrenautorenschaften zB vom Chef sind keine good scintific practice und daher untersagt. Üblich sind entsprechende Dienstanweisungen der Uni-Leitung an die Mitarbeiter.

  6. #6 rolak
    6. Februar 2013

    Ja Joseph, Zumindest seit dem IntraG-Hochkochen aufgrund eben dieser Arbeit ist Meister Walach klarerweise der Meinung gewesen (und beleglos werde ich, wie es deswegen oben nicht zu lesen ist, auch nichts anderes behaupten), daß das Ergebnis selbstverständlich negativ sei, selbst wenn er als Gutachter (nicht Chef) die -erlreulicherweise erhalten gebliebene- Originalarbeit abgesegnet hat:

    Als Ergebnis zeigte sich eine signifikante Erhöhungder Trefferquote im Testarm “offen” beim Kozyrev-Spiegel. Der “verdeckte” Testarm zeigte dagegen keinerlei Signifikanz.
    Damit ergibt sich eine Diskrepanz bezüglich der Wirkung des Kozyrev-Spiegels in den beiden Testarmen. Zur Erklärung derselben beziehe ich die Theorie der “nichtklassischen Pseudomaschinen” und die Generalisierte Quantentheorie in die Diskussion ein.

    dekodiert: Die nichtsignifikanten Teile können in des Autors Welt mithilfe Walachs Voodoo wegerklärt werden.

    üblich und völlig legitim

    Wie könnte ich nur wenige Stunden vor der heißen Phase der fünften Jahreszeit mir anmaßen, jemandem ein Späßchen zu nehmen? Der kann meinetwegen seinen Namen unter egal was setzen, mein bescheidener Vorschlag zur engeren Wahl wäre die Selbstauflösungs-Ankündigung des Viadrina-Furunkels.
    Nein, ich würde nur allzu gerne die neue Arbeit mit der alten vergleichen, um zu sehen was geändert wurde, soweit, daß Walach sich damit schmücken kann statt sie zu fliehen.

  7. #7 Joseph Kuhn
    6. Februar 2013

    @ rolak:

    1. Die Masterarbeit kommt klar und für jeden verständlich zu einer anderen Aussage als der Artikel. Da steht auf Seite 29: “Die Wirksamkeit der Spiegel halte ich für erwiesen (…).”

    2. Mit dem Artikel kann sich Walach kaum schmücken. Thilo hat nebenan noch einmal darauf hingewiesen, was es mit dem “open peer review” auf sich hat. Es lohnt sich in der Tat, die auf der INTRAG-Seite verlinkten Gutachterkommentare einmal zu lesen. Sehr amüsant z.B. der Kommentar von Wolfgang Ambach vom Freiburger PSI-Institut des seeligen Herrn Bender. Die scheinen mehr Vernunft zu haben als das INTRAG.

    3. Mitautorenschaft: Die Betreuung einer Arbeit stellt in der Regel einen eigenständigen Beitrag dar, der eine Koautorenschaft legitimiert. Man fragt sich nur, wo dieser Beitrag bei der Betreuung der so ganz anders aussehenden Masterarbeit war und warum Herr Conrad nur Zweitautor des Artikels sein darf. Hauptautor ist mit Herrn Schmidt der zweite Betreuer der Masterarbeit, was noch mehr die Frage aufwirft, warum so eine große Kluft zwischen Masterarbeit und Artikel da ist. War die Masterarbeit etwa auch aus Sicht der Betreuer doch nicht so “herausragend”, wie Walach sie damals öffentlich bewertet hat? Vermutlich will man sie in der öffentlichen Wahrnehmung einfach gegen den Artikel “austauschen”, sie liest sich ja immerhin nicht ganz so abstrus wie das Original. Schon damals hat sich kaum jemand das Original angesehen, und jetzt kann man statt dessen etwas vergleichsweise Harmloses vorzeigen. Worüber haben sich die Leute damals also noch einmal so aufgeregt?

