Im Zweiten Weltkrieg entwickelten britische Spezialisten einen Code, mit dem Soldaten im Falle einer Gefangennahme geheime Botschaften in harmlos erscheinenden Briefen verstecken konnten. Der Code wirkt ziemlich kompliziert. Lässt er sich trotzdem nutzen?

Die britische Geheimdienst-Einheit MI9 war im Zweiten Weltkrieg für die Unterstützung Kriegsgefangener zuständig. Sie entwickelte dazu interessante Verschlüsselungstechniken – bis hin zum Verstecken geheimer Botschaften in Gesellschaftspielen.

Im Kalten Krieg sollte eine kryptografische Technik das atomare Gleichgewicht sicherstellen. Doch der Kryptologe Gus Simmons entdeckte eine (angebliche) Schwachstelle darin – und begründete damit eine neue Forschungsdisziplin.

Der Familienvater Nathan Allen aus Maryland fiel einem Sprengstoffanschlag zum Opfer. Die Aufklärung des Verbrechens gelang mit Hilfe der Steganografie.

Wie versteckt man eine Spionage-Botschaft unauffällig in einem Brief? Ein Verfahren aus der DDR zeigt, wie es geht. Ob diese Methode wirklich praktikabel war, ist eine andere Frage.

Schon vor Jahrhunderten fragten sich Kryptologen: Wie kann man einen Text in einem harmlos aussehenden Bild verstecken? Heute zeige ich ein paar interessante Beispiele. In einigen Fällen ist nicht mehr bekannt, wie die geheime Botschaft versteckt ist.

Wie schickt man eine Nachricht an Geiseln, die irgendwo im Dschungel gefangen gehalten werden? Das kolumbianische Militär nutzte dazu einen Pop-Song mit Morse-Botschaft.

Die Aryan Brotherhood ist eine berüchtigte Gefängnis-Gang. Um Morde abzusprechen, nutzte sie einen alten, aber wirksamen Geheimcode.

Im Hollywood-Film “Fair Game” sind im Abspann einige Buchstaben gelb markiert. Vermutlich bilden diese eine verschlüsselte Nachricht. Genaueres ist bisher nicht bekannt.

In der Bibel gibt es Interessantes zu entdecken: zum Beispiel einen Jargon-Code im ersten Buch Samuel und einen Zinken-Code im Buch Josua.