Dieter Köhler war für eine kurze Zeit der Liebling der Medien, die dachten, jede ungewöhnliche Botschaft hat Nachrichtenwert. Man kennt das ja: Mann beißt Hund ist die bessere Schlagzeile als Hund beißt Mann.

Jetzt beißen die Medien ihren Mann. Er habe sich mehrfach verrechnet. Ja klar. Erstens hat er so gut wie gar nichts gerechnet. Die in seinem 2-Seiten-Papier genannten „genaueren Analysen“, die zeigen sollen, dass die Epidemiolog/innen ihre Daten einseitig interpretiert hätten, gibt es schlicht nicht. Und dass selbst seinen Milchmädchen-Rechnungen nicht zu trauen ist, hätte man sich spätestens denken können, als er davon sprach, bei 900.000 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft fingen gerade mal Asthmatiker an, Probleme zu haben. Da haben die Medien nicht nachgefragt, so wie sie auch die „genaueren Analysen“ nie sehen wollten.

Nun gut, so läuft das mit den Medien. Der Weg von „Hosianna“ bis „kreuzigt ihn“ kann manchmal sehr kurz sein. Sehr schön ist dieser Satz in den Medienmeldungen: “Seine Rechenfehler und veralteten Angaben erklärt er so: ‘Ich mache ja praktisch alles allein und habe nicht einmal mehr eine Sekretärin als Rentner.’ “

Ob eine Sekretärin besser gerechnet hätte? Mag sein. Aber vielleicht hat es ja doch seinen Sinn, dass das normalerweise Epidemiolog/innen machen.

Kommentare (26)

  1. #1 knorke
    14. Februar 2019

    Es ist schade, dass sich, auch dank kritikloser Medien, solche Leute nicht lächerlicher machen, als sie es sind. Kurz Staub aufwirbeln und die Sache ist vergessen. Was dann doch hängenbleibt ist das Gefühl, dass an der eigentlichen Qatschmeldung vielleicht ja doch was dran war. Wahrscheinlich ist das die Keimzelle des Erfolgs von AfD, Homöpathie, Klimawandelskeptizismus und der Hälfte aller Verschwörungstheorien.

  2. #2 Kai Petzke
    Digitaler Nomade
    14. Februar 2019

    @knorke: Wenn unsere Medien es mit der Prüfung von Quellen genauer nehmen würden, dann würden alle über Zensur meckern. So schreien halt alle über Fake News. Dabei ist die Meldung “seniler Pneumologe hält Feinstaub-Grenzwerte für überhöht” ja trotzdem richtig

  3. #3 RPGNo1
    14. Februar 2019

    Ich mache ja praktisch alles allein und habe nicht einmal mehr eine Sekretärin als Rentner.

    Und ich dachte, er wäre auf seiner Tastatur ausgerutscht. 🙂

  4. #4 MartinB
    14. Februar 2019

    @RPGNo1
    Ne, die Katze ist drübergelaufen und da waren es ein paar Nullen mehr…

  5. #5 Dr. Thomas Nesseler
    DGAUM; München
    14. Februar 2019

    In Deutschland erleben wir derzeit wieder eine heftige Diskussion über Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, wobei vor allem Gesundheitsrisiken durch NO2 als Begründung verwendet werden. Aber wie sind diese Risiken tatsächlich einzuordnen? Mehr zum Wissenschaftsstand der Toxikologie und Epidemiologie, welche gesundheitlichen Auswirkungen verkehrsabhängige Schadstoffe wie NO2 haben und wie wir in der öffentlichen Diskussion weiterkommen können erfahren Sie im Beitrag „Wird die gesundheitliche Bedeutung von NO2 in der öffentlichen Diskussion richtig eingeschätzt?“.
    Den Beitrag finden Sie als PDF online unter: http://www.dgaum.de
    Autoren:
    Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Heinz-Erich Wichmann, ehem. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS)
    Prof. Dr. med. Hans Drexler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
    Prof. Dr. med. Caroline Herr, Präsidentin der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP)
    Prof. Dr. med. Klaus F. Rabe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
    Quelle und Copyright:
    Umwelt – Hygiene – Arbeitsmedizin 23 2018
    ecomed Medizin https://www.ecomed-umweltmedizin.de/

  6. #6 roel
    14. Februar 2019

    Aus der Stellungnahme zur Gesundheitsgefährdung durch umweltbedingte Luftverschmutzung, insbesondere
    Feinstaub und Stickstoffverbindungen (NOx):

    “Die Konzentration an Feinstaub im Hauptstrom des Zigarettenrauches erreicht tatsächlich 100-500 g/m³ und ist damit bis zur 1 Million Mal größer als der Grenzwert.”