  8. #8 rolak
    6. Februar 2013

    1) Die Arbeit1.0 ist einsehbar, Rest siehe gleich.
    2) Das Gutachter-Vergnügen hatte ich mir schon gegönnt. Doch erst jetzt ging mir das Licht auf, daß der angesprochene Artikel die Publikation der Arbeit2.0 und sogar hinter Deinem link zur Intrag zu finden ist, da habe ich mich wohl von Deinem Begriffspaar Artikel/Arbeit in die Irre führen lassen. Für später eingelagert, vielleicht kommt ja auch noch 3.0…
    3) Der Artikel spricht von sich selbst als ‘diese Arbeit’, will sie also sein und ist damit der Austauschversuch. Reichlich peinlich. Blöd nur zB, daß die Fostac immer noch das Original als Referenz anzeigt – doch die wären ja auch ihrerseits wiederum schön blöd, wenn sie auf etwas gegen den Kurs Sprechendes hinändern würden.

    Vielleicht geht es so: Die Arbeit war und ist inhaltlich hervorragend, war allerdings bei den gewählten Formulierungen noch verbesserungsfähig. Damit ist sie zwar nicht mehr dieselbe Arbeit, aber -wie gesagt- hervorragend, nein, sogar hervorragender. Statt Strahler70 jetzt neu: Strahler80.
    Bedeutungsdifferenzen zwischen den Versionen lassen sich sicherlich vermittels eines Hauptsatzes der WQT hinwegnivellieren.

  9. #9 Joseph Kuhn
    6. Februar 2013

    @ Rolak: Dein letzter Satz enthält vermutlich die Lösung. Bedeutungsdifferenzen sind an geraden Wochentagen über die Komplementarität der observablen Versionen durch die Verschränkung der Autoren und die Unbestimmtheitsrelation zwischen den Schlussfolgerungen teilerfremd zu erklären. Wenn man das alles bei mittlerer Lichtgeschwindigkeit durch eine Pseudomaschine laufen läßt und die schon von Karl Valentin beobachtete primöse Zersetzung luftähnlicher Mibrollen und Vibromen im Kozyrevspiegel berücksichtigt, sollten wir alle verstehen, warum diese Arbeit so “herausragend” ist.

  10. #10 Adent
    7. Februar 2013

    @Joseph
    Genau, herausragend schlecht. Es ist eine Frechheit sowas als Masterarbeit durchgehen zu lassen aber nun gut in Hogwarts an der Oder scheint alles möglich. Die Veröffentlichung in einer Zeitschrift mit dem Titel Anomalistik ist dann wiederum folgerichtig. Hat die Zeitschrift eigentlich einen ins negative gehenden Impact-Faktor oder liegt er noch oberhalb 0?
    Oh, sie hat gar keinen, nun gut, sie ist ja auch Herrn Wallachs Hauszeitung, was gleichbedeutend mit einem negativen Impact-Faktor ist….

  11. #11 para
    7. Februar 2013

    Der Blick in die Literatur des neues Textes ist interessant.
    Kein Lacadou mit Pseudomaschienen, kein Müller mit Globals Scaling, keine Tachyonen Orgonenergie Skalarwellen und auch keine Äthertheorie. Kein Walach mit einer “Generalised Quantum Theory”, Kozyref selbst taucht auch nur einmal auf und es gibt keine Verweise auf Raum&Zeit. Das ist sehr viel Kosmetik und lässt sie Arbeit, wie in #7 bereits angemerkt wurde, schon deutlich gewöhnlicher aussehen.

  12. #12 Joseph Kuhn
    7. Februar 2013

    @ para: Ja, der veröffentlichte Artikel präsentiert sich nun ziemlich theorielos. Damit ist einerseits ein großer Teil dessen, was an der Originalarbeit so irritiert hat, einfach wegretuschiert und bietet keine Angriffsfläche mehr. Andererseits ist jetzt völlig unklar, welche Art von Ursache-Wirkungszusammenhang da eigentlich untersucht wird und was die Versuchsanordnung damit zu tun hat. Es bleibt eine Versuchsanordnung, in der “die Autoren einfach all das verbaut haben, was beim letzten Löten übriggeblieben war”, wie es Wolfgang Ambach in seinem open-peer-review-Kommentar mit wunderbar süffisanter Ironie formuliert. Damit werden Daten hergestellt und mehr oder weniger plausibel statistisch ausgewertet. Es zeigt sich u.a. ein auffälliger Befund, der ziemlich sicher bei einer Wiederholung des Experiments nicht mehr da wäre (so viel Präkognition traue ich mir hier mal zu). Das ahnen wohl auch Schmidt und Walach: “Hinsichtlich des explorativen Befundes empfiehlt sich eine konfirmatorische Testung in einer methodisch verbesserten Replikation.” Ich sehe zwar nicht, dass sich das empfiehlt, aber bitte, manchmal liegen die Kugelschreiber auf meinem Schreibtisch auch ganz seltsam angeordnet und diesen explorativen Befund könnte man auch einmal konfirmatorisch testen. Man kann es aber auch einfach lassen.

