Kommentare (13)

  1. #1 rolak
    9. April 2017

    Die hohen Belastungen für pflegende Angehörige

    Grad heute morgen wieder etwas intensiver beleuchtet, im konkreten Fall der -äh- Pflegerin meines Vaters. Zusatzbelastungen sind imho ua die Erfahrungen aus diversen der KH/Reha-Aufenthalte (bloß vermeiden..) und die erstaunliche LeistungsSchwankung zwischen einzelnen Kräften vom halbstundenweise unterstützenden Pflegedienst.

    vermutlich nicht so höflich

    vermutlich vür viele verständlich…

  2. #2 demolog
    10. April 2017

    Wie man an der Menge der Kommentare ablesen kann, interessiert das die Leute nicht viel.
    ich gehe davon aus, dass sie alle so derart getrieben sind, dass sie vor dieser Sache einfach weglaufen und die Sache verdrängen.
    Vielleicht hängt hier beides zusammen? Das Getrieben sein und eine spätere Demenz? Oder es hängt nur unter bestimmten Bedingungen innerhalb dieser Eckpunkte zusammen? Etwa wenn sie nach den Ursachen von Demenzen Fragten?

    Auf jeden Fall würde ich mal feststellen, dass diese Leute nicht frei denken können und also nicht frei sind.

    Chapeau….

  3. #3 Roland B.
    11. April 2017

    @demolog: Ich wusste nicht, daß man Interesse an einem Thema durch einen Kommentar bekunden muß.
    Vielleicht geht es anderen auch so?
    Kommentare sollen (vor allem) Diskussionsbeiträge sein, keine “Likes”.

  4. #4 demolog
    11. April 2017

    @ Roland B. #3
    11. April 2017

    Vielleicht kann der Administrator hier eben mal die Klickzahlen veröffentlichen?

    Kommentare sind dennoch Anzeichen für Aufmerksamkeit und Interesse.

  5. #5 demolog
    11. April 2017

    Aber wahrscheinlich sind hier (und anderswo) die Klickzahlen (und Kommentare) sowieso gesunken.

    Wie auch die Beiträge weniger geworden sind.

  6. #6 Lemmie
    11. April 2017

    #1 rolak
    “…die erstaunliche LeistungsSchwankung zwischen einzelnen Kräften”

    In der Altenpflege arbeiten viele quasi zwangsverpflichtete Kräfte, die beim Arbeitsamt als schwer Vermittelbare vor die Wahl gestellt wurden „weiß oder orange“, Altenpflege oder Müllabfuhr, und sich dann doch lieber für weiß entschieden. Der Mindestlohn für Pflegehelferinnen beträgt seit Januar 10,20 Euro, was vielen Langzeitarbeitslosen (oder Hausfrauen, Nebenjobberinnen, Studenten) viel vorkommt. Ein Arbeitsplatz in der Pflege ist fast krisensicher, man muss schon großen Mist bauen, um gekündigt zu werden. Kündigungen durch Arbeitnehmer, die den Streß, die unregelmäßigen Arbeitszeiten, die Sonntags- und Feiertagsdienste, die Hilflosigkeit und das Mitleid mit den alten Menschen, nicht mehr ertragen, sind häufiger, als Kündigungen durch Arbeitgeber.
    Das ist vielleicht eine Erklärung für Leistungsschwankungen zwischen einzelnen Kräften.
    Damit will ich gar nichts gegen diese Kräfte sagen, unter denen es sehr engagierte, empathische und weiterbildungsbereite Menschen gibt, ohne die alle Pflegedienste oder Pflegeinstitutionen dicht machen könnten, weil einfach nicht genug finanzielle Mittel da sind, um ausgebildete und qualifizierte Leute zu bezahlen.
    “Bessere Versorgung tut not” ist auch, oder sogar vorrangig, die Forderung nach mehr Geld für mehr Pflegekräfte mit einer guten Ausbildung und guter Bezahlung und die Ausstattung mit finanziellen Mitteln für die Pflegeinstitutionen, diese Kräfte dann auch bezahlen zu können.

  7. #7 ulfi
    11. April 2017

    Woher kommt eigentlich der Unterschied zwischen Frauen und Maennern im ersten Graphen? Maenner haben ja eine geringere Lebenserwartung, daher wuerde ich davon ausgehen, dass sie eher und zu hoeherem Prozentsatz Pflege erhalten wuerden.

    Sind die Regeln fuer Pflegebeduerftigkeit Geschlechsspezifisch?

  8. #8 demolog
    11. April 2017

    @ ulfi

    Einerseits kann man in den jüngeren Gruppen noch fast eine Gleichverteilung erkennen. Die verändert sich vielleicht bei den älteren Gruppen, weil Männer früher wegsterben…
    oder auch, weil deren Frauen sie pflegen und somit weniger wahrscheinlich zu einem offiziellen Pflegefall werden.

  9. #9 Joseph Kuhn
    11. April 2017

    @ Ulfi:

    “Woher kommt eigentlich der Unterschied zwischen Frauen und Maennern im ersten Graphen?”

    Die Vermutung von “demolog” ist richtig. Nachdem die Frauen erst ihre Männer gepflegt haben, sind sie später häufiger alleine und auf Leistungen der Pflegeversicherung angewiesen.

    @ demolog:

    “Aber wahrscheinlich sind hier (und anderswo) die Klickzahlen (und Kommentare) sowieso gesunken. Wie auch die Beiträge weniger geworden sind.”

    Hier liegen Sie dafür daneben, zumindest was meinen Blog angeht. Weder sinken die Klickzahlen insgesamt, noch die Kommentare und dass ich weniger Beiträge schreibe, stimmt auch nicht. Die Klickzahlen speziell beim Pflegeartikel sind auch nicht auffällig anders als bei den meisten Beiträgen (der Artikel über Bewegung versus Zucker wird natürlich deutlich häufiger angeklickt).

  10. #10 Joseph Kuhn
    11. April 2017

    Das Wichtigste nachgetragen:

    Bundesernährungsminister Christian Schmidt will mehr Bio-Essen in Heimen. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden, aber der Pflegereport setzt doch zurecht andere Akzente.

  11. #11 ulfi
    11. April 2017

    @demolog und Joseph

    Danke, das macht in der Tat Sinn!

  12. […] Einkommen und Wohnort.“ Ob man das so pauschal sagen kann, daran hätte ich mit Blick auf die pflegerische Versorgung doch meine Zweifel. Da liegt einiges im Argen und das sollte man ansprechen und auf die […]

  13. […] einem halben Jahr hatten wir hier auf Gesundheits-Check die Altenpflege als Thema. Die Pflege im Krankenhaus ist leider auch in einem unguten Zustand. Erst vor kurzem hat die […]