    Das Tabakgewicht einer Zigarette ist 0,633g. Der Mittelwert zwischen 100g und 500g ist 300g. Das entspricht dem Gewicht von 474 Zigaretten. Wie soll aus den Verbrennungsprodukten einer Zigarette soviel Feinstaub entstehen?

    Schade, das ich die Stellungnahme nicht sofort angeschaut habe.

  7. #7 shader
    14. Februar 2019

    Ich finde es schon erschreckend, dass es Monate braucht, ehe eine sachlich falsche Aussage auch in der Öffentlichkeit als solche enttarnt wird. Und ich frage mich, ob jemand wie Herr Köhler überhaupt vor 20 Jahren in der Öffentlichkeit Gehör gefunden hätte. Mein Eindruck, die Qualitätskriterien, überhaupt mal in den Medien zitiert zu werden, waren wesentlich strenger. Heute kann sich jeder Depp als Experte schimpfen lassen.

  8. #8 Wizzy
    14. Februar 2019

    @roel
    An anderer Stelle las ich, dass eine Zigarette ca. 40 mg als Feinstaub freisetzt. Das kann gut sein, das wären 6% der Zigarettenmasse.
    Wenn allerdings der “Hauptstrom” des Zigarettenrauches direkt 1 cm über der Zigarette in stiller Laborumgebung gemessen wird, dann würde 300g/m³ einem betrachteten Luftvolumen von 130 cm³ entsprechen – wäre also schon möglich.

  9. #9 ralph
    14. Februar 2019

    “Seine Rechenfehler und veralteten Angaben erklärt er so: ‘Ich mache ja praktisch alles allein und habe nicht einmal mehr eine Sekretärin als Rentner.’ “
    Tja, wenn das rauskommt, was man gerne hätte, dann muss man nicht nochmal nachrechnen. Ich fürchte, da ist er nicht der Einzige. Es muss also keine Ausrede sein.

  10. #10 roel
    14. Februar 2019

    @Wizzy “dann würde 300g/m³ einem betrachteten Luftvolumen von 130 cm³ entsprechen – wäre also schon möglich.”

    Aber wo kommen 300g aus 0,633g her?

  11. #11 RPGNo1
    14. Februar 2019

    @MartinB
    Es war der Hamster und nicht die Katze. 😀
    (Verneigung an Shakespeare)

  12. #12 werner
    14. Februar 2019

    40mg (0.040g)Feinstaub in 130cm³ (1 Zigarette) Luftentsprechen 1’000’000 / 130 (7’296 Zigaretten) x 0.040 = 307.7 g Feinstaub in 1m³ Luft.
    Das heisst, die rund 300g stammen aus rund 4.6 kg Tabak, was plausibel erscheint.

  13. #13 Ludger
    14. Februar 2019

    Prof. Dr. Joachim Heinrich, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Universität München hat auf den Aufsatz von Köhler im Deutschen Ärzteblatt eine Erwiderung geschrieben , der folgender Satz vorkommt Dtsch Arztebl 2018; 115(38): A-1652 ) https://www.aerzteblatt.de/archiv/200814/Kommentar-Gesundheitliche-Auswirkungen-der-Exposition-von-Feinstaub-und-NO-sub-2-sub-Grundlegende-Missverstaendnisse :

    Gesundheitlich relevant ist der Feinstaub, während NO2 lediglich als Indikator für ein verkehrsabhängiges Schadstoffgemisch angesehen wird. Die epidemiologisch zu beobachtenden Assoziationen zwischen NO2-Exposition und Morbidität/Mortalität werden nicht allein auf die Wirkung des NO2 als Gas zurückgeführt. Ausnahme: Seine Wirkunge bei Personen mit geschädigten Atemwegen (Asthmatiker).

    Dieser Aussage dürfte Herr Köhler uneingeschränkt zustimmen.

    Was aber bedeutet das? Aus dem Surrogatparameter Feinstaub hat die WHO einen Richtwert gemacht, aus dem die Politik einen rechtverbindlichen Grenzwert gemacht hat, dessen Einhaltung von einem Abmahnverein juristisch durchgesetzt wird. Deshalb werden manche Städte gezwungen, den Surrogatwert NO2 durch Diesel-Fahrverbote isoliert zu senken, obwohl das die Luftverschmutzung im eigentlichen Problembereich Feinstaub kaum bessert, weil Dieselfahrzeuge mit einem Rußpartikelfilter besonders wenig Feinstaub freisetzen. Dabei bleiben die großen Feinstaubproduzenten (direkteinspritzende Benziner, Holz-Pelletheizungen u.a. ) ungeschoren.
    Das nennt man „Kurieren an Symptomen“ und Leidtragende sind die Falschen.