  13. #13 Dr. Webbaer
    8. Februar 2013

    Ja, der veröffentlichte Artikel präsentiert sich nun ziemlich theorielos. (…) Damit werden Daten hergestellt und mehr oder weniger plausibel statistisch ausgewertet. (…) “Hinsichtlich des explorativen Befundes empfiehlt sich eine konfirmatorische Testung in einer methodisch verbesserten Replikation.”

    Womit zum Vorgang vermutlich alles gesagt worden ist.

    BTW, die Interkulturalität der Viadrina (so etwas ist ja allgemein im Kommen, bei den Scilogs.de toben sich zum Beispiel Anhänger der so genannten graeco-arabischen Medizin aus und stellen diese pseudokritisch der “Schulmedizin” entgegen), setzt sich da einen Trend, muss zukünftig I.E. verstärkt mit Hokuspokus gerechnet werden?`

    MFG
    Dr. W

  14. #14 Dr. Webbaer
    8. Februar 2013

    * ein Trend

  15. #15 klauszwingenberger
    8. Februar 2013

    @ Dr. WB:

    Das liegt im Trend von “Querschnittsfächern” ganz allgemein. Hier kombiniert man Medizin mit Völkerkunde, da Bauingenieurwesen mit Betriebswirtschaft, dort Informatik mit Soziologie, und Geschichte überall mit allem. Das ergibt dann lustige Bologna-Abschlüsse, nach denen in vier, fünf Jahren kein Hahn mehr kräht, und in denen man nichts richtig lernt – vor allem keine wissenschaftlichen Kompetenzen.

  16. #16 Dr. Webbaer
    8. Februar 2013

    @Klaus
    Das wäre die Verinterdisziplinierung, die sich idT regelmäßiger manifestiert als früher, die Krönung des Ganzen vielleicht die Klimatologie; aber angefragt war beim hiesigen Inhaltemeister der unter Aufgabe der Werte und Methoden der modernen Wissenschaftlichkeit folgende zunehmende “interkulturelle” Relativismus bzw. seine Meinung hierzu.

    MFG
    Dr. W

  17. #17 Joseph Kuhn
    8. Februar 2013

    @ Dr. Webbär: “Interkulturalität” (analog “Interdisziplinarität”) an sich ist nicht das Problem und daraus ergibt sich auch kein wissenschaftlicher Relativismus. Im Gegenteil, je kulturgebundener ein wissenschaftliches Konzept ist, desto “relativer” ist es und die Betrachtung eines wissenschaftlichen Konzepts aus einem anderen kulturellen Blickwinkel kann helfen, solche Relativismen zu erkennen und zu überwinden.

    Problematisch wird es, wenn wissenschaftlich unvereinbare Konzepte nur noch nebeneinandergestellt werden, ohne dass man sich darum kümmert, was da nicht zusammenpasst bzw. wenn dieses Nebeneinander auch noch durch (der Alltagserfahrung entnommene und daher so “glaubwürdige”) Argumente der Art “es gibt eben unterschiedliche Sichtweisen auf die Welt” oder “man hat sich schon so oft geirrt” relativistisch begründet wird.

    Wenn in einer Masterabeit allerdings Dinge angeführt werden, die den Grundlagen der gesamten modernen Physik und anderer Wissenschaften und noch dazu dem gesunden Menschenverstand fundamental widersprechen, dann haben es solche relativistischen Positionen doch schwer, da hilft dann auch keine Versuchsanordnung, in der “die Autoren einfach all das verbaut haben, was beim letzten Löten übriggeblieben war” (Ambach). Darum haben die Frankfurter wohl diesen ganzen Balast bei ihrem Artikel auch abgeworfen und sich darauf zurückgezogen, theoriefreie Daten statistisch auszuwerten und das für wissenschaftlich relevant zu erklären.

    Solche Vorgänge haben schon vor längerem dazu angeregt, darüber nachzudenken, ob man nicht so etwas wie eine “science based medicine” (http://www.sciencebasedmedicine.org/) braucht, weil die evidence based medicine zu neutral gegenüber den Inhalten sei, denen sie mit ihren Methoden zu Leibe rückt. Aber das ist eigentlich überflüssig, die vernünftige Vorauswahl dessen, was man untersucht und von welchen Theorien man ausgeht, gehört schließlich zu jedem wissenschaftlichen Handeln. Außer an der Viadrina, da begegnet man allem “ganz unvoreingenommen”, der Homöopathie, den Meridianen, dem Kozyrevspiegel und dem grünen Käse auf dem Mond.

  18. […] zu Zeiten der SED-Diktatur‘ geforscht wird.“ Punkt. Nun gut, dafür wissen wir, was an der Viadrina in Frankfurt/Oder geforscht wird. Vielleicht würde der Kozyrev-Spiegel der Landesregierung ja zu einigen […]

  19. #19 Dr. Webbaer
    9. Februar 2013

    (…) je kulturgebundener ein wissenschaftliches Konzept ist, desto “relativer” ist es (…)

    Die moderne Wissenschaftlichkeit selbst ist kulturgebunden, nämlich der Kultur der Aufklärung (ein wenig Antike mag auch dabei sein) folgend. Das Falsifikationsprinzip bspw., das zum Arbeiten mit Theorien als Provisorien anregt, aber auch der Umgang mit Daten, die Stochastik wie Statistik, hier sind Sie anscheinend besonders firm, zumindest als kritischer Abnehmer, also, dass gibt es nicht überall, auch wenn es alternativlos scheint. – Die wissenschaftliche Kultur des Ostblocks ist dem Schreiber dieser Zeilen grob bekannt, die heutige Kultur in einigen Ostländern, Rumänien muss hier genannt werden – und von unseren Freunden, die eigentlich keine Wissenschaft benötigen, weil schon alles im Buch steht, ganz zu schweigen.

    Hier sieht der Schreiber zunehmend ungünstige Tendenzen, die sich auf die moderne Wissenschaftlichkeit ungünstig auswirken.
    Die Schmerzfreiheit der Viadrina bspw. könnte durchaus politisch angelegt sein.

    MFG
    Dr. W

  20. #20 Dr. Webbaer
    9. Februar 2013

    Nachtrag:
    Schön der letzte Absatz Ihrer Nachricht. Der Gedanke, dass “heilt, was funktioniert” ist empirischer Natur und die Medizin bleibt ohnehin eine Erfahrungswissenschaft mit freier, wenn auch am besten dem “gesunden Menschenverstand” folgender Theoretisierung. Man versteht halt noch zu wenig, muss schon deshalb ein wenig lockerer bleiben…

  21. #21 Stefan W.
    demystifikation.wordpress.com
    2. März 2013

    Auf inforadio, einem ÖR-Radiosender im Raum Berlin/Brandenburg lief heute die Sendung zwölf zweiundzwanzig mit einem Interview zu Homöopathie mit einem der Autoren des Buchs “Die Homöopathielüge”. http://www.inforadio.de/podcast/feeds/zwoelfzweiundzwanzig/zwoelfzweiundzwanzig.html Spieldauer ca. 35 min. Anreißer:

    Die weißen Kügelchen – Ist Homöopathie Hokuspokus? Zu Gast bei Ingo Kahle: Dr. Christian Weymayr, Biologe, Journalist, Buchautor. Was von Globuli und Co zu halten ist.

    Nichts neues, wenn man ein paar Diskussionen zum Thema verfolgt hat ohne auf Durchzug zu stellen, Aber hübsch, um es ganz unbeleckten als Einstieg zu präsentieren.

  22. […] immer ganz ernst zu nehmenden Ernst der Wissenschaft geschrieben. Dazu gehört eigentlich auch die unendliche Geschichte mit dem Kozyrev-Spiegel, jenem Aluminiumkessel, der das Unmögliche möglich macht und der vielleicht auch einmal Eingang […]

  23. […] aber Herr Prof. Walach kann eine andere Bürgschaft für die Qualität der Arbeit anführen: Eine Publikation in der Zeitschrift für Anomalistik. Diese Publikation hat mit der ursprünglichen Masterarbeit allerdings nur noch wenig gemeinsam, […]