  14. #14 ralph
    14. Februar 2019

    @Ludger

    Es steht zu vermuten, dass, ohne ein Gesamtkonzept der Luftreinhaltung, ein Dieselfahrverbot nicht viel bringt. Es ist eher Herumpfuschen an den Symptomen einer kurzsichtigen, lobbylastigen Verkehrs- und Infrastrukturpolitik. Falls ich TV Expertin und Chemikerin Nguyen-Kim richtig verstanden habe, würde, etwa in Stuttgart, selbst ein komplettes Dieselfahrverbot die Feinstaub- und Ozon belastung nicht mindern. Das Ozon ist durch andere Faktoren gedeckelt, die Feinstaubbelastung kommt eben in der kritischen Menge nicht vom Diesel.

  15. #15 Joseph Kuhn
    14. Februar 2019

    Wenn die Sekretärin noch da ist:

    Gerade ist in der Zeitschrift “Gesundheitswesen” online first eine neue Version der Kritik von Peter Morfeld an der Berechnung von vorzeitigen Sterbefällen erschienen: https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/pdf/10.1055/a-0832-2038.pdf

    Peter Morfeld war zwar mit der EUGT verbandelt, aber seine Kritik ist diskussionswürdig – und ein ganz anderes Niveau als Köhler. Vermutlich hat er noch eine Sekretärin, was Fehler natürlich nicht ausschließt.

    Morfeld übt seit längerem Methodenkritik in Sachen vorzeitiger Sterblichkeit, siehe z.B. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5364254/ und die dort angegebene Literatur, so wie auch andere das Konzept immer wieder kritisch diskutieren. Ganz normale Wissenschaft, sozusagen.

  16. #16 RPGNo1
    14. Februar 2019

    Scheuer hat es die Sprache verschlagen. Schade, dass das nicht bereits häufiger geschehen ist.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/andreas-scheuer-schweigt-zu-fehlern-des-lungenarztes-dieter-koehler-a-1253255.html

    • #17 Joseph Kuhn
      14. Februar 2019

      Auf dem Foto im SPIEGEL sieht man, dass Scheuer gerade die Leopoldina beauftragt, die Rechnereien von Köhler zu überprüfen, mit einer speziell ausgebildeten Sekretärin. Deswegen kann er gerade nichts sagen. 😉

  17. #18 RPGNo1
    15. Februar 2019

    Scheuer wollte so offenbar auf der Empörungswelle reiten, die gerade gegen Diesel-Fahrverbote durch das Land schwappt. Es funktioniert allerdings nicht, in der Regierung zu sitzen und gleichzeitig die AfD rechts überholen zu wollen. Und schon erst recht nicht, wenn man sich dafür einen unzuverlässigen Kronzeugen aussucht, der emeritierter Lungenarzt mit akuter Dyskalkulie ist.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/andreas-scheuer-hat-mit-dieter-koehler-auf-den-falschen-gesetzt-a-1253280.html

  18. #19 Adent
    15. Februar 2019

    @Joseph
    Sekretärin hin oder her, was ist wenn die auf der Maus ausrutscht, oder beim Nickerchen die falschen Tasten mit dem Kopf auslöst, Fragen über Fragen und soviel Antworten :-).

  19. #20 Wizzy
    15. Februar 2019

    @roel
    Ich glaube Du hattest da noch ein nicht ganz richtiges Konzept von Konzentrationsangaben verwendet. Wenn ich ein Sandkorn nehme und sage, dieses Sandkorn hat eine Dichte von 3000 kg/m³ , dann könnte diese Aussage durchaus der Wahrheit entsprechen – obwohl das Sandkorn unter 1 g wiegt.

  20. #21 M
    Bolivien
    15. Februar 2019

    @Kuhn: Danke für den Hinweis auf Morfeld!

    @roel: Du solltest dir mal den Unterschied zwischen Konzentrationen und Frachtmengen klar machen.

  21. #22 Joseph Kuhn
    16. Februar 2019

    Updates:

    Der taz-Journalist Malte Kreutzfeldt zu Köhlers Stickoxid-Rechnung:
    http://www.taz.de/pdf/koehler_rechnung_stickoxid.pdf

    Und zu seiner Feinstaub-Rechnung:
    http://www.taz.de/pdf/Koehler_Rechnung_Feinstaub.pdf

  22. #23 luftikus
    17. Februar 2019

    Ein paar aktuelle Links zu Peter Morfeld:

    23.1.19: „„Dass bei der Berechnung von Stickstoffdioxid-Konzentration falsche Zahlen zugrunde gelegt wurden, ist in Zeiten von Fake-news eine politische und wissenschaftliche Katastrophe“, sagt der Epidemiologe und Mathematiker Peter Morfeld in einem Twitter Video. Damit meint Morfeld aber nicht die falschen Zahlen von Dieter Köhler, sondern die Zahlen des UBAs.

    https://twitter.com/zdfnrw/status/1088064810389000192?lang=de

    29.1.19 Professor Koch, einer von Köhlers Mitautoren, bedauert, dass „eine Diskussion über fachliche Inhalte kaum mehr möglich erscheint.“ Er regt eine Sachdebatte an, „basierend auf einem Streben nach Fakten und Tatsachen mit dem Ziel des Aufbaus von Wissen.“ Er kritisiert die Herleitung der vom Umweltbundesamt publizierten Daten zu den vorzeitigen Toten durch NO2.

    http://www.ifkm.kit.edu/152.php

    4.2.19 In der aktuellen Unstatistik des Monats wird die Berichterstattung über den Zusammenhang von Feinstaub und vorzeitigen Todesfällen kritisiert unter Berufung auf Peter Morfeld.

    http://www.rwi-essen.de/unstatistik/87/

    6.2.19 Morfeld spricht auf der 3.Tagung “Motorische Stickoxidbildung”, eingeladen von Prof. Thomas Koch über:
    Mathematische Analyse der Belastbarkeit von epidemiologischen Berechnungen vorzeitiger Todesfälle durch Stickstoffdioxid.

    https://www.ifkm.kit.edu/noxtagung.php

    • #24 Joseph Kuhn
      17. Februar 2019

      @ luftikus:

      Dass die “Unstatistik des Monats” das Thema noch mal aufgreift, war zu erwarten. Wenn es um Regulation im Umweltbereich geht, reagieren sie schnell allergisch (und einseitig). Dass die verlorenen Lebensjahre der bessere Indikator sind als die vorzeitigen Sterbefälle, war auch vor Morfeld kein Geheimnis, darüber wurde immer wieder diskutiert. Sein Alarmismus in dem verlinkten Video ist daher nicht angebracht. Oder, um einmal ein Argument Köhlers aufzunehmen (sein Kommentar zu seinem Rechenfehler): “Das ändert an der Gesamtaussage nichts.”

  23. #25 roel
    25. Februar 2019

    @Wizzy

    “Ich glaube Du hattest da noch ein nicht ganz richtiges Konzept von Konzentrationsangaben verwendet.”

    Ich weiß nicht.

    “Wenn allerdings der “Hauptstrom” des Zigarettenrauches direkt 1 cm über der Zigarette in stiller Laborumgebung gemessen wird”

    Das ist aber auch nicht das ganz richtige Konzept vom Hauptstrom.

    “Zieht der Raucher an seiner Zigarette, wird der so genannte Hauptstromrauch gebildet, den der Raucher inhaliert. Demgegenüber entsteht zwischen den einzelnen Zügen oder wenn die brennende Zigarette im Aschenbecher abgelegt wird, der so genannte Nebenstromrauch. ”

    aus https://www.lungenaerzte-im-netz.de/rauchstopp/schadstoffe-in-tabakwaren/

    Nochmals zu meiner oben schon gestellten Frage:

    Dieter Köhler: “Die Konzentration an Feinstaub im Hauptstrom des Zigarettenrauches erreicht tatsächlich 100-500 g/m³ und ist damit bis zur 1 Million Mal größer als der Grenzwert.”

    Meine Frage: “Das Tabakgewicht einer Zigarette ist 0,633g. Der Mittelwert zwischen 100g und 500g ist 300g. Das entspricht dem Gewicht von 474 Zigaretten. Wie soll aus den Verbrennungsprodukten einer Zigarette soviel Feinstaub entstehen?”

    Hier die Anteile des Gesamtrauchs einer Zigarette (insgesamt :

    https://www.lungenaerzte-im-netz.de/fileadmin/bilder/rauchen/gasphase_hauptstrom.jpg

    Wie kommt man dann auf 100-500 g/m³ Konzentration an Feinstaub im Hauptstrom des Zigarettenrauches?

  24. #26 roel
    25. Februar 2019

    und aus wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tabakrauch

    “Im Hauptstromrauch einer filterlosen Zigarette finden sich insgesamt zwischen 15 Milligramm und 40 Milligramm biologisch aktive Schad- und Giftstoffe („toxische Substanzen“). Mit modernen Analysenmethoden lassen sich im Tabakrauch bis zu 9.600 verschiedene Substanzen aus unterschiedlichen Stoffklassen nachweisen